Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Boston-Attentat: Tschetschene nennt US-Kriege als Motiv, laut Washington Post.

Dienstag, 23. April 2013 von Klaus Hart

Brasilien: „Islam will keinen Fortschritt.“ Populärster Medienkommentator und Filmemacher Arnaldo Jabor zu Boston-Attentat und internationaler Rolle des Islam. Anklicken. Die viel größere Meinungsfreiheit der brasilianischen Radio-und TV-Kommentatoren – undenkbar in bestimmten mitteleuropäischen Staaten…

Dienstag, 23. April 2013 von Klaus Hart

http://cbn.globoradio.globo.com/comentaristas/arnaldo-jabor/ARNALDO-JABOR.htm

Jabor-Kommentar u.a. im landesweiten CBN-Nachrichtenradio am 23.4.2013 zum Boston-Attentat: „Alles im Namen des Islam…Keine andere Religion hat eine solche Macht des Kommandos…Islam bedeutet auf Arabisch Unterwerfung, Unterwürfigkeit…Eine autoritäre Religion…Die Fanatiker des Islam wollen nichts aufbauen…Sie sterben als Selbstmord-Bombenattentäter oder als junge Männer in Boston – und gehen sofort ins islamische Paradies ein, wo auf sie bereits viele wunderbare Jungfrauen erwarten, die sie für immer lieben. Diese – ja – nicht diese minderwertigen Frauen hier unten, die von ihnen bestraft, versteckt, gesteinigt werden. Leider wird sich der Westen nicht von diesen Mördern befreien, die fanatisch kämpfen und sterben, die Befehle Allahs ausführend.“

Angesichts der immer schärferen Richtlinien, Vorschriften scheinheilig-verlogener politischer Korrektheit in bestimmten europäischen Ländern setzt die brasilianische Kommentatorenfreiheit nicht nur eines Arnaldo Jabor in Erstaunen.

http://www.mdr.de/thueringen/nord-thueringen/nordhausen-islamist100.html

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 Ausriß, „Alles beherrscht“,  23.4.2013. Karikaturist Angeli in Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ zum Boston-Attentat.

http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorgefahr-in-deutschland-behoerden-stufen-tschetschenen-als-gefaehrder-ein_aid_968351.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/23/syrien-intervention-und-christenverfolgung-erstmals-bischofe-entfuhrt-laut-landesmedien/

Arnaldo Jabor zur Lage des eigenen Landes, Mario Henrique Simonsen zitierend:“Brasilien ist ein Land unter Narkose, aber ohne die Operation.“

USA-Hinterhof Brasilien – Testlabor des Neoliberalismus, Exporteur seines Gewalt-Gesellschaftsmodells bis nach West-und Mitteleuropa(“Brasilianisierung”).Das Kalkül der brasilianischen Machteliten ging wie stets auf:http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/

Das altbekannte Bienenkiller-Pestizid – welche politisch Verantwortlichen ließen zu, daß es soviele Nutzinsekten vernichtete? Greenpeace-Mitteilung. Auch sog. Umweltverbände, Alibi-NGO, „Öko-Parteien“ wußten bestens Bescheid. Deutsches Bundesnaturschutzgesetz nachweislich außer Kraft…Rechtsstaat und Realität. Motto: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln.

Dienstag, 23. April 2013 von Klaus Hart

“STUDIE: PFLANZENSCHUTZMITTEL VERURSACHT BIENENSTERBEN

Unkraut-Vernichter Glyphosat schadet dem Bienen-Darm”. BILD am 25.9. 2018 mit Ur-Uraltbekanntem…Politisch Verantwortliche weiter auf freiem Fuß – also Verfassung und Bundesnaturschutzgesetze außer Kraft.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/

Die nach 1990 auch in Ostdeutschland massiv verwendeten Sprühgifte der Agroindustrie werden u.a. durch den Wind auch in die Dörfer geweht, haben dort die entsprechenden gravierenden Wirkungen auf die Gesundheit der Menschen, erhöhen u.a. die Allergierate, führen zu vielen Krankheiten.

