In Brasilien vergeht derzeit kein Tag ohne öffentliche Proteste, scharfe Medienkommentare gegen Marco Feliciano aus dem Lager der evangelikalen Wunderheilersekten, die in Ländern wie Deutschland beschönigend „Freikirchen“ genannt werden. Feliciano wird u.a. des Rassismus und der Homosexuellenfeindlichkeit beschuldigt. Die evangelikalen Wunderheilersekten des Tropenlandes versichern ebenfalls täglich den Pastor ihrer Solidarität, stärken ihm den Rücken. Auf einem großen Treffen der Wunderheiler-Kirche „Assembleia de Deus“ in Brasilia vom April 2013 wurde ebenfalls für Feliciano mobilisiert. Der „Assembleia de Deus“ gehört u.a. die in Mitteleuropa vielgerühmte Sektenpredigerin Marina Silva an.
Die Landespresse zitiert aus einem Predigtvideo von Marco Feliciano zu John Lennon:““Ich wäre gerne dort am Tage gewesen, als sie dessen Leiche entdeckten. Ich hätte das Tuch heruntergezogen und gesagt. Verzeih mir, John, aber dieser erste Schuß ist im Namen des Vaters, dieser Schuß ist im Namen des Sohnes, und dieser im Namen des Heiligen Geistes. Niemand stellt sich gegen Gott und überlebt, um sich über ihn lustig zu machen.“
Feliciano vergleicht sich mit Yoani Sanchez, werde verfolgt wie diese. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/08/kuba-bloggerin-yoani-sanchez-sagt-konferenzteilnahme-in-brasilien-und-argentinien-ab-gesundheitliche-grunde-sanchez-war-fur-forum-der-freiheit-in-porto-alegre-eingeplant/

Ausriß. “Marcos Feliciano: Gott tötete John Lennon”. Sekten-Volksnähe, auch in deutschen Medien positiv bewertet.
Auch die brasilianische Humor-Band „Mamonas Assassinas“ sei mit dem Flugzeug abgestürzt und umgekommen, weil Gott es so wollte.
In deutschen Mainstream-Medien gelten derartige Darstellungsweisen der antikatholischen evangelikalen Wunderheilersekten als volksnah und positiv, werden gelobt. Die Darstellungsweisen und Wertvorstellungen der Sekten sind auch in den deutschsprachigen Medien bestens bekannt.
Während Kardinal Odilo Scherer die evangelikalen Sektenkirchen, ihre Machenschaften stets kritisierte und analysierte, begrüßte Leonardo Boff die evangelikalen Wunderheilersekten als ”Bereicherung”:
“Saudo a expansao dos evangelicos, porque sou a favor de todo tipo de diversidade.”
Laut Landesmedien plant die Regierung Rettungsaktionen für die Batista-Holding, die in den letzten Tagen an der Börse spektakuläre Wertverluste erlitt.
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:
Offizielle Statistiken: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/06/die-zahlen-lugen-clovis-rossi-folha-de-sao-paulo-uber-brasiliens-offizielle-statistiken/

Zügige Entnationalisierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/24/brasilien-gewerkschafts-dachverband-cut-zur-entnationalisierung-der-brasilianischen-wirtschaft/
Wegen der seit Jahrzehnten massiv nach Brasilien verlegten großen Wirtschaftsunternehmen haben die Staaten der Ersten Welt in Brasilien eine immer stärkere Position. Kaum ein wichtiger Wirtschaftszweig des Tropenlandes ist noch brasilianisch. Auch das gelegentlich als brasilianischer Hightech-Konzern gefeierte Flugzeugmontagewerk EMBRAER verwendet fast nur importierte Teile aus Ländern der Ersten Welt, darunter die USA und Deutschland. Keineswegs nur die in Brasilien stationierte Autoindustrie ist fest in der Hand von Multis der traditionellen Autoherstellerländer. In den letzten Jahren hat sich durch zahlreiche Firmenübernahmen die Entnationalisierung der brasilianischen Wirtschaft weiter beschleunigt. Dies gilt sogar für das Agrobusiness.
Im sog. linken Lager mitteleuropäischer Staaten wird diese Situation nicht selten stark begrüßt – unter dem Motto, daß der Süden, daß Staaten wie Brasilien wirtschaftlich immer stärker würden, daher gegenüber der Ersten Welt entsprechend selbstbewußter auftreten könnten.


