Brasiliens Qualitätsmedien haben auf den Unterschied zwischen der Rousseff-Rede vor der UNO und der Regierungspraxis in Bezug auf Umweltschutz verwiesen. So sei im August 2012 die Abholzung in Amazonien selbst laut amtlichen Daten gegenüber August 2011 um 220 Prozent gestiegen – Hauptgründe dafür seien Abholzungen wegen des umstrittenen Wasserkraftwerks Belo Monte sowie des Baus einer Amazonas-Fernstraße.
Mitteldeutsche Kirchenzeitungen 2012:
Bischof Erwin Kräutler im Interview mit dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Epoca”, Juni 2012:
“Lula und Dilma Rousseff werden als Zerstörer Amazoniens in die Geschichte eingehen…Ich habe Lula zweimal getroffen…Jene Leute, die früher mit uns kämpften, auf unserer Seite waren, die selbe Sache verteidigten, verteidigen jetzt das Gegenteil…2009 war ein sehr freundschaftliches Treffen mit Lula – ich hoffte noch, er ließe sich überzeugen. Und schrieb sogar: Gottseidank, Lula hat verstanden…Doch es war Theater, politisches Spiel. Er hielt damals meinen Arm und sagte: Dom Erwin, wir werden dieses Projekt niemandem aufzwingen. Du kannst auf mich zählen…Ich dachte, gut – der Präsident würde nicht so reden, wenn es nicht die Wahrheit wäre… Nein, Lula würde mir nicht ins Gesicht lügen…In diesem Moment glaubte ich wirklich an den Dialog…”
Aktualisiert per 1. März 2012
Windräder töten Vögel und Fledermäuse,
bringen Unfrieden ins Land, machen den Strom teurer
und schaden der Wirtschaft
Dr. Friedrich Buer
„Mein Feld ist der Arten- und Landschaftsschutz, und der ist ja nun bei
den Grünen seit Jahren unter die Windräder gekommen.“ Manfred Knake, Wattenrat Ostfriesland
Starke Produktionsrückgänge gab es bei den zum Agrobusiness gerechneten Industriebranchen wie der Zuckerindustrie(minus 7,01%) und der Ethanolindustrie(minus 19,31%). Besorgnis bereitet der Befall der gigantischen Soja-Monokulturen mit einer aus Asien stammenden Pilzkrankheit, hieß es.


2012 junger Mann lebendig verbrannt worden: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/brasiliens-gewaltkultur-wieder-mann-in-sao-paulo-lebendig-verbrannt-gefesselt-an-fusen-und-handen-laut-landesmedien-die-scheiterhaufen-von-rio-de-janeiro/
Hohe Politik und Landesalltag: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/obdachlose-in-sao-paulo-wahrend-des-wulff-besuchs-lebendig-verbrannt-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-im-website-interview-ein-land-der-kontraste/
Reste eines während des Bundespräsidenten-Besuchs in Sao Paulo lebendig verbrannten Obdachlosen und dessen Müllkarren, Zeitungsausriß. Bis heute gibt es keinerlei Polizeiauskunft über Ermittlungen gegen die Täter.
Singvögel – sehr häufig von Windkraftwerken getötet. Politmarionetten – kein Herz für Tiere.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
„Massentod unterm Windrad“: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/17/massentod-unterm-windrad-die-welt-energiewende-bluff-und-auser-kraft-gesetzte-naturschutz-gesetze-deutschlands-uraltbekannte-fakten-wer-sie-jahrelang-der-offentlichkeit-verschwieg/
Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:
http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/
Die nach 1990 auch in Ostdeutschland massiv verwendeten Sprühgifte der Agroindustrie werden u.a. durch den Wind auch in die Dörfer geweht, haben dort die entsprechenden gravierenden Wirkungen auf die Gesundheit der Menschen, erhöhen u.a. die Allergierate, führen zu vielen Krankheiten.
Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland – Resultate und Ziele: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/
Naturschutz und Schäfer in Seehausen/Thüringen:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/24/schaefer-in-seehausenthueringen-24-9-2016-huete-wettbewerb/
Stieglitz-Vernichtung in Deutschland
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Deutsche Umweltverbrecher reduzierten den Bestand des Stieglitz seit dem Anschluß von 1990 um rd. die Hälfte – dennoch sind die fast jedermann bekannten Schuldigen weiter auf freiem Fuß:
“Der Bestand des Stieglitzes hat in Deutschland laut den Daten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten von 1990 bis 2013 um 48 Prozent abgenommen.” NABU 2016
Bis 1990 war der Stieglitz in Ostdeutschland häufig – nahezu überall anzutreffen. Dann sorgten die neuen Machthaber mit zahlreichen berüchtigten Methoden und Maßnahmen dafür, daß die ostdeutsche Artenvielfalt möglichst rasch verringert, auch der Stieglitzbestand unter Ausschaltung des Bundesnaturschutzgesetzes attackiert wurde. Das Wirken sogenannter Naturschutzorganisationen, Umweltverbände ist so armselig, daß sich bis heute kein einziger deutscher Ministerpräsident öffentlich dafür rechtfertigen mußte, warum er mit seiner Politik für eine rapide Vernichtung der Artenvielfalt, für tote Landschaften sorgt. Nicht zufällig ist häufig von Naturschutzexperten zu hören, daß sogenannte Naturschutzorganisationen in Wahrheit gekauft, korrupt seien, lediglich Alibi-Aktionen betreiben. Das Motto sei: So tun als ob – auf keinen Fall etwas bewirken; grün-ökologisch daherreden, umweltfeindlich handeln. Die Heimat-und Naturvernichtungspolitik weise auf perverse, neoliberale lebensfeindliche Wertvorstellungen der Politikerkaste.Wie die Faktenlage in Ostdeutschland zeigt, hatten es die neuen Machthaber nicht nur auf die Vernichtung der Stieglitzbestände abgesehen – auch die Bestände anderer bislang häufiger Singvögel sowie der Greifvögel werden mit entsprechenden Maßnahmen zügig verringert. Als wirksames Mittel gegen wildlebende Tiere, darunter Vögel, haben sich Agrargifte erwiesen, werden deshalb immer massiver zwecks Naturzerstörung eingesetzt. Nach Angaben von Naturschutzfachleuten zählt Glyphosat zu den besonders gerne eingesetzten Naturvernichtungsmitteln.
–Gezielte massive Vernichtung von Vogelarten – die Wertvorstellungen neoliberaler Machthaber:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/04/deutschlands-umweltverbrecher-weit-straffrei-beispiel-gezielte-vernichtung-von-vogelarten-300-millionen-brutpaare-weniger-zahl-der-voegel-sinkt-seit-jahren-mdr-2017/
Laut westdeutscher “Thüringer Allgemeine”(Funke-Medienkonzern Essen) leben Ostdeutsche, darunter Thüringer, heute in einer “intakten Umwelt”. Das Blatt verschweigt die brutale Natur-und Umweltvernichtung nach dem Anschluß von 1990:”Bei allen Sorgen geht es den meisten Menschen heute gut. Sie haben Arbeit, leben in sanierten Wohnungen und in einer intakten Umwelt.” TA, 1. Juli 2015
Wie Dr. Michael Stubbe auf Website-Anfrage 2012 weiter mitteilte, ist die Zahl der Brutpaare des Rot-und Schwarzmilans im einst von diesen Arten dicht bevölkerten Hakelwald Sachsen-Anhalts inzwischen fast bei Null angekommen. „Vor wenigen Wochen wurde ein in Mecklenburg beringter Schreiadler bei Halberstadt als Windkraft-Opfer gefunden. Auch im Hakel gab es 2012 erstmals keine Schreiadlerbrut. Waren vor Jahrzehnten im Hakelwald noch vier bis fünf Kuckucke gleichzeitig zu hören, ist es heute im Abstand von Tagen vielleicht einer.“
http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181
Das Hauptverbreitungsgebiet des Rotmilans liegt in Sachsen-Anhalt. Daher war zu erwarten, daß nach dem Anschluß von 1990 alles vermieden würde, was dem Lebensraum, der Bestandsdichte des Rotmilans vor allem in dieser Region schaden könnte. Indessen geschah just das Gegenteil – ausgerechnet Windkraftwerke, die nachgewiesen besonders viele Rotmilane töten, wurden von den politisch Verantwortlichen gezielt – und pervers – in Gebieten mit sehr guten Rotmilan-Lebensräumen errichtet. Außerdem veränderte man auch andere, für den Rotmilan wichtige Faktoren. Die offenkundig beabsichtigten Resultate ließen nicht lange auf sich warten, wie aus einschlägigen Expertenstudien hervorgeht.