“KATRIN GÖRING-ECKARDT

Social-Media-Spott für
die Bienen-Kümmerin

»Jede Biene soll wissen: Wir werden uns für sie einsetzen”. BILD 2017

Jedermann bekannte politisch-wirtschaftlich Verantwortliche weiter auf freiem Fuß  – Bundesnaturschutzgesetz außer Kraft gesetzt. Die Ziele des Anschlusses von 1990, u.a. von “Bürgerrechtlern” der Öffentlichkeit bewußt verschwiegen, wie die Resultate, die Faktenlage zeigen:

Insektensterben

27.11.2017Auf dem INSEKTEN SACHSEN-Workshop am 4. November 2017 in Dresden haben die Teilnehmer intensiv über den Rückgang der Insekten in Sachsen diskutiert und beschlossen, sich mit einem Offenen Brief an die sächsische Öffentlichkeit zu wenden. 
Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass unser traditionelles Bemühen um die biologische Vielfalt nicht ausreicht, diese nachhaltig zu bewahren. Deshalb zeigen wir für einige der bekannten Ursachen Handlungsoptionen auf, die unterschiedliche Akteure in unserer Gesellschaft umsetzen können. (mn)Offener Brief Insektensterben.pdfDer Offene Brief ist auch als Sonderausgabe des NABU-Infobriefes erschienen:
NABU-Infobrief 163.pdf

http://www.insekten-sachsen.de/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/08/08/schwalbenschwanz-raupe-auf-dill-2017-in-oldislebenthueringen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/31/bienen-schadliche-insektizide-viele-jahre-von-den-giftkonzernen-und-ihren-marketing-handlangern-bestritten-nun-ist-es-fakt-bisher-keinerlei-schadenersatzforderungen/

Medienmitteilung

Syngenta-Profite auf Kosten der Bienen gestiegen

Basel, 23. April 2013. An der heutigen Generalversammlung von Syngenta prangert Francesco Panella, Präsident der italienischen Imkervereinigung UNAAPI und Sprecher der European Beekeeping Coordination, den weltweit führenden Pestizidkonzern wegen seinem Milliardengeschäft mit dem Bienenkiller-Pestizid Thiamethoxam an. Er und Greenpeace fordern die EU- und Schweizer Politik auf, Thiamethoxam sofort zu verbieten. Draussen vor der St. Jakobshalle protestieren Imkerinnen und Imker gemeinsam mit Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten gegen Syngentas Bienengift-Verkäufe.

Weltweit sterben Bienen in besorgniserregendem Ausmass. Je nach Jahr und Region beträgt die Sterblichkeit der Bienenvölker bis zu 53 Prozent. Verschiedene Ursachen sind bekannt: Neben Parasiten und Krankheiten, Klimawandel und einem Rückgang natürlicher Lebensräume sind Pestizide für das verheerende Bienensterben mitverantwortlich. «Eine wichtige und sofort umsetzbare Massnahme zum Schutz der Bienen ist ein Verbot der bienenschädlichsten Pestizide. Diese für Bienen unzumutbare Gefahr muss sofort gebannt werden», sagt Landwirtschaftsexpertin Marianne Künzle von Greenpeace Schweiz.

Auch die EU-Kommission will deshalb Produkte mit dem Wirkstoff Thiamethoxam von Syngenta sowie Clothianidin und Imidacloprid von Bayer verbieten. Am 29. April werden die EU-Mitgliedstaaten über das Verbot abstimmen. Thiamethoxam wird als Saatgutbeizung eingesetzt oder direkt auf die Pflanze gespritzt. Umfassende Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) (1) sowie eine Mitte April veröffentlichte Greenpeace-Studie (2) belegen neben akuten Vergiftungserscheinungen, dass schon eine geringe Dosis bei Bienen zu Flug- und Navigationsproblemen führt, die Fortpflanzungsfähigkeit und die Fähigkeit für eine effiziente Nahrungssuche reduziert sowie Bienenvölker krankheits- oder parasitenanfälliger machen kann.