http://www.dw.de/ouro-preto-statt-rio-de-janeiro-und-sao-paulo/a-4281011
tags: brasilien-katholische kultur-engel in ouro preto 2013



Ostern/Pascoa 2015:
http://www.youtube.com/watch?v=AI0ztpJiOog

http://www.dw.de/ouro-preto-statt-rio-de-janeiro-und-sao-paulo/a-4281011
Deutsche Medien, SPD-Steinmeier, Kubanerin Yoani Sanchez:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/18/spd-steinmeier-in-kuba-2015-kein-treffen-mit-der-jahrelang-von-deutscher-seite-gehaetschelten-ober-dissidentin-yoani-sanchez-was-war-da-los-steinmeier-amtsvorgaenger-westerwelle-hatte-sanchez-off/
Laut Landesmedien hatten verschiedene Organisationen, darunter die Dachgewerkschaft CUT, die Landlosenbewegung und die Jugendbewegung der Arbeiterpartei PT vielfältige Proteste gegen Yoani Sanchez angekündigt, die am 8. April 2013 in Porto Alegre eintreffen sollte. Bereits beim ersten Brasilien-Besuch vom Februar hatten Organisationen, die sich u.a. gegen Rechtsextremismus und die antisemitisch-nazistisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens positionieren, Yoani Sanchez mit Protesten empfangen.
Kurios, daß sehr viele deutsche Medien, die kontinuierlich über Rechtsextremismus berichten, im Falle von Yoani Sanchez und ihrem freundschaftlichen Februar-Treffen mit Rechten und Rechtsextremen, Folter-und Diktaturbefürwortern, eine auch international vielbeachtete Ausnahme machten. Selbst eine große Menschenrechtsorganisation zog bisher Schweigen vor.
Yoani Sanchez trifft den als rechtsextrem eingestuften Diktatur-und Folter-Befürworter Jair Bolsonaro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/
„Wenn wir meinen, der Faschismus ist tot, erscheint er auf einmal wieder in der Person von Jair Bolsonaro.“ Abgeordneter Adriano Diogo 2013

Ausriß. Yoani Sanchez und Kongreßabgeordneter Jair Bolsonaro – Verteidiger des Militärregimes und der Folter, damals und heute, laut brasilianischer Menschenrechtsbewegung. Der Militärputsch von 1964, so Bolsonaro neben der Bloggerin, war eine Forderung des Volkes. Während der Militärdiktatur wurden sogar Kinder gefoltert.
Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer, berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: „Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.“ Wikipedia
Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.
Insofern ist zusätzlich interessant, warum Yoani Sanchez ausgerechnet engen freundschaftlichen Kontakt zu Rechten und Rechtsextremen Brasiliens sucht, die eine nazistisch-antisemitische Militärdiktatur befürworten, welche berüchtigte sadistische Judenmörder aufnahm, schützte, nicht auslieferte. Auch auf diese Fragen sind bisher Yoani Sanchez selbst noch ihre vielen Unterstützer und Sympathisanten, darunter in deutschsprachigen Medien, NGO, während und nach der Sanchez-Reise, nicht eingegangen – was Bände spricht, zahlreiche Schlüsse zuläßt.
Brasiliens Militärdiktatur war bekanntlich nazistisch-antisemitisch orientiert. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/kz-auschwitz-wie-es-mit-grosem-erfolg-gelang-mutmasliche-kriegsverbrecher-der-konzentrationslager-bis-heute-vor-strafverfolgung-zu-bewahren-waz-uber-50-kz-aufseher-aus-auschwitz/
Über die heute unter anderem von der Wahrheitskommission vorangetriebene Suche nach den Leichen totgefolterter, ermordeter, heimlich verscharrter Gegner der Militärdiktatur äußerte Bolsonaro: “Wer nach Knochen sucht, ist ein Hund.”
Der Kongreßpolitiker Bolsonaro zählt zur Partei PP, die zur Regierungskoalition von Dilma Rousseff gehört. Er ist in Brasilien auch als scharfer Kritiker der Homosexuellen, ihrer Organisationen bekannt.
Amnesty International: http://www.amnesty.de/journal/2013/april/nun-muss-ich-nur-noch-abheben
Bisher keine Amnesty-Informationen über das Sanchez-Treffen mit Diktatur-und Folter-Befürwortern in Brasilien.

