Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
das französische Energieunternehmen GDF Suez baut ungeachtet der massiven Kritik und des Widerstands der lokalen Bevölkerung sowie zahlreicher Umweltbehörden weiter am Jirau-Staudamm am Rio Madeira, einem Zufluss des Amazonas in Brasilien. Seine Geschäftspraktiken haben GDF Suez nun die Nominierung für den Schweizer Public Eye Award 2010 eingebracht, ein Negativ-Preis für besonders rücksichtslose Unternehmen.
Brasiliens Sozialkontraste: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/30/rua-oscar-freire-sao-paulo-musiker/
Afro-Gruppe in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/04/3168/

Greenpeace-Experte André Muggiati in Manaus. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/andre-muggiati-greenpeace-experte-in-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/
Nach den propagandistischen Wachstumsversprechen von Staatschef Lula für 2009 schraubt die brasilianische Zentralbank die realen Wachstumserwartungen für dieses Jahr stetig nach unten. Gemäß der neuesten Übersicht wird nicht einmal ein Nullwachstum erwartet – sondern ein Minus von mindestens 0,26 Prozent. Wegen der u.a. durch Carry-Trade-Spekulation stark überbewerteten Landeswährung Real erleiden mehrere Wirtschaftszweige schwere Schäden – am meisten ist das Agrobusiness betroffen. Laut neuesten Wirtschaftsberichten ist brasilianisches Rindfleisch infolge der künstlichen Aufwertung jetzt weltweit das teuerste.
Carry Trade, Spekulation, Elend: Alte Frau wartet von Franziskanerkloster Sao Paulos auf Nahrungsmittelspende.
Lula und Krise, Dichtung und Wahrheit: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/
Laut Agenturberichten hat Brasilien gemäß Germanwatch „beim Klimaschutz weltweit die Nase vorn“. „Es ist großartig, daß Volkswirtschaften wie die brasilianische an die Spitze des Rankings vorgestoßen sind“, wird der politische Direktor von Germanwatch, Christoph Bals, zitiert.
Zitieren wir einen Experten vor Ort, den Greenpeace-Spezialisten André Muggiati in der Amazonas-Millionenstadt Manaus: „Die Abholzung ist Hauptursache der Treibhausgase aus Brasilien. Das Land ist daher der viertgrößte Luftvergifter der Welt – nach Indonesien, China und den USA.“
Einfach die Abholzungs-Treibhausgase nicht mitrechnen, auch nicht die Methangas-Ausscheidungen von 70 Millionen Rindern in Amazonien – und schon liegt Brasilien vorn.
„Brasiliens CO2 Emissionen aus der Rodung von Wäldern des Amazonasgebiets beispielsweise sind etwa viermal so groß wie die energiebedingten Emissionen des Landes.“Â (Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn)
Massenhaftes Abfackeln von Naturgas – lobenswerte Klimapolitik? http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/27/brasilien-weiter-weltspitze-beim-sinnlosen-abbrennen-von-naturgas-gut-furs-weltklima/#more-3701
Bisher haben die deutschen Regierungen den Steuerzahlern noch nicht darüber Rechenschaft abgelegt, daß zu den Resultaten des enormen Geldeinsatzes vor allem Umwelt-Szenerien wie untenstehend gehören:
Amazonas-Regenwald – dank absurder, stupider Brandrodungen zu Asche zerfallen.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
Fabio Feldmann, jüdischer Umweltexperte in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/das-ergebnis-war-bedeutungslos-fabio-feldmann-judischer-umweltexperte-brasiliens-zum-g-7-pilotprojekt-zum-schutz-der-brasilianischen-regenwalder-hauptfinanzier-deutschland/