Chefimker Francesco Panella kritisiert die Gift-Geschäfte von Syngenta und die Untätigkeit der europäischen Politik: «Das Verbot dieser Bienengifte wäre ein Schritt in die richtige Richtung, um unsere Bienen zu retten und um in Europa eine gute Nahrungsmittelproduktion sicherzustellen. Neonicotionide sind giftig für die Umwelt. Sie verursachen eine Langzeit-Verseuchung des Wassers und des Bodens. Ihre grossflächige Nutzung und ihr aussergewöhnlicher neurotoxischer Effekt tragen massgeblich zur Schwächung der Bienen sowie zum dramatischen Sterben der Bienen und anderer Bestäuberinsekten bei.»

Syngenta lobbyiert seit Wochen äusserst aggressiv gegen das Verbot (3). Und mit unhaltbaren Behauptungen: So droht der Konzern unter anderem mit bis zu 40 Prozent Ernteeinbussen und verweist auf die Varroamilbe als Hauptursache des Bienensterbens. Der Pestizid-Multi ignoriert, dass es alternative Schädlingsbekämpfung gibt, dass in Italien auch mit einem mehrjährigem Thiamethoxam-Verbot die Maisernten gleich gut ausfallen (4), dass mit fehlenden Bestäuberleistungen durch Bienen jährlich 15-22 Milliarden Euro Kosten anfallen würden und dass Varroa zwar ein wichtiger, aber nicht alleiniger Faktor für das Bienensterben ist.

«Das Bienensterben ist multifaktoriell. Und so muss es auch angegangen werden. Aus reiner Profitgier einen Faktor trotz wissenschaftlich eindeutiger Faktenlage nicht zu berücksichtigen ist grobfahrlässig. Nichts weniger als die Vielfalt der globalen Nahrungsvielfalt steht auf dem Spiel!», sagt Marianne Künzle von Greenpeace Schweiz. Greenpeace erwartet von der Schweizer Regierung, dass sie auf allen Ebenen gegen das Bienensterben vorgeht. Nicht nur in der Bekämpfung von Krankheiten und Parasiten, sondern auch im Bereich Landwirtschaft, wo ein sofortiges Verbot von Bienengiften einen ersten entscheidenden Beitrag zum Schutz der Bienen leisten kann.

Weitere Informationen unter www.greenpeace.ch und www.bienensterben.ch
Medienbilder zum Dowload unter http://1708.seu.cleverreach.com/c/10738018/c87bff3f822

Jeder kennt heute meist sogar persönlich Leute, die nach dem Motto vorgehen:  “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln – die Resultate sprechen Bände.

Dr. Michael Stubbe 2012 – und jene, die Fakten-Vergleiche anstellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/

Demographischer Wandel seit 1990:

“Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist”, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/

 

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Brasilien – das Carandiru-Massaker, die Google-Fotos, anklicken. Yoani Sanchez und Diktaturaktivist Jair Bolsonaro.

Dienstag, 23. April 2013 von Klaus Hart

http://www.google.de/search?q=Hart+Brasilientexte&hl=pt-BR&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=gsV1UcLTMO7v0QGA4oDoBg&ved=0CE0QsAQ&biw=1440&bih=775#hl=pt-BR&tbm=isch&sa=1&q=Carandiru+massacre&oq=Carandiru+massacre&gs_l=img.12..0l2j0i24l2.18753.24656.0.27139.36.19.0.4.4.2.334.2241.5j5

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Das Massaker – der Prozeß 2013:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/22/brasilien-stark-umstrittener-prozes-gegen-die-todesschutzen-des-massakers-an-haftlingen-der-strafanstalt-carandiru-vom-oktober-1992-katholische-gefangenenseelsorgeweiter-massaker-auf-den-strasen/

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“Movimento Maes de Maio” – Mütter von Ermordeten erinnern an die Blutbäder des Mai 2006.

Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez und der brasilianische Kongreßabgeordnete Jair Bolsonaro, zur extremen Rechten gezählt.