”Erst mit der Wiedervereinigung und der damit zusammenhängenden Veränderung in der Landwirtschaft gingen die Bestandszahlen vor allem in Ostdeutschland erheblich zurück. Besonders im Verbreitungszentrum, im nordöstlichen Harzvorland in Sachsen- Anhalt war eine Abnahme von 50 % zu verzeichnen (MAMMEN et al. 2006).”
Gelegentlich ist zudem auffällig kurz und ohne Erläuterung von “wendebedingten” Veränderungen in der Landwirtschaft Ostdeutschlands die Rede.
http://www.rotmilanprojekt.de/seite15.html
http://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/rotmilan_leitfaden_d.pdf
Studie Querfurter Platte: http://oekotop-halle.de/pubs/RotmilanWindkraft2006.pdf
Offiziell war behauptet worden, durch den Anschluß von 1990 werde sich die Natur-und Artensituation in Ostdeutschland sehr stark verbessern. Indessen wurden die u.a. für den starken Rückgang der Rotmilan-Population politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, obwohl nahezu jedermann bestens bekannt, bis heute nicht bestraft, wurden zudem keinerlei Schritte unternommen, um die vor dem Anschluß existierende Bestandsdichte wieder zu erreichen. Das spricht Bände, auch über die spektakuläre Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes.
Demographischer Wandel seit 1990:
“Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist”, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.
“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren – die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:
“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen.
In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt – in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
Ernst Pries aus Templin, Nachbar von Angela Merkel:http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/18/ernst-pries-aus-templin-einer-der-ganz-grosen-umweltexperten-ostdeutschlands-texte/

Dr. Michael Stubbe, Greifvogelexperte, Universität Halle: “Im Naturschutz brachte die Wende einen Rückfall in die Steinzeit.”
Dr. Michael Stubbe, Halle: „Ich bemerke jedes Jahr, daß Arten auf einmal fehlen in der Natur. Das ist verheerend! Wir haben als Kinder noch riesige Maikäferschwärme erlebt, Maikäfer dienten sogar als Schweinefutter. Wenn man dies heute berichtet, wird es für Jägerlatein gehalten, erscheint unvorstellbar. Man muß hundertprozentig davon ausgehen, daß der Agrargifteinsatz nach der politischen Wende deutlich erhöht wurde. Insektizide beispielsweise wurden in der DDR relativ wenig eingesetzt – nach der Wende wurden sie über Ostdeutschland geradezu lawinenartig herübergewälzt. Allein in den Agrarregionen der DDR war die Biodiversität, in erster Linie die Bodenfauna, etwa zehnfach höher als auf westdeutschen Gefilden – dazu existieren wissenschaftliche Untersuchungen. Nach der Wende haben sich innerhalb weniger Jahre spürbare Veränderungen vollzogen. Früher gab es selbst nachts eine vielfältige Insektenwelt zu beobachten, Nachtschmetterlinge und Käfer der verschiedensten Gattungen – das ist heute fast alles weg! Bei Exkursionen mit Studenten freue ich mich geradezu, wenn ich denen mal einen Tagfalter zeigen kann. Das ist verheerend! Zwar wird viel von Biodiversität gesprochen, auch von der Regierung – doch ist das alles Schall und Rauch, wenn man zu solchen Konzeptionen nicht die nötigen Mittel bereitstellt.”
