Wie die Wirtschaftszeitschrift betont, begann das Desaster bereits mit der Auswahl des Standorts, einem Sumpf. Dort die Grundpfeiler zu setzen, sei so entsetzlich schwierig gewesen, daß zeitweise ein Viertel aller dafür in ganz Brasilien existierenden technischen Gerätschaften vor Ort war. „Dies ist das Resümee der Geschichte von CSA – das Stahlwerk wurde im Schlamm geboren – und danach kam das Chaos.“ Inzwischen habe ThyssenKrupp die Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley kontraktiert, damit diese einen Käufer fänden. Bis heute funktioniere das Stahlwerk nur teilweise – und mache Verlust. 40 Zulieferer sagten, bisher von ThyssenKrupp nicht bezahlt worden zu sein – das Unternehmen wolle sich dazu nicht äußern. „ThyssenKrupp entsandte nach Brasilien zwei Dutzend europäische Manager, um das Projekt im Sumpf voranzubringen.“ Luiz Inacio Lula da Silva habe das Stahlwerk 2010 eingeweiht.

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/
Der Fall weist auf die Kompetenz der heutigen Top-Entscheider-Generation – die sogenannte „Energiewende“ ist ein klassisches Beispiel für weitere Projekte solcher hochbezahlten Entscheider – für angerichtete Desaster, Schäden, Umweltzerstörungen kommen dann andere auf, haben die größten Nachteile. Auffällig ist zudem, daß völlig gegen die Regeln der Marktwirtschaft unrentable Unternehmen, Pleitefirmen, darunter derzeit spanische Banken, künstlich mit den Geldern der Steuerzahler am Leben erhalten werden sollen.
Zeitungsausriß – Lula bei der Einweihung 2010.
Unabhängige Bauernstimme/Schattenblick
http://www.schattenblick.de/infopool/politik/ernaehr/perl1521.html
22. Juni 2012
Gemeinsam für die Königin
Ein Züchtertreffen [1] zeigt: Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kehren
Leguminosen zurück auf den Acker
von Claudia Schievelbein
Es geht um nichts Geringeres als die Wiederbelebung einer Kulturartengruppe.
Einst als die Königin des Ackerbaus verehrt, fristet die Leguminose derzeit
ein Nischendasein und wird allenfalls noch im ökologischen Landbau hofiert.
(more…)
31. Juli 2012
Durch Rotor halbierte Silbermöwe: Wind“park“ Utgast/Landkreis Wittmund
Martin Kaluza ist promovierter Philosoph und arbeitet, so der Text auf seiner WebSeite, auch „freiwillig als Journalist“, liefert „zuverlässig Text“ und „schreibt ganz gerne abseitige Geschichten“. In der Tat, das ist im rundum gelungen, ein zuverlässiger Text mit ziemlich abseitigen Ansichten für die Zeitschrift „neue energie“, Heft 07/2102. Die Zeitung des Lobbyistenverbandes “Bundesverband Windenergie” (BWE) gilt als DAS Lobbyorgan der Windmüller, Solar- und Biogasbetreiber, die sich als Retter der Welt aufführen, Klima und Öko sagen, Geld meinen und kräftig von der Zwangsabgabe für alle Stromkunden aus dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) profitieren, die Inhaber der Lizenz zum Gelddrucken. Und in dieses Bild passen Kollateralschäden mit toten Tiere nur sehr schlecht.
Martin Kaluza hat nun die gar nicht so heile Naturschutzwelt, die erheblich unter den “Erneuerbaren“ leidet, schön geschrieben, mit dem fast esoterischen Titel: “Schlaues Federvieh – Können Vögel und Fledermäuse im Einklang mit der Windkraft leben?”
Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, 2013:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke – wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse – die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”
http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/
http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632
Wolfgang Sauerbier, Norbert Röse, Lothar Hörning & David Petrat
Geheimnisse der Nacht. Verbreitung der Fledermäuse (Chiroptera) in der Kyffhäuserregion, Schutzstrategien und Öffentlichkeitsarbeit
Sondershausen, 2010
76 Seiten, 82 Abb.
Erhältlich über
Schlossmuseum Sondershausen, Schloss, PF 1120, 99701 Sondershausen
Tel. 03632 / 622 420, Fax 03632 / 622 410, Mail schlossmuseum@sondershausen.de
Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8, 99706 Sondershausen
Tel. 03632/ 7410, Fax 03632/ 741-352, Mail pressestelle@kyffhaeuser.de


Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)

“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde
Foto von Manfred Knake.

Ausriß. “Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde
Massentötung von streng geschützten Fledermäusen durch Windkraftwerke – nach heutigem neoliberalen Werteverständnis werden die Industrieanlagen daher als “umweltfreundlich” eingestuft…

“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.

Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
Helmut Schmidt zum Ausstieg aus dem Atomausstieg:

“Ich habe nur fortgesetzt, was unter Brandt, Kiesinger, Erhard und Adenauer begonnen wurde…” Ausriß.
“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/brasilien-interessante-orte/
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
„Com o fracasso da Rio+20, uma das especies que correm maior risco de extincao è o ecologista-do-papo-furado, cujo habitat natural sao os congressos internacionais, as palestras renumeradas, os coqueteis beneficentes e as bocas-livres ambientais.“(O Globo)
Die Event-Farce Rio+20:
http://www.zeit.de/2012/28/DOS-ThyssenKrupp
Tags: Positionen der katholischen Kirche in Brasilien und Deu, ThyssenKrupp in Rio de Janeiro

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/

Mülltrenner in Franziskanerprojekt von Sao Paulo.
Hintergrund:
Rio+20: Rousseff-Regierung verzögert bzw. stoppt Ausbau des öffentlichen Verkehrs, aber fördert kräftig den PKW-Absatz der Automultis durch Steuersenkungen – trotz PKW-Verkehrschaos und Giftluft in Städten wie Rio und Sao Paulo, prangern nationale Umweltexperten an. Rekorde bei Verkehrstoten, Unfall-Invaliden. Warum Brasilia aus Mitteleuropa soviel Lob erhält. “Südamerikas Vorzeigestaat” – Der Spiegel 2012. **
Tags: Abgas-Giftluft – Automulti-Förderung in Brasilien
Halbherzige Maßnahmen der Regierung angesichts stetig langsamerer Wirtschaftsaktivitäten sowie Deindustrialisierung sind bei brasilianischen Umweltexperten auf heftige Kritik gestoßen. Anstatt den Ausbau der grausig ineffizienten öffentlichen Verkehrsmittel, vor allem Bahn, S-Bahn und Metro, zu fördern, begünstige die Regierung keineswegs zum ersten Mal just die Automultis, deren PKW-Absatz durch kräftige Steuersenkungen – in einem Land von Massenelend und nicht ausgetilgtem Hungerproblem, lauten die Hauptargumente. Just vor Rio+20 sei dies ein Zeichen dafür, wie die Rousseff-Regierung ticke. Finanzminister Guido Mantega räumte öffentlich ein, daß die Automultis Druck ausgeübt hätten. Ohne Regierungsförderung gebe es Zwangsferien und Entlassungen.
In Brasilien ist nur eine Minderheit angesichts des Billiglohnsystems in der Lage, ein Auto zu kaufen – die offizielle Armutsgrenze liegt umgerechnet bei etwa 65 Euro.
Die Mehrheit würde indessen, so die Umweltexperten in Inforadios des Landes, durch Investitionen in das marode öffentliche Verkehrssystem begünstigt.
Die Abgas-Giftluft in Brasiliens Städten, die Wirkung auf die Gesundheit von vielen Millionen Menschen, darunter Tod durch Infarkt, Schlaganfall etc. sind bestens bekannt und untersucht. Noch mehr Abgase heißt, so die Umweltexperten, noch mehr Emission klimaschädlicher Gase – während just eine Verminderung der Emissionen dringend nötig sei.
2012 führte zu öffentlichen Diskussionen, daß die Dauerstaus auf den Fernstraßen zu den Stränden bei Sao Paulo ständig zunähmen, die Fahrt statt der früher ein bis zwei Stunden inzwischen bis zu sieben Stunden dauere. Von nicht wenigen Brasilianern wird dies auf die unter Lula-Rousseff verfolgte Verkehrspolitik zurückgeführt, die zwecks Begünstigung der Automultis den ökologischen, preisgünstigen Schienen-Nahverkehr, der der Bevölkerungsmehrheit dienen würde, zielgerichtet benachteilige. In den Informationsradios wurde 2012 von Brasilianern auf den Bahn-und S-Bahn-Verkehr in Mitteleuropa als nachahmenswertes Beispiel verwiesen. Hätte Brasilien ein solches Verkehrssystem, käme es nicht zu den immer absurderen Staus, die mit enormer Luftvergiftung, viel höherem Kraftstoffverbrauch und Streß verbunden seien. Indessen existierte bereits ein relativ gut ausgebautes Schienennetz in Brasilien, konnte man sogar von Sao Paulo mit dem Zug an die Küste fahren, gab es Bahnstrecken entlang der Küste. Jedoch wurden diese Zugverbindungen von interessierter Seite aus den bekannten Gründen gestoppt, zerstört. In diesem Zusammenhang werden stets Lulas sehr gute Beziehungen zu den Automultis betont.
Frau
Sylvia Kotting-Uhl, MdL, B90/Grüne
Bundestag
Berlin
Sehr geehrte Frau Kotting-Uhl,
dem „Sonntagsblatt“, Ausgabe Aurich, vom 22. Juli 2012 (siehe
Anlage .pdf) entnehme ich, dass Sie sich als Bundestagsabgeordnete von
Bündnis 90/Die Grünen zur Reaktorkatastrophe in Fukushima geäußert
haben.
Zitat:“ Ihre vorerst letzte Reise in das Unglücksgebiet unternahm
Sylvia Kotting-Uhl im März 2012 anlässlich des ersten Jahrestages der
Katastrophe. Obwohl die Aufräumarbeiten nach ihrem Eindruck voran
gekommen sind, ist ‚“der Eindruck trotzdem: Weltuntergang“, so die
atompolitische Sprecherin der Grünen. Neben überall herumliegenden
Trümmern seien vor allem viele Existenzen zerstört und buchstäblich
ausgelöscht worden. Die Zahl der Todesopfer, die die
Reaktorkatastrophe unmittelbar gefordert habe, werde derzeit mit rund
16000 beziffert. Allerdings würden noch weit über 3000 Menschen
vermisst. Etwa eine halbe Million Menschen seien obdachlos. 300 000
von ihnen würden nach wie vor in Containern leben. Die
Strahlenbelastung sei scheinbar unvermindert hoch.“
(more…)
THE RIO+20 FIASCO
The UN Conference for Sustainable Development ended in fiasco. US$150 million were spent to promote it. Money down the drain. It would have been better used towards for the preservation of forests.
The final document approved by 193 countries is worthless. Since no country, particularly the richer ones, wanted to commit to short term measures, the text suffered many cuts so as not to upset anyone but it upset Ban Ki-moon the UN Secretary General himself. The following day, under pressure from Brazil, he reconsidered. He denied what he had said and defended the document in which the suggestions of civil society were not considered.