Sanchez traf sich im Februar 2013 in Brasilia mit Bolsonaro – Notizen über das freundschaftliche Treffen und Bolsonaros Auffassung  zum Massaker von Carandiru fehlen interessanterweise bis heute im mitteleuropäischen Mainstream. Bolsonaro sagte im Februar 2000 dem brasilianischen Nachrichtenmagazin „Isto é“ auf die Frage, ob die Polizei im Carandiru-Gefängnis korrekt gehandelt habe:“Ich denke weiterhin, daß die Möglichkeit verpaßt wurde, da drinnen 1000 zu töten.“ 

 Möglicherweise ist auch dieses Bolsonaro-Zitat ein Hinweis darauf, aus welchen Motiven der Mainstream bisher zu dem Treffen Sanchez-Bolsonaro schweigt. Wo Yoani Sanchez derzeit reist, wird vom Mainstream schon seit Wochen nicht mehr vermeldet. 

Bolsonaro befürwortete in dem Interview auch den Einsatz der Folter für heutige Straftäter, darunter Drogenhändler und Entführer. „O cara tem que ser arrebentado para abrir a boca.“

Vor dem Hintergrund gravierender Menschenrechtsverletzungen in Brasilien, darunter systematische Folter, Todesschwadronen, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit, neofeudale Banditen-Diktatur zwecks Kontrolle und Einschüchterung der Slumbewohner, einer extrem hohen Mord-und Vergewaltigungsrate sowie eines auch politisch einflußreichen Rechtsextremismus sagte Yoani Sanchez laut brasilianischen Medien:”Ich will diese Demokratie in meinem Land.” Damit ist erstmals etwas klarer, welcher Gesellschaftsentwurf Yoani Sanchez vorschwebt, was sie für Kuba  erstrebenswert hält. Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Kuba derzeit auf Platz 59, Brasilien nur auf Platz 85.

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Ausriß. Yoani Sanchez und Kongreßabgeordneter Jair Bolsonaro – Verteidiger des Militärregimes und der Folter, damals und heute, laut brasilianischer Menschenrechtsbewegung.  Der Militärputsch von 1964, so Bolsonaro neben der Bloggerin, war eine Forderung des Volkes. Während der Militärdiktatur wurden sogar Kinder gefoltert.

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1969 – Jahr der Unterzeichnung des Kulturabkommens sowie des Wissenschafts-und Technologieabkommens mit der Folterdiktatur Brasiliens. Willy-Brandt-Forum Berlin, Unter den Linden, 2012.

 “Wir wollen mehr Demokratie wagen”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/

Syrien-Intervention und Christenverfolgung: Erstmals Bischöfe entführt, laut Landesmedien. Westliche Waffen an islamische Extremisten in Syrien – in den USA offizielle Verurteilung islamischer Extremisten nach Boston-Attentat.

Dienstag, 23. April 2013 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/revolta-arabe/noticia/2013/04/bispos-sao-sequestrados-no-norte-da-siria.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/syrien-intervention-2013-und-die-christenverfolgung-christenermordung/

Laut „Foreign Policy“ gehören zu den Regierungsgegnern in Syrien viele islamische Extremisten. Viele westliche Waffen, so brasilianische Qualitätszeitungen seien an extremistische islamische Gruppen geliefert worden. Offizielles Bedauern aus westlichen Ländern über die Bombenattentate in der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei denen ungezählte Zivilisten umkommen,  wurde nicht geäußert.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/irak-intervention-mit-vorwand-massenvernichtungswaffen-libyen-intervention-syrien-intervention-massierung-von-streitkraften-der-militarischen-fuhrungsmacht-usa-an-der-grenze-zum-militarisch-seh/

Fehlende Menschenrechts-Aufarbeitung des Irakkriegs – heutige Kriege unter Vorwänden:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/

Brasilien – aus Rio de Janeiro nichts Neues: Schießerei an Stadtautobahn „Avenida Brasil“: Drei Tote, darunter ein Pastor, mehrere Verwundete. Weniger ausländische Touristen nach Rio.