”Der starke Rückgang der Sperlinge könnte darauf zurückzuführen sein, daß diese Vögel vergiftete Insekten gefressen haben – der Gifteinsatz hat erheblich zugenommen, man riecht es überall. Entsprechende Untersuchungen fehlen – man möchte solche Studien nicht… Auffällig, wieviele Jungvögel an Nahrungsmangel sterben – wesentlich eine Folge der neuen Gift-Landwirtschaft. Wir haben heute Monokulturen, Agrarsteppen, die vor 1990 unvorstellbar waren – die Fruchtfolge wurde abgeschafft. Überspitzt gesagt, haben Bauern heute doch fast nur noch die Giftspritze und den Mähdrescher! Die spritzen ja schon Gifte, wenn noch garnichts gewachsen ist. Zu den Ergebnissen zählt, daß Mäuse seltener werden, die u.a. die Hauptnahrung für Eulen und Käuze sind – was zu katastrophalem Nachwuchsrückgang bei solchen Arten führt. Fast alle Eulen sind betroffen, auch die Greifvögel, ob Turmfalke, Rotmilan , Raubwürger oder Mäusebussard. Viele brüten garnicht, ziehen aus ihrer Stammregion weg, bleiben weg. Es fehlt einfach die früher vorhandene Nahrung. Der massive Rapsanbau ist eine absolute Katastrophe für den Naturschutz, da gerade Vögel nicht mehr an Nahrung herankommen, auch die Lerchen beispielsweise, die stark zurückgehen – genauso die Kiebitze. Denen oben in den Regierungsstellen ist das alles bestens bekannt. Der Rückgang der Sperlinge ist extrem – vermutlich liegt es an vergifteten Insekten.” (Ostdeutsche Umweltexperten)
Auffällig: Je größer das Geschrei von Öko-Parteien und Pseudo-Umweltparteien über den Schutz der Natur wurde, umso stärker nahm dieser Schutz ab, was an der Artenstatistik ablesbar ist, besonders nach 1990. Intensive regionale Vergleichsstudien fördern sehr interessante Resultate zutage, die man entsprechenden offiziellen Verlautbarungen gegenüberstellen kann. Noch gibt es genügend Zeitzeugen, die solche Vergleiche anstellen können, einschneidende Veränderungen benennen.
Durch den erstmaligen gezielten Einsatz bestimmter Motorsensen war es zudem in Ostdeutschland möglich, nach 1990 gezielt besonders störempfindliche Arten aus Refugien und Oasen zu vertreiben. Viele ostdeutsche Kirchgärten waren u.a. durch ihren hohen Nachtigallenbestand eine Zierde der Natur – dank des Einsatzes von Motorsensen ist dies weitgehend vorbei. Nicht selten werden derartige extrem laute Motorsensen von den zuständigen Pastoren bedient, die theoretisch per Amtseid der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet sind.
„Mein Feld ist der Arten- und Landschaftsschutz, und der ist ja nun bei
den Grünen seit Jahren unter die Windräder gekommen.“ Manfred Knake, Wattenrat Ostfriesland

“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.
Soja-Import nach Deutschland und die Folgen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/
Wie es hieß, hatte Lula lauthals verkündet, zum Ende seiner Amtszeit 2010 das umstrittene Umleitungsprojekt für den Rio Sao Francisco ebenso einweihen zu wollen wie die Nordost-Eisenbahnlinie „Nova Transnordestina“, die Verbreiterung der wichtigen Fernstraße BR-101 sowie die Nordost-Raffinerie Abreu e Lima. Lula weihte indessen keines der vier Milliardenprojekte ein – gleiches könnte Nachfolgerin Dilma Rousseff passieren. Wann die Nordost-Eisenbahnlinie fertig wird, ist unbestimmt, gleiches gilt für das Umleitungsprojekt. Im Durchschnitt, lauten Erhebungen, verspäte sich die Inbetriebnahme von staatlichen Vorhaben um dreieinhalb Jahre.Als Gründe werden Korruption, Fehlplanungen, Baufehler etc. genannt.
Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/
Jüngste Analysen von Brasiliens führender Wirtschaftszeitung „Valor economico“ zur Lage der wirtschaftlichen Großprojekte(„Projekte von 116 Milliarden Real schleppen sich im Nordosten hin“) haben in der Öffentlichkeit ein entsprechend großes Echo ausgelöst. Das von Lula seinerzeit von sich selbst produzierte Image falle rasch zusammen, „Markstein seiner Regierung ist das Scheitern, der Mißerfolg“, laut Brasiliens wichtigster Qualitätszeitung O Estado de Sao Paulo.
Im neuesten Welt-Ranking des Weltwirtschaftsforums für „Regierungseffizienz“ belegt Brasilien lediglich Platz 111.