Yoani Sanchez trifft den als rechtsextrem eingestuften Diktatur-und Folter-Befürworter Jair Bolsonaro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/23/brasilien-das-historische-foto-kuba-bloggerin-yoani-sanchez-und-der-als-rechtsextrem-eingestufte-politiker-jair-bolsonaro-im-nationalkongres-von-brasilia-bolsonaro-verteidigt-in-anwesenheit-von-s/
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tags: brasilien – maria amélia de almeida teles-wahrheitskomm

Maria Amélia de Alkmeida Teles – zu den erlittenen Folterungen während der Militärdiktatur(1964-1985) zählte sexueller Mißbrauch in sadistischster Weise. “Mir fällt es sehr schwer, selbst 40 Jahre später darüber zu sprechen. Vor meinen Augen haben sie einen Widerstandskämpfer ermordet – meinen Mann ins Koma gefoltert. Sie haben meine schwangere Schwester verhaftet und gefoltert. Ich war mehrfach Opfer sexueller Gewalt. Wir weiblichen Regimegegner wurden ja stets nackt verhört. Ich erlitt Elektroschocks, wie die anderen auch, an der Vagina, am Anus, an den Brüsten. Meine kleinen Kinder mußten zusehen. Ich war voller Urin, voller Kot. Mein kleiner Sohn fragte mich: Warum bist du am ganzen Körper blau, warum ist der Vater jetzt grün? Er war im Koma. Ja, mein ganzer Körper war blau von den vielen Hämatomen. Ein Folterer masturbierte vor mir, spritzte sein Sperma auf meinen nackten Körper.”
Französischer General Aussaresses zum Fall einer totgefolterten Diktaturgegnerin in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/#more-453
Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.
Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto zu Interventionen: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/

Proteste gegen die Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez in Sao Paulo, vor dem Buchkaufhaus “Livraria Cultura” an der Avenida Paulista. Zuvor war Sanchez in Brasilia mit rechten und rechtsextremen Diktatur-und Folter-Befürwortern zu Unterredungen zusammengetroffen.
Frauen-Menschenrechte in Brasilien – Sanchez hatte bei ihrer Brasilienreise auf entsprechende Vergleiche zur Lage in Kuba verzichtet: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-erneut-frau-in-rio-kleinbus-vergewaltigt-laut-landesmedien-vierter-bekanntgewordener-fall-in-einer-einzigen-woche/
Geköpft im “Paradiesgarten”:
tags: margaret thatcher augusto pinochet 2013 yoani sanchez

In Nachrufen aus Deutschland wird Margaret Thatcher durchweg positiv bewertet. Sie habe sich für Freiheit und Menschenrechte eingesetzt, heißt es unter anderem.