Montag, 22. April 2013 von Klaus Hart

Brasilien – stark umstrittener Prozeß gegen die Todesschützen des Massakers an mindestens 111 Häftlingen der Strafanstalt Carandiru vom Oktober 1992. Katholische Gefangenenseelsorge:“Weiter Massaker auf den Straßen, in Haftanstalten.“ Ermittler:“Ich war voll Blut bis zu den Schienbeinen.“ Brasilienklischees und politisch unkorrekte Realität. Yoani Sanchez und der Massakerbefürworter.

Montag, 22. April 2013 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/24/brasilien-lacht-uber-auslandische-deppen-presse-und-amnesty-international-wg-lob-fur-erste-urteile-im-ersten-carandiru-massaker-prozes/

Die Gefangenenseelsorge weist darauf hin, daß im April 2013, über 20 Jahre nach dem Massaker, erst 23 Polizeibeamte verurteilt worden seien, die an der Tötung von 15 der mindestens 111 umgekommenen Häftlinge beteiligt waren. Anläßlich des Prozesses seien jetzt Debatten über die Gründe des Ansteigens der Kriminalität in Brasilien opportun. Das Problem lasse sich nicht durch massenhaftes Einsperren lösen, wie es derzeit geschehe. In den letzten zwei Jahrzehnten sei die Zahl der Strafgefangenen von 90000(1992) auf 550000(2012) angewachsen. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Katholischer Priester Günther Zgubic aus Österreich, langjähriger Leiter der Gefangenenseelsorge Brasiliens, zum beredten Schweigen ausländischer Medien angesichts gravierender Menschenrechtsverletzungen in dem Tropenland:   „Die internationalen Medien sind total manipuliert –  wenn eine Oberschicht einfach nicht will, daß international hinterfragt wird, dann wird darüber eben nicht berichtet.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/09/warum-hast-du-dich-mit-rechtsextremen-politikern-getroffen-in-miami-yoani-sanchez-antwortet-einfach-nicht-auf-diese-frage-beim-verungluckten-abend-im-cervantes-institut-von-berlin-am-8-mai-201/

http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/27/yoani-sanchez-mitarbeiterin-des-deutschen-regierungssenders-deutsche-welle-beim-treffen-mit-barack-obama-2016-in-der-usa-botschaft-von-havanna/

Österreichs katholischer Priester Günther Zgubic – unter den besten Kennern Brasiliens. Textsammlung:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/12/27/oesterreichs-katholischer-priester-guenther-zgubic-unter-den-besten-kennern-brasiliens/

MerkelBrasilienZgubicSampaio2008

Ausriß, Radio Vatikan. “Die Stimme des Papstes und der Weltkirche”. “Brasilien: Kirchliche Menschenrechtler enttäuscht über Merkel”. Österreichischer Priester Günther Zgubic, Plinio Sampaio…

http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern

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Zeitungsausriß – mit MG zusammengeschossene Carandiru-Häftlinge in ihrem Blut.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/

Laut Zeugenaussage des damaligen Carandiru-Sicherheitsdirektors Moacir dos Santos bestand keinerlei Motiv für das brutale Vorgehen der Polizei-Spezialeinheiten, es habe keine Revolte gegeben, lediglich einen geringen Streit unter Insassen. Geplant gewesen sei, daß der damalige Gefängnisdirektor  mit den Gefangenen verhandeln würde – unter Bruch dieses Abkommens sei die Spezialeinheit eingedrungen und habe sofort das Feuer mit Maschinengewehren  eröffnet. Die meisten Gefangenen seien in ihren Zellen erschossen worden. Osvaldo Neto, damals polizeilicher Ermittler, erklärte vor Gericht:“Ich war voll Blut bis zu den Schienbeinen.“

Ein damaliger Gefangener als Prozeßzeuge zum MG-Feuer auf die Häftlinge :“Um mich zu retten, habe ich mich unter Leichen versteckt – deren Blut rann über meinen Körper.“ 

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/21/brasilien-hohe-strafen-im-carandiru-massaker-prozes-von-sao-paulo-verurteilte-militarpolizisten-gehen-in-berufung-bleiben-auf-freiem-fus/

„Was heute in den Gefängnissen Sao Paulos, mit über 200000 Häftlingen, geschieht, weiß man nicht.“ Folha de Sao Paulo

Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez und der brasilianische Kongreßabgeordnete Jair Bolsonaro, zur extremen Rechten gezählt.