Das Umleitungsprojekt am Rio Sao Francisco hatte zu erheblichem politischen Streit geführt, weil der katholische Bischof gegen das Vorhaben zweimal in den Hungerstreik getreten war. Bis jetzt haben sich die Analysen von Bischof vollauf bestätigt.
Wie Lula im derzeitigen Wahlkampf 2012 erklärte, wäre Brasilien ohne die Arbeiterpartei PT nicht so „fröhlich und stolz“.
Tags: Umleitungsprojekt Rio Sao Francisco – Brasilien – Bisch
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/
“Klimafreundliche” “Biosprit”-Erzeugung in Brasilien – Umweltdesaster am Rio Sao Francisco, massenhafte Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen durch Abfackeln der Zuckerrohrplantagen – Beseitigen der Seitenblätter – kurz vor der Ernte.
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/

Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur.
”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?
Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum.
Foto von Manfred Knake. Resultate, (verdeckte)Absichten und Ziele. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/fatal-accident-with-vulture-on-a-windmill-youtube-anklicken-wir-fordern-erneuerbare-energie-die-ungefahrlich-fur-mensch-und-umwelt-sindtrittin-ministerium-2002/
Greenpeace verzichtet weiterhin auf Protestaktionen gegen deutsche Windkraftwerke, die massenhaft geschützte Tiere töten.
Artenexperte Dr. Michael Stubbe, Halle: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/
Hintergründe von Wilfried Heck:
| Keine Rekordmeldung – eine Schande der deutschen Stromversorgung. Die deutsche, EE-bedingte Stromlücke – wie hoch war sie heute in der Frühe um 06:00 Uhr, wenn das wirtschaftliche Leben Fahrt aufnimmt? Gemäß EE-Branchenportal haben wir ja 60.000 MW installierte Leistung an Solar- und Windkraftwerken dezentral in deutschen Landen verteilt, welche ‚prinzipiell‘ den gesamten Bedarf decken können. Aber was haben sie das getan und was haben sie wirklich geleistet? Das EEX-Portal gibt Auskunft: Alle deutschen in das Netz einspeisenden Windkraftanlagen (ohne ebenfalls einspeisendende österreichische WKA) lieferten um 06:00 Uhr zusammen gerade mal 9.609,4 MW – nicht einmal ein drittel ihrer gerühmten Gesamtleistung von 30.000 MW. Und die Sonne? Um diese Uhrzeit trugen alle deutschen Photovoltaikanlagen noch überhaupt nichts zur Stromversorgung bei. Also hatten wir eine EE-Stromlücke von über 50.000 MW. Der prognostizierte Bedarf betrug zu diesem Zeitpunkt lediglich 26.766 MW. Na ja, wie weiter unten schon gesagt – an einem bevorstehenden Blackout sind natürlich all jene schuld, welche die Energiewende nicht mögen. Oder menschliches Versagen des Personals in den dezentral verteilten Netz- und Kraftwerksleitstellen.Für 09:00 Uhr betrug der für Deutschland prognostizierte Bedarf 42.026 MW – und die EE-Leistung aus Sonne und Wind? Nun, für diese Uhrzeit meldete das EEX-Portal eine Prognose von 11.675,1 MW Windleistung und eine solare Einspeisung von 3.437 MW. Welch ein Jammer mit den EE-Kraftwerken. Zur Stromlückendeckung und Frequenzstabilisierung speisen – glücklicherweise – immer noch herkömmliche Kraftwerke ein. Denn auch die in der Kraftwerksliste der Bundesnetzagentur registrierten Biomassekraftwerke leisten zusammen auch nur 5.492,92 MW. Rein rechnerische Stromlücke = 21.420,98 MW. Doch bekanntlich sieht die Praxis immer etwas kritischer als eine Rechnung aus.Weil sich je nach Launen der Sonne, des Windes, des Wetter und der Jahreszeiten die EE-Stromlücke jede Minute ändern kann, hat unsere Regierung