Auf dem 3. Forum für Atomenergie in Rio de Janeiro bekräftigte jetzt das Staatsunternehmen Eletronuclear, daß in den nächsten Jahren eine ganze Serie von Atomkraftwerken wie vorgesehen gebaut werde.
Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der „Gestaltungsmacht“ Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.
Deutsche Umweltpolitik im Ausland: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/
Tags: Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro, Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe, Christian Wulff
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen, die dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß bislang anzunehmen sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig breche – und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro.
Wulff in Synagoge von Sao Paulo.
Foto Rousseff-Wulff – anklicken: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#
Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle bei Rio de Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude, bewarben sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant.
Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3″ bei Rio de Janeiro:
“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)
“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”

Paulo Adario, brasilianischer Greenpeace-Experte, in Manaus/Amazonien, beim Website-Interview.
Posthum mit dem selben UNO-Preis geehrt wurden auch das Ehepaar Maria und José Claudio da Silva, unter der Rousseff-Regierung am 22. November 2011 im Amazonas-Teilstaat Pará von Pistoleiros erschossen. Beide Umweltaktivisten hatten die illegale Abholzung, zwecks Holzkohleerzeugung, immer wieder angezeigt und bezahlten angesichts der brasilianischen Menschenrechtslage dafür mit dem Leben.
Hintergrund:
Staatschefin Rousseff segnete laut Landesmedien 2011 ein Gesetz ab, das der IBAMA wichtige Machtbefugnisse entzieht. Umweltministerin Izabella Teixeira, derzeit auf der grotesk-realitätsfremden Alibi-Klimakonferenz in Durban, hatte zuvor noch von Roussef ein Veto für acht Gesetzesartikel erbeten, die Teilstaatsregierungen und Präfekturen das Recht geben, illegale Abholzung zu bestrafen. Bislang war dafür IBAMA zuständig. Greenpeace-Experte Paulo Adario erklärte dazu, diese Maßnahme sei Teil des Prozesses der beschleunigten Kastrierung der IBAMA und des Abbaus der brasilianischen Umweltgesetzgebung. Nunmehr hätten jene mehr Macht, die den Umweltverbrechen sehr nahe seien – nämlich Teilstaaten und Gemeinden. Die lokalen Verantwortlichen unterlägen viel mehr dem Einfluß der Umwelttäter als die Bundesbehörden. IBAMA-Experten betonten bereits, daß das neue Gesetz die Umwelt-Kontrollen schädigen werde.
Nicht zufällig wird daher in der deutschen Parteipropaganda die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.
Eine derartige Umweltpolitik unter Dilma Rousseff war allgemein erwartet worden – nicht zufällig hatte die Präsidentin daher aus Mitteleuropa auch vor dem Hintergrund von Großprojekten wie Belo Monte und neuen Atomkraftwerken, an deren Errichtung Firmen der Ersten Welt stark beteiligt sind, sehr viel Lob für ihren Regierungsstil erhalten.

Tags: Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro, Brasiliens Atompolitik mit deutscher Hilfe, Christian Wulff
Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht” Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen, die dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß bislang anzunehmen sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig breche – und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro.
Wulff in Synagoge von Sao Paulo.
Foto Rousseff-Wulff – anklicken: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Bilder/DE/Bilderstrecke/110507-Brasilien/110507-Brasilien.html#
Wie es hieß, sind 3700 Menschen auf der Baustelle bei Rio de Janeiro beschäftigt, entsteht derzeit das Reaktorgebäude, bewarben sich fünf Firmen um die Montage der Nukleartechnik. Das nächste Atomkraftwerk sei für das Hinterland des Nordostens geplant.
http://www.epaw.org/multimedia.php?lang=es&article=b6
Fledermäuse zählen zu den theoretisch am strengsten geschützten Tierarten. Warum wurde dieser Schutz in der Praxis von den jedermann bekannten politisch Verantwortlichen aufgehoben?Warum müssen seltene Tiere weg?
Kein Herz mehr für Tiere, für die Schöpfung. Warum wurde auch der Vogelschutz aufgehoben?