Sanchez traf sich im Februar 2013 in Brasilia mit Bolsonaro – Notizen über das freundschaftliche Treffen und Bolsonaros Auffassung  zum Massaker von Carandiru fehlen interessanterweise bis heute im mitteleuropäischen Mainstream. Bolsonaro sagte im Februar 2000 dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Isto é” auf die Frage, ob die Polizei im Carandiru-Gefängnis korrekt gehandelt habe:”Ich denke weiterhin, daß die Möglichkeit verpaßt wurde, da drinnen 1000 zu töten.” 

 Möglicherweise ist auch dieses Bolsonaro-Zitat ein Hinweis darauf, aus welchen Motiven der Mainstream bisher zu dem Treffen Sanchez-Bolsonaro schweigt. 

Bolsonaro befürwortete in dem Interview auch den Einsatz der Folter für heutige Straftäter, darunter Drogenhändler und Entführer. „O cara tem que ser arrebentado para abrir a boca.“

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Ausriß. Yoani Sanchez und Kongreßabgeordneter Jair Bolsonaro – Verteidiger des Militärregimes und der Folter, damals und heute, laut brasilianischer Menschenrechtsbewegung.  Der Militärputsch von 1964, so Bolsonaro neben der Bloggerin, war eine Forderung des Volkes. Während der Militärdiktatur wurden sogar Kinder gefoltert.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/

Die kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez und die Menschenrechtslage in Brasilien.

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Ausriß. Scheiterhaufenopfer(Microondas), Januar 2013, Rio de Janeiro.  http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263

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Ausriß:  “Yoani: Ich will diese Demokratie in meinem Land.” Kubanische Regierungsgegnerin Yoani Sanchez während ihres Brasilien-Besuchs. 

Rousseff-Impeachment, Bolsonaro, Yoani Sanchez:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/21/brasilien-2016-die-impeachment-hintergruende-bundesstaatsanwaltschaft-in-brasilia-muss-sich-auf-oeffentlichen-druck-mit-bisher-ueber-17000-anzeigen-und-protesten-gegen-rechtsgerichteten-abgeordnete/

Erwartungsgemäß hat sich Yoani Sanchez u.a. auch nicht von der Verbrennung brasilianischer Bürgerrechtler auf Scheiterhaufen distanziert.

Westerwelle in Rio de Janeiros Scheiterhaufen-Favela Mangueira:http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/

Das gefesselte Opfer in Autoreifen wird mit Benzin übergossen…Wie hochrangige deutsche Politiker zur Scheiterhaufenpraxis in Brasilien, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung, schweigen:

http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/brasiliens-scheiterhaufen-erstmals-in-einer-anklagenden-inszenierung-der-scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-zu-sehen/

Bisher keine Distanzierung Berlins von Scheiterhaufenpraxis Brasiliens, die u.a. Protestpotential der Slums einschüchtern soll.

Banditendiktatur zwecks Einschüchterung, Paralysierung von Protestpotential – Methode findet offenbar auch Anklang bei Autoritäten in Deutschland – Schaffung von immer mehr No-Go-Areas:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/15/brasilien-eine-schwache-regierung-in-geheimem-einverstandnis-mit-dem-organisierten-verbrechen-okumenische-protestveranstaltung-zum-gedenken-an-die-rund-100-bisher-in-sao-paulo-bei-attentaten-d/

„In den brasilianischen Gefängnissen sind die Opfer des politisch-wirtschaftlichen Systems eingekerkert“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/19/andrea-beltrao-neuer-film-salve-geral-fur-oscar-2010-nominiert-sorgen-um-gewaltimage-brasiliens-streifen-zeigt-gewaltausbruch-von-2006-in-sao-paulo-ferrez/

Brasilien: Das Carandiru-Massaker an Häftlingen in Sao Paulo vom Oktober 1992 – Gerichtsprozeß gegen Todesschützen der Militärpolizei erst jetzt(!)begonnen. Überlebender bestätigt Angaben von katholischen Menschenrechtsaktivisten, wonach weit mehr Gefangene getötet wurden als 111 – die offizielle Opferzahl. Über 20 Jahre später erste Wiedergutmachungszahlungen an Familienangehörige der Getöteten. **