„Es wird mal wieder teurer; dabei zahlen die Deutschen schon heute die zweithöchsten Strompreise in ganz Europa…Hauptkostentreiber ist die Photovoltaik – und die verfehlte Förderpolitik der Regierung. Nachdem sich Umweltminister Altmaier zur Freude der Solarindustrie entschieden hat, ausgerechnet die teuerste und hierzulande ineffektivste Technologie auch in Zukunft mit den meisten Subventionen zu päppeln, rechnet die Branche mit weiteren Wachstumsrekorden…Die Photovoltaik droht der teuerste Irrtum der deutschen Umweltpolitik zu werden. Etwa neun Milliarden Euro kassieren die Solarpark-Betreiber und Hausbesitzer mit Solarplatten auf dem Dach voraussichtlich in diesem Jahr, tragen aber kaum vier Prozent zur Stromversorgung bei, und das auch noch zu unberechenbaren Zeiten. Nachts stellen sämtliche Solarmodule auf einen Schlag den Betrieb ein, im Winter erzeugen sie auch tagsüber kaum Strom…
Damit die Lichter nicht ausgehen, muss Deutschland immer wieder Atomkraft aus Frankreich und Tschechien importieren…Photovoltaik kann grundsätzlich keine anderen Kraftwerke ersetzen…“ (Was Windkraft-und Solarkritiker seit Jahrzehnten wissen)
Energiewende-Bluff und Deutschlands Verschuldung 2012:“Die Verschuldung der öffentlichen Haushalte in Deutschland ist im ersten Quartal auf einen neuen Rekordstand von zwei Billionen und 42 Milliarden Euro gestiegen, laut statistischem Bundesamt gegenüber dem ersten Quartal 2011 ein Anstieg um 42,3 Milliarden Euro.“ Tageszeitungsmeldung 2012

“Grüne” Energieerzeugung, “sauberer” Strom. Zerfetzter Uhu unter deutscher Windkraftanlage – Beweis für deren “Umweltfreundlichkeit”? Einfach mal nachschauen, welche deutschen Parteien im Wahlkampf 2013 das heikle, gefährliche Thema unter den Tisch kehren…Bisher noch keine Stellungnahme zuständiger politischer und wirtschaftlicher Akteure.
Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland – Resultate und Ziele: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/

Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.
(Quelle: Website von Wilfried Heck)
Der Energiewende-Bluff – die Sache mit den konventionellen Reservekraftwerken: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/19/der-energiewende-bluff-die-sache-mit-den-konventionellen-reservekraftwerken-wenn-windrader-mangels-wind-ausfallenhoherer-kohlebedarf-durch-mehr-windkraftwerke/
http://www.isor-sozialverein.de/Wu%DFten%20Sie%20schon/Staatsverschuldung%20DDR.htm
http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=12924