Ausriß.
Die brasilianische Qualitätszeitung “o Globo” druckte einen Text des “New Yorker” von Jon Lee Anderson nach, in dem dieser u.a. Details des von Pinochet geleiteten Militärputsches in Chile 1973 beschreibt, darunter das Bombardieren des Präsidentenpalasts, das Einsperren Tausender im Nationalstadion von Santiago, wo Hunderte ermordet worden seien, darunter der populäre Sänger Victor Jara.
Anderson fragt im “New Yorker” rhetorisch, was Margaret Thatcher damit zu tun habe – und zitiert aus dem Nachruf von Barack Obama, wonach sie eine der großen Verteidigerinnen der individuellen Freiheit und der individuellen Rechte gewesen sei. ”In Wahrheit nicht”, so Anderson im “New Yorker”. Thatcher, so Anderson, war eine hartnäckige Kämpferin im Kalten Krieg – und in Bezug auf Chile gab sie niemals eine adäquate Demonstration des Mitleids für Menschen, die Pinochet im Namen des “Antikommunismus” ermordete. Sie habe es vorgezogen, über das vielgerühmte”chilenische Wirtschaftswunder” zu sprechen.
“Und wie er mordete.”
Als Thatcher Premierministerin wurde, habe sie 1980 das Waffenembargo gegen Pinochet aufgehoben, worauf er bald darauf britische Waffen kaufte. 1982, während des Malvinas-Krieges, habe Pinochet die Thatcher-Regierung mit Informationen über das Nachbarland unterstützt. Von da ab sei seien die Beziehungen definitiv freundschaftlich geworden, habe sich die Pinochet-Familie in London mit der Thatcher-Familie jährlich getroffen, zum Essen und zum Whisky. Als Pinochet in London auf Anweisung des spanischen Richters Baltasar Garzon festgenommen worden war, habe Thatcher ihm während des Hausarrestes einen Solidaritätsbesuch abgestattet. Vor dem TV-Kameras habe Thatcher über Pinochet gesagt:”Sie waren es, die Chile die Demokratie gebracht haben.”
In Brasilien, mit einer Militärdiktatur von 1964 bis 1985, bewertete 2013 der als rechtsextrem eingestufte Kongreßabgeordnete Jair Bolsonaro das Militärregime in sehr ähnlicher Weise. “Dank der Militärs genießen wir heute die Demokratie”, sagte Bolsonaro gegenüber der Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez während ihres Besuches in Brasilia. Bolsonaro ist als Befürworter der Diktatur und der Folter bekannt.
Die Militärdiktatur – Hintergrundtext: http://www.das-parlament.de/2010/12/Beilage/006.html

Ausriß. Yoani Sanchez und Kongreßabgeordneter Jair Bolsonaro – Verteidiger des Militärregimes und der Folter, damals und heute, laut brasilianischer Menschenrechtsbewegung. Der Militärputsch von 1964, so Bolsonaro neben der Bloggerin, war eine Forderung des Volkes. Während der Militärdiktatur wurden sogar Kinder gefoltert.
Sanchez, Bolsonaro, Sektenpastor Feliciano – er vergleicht sich mit Yoani Sanchez: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-kraftige-unterstutzung-der-wunderheilersekten-fur-umstrittenen-sektenpastor-marco-felicianogott-totete-john-lennon-prasident-der-parlaments-menschenrechtskommission-auch-zahlreiche/

Ausriß, systemkritischer Journalist Mafaldo Bezerra Gois, am 22. Februar 2013, während des Yoani-Sanchez-Besuchs in Brasilien, mit fünf Schüssen liquidiert. Brasiliens unbekannte Helden – das täglich sehr hohe Lebensrisiko.
Derzeit existiert in Brasilien erstmals eine “Nationale Wahrheitskommission” zur Aufklärung der Diktaturverbrechen, die sich u.a. mit den engen Beziehungen der brasilianischen Diktatoren zu Pinochet sowie mit den besonders sadistischen Foltermethoden des brasilianischen Repressionsapparates gegen weibliche Regimegegner befaßt.