Streng geschützte Geier unter Windkraftwerk. “Gefährlich sind sie jedenfalls weder für Mensch noch Tier.” (Deutscher Windkraftpropagandist über WKA.)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/windraeder-in-deutschland-durchs-land-der-riesen-11638103.html
Mauerfall, Anschluß 1990 und Naturvernichtung in Ostdeutschland: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/
Es ist Wendezeit in Deutschland. „Wir erleben die schlimmsten Verheerungen des Landes seit dem Dreißigjährigen Krieg“, sagt Hans-Joachim Mengel, Politikprofessor an der Freien Universität Berlin und Kämpfer gegen Windräder. Unternehmer, Bauern und Fondsverkäufer haben eine stille Allianz geschlossen mit der Politik, den grünen Ideologen und den Idealisten. Seit der Katastrophe von Fukushima sind sie nicht mehr zu bremsen. Überall werden die Abstandsregeln und Empfehlungen für Windkraftanlagen gelockert, um mehr Plätze für die Kolosse verfügbar zu machen. Es geht in den Wald, aufs Meer und auf die Bergkämme der schönsten Landschaften Deutschlands. Und in den Süden. Der Windradbauer Enercon frohlockt schon: „Mit hohen Turmvarianten lassen sich in Süddeutschland Windenergieprojekte wirtschaftlich realisieren.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Uralt-Argumente der Windkraftkritiker – erstmals in der FAZ. Ob es jetzt doch noch ein paar hellere Köpfe kapieren?:
Windkraft und der Wind
Das Jahr hat 8760 Stunden, Windräder an guten Standorten rotieren 2300, an schlechten 1300. Sonst weht der Wind zu stark oder zu schwach. Zu manchen Tageszeiten gibt es schon mehr Ökostrom als verbraucht wird. Dann geht er an Pumpspeicher-Kraftwerke, etwa in Österreich. Manchmal werden Windparks vom Netz gekappt, um Angebot und Nachfrage zu synchronisieren. (FAZ)
Deutschlands Öko-Bluffer: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/
http://www.wattenrat.de/tag/windenergie/
Kein Herz mehr für Tiere, für die Schöpfung.
Graca Foster ist bereits 32 Jahre bei Petrobras, teils in Managerpositionen.
Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht” Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.
„O Rio, por exemplo, nao recicla nem 1% do seu lixo!“
“Stolz, ein Brasilianer zu sein.” Aufschrift auf der Arbeitskleidung der Straßenkehrerin Sao Paulos am Stadtgeburtstag – Anregung für Arbeitskleidung bei deutscher Stadtreinigung?
Ausriß.
Fehlende Hygiene optimal für Fiebermoskitos:
Grajew, der die NGO “Rede Nossa Sao Paulo” führt, ermittelte, wielange Stadtbewohner, die auf das öffentliche Gesundheitswesen angewiesen sind, auf einen vereinbarten Arztbesuch warten müssen – durchschnittlich 61 Tage. Nur 1,5 Prozent der rund 12 Millionen Stadtbewohner sind an ein Müllabfuhr-System ähnlich wie in Deutschland, die “Coleta seletiva”, angeschlossen, der große Rest hat keine Mülltonnen zur Verfügung, wirft den Müll in Plastiktüten oder lose an die Straße – zur Freude der Ratten. In Porto Alegre funktioniert moderne Müllabfuhr bereits für 100 Prozent der Bewohner, hieß es. Sao Paulos Flüsse “Rio Tieté” und “Rio Pinheiros” sind pure Kloake, geben massenhaft klimaschädliche Giftgase wie Methan an die Atmospäre ab. Sao Paulo ist Lateinamerikas reichste Großstadt.
Müllsituation in Sao Paulo – Abfälle werden zumeist auf diese Weise an die Straße geworfen, meist nachts von Müllabfuhr eingesammelt.
http://wissen.dradio.de/megastadt-sao-paulo-macht-krank.37.de.html?dram:article_id=4122
Das hochgiftige Ozon hatte den Angaben zufolge 2011 die höchste Konzentration seit 2001. Umweltexperten verweisen in diesem Kontext u.a. auf die erfolgreiche Stimulierung des Individualverkehrs, die ebenso erfolgreiche Benachteiligung, Verschlechterung des öffentlichen Nahverkehrs. Sao Paulo besitzt nicht einmal ein Radwegenetz – Hinweis auf den ständig wachsenden Entwicklungsrückstand zu Ländern der Ersten Welt, darunter Mitteleuropas. Die rund 24 Millionen Bewohner der Megacity immer schlechterer Giftluft auszusetzen, zeigt zudem, welcher Begriff von Gesundheitspolitik in Brasilien vorherrscht. Die gravierenden Wirkungen der Giftluft auf die Gesundheit der Stadtbewohner sind bestens bekannt. In Ländern wie Deutschland macht man sich keinen Begriff, wieviele Menschen in Sao Paulo an Tagen besonders großer Hitze und Ozonbelastung an Herzinfarkten sterben, Schlaganfälle erleiden. Es trifft besonders Menschen in den Elends-und Armenvierteln, deren Immunsystem u.a. wegen Mangelernährung sowie Favela-Streß sehr schwach ist.
Sao Paulos folgenreiche Luftvergiftung: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/
“Dreckig, trocken und schwer” – Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” über die Giftluft der Megacity.