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Brasiliens Militärpolizei -Relikt der Militärdiktatur: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasilien-nationale-wahrheitskommission-zur-aufklarung-der-diktaturverbrechen-leiter-paulo-sergio-pinheiromitte-kommissionsmitglied-maria-rita-kehl-diktatur-widerstandskampfer-ivan-seixas-ged/ 

Antonio Carlos Dias, Zeuge der Anklage, sagte zum Prozeßauftakt, allein aus dem zweiten Stock des Gefängnisgebäudes seien über 100 Tote abtransportiert worden. “Ich glaube, die Zahl der Toten war doppelt so hoch. Jene 111 waren nur jene Personen, die Familie hatten, die Besuch bekamen.”

Während zweier Amtszeiten von Lula als Staatschef kam es nicht zu dem Prozeß gegen die Todesschützen – was Bände spricht.

Laut Zeugenaussagen ließen die Polizei-Spezialkommandos nach dem Massaker die blutigen Leichen von überlebenden Häftlingen heraustragen – jene Häftlinge wurden dann offenbar zwecks Ausschaltung von lästigen Zeugen hinterher ebenfalls erschossen.  Ein Zeuge schilderte einen solchen Fall: “Ich sollte zum Schluß noch eine einzelne Leiche heruntertragen. Ich sah, daß es ein Zellenkollege war, der mit mir Leichen des Massakers geschleppt hatte. Da dachte ich, mit Sicherheit der nächste zu sein, den sie liquidieren.”

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“Movimento Maes de Maio” – Mütter von Ermordeten erinnern an die Blutbäder des Mai 2006.

“Ich sah den Holocaust”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/02/carandiru-brasilien-erinnert-sich-an-grostes-massaker-der-weltgeschichte-an-haftlingen-ich-sah-den-holocaust-30-laut-umfragen-fur-polizeieinsatz-von-sao-paulo-80-der-getoteten-waren-nicht-v/

Brasiliens ungesühntes Carandirú-Massaker an Häftlingen in Sao Paulo: Ökumenischer Gedenkgottesdienst der katholischen Gefangenenseelsorge. “Die Massaker und Blutbäder gehen weiter.” Menschenrechtspriester Valdir Joao Silveira, Leiter der nationalen Gefangenenseelsorge Brasiliens, vehementer Kritiker von Folter und anderen gravierenden Menschenrechtsverletzungen unter Lula-Rousseff. Ferrez – Notizen von der Stadtkriegsfront. **

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Brasilien: „Logistik-Chaos“ bewirkt bei Soja-Export Verluste von umgerechnet 2,5 Milliarden Euro, laut Landesexperten. Lula-Verkehrspolitik, mit absoluter Begünstigung des Straßentransports(der LKW-Multis), führte zu blamabler Ineffizienz im Vergleich zu den USA.

Montag, 22. April 2013 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/07/why-brazil-must-try-harder-martin-wolf-financial-times-brazil-is-still-a-long-way-from-matching-the-performance-of-india-and-china/

Brasiliens Transport-und Logistikfachleute haben der Regierung erneut vorgerechnet, welche enormen wirtschaftlichen Schäden die einseitige Bevorzugung des Straßentransports per LKW, Zerstörung bzw. fehlender Ausbau des armseligen Bahntransports sowie mangelnde Binnenschifffahrt verusachen. So werden in Brasilien 82 % des Export-Soja per zumeist schlechter Straße zu den Häfen befördert – in den USA mit sehr gutem Straßennetz nur 15 %. Der Nutzen des Soja-Exports für das Land sei daher viel geringer als in den Vereinigten Staaten. 

Beim Maisexport sei die Situation sehr ähnlich.