Maria Amélia de Alkmeida Teles – zu den erlittenen Folterungen während der Militärdiktatur(1964-1985) zählte sexueller Mißbrauch in sadistischster Weise.
Syrien-Intervention 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/syrien-intervention-2013-brasiliens-medien-berichten-uber-vom-us-geheimdienst-cia-gestutzte-waffen-luftbrucke-fur-die-bereits-in-syrien-operierenden-kampfverbande-zahlreicher-staaten/
Wie das TV weiter erklärte, müsse Rio de Überfälle auf Touristen senken. Interviewte Brasilianer wiesen auf das Gefühl völliger Unsicherheit in Rio de Janeiro. Selbst die Präsenz der Militärpolizei bedeute keine Sicherheit.
Neue Gruppenvergewaltigung gemeldet – aus Nordostbrasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/
„Ausländer jagen“: Grupo que estuprou turista em van saiu para ‘caçar gringos’ Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro
Wer länger als Mitteleuropäer in brasilianischen Großstädten lebt, hat nicht selten spezielle Erfahrungen als „Gejagter“, erkennt inzwischen blitzschnell Situationen, in denen er urplötzlich zum Spurt ansetzen muß, um beispielsweise an der Copacabana Attacken mit Messern oder abgeschlagenen Flaschenhälsen, sogar Schußwaffen zu entgehen.
“Das Land der Selbsttäuschung”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/
Deutschlandjahr 2013, Frankfurter Buchmesse – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Geköpft im “Paradiesgarten”:
Französische Reisewarnung: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/brasilien-reisewarnung-nachts-keine-offentlichen-verkehrsmittel-benutzten-empfiehlt-frankreichs-botschaft-angesichts-jungster-gewalttaten-darunter-vergewaltigungen-von-rio-de-janeiro/
Wo Brasiliens Unterprivilegierte hausen – wie das deutsche Auswärtige Amt die Lage einschätzt. Die Frage der No-Go-Areas, inzwischen auch in Deutschland installiert:
Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.
http://oglobo.globo.com/rio/transito-na-linha-vermelha-liberado-apos-tiroteio-8053023
Feuergefechte in Rio de Janeiro – Video anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/

Ausriß: „Militärpolizei von Rio ist die korrupteste von Brasilien, laut Justizministerium“.

Ausriß,Karikaturist Angeli: “Besuche Sao Paulo”. “Graffiti? Ich weiß nicht, sieht mehr nach Blutbad aus.” Folha de Sao Paulo, größte Qualitätszeitung Brasiliens, 25.11. 2012, Tag der Friedensdemonstration der katholischen Kirche.
“Ausländer jagen”: Grupo que estuprou turista em van saiu para ‘caçar gringos’ Qualitätszeitung O Globo, Rio de Janeiro
http://exame.abril.com.br/brasil/noticias/brasil-e-terceiro-em-ranking-sobre-impunidade-d

Ausriß, Mafaldo Bezerra Gois, am 22. Februar 2013, während des Yoani-Sanchez-Besuchs in Brasilien, mit fünf Schüssen liquidiert. Brasiliens unbekannte Helden – das täglich sehr hohe Lebensrisiko.
http://exame.abril.com.br/negocios/noticias/porto-de-eike-batista-pode-afundar-literalmente-diz-veja
Dilma Rousseff über Eike Batista bei Besuch des „Superporto do Acu“, dessen Bau sich ständig verzögert:“Eike ist unser Maßstab, unsere Hoffnung und Erwartung, ist der Stolz von Brasilien.“ Batista sei ein fähiger Unternehmer, suche nach den besten Wegen, will neueste Technologie, verstehe die Interessen Brasiliens, sei unseres Respekts würdig.

Ausriß. Auch Staatspräsidentin Dilma Rousseff trägt ein Propaganda-Dreß von Batistas Ölfirma OGX, deren Aktien derzeit am stärksten absacken. Wie es hieß, kostete eine OGX-Aktie 2008 noch 1200 Real – heute nicht einmal mehr 150 Real.