ein Abschaltverbot für herkömmliche, frequenz- und netzstabilisierende Kraftwerke vorgesehen, wofür deren Besitzer entschädigt werden sollen. Und so hat die laufende Energiewende ein neues Standbein aus einem wechselseitigen Einspeiseverbot und Abschaltverbot aufgebaut: Besitzer von Wind- und Solarkraftwerken werden für Strommengen entschädigt, welche sie zwar erzeugen könnten, bei Netzengpässen aus Sicherheitsgründen aber nicht liefern dürfen und herkömmliche Kraftwerksbetreiber sollen für Kilowattstunden entschädigt werden, welche sie wegen Unrentabilität nicht liefern wollen – nun aber müssen. Na ja, diese nun ebenfalls EE-bedingten Entschädigungen werden natürlich auf den Strompreis umgelegt und à la Milchmädchenrechnung billigerweise auf 1,55 Euro/Haushalt veranschlagt. Und wie teuer kommen alle bisherigen EE-Maßnahmen zusammen für die deutsche Volkswirtschaft? |
Der globale Soja-Wahn hält an. In diesem Jahr hat Brasilien den langjährigen „Soja-Weltmeister“ USA überflügelt. Soja-Plantagen fressen sich immer weiter durch Lateinamerika und bald auch durch den afrikanischen Kontinent. Schuld ist nicht zuletzt die Hochkonjunktur der Massentierhaltung in lateinamerikanischen Ländern, die den unersättlichen Hunger der Welt nach Fleisch erst möglich macht. Die „Wunderbohne“ scheint ihre zweifelhafte Erfolgsstory also fortzusetzen – und das obwohl sie ihre Schattenseiten längst offenbart hat.
Norbert Suchanek, Autor des im oekom verlag erschienen Buches „Der Soja-Wahn. Wie eine Bohne ins Zwielicht gerät“, informiert in einer Reihe von Vorträgen über die aktuellen Entwicklungen in Brasilien und die Hintergründe des weltweit anhaltenden Soja-Booms. Aus erster Hand berichtet Suchanek, der seit Jahren in Brasilien lebt, von Regenwaldrodungen, der Vertreibung indigener Völker und dem tagtäglichen Verlust von Arten und kultureller Vielfalt. Im Fokus steht dabei auch die sogenannte „MaToPiBa“-Front, eine neue Agrarregion in Brasilien, die Soja-Pflanzer, US-Farmer und Investoren aus aller Welt anlockt.
„Auf dem Spiel stehen nicht nur Artenvielfalt und zahllose bäuerliche Existenzen, sondern ebenso die Gesundheit von Millionen von Menschen.“ (Norbert Suchanek)
Norbert Suchanek arbeitet seit über 20 Jahren als Umweltjournalist und war lange Jahre für Greenpeace und andere Nichtregierungsorganisationen aktiv. Brasilien und sein wachsendes Sojameer kennt er seit 1987. Heute lebt Norbert Suchanek als Korrespondent in Rio de Janeiro.
Termine:
27.09., 20 Uhr, Gasthaus Pichlmeier, Kirchstr. 7, 84544 Aschau, LK Mühldorf
28.09., 20 Uhr, Gasthaus Alte Post, Marktplatz 10, 83607 Holzkirchen, LK Miesbach
29.09., 19.30 Uhr, Gasthof Netterndorf, Lindenstr. 3, 85625 Baiern, LK Ebersberg
30.09., 19.30 Uhr, Landgasthof Zur Friedenseiche, Nürnberger Str, 15, 90556 Cadolzburg, LK Fürth
01.10., 20 Uhr, Cafe Original, Dossenbergerstr. 47, 89358 Kammeltal (OT Wettenhausen), LK Günzburg
02.10., 20 Uhr, Waldschänke Untersteppach, 84169 Altfraunhofen, LK Landshut
Das Buch:
„Glaubwürdig entlarvt der Journalist Norbert Suchanek das gesunde Soja-Image als vollmundige Propaganda. Norbert Suchaneks Abrechnung mit der Sojabohne wird am Boom wenig ändern: Amerikas, Chinas und Europas Agroindustrien sind auf die Bohne angewiesen. Aber vielleicht kann dieses Buch den Verbraucher vor Illusionen schützen. Das wäre schon mal ein Anfang.“ (Johannes Kaiser, Deutschlandradio)
Norbert Suchanek:
Der Sojawahn. Wie eine Bohne ins Zwielicht gerät.
oekom verlag, München 2010
110 S., 8.95 EUR, ISBN 978-3-86581-216-2