Brasilien – Logistik: http://www.dvz.de/rubriken/logistik-verlader/single-view/nachricht/steiniger-weg-ins-finale.html

http://www.dvz.de/rubriken/markt-konjunktur/single-view/nachricht/im-schatten-des-sojachaos.html

http://www.dvz.de/rubriken/markt-konjunktur/single-view/nachricht/brasilien-proteste-behindern-flughaefen-und-haefen.html

http://www.dvz.de/rubriken/logistik-verlader/single-view/nachricht/schwachstelle-logistik.html

http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/wind-logistics-gilt-als-geheimtipp.html

http://www.dvz.de/rubriken/luftfracht/single-view/nachricht/lan-cargo-fliegt-tam-davon.html

http://www.dvz.de/rubriken/luftfracht/single-view/nachricht/warum-der-kranich-manaus-mag.html

http://www.dvz.de/rubriken/luftfracht/single-view/nachricht/frachtflughaefen-in-der-kritik.html

 http://www.dvz.de/themen/stars-der-logistik/single-view/nachricht/karte-bild-oh-wie-schoen-ist-panama.html

http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/drei-schwergewichte-suedamerikas.html

http://www.dvz.de/rubriken/seefracht/single-view/nachricht/suedamerikas-vorzeigehafe-liegt-in-chile.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/13/logistikmarkt-chile-beste-logistische-infrastruktur-lateinamerikas/

http://www.dvz.de/rubriken/logistik-verlader/single-view/nachricht/teure-logistik-bremst-die-brasilianische-industrie.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/brasilien-welt-lacht-uber-soja-horror-show-des-tropenlandes-stellt-fuhrendes-wirtschaftsmagazin-exame-heraus-superernte-wird-zur-tragodie-fehlende-logistische-infrastruktur/

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/17/brasilien-mais-lieferungen-in-alle-welt-nicht-aber-in-den-von-einer-verheerenden-durrekatastrophe-heimgesuchten-nordosten-brasiliens-laut-landesmedien-groses-viehsterben-wegen-futtermangel/

„Biosprit“ und Soja nach Deutschland – die Folgen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/

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Brasilien: Qualitätszeitung „O Globo“ zum Ausspionieren von Gewerkschaftsaktivitäten durch Landes-Geheimdienst im Hafen Suape/Pernambuco.

Montag, 22. April 2013 von Klaus Hart

Das Blatt wirft dem zuständigen General  vor, in Bezug auf eine „Spionageoperation“ gelogen zu haben, die vom Landesgeheimdienst geführt worden sei. Derartiges sei Motiv für die Entlassung. Laut Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“  vom 4. April habe die Regierung  eine Operation gestartet, um gewerkschaftliche Aktionen im Hafen Suape zu überwachen. Dazu sei auch ein Team infiltriert worden, das Berichte für den General  verfasse. Dieser habe all dies in einer Note als falsch und lügnerisch bezeichnet. „O Globo“ habe indessen kürzlich Zugang zu einem Dokument gehabt, das alles bestätige, was der General dementiere. Es sollten Streikaktionen identifiziert werden. Der General habe daraufhin die Existenz des Dokuments bestätigt, dabei aber abgestritten, in der ersten Note gelogen zu haben. „Der General log zweimal“. 

Gewerkschaften kritisieren Ausspionierung:

Paulo Pereira da Silva, Chef der “Forca Sindical”, warf der Regierung vor, die Teuerung nicht zu stoppen, die vor allem die armen Brasilianer sehr drastisch schädige. Silva nannte zahlreiche Lebensmittel, die in den letzten Monaten sehr teuer geworden  sind. Kritiker der Regierung würden als Feinde behandelt. Zur Bespitzelung durch den brasilianischen Geheimdienst betonte Silva:”Wir werden ausspioniert durch den Geheimdienst, was auf die Einschüchterung  und Knebelung der Gewerkschaftsbewegung zielt.”

Brasilien: Qualitätsmedien machen sich über Lulas Lob der Öl-Selbstversorgung von 2006 lustig – diese werde bestenfalls 2020 wieder erreicht. Förderung des staatlichen Ölkonzerns PETROBRAS sinkt, deckt Landesbedarf nicht. Brasiliens schwacher Fremdenverkehr.

Montag, 22. April 2013 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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