Bombardierung von Lebensmittellagern und Sozialzentrum:
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
Libyen, das entwickeltste Land Afrikas, lag vor den Bombenangriffen auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Brasilien auf dem 73. Auf dem UNO-Bildungsindex liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93.
Radio Vatikan in einer Bewertung des Tripolis-Bischofs Martinelli und des Libyen-Kriegs – Vergleich mit dem Irakkrieg:
Der Italiener Martinelli ist seit 1985 Bischofsvikar in der libyschen Hauptstadt. Von Anfang an hat er sich gegen die Nato-Operationen ausgesprochen. Er sieht das wie der italienische Friedensbischof Giovanni Giudici, der die italienische Sparte der katholischen Friedensbewegung Pax Christi leitet:
„Was die Ineffizienz eines Krieges betrifft, was die Tatsache betrifft, dass ein Krieg große Probleme schafft und Wunden schlägt, die so schnell nicht verheilen, kann man den Libyen-Einsatz durchaus mit dem Irakkrieg vergleichen. Hier sieht man, dass nicht nur Menschen sterben, sondern auch auf lange Sicht Ungleichgewichte entstehen, dass das Zusammenleben der Menschen schwierig wird, dass die Entwicklung eines Landes blockiert wird!“
Brasiliens Medien über die Rolle der NATO, die militärische Ausbildung und Ausrüstung der Regierungsgegner durch die NATO auf libyschem Boden:
Ausriß – Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.
„tirei o pau no Grêmio,
E mandei tomar no cú,
Oh gremista filha da puta,
Chupa rola e dá o cú,
Hey, Grêmio vai tomar no cú!
Olê, INTER!!
Olê, INTER!!
Brasiliens Fußballhymnen:
Inzwischen werden auch Figuren aus Ton hergestellt, die die drastischen Fan-Gesänge plastisch umsetzen – ein Mann in einem Trikot der einen Mannschaft steht hinter einem Mann, der auf allen Vieren im Trikot der anderen Mannschaft vor ihm kniet und f… ihn von hinten, wie in Torcida-Songs betont. Wegen der Fotorichtlinien können die Figuren, die es u.a. in Sao Paulo im Straßenverkauf gibt, nicht abgebildet werden.
http://video.google.com/videoplay?docid=-3497507043809234094
Ringtone:
„Pais do futebol“.
Laut nationalen Wirtschaftsmedien werden die Risiken und Hindernisse bei der Förderung des unter einer kilometerdicken Salzschicht offenbar vorhandenen Öls immer größer. Wie es unter Berufung auf Consultingexperten und Banken hieß, könne der Finanzbedarf eine Billion Dollar erreichen, gebe es inessen Unsicherheit bei der Wirtschaftlichkeit, Rentabilität. So wurde als Beispiel das Fördergebiet „Campo de Golfinho“ genannt, für das eine Tagesleistung von 300000 Barril prognostiziert worden war – tatsächlich sind es heute aber nur ein Zehntel davon. Hohe Produktionskosten schreckten Investoren ab. Fehlende teure Förderausrüstungen bildeten ebenfalls Probleme.
Die Petrobras-Aktien sackten seit Januar um 25 Prozent ab, hieß es.
Nichts Neues beim staatlich kontrollierten Ölkonzern Petrobras – ein Skandal nach dem anderen. Kiosk an der Banken-Avenida Paulista in Sao Paulo 2015.
Laut Wirtschaftsmedien gingen die Aktienkurse der brasilianischen Ölgesellschaft Petrobras seit Jahresbeginn um 25 Prozent nach unten, von Ecodiesel seit Oktober 2010 um 52 Prozent.
Stahlfirmen 2011:
CSN – minus 44 %
Gerdau – minus 53 %
Usiminas 35 %
Große Fleischexporteure:
Marfrig – minus 46 %
JBS-Friboi 41 %
Fluggesellschaften:
Gol – minus 58 %
TAM – minus 28 % seit Nov. 2010.
Finanzminister Mantega hatte 5,5 Prozent Wachstum für 2011 als realistisch bezeichnet – jetzt liegt die Voraussage nur noch bei 3,7 Prozent.
UBS zu Brasilien: “Doch wie fast die ganze Welt wurde auch dieses Land im September 2008 von der Finanzkrise schwer gebeutelt, worauf das seit 2003 registrierte erfreuliche Wachstum zum Stillstand kam.”
Warum stürzt Brasiliens Börse stärker ab als andere Börsen? Analysten nennen die Commodities-Abhängigkeit und die überbewertete Landeswährung Real als Hauptgründe.
Atomvertrag mit Brasilien – Verlängerung 2014? http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/
“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern. 1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
http://womblog.de/die-brasilianische-bombe
„Energia para novos tempos“.
„Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.“
Die beiden existierenden AKW Angra 1 und 2 – daneben entsteht Angra 3. Ausriß.
Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen, die dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß bislang anzunehmen sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig breche – und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird.
Laut Wirtschaftszeitschrift wurd der „unkontrollierte Raub zum Markenzeichen dieser Regierung“, es gebe „gangsterismo oficial“, der sich auf das Funktionieren der Staatsverwaltung auswirke. Dadurch werde verhindert, daß Rousseff bisher Mindestwerte der Kompetenz bei all ihren Regierungsaktivitäten erreiche. In Brasilia sei annähernd Konsens, daß die am meisten von Korruption betroffenen Ministerien noch garnicht berührt wurden – ebensowenig die dafür zuständigen einflußreichen Figuren. Zu den perversen Folgen der jetzigen Situation gehöre, daß alle im Staatsapparat, die ehrlich arbeiten wollten, als Dumme dastünden – angesichts der Straflosigkeit für Delinquenten. Daher sei schwerlich Professionalität zu erwarten.
„Essa situacao é fruto das escolhas feitas pela presidente Dilma Rousseff e pelo Ex-presidente Luiz Inacio Lula da Silva.“
“Eine der größten Schwierigkeiten des kulturellen Beobachters angesichts der politischen Szenerie Brasiliens ist, nicht der Versuchung zu Fatalismus oder Zynismus nachzugeben. Schließlich sind es soviele Dinge, die sich seit so langer Zeit wiederholen…” Daniel Piza, O Estado de Sao Paulo.
http://www1.folha.uol.com.br/colunas/clovisrossi/962261-ha-os-indignados-e-ha-os-bananas.shtml
Bizarrer Wahlkampf und Lulas Korruptionsskandal(2006)
Die bisher nach Medienenthüllungen gefeuerten vier Minister waren aus der Regierungszeit von Lula übernommen worden, in der die jetzige Staatschefin die Chefministerin des Zivilkabinetts war. Gemäß den Analysen ist daher die Spitze von Lulas Arbeiterpartei PT stark besorgt, sieht möglichen Schaden für den Präsidentschaftswahlkampf von 2014.
Rousseffs Lieblingsminister Palocci – bereits unter Lula wegen Enthüllungen gefeuert – 2011 erneut auf Druck der Medienenthüllungen. Ausriß.
Regisseur Padilha:
“Folter noch jeden Tag.”(2011)