“Coletivo Urubus” – Künstlerischer Protest gegen Naturzerstörung, hohe Luftvergiftung in Sao Paulo, die City-Bäume absterben läßt. “Praca da Republica”.
Auf dem Weltsozialforum 2012 in Porto Alegre stellten Medienfunktionäre Länder wie Brasilien indessen sehr positiv dar, ohne beispielsweise Vergleichsdaten zu Umweltschutz und Menschenrechtsverletzungen zu nennen.
Am Tag der Freigabe der City-Straße des Gebäudeinsturzes führte Gas erneut zu einer der typischen, häufigen Gully-Explosionen Rio de Janeiros, diesmal wurden nach offiziellen Angaben mindestens eine Person getötet, mehrere verletzt.
“Rio zählt täglich 55 neue illegale Bauten”, laut Tageszeitung O Dia. Die Präfektur registrierte 2011 über 20000 Bauwerke mit Problemen, heißt es. Illegaler Umbau sei wahrscheinlichste Ursache der Tragödie im Zentrum.
Gott mit Dir Du Land der Bayern – Januar 2012
Deutschland setzt auf Windenergie. Der Trend hat auch Bayern erfasst. Dort hält die Staatsregierung in den nächsten 10 Jahren zu den vorhandenen 700 Anlagen weitere 1.000 bis 1.500 Anlagen für vorstellbar. Bayern unternimmt alles, damit diese Zahlen überboten werden. Ein im Dezember 2011 in Kraft getretener Erlass des Umweltministeriums macht es möglich. Darin werden Hinweise gegeben, wie mit Einwendungen des Naturschutzes zu verfahren ist und was überhaupt als Einwendung gelten darf. Bis auf die beiden bayerischen Nationalparks, Naturschutzgebiete, Kernzonen der Biospärenreservate und die engste Alpenzone (das sind weniger als fünf Prozent des Freistaates) ist in Bayern nichts sicher vor der Windenergiewirtschaft. Und auch nur einige wenige Gebiete mehr dürfen auf eine sensible Behandlung hoffen; z. B. bedeutende Rastgebiete für Zugvögel, Wiesenbrütergebiete und die Alpenzone.
http://www.wattenrat.de/tag/windenergie/
Massive Vernichtung von Fledermäusen durch Windkraftwerke: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/

Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, “Europäische Fledermausnacht 2013?:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke – wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse – die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”