http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/dirigent-kent-nagano-und-bach-bach-ist-ein-genie/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/fortaleza-2011-gesichter-brasiliens/
Im Umfeld der Kopenhagen-Konferenz war sogar von einer Führungsrolle Brasiliens unter Lula im Klimaschutz die Rede, erhielt die Lula-Regierung gegen besseres Wissen immenses Lob für ihre Umweltpolitik. Brasilias Umweltpropaganda wurde direkt nach Europa durchgeschaltet. Jetzt kommt just aus den gleichen Quellen auf einmal Kritik, werden umwelt-und klimafeindliche Projekte der Lula-Rousseff-Regierung auf einmal verdammt. An den Fakten ändert dies nichts.
Brasiliens Qualitätsmedien, die mit ihren Enthüllungen die Korruptionskrise der Rousseff-Regierung auslösten, stellen derzeit klar, daß es lediglich mit Entlassungen von Ministern und anderen Regierungsmitgliedern nicht getan sei – eine gerichtliche Bestrafung erfolgen müsse. Laut Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ ist die Rousseff-Regierung „strenggenommen Geisel des organisierten Verbrechens. Nötig sei eine politische Reform – das aktuelle Modell sei Hauptursache der Korruption. Unterdessen geht die Serie der Enthüllungen weiter, geraten immer mehr Regierungspolitiker ins Zwielicht.
Bizarrer Wahlkampf und Lulas Korruptionsskandal(2006)
Während der Mainstream die Regierungsgegner herausstellt und auf Personalisierung der Politik setzt, betonen Brasiliens Qualitätsmedien, daß „Kampfflugzeuge der NATO bei der Rebellenoffensive in Tripoli entscheidend waren“. Die NATO habe eine aktive Rolle nicht nur beim Vorrücken der Rebellen, wie der Übergangsrat bestätigte, sondern auch bei der politischen Artikulation der Zukunft Libyens, analysiert Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“. Gegen Libyen sind der Zeitung zufolge 7459 Luftangriffe geflogen worden – besonders die Kirche hatte auf die vielen zivilen Opfer der Bombardements verwiesen.
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
Eine brasilianische Delegation von Abgeordneten und Menschenrechtsaktivisten berichtete gegenüber der brasilianischen Presse über das Aushungern der libyschen Bevölkerung. Danach wurde durch die Rebellen die Lieferung von Lebensmitteln und Treibstoff nach Tripolis gestoppt. Viele abgehungerte und verletzte Libyer seien zwangsläufig nach Tunesien geflüchtet.
Ausriß.
Gemäß den Konflikt-Anfangsberichten wurden die Regierungsgegner von NATO-Bodeneinheiten auf libyschem Territorium militärisch gedrillt und mit NATO-Waffen ausgerüstet. Berichterstattung über den Fortgang der militärischen Aufrüstung der Regierungsgegner verstummte indessen später kurioserweise. So hatte der brasilianische Außenminister Patriota gefragt: „Wie kann man denn beispielsweise Waffen an die Rebellen liefern, wenn es ein entsprechendes Embargo gegen Libyen gibt?”
http://www.osesp.art.br/portal/concertoseingressos/concerto.aspx?c=1674

Foto von Angela Caitlin.
Probenvideo:
„Sklaven der Mode“(Folha de Sao Paulo)
“Brasilien gilt längst nicht mehr nur als Schwellenland, sondern hat den Sprung in die Riege der führenden Industrienationen geschafft.” Öffentlich-rechtlicher Sender Deutschlands
„Die Arbeiter wurden Bedingungen analog der Sklaverei unterworfen. Zara ist direkt verantwortlich.“ Brasiliens Staatsanwältin Fabiola Zani. Bestätigung von Uralt-Anklagen der katholischen Kirche in der größten Demokratie Lateinamerikas.

„Sklaverei mit Etikett“- O Estado de Sao Paulo zum Zara-Fall. „Es gibt Sklaverei unter uns, sogar in Sao Paulo.“ José de Souza Martins, Soziologe.
Brasiliens Sozialpolitik unter Lula und Rousseff erhält viel Lob aus Mitteleuropa.
Hintergrund von 2007:
Der Papst und die Sklavenarbeiter
Kirche kämpft seit Jahrzehnten gegen „moderne“ Sklaverei in Lateinamerika
Wie es hieß, sei der Angriff auf Tripolis zwischen NATO und den Regierungsgegnern abgestimmt worden.
Gemäß den Konflikt-Anfangsberichten wurden die Regierungsgegner von NATO-Bodeneinheiten auf libyschem Territorium militärisch gedrillt und mit NATO-Waffen ausgerüstet. Berichterstattung über den Fortgang der militärischen Aufrüstung der Regierungsgegner verstummte indessen später kurioserweise. So hatte der brasilianische Außenminister Patriota gefragt: “Wie kann man denn beispielsweise Waffen an die Rebellen liefern, wenn es ein entsprechendes Embargo gegen Libyen gibt?”
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
“Die Zeit” hatte anfangs über Waffenlieferungen auf dem Seeweg an pro-westliche Rebellen in Misrata, darunter deutsch-französische Milan-Raketen, berichtet:
“Der 26 Meter lange Schlepper ist voller Waffen und Munition. Gewehre unterschiedlichster Typen, in graue Decken eingewickelt, liegen auf dem Boden der Kajüten. Auch unter den Tischen der kleinen Messe stapeln sich Gewehre, die Waschküche ist angefüllt mit Panzerfäusten. Patronengurte hängen aus den Deckenverkleidungen wie anderswo Isolierwolle. Das Schiff ist eine schwimmende Bombe…
Die wichtigste Fracht der Ezzarouk ist eine neue Waffe im Kampf gegen Gadhafis Panzer. Das Milan-Raketensystem, eine deutsch-französische Entwicklung, die sich die Rebellen aus dem Ausland besorgt haben.”
Der Spiegel:
“Jetzt haben sie belgische Sturmgewehre, die Schiffe aus Bengasi gebracht haben. Abdul Latif schießt mit einer FN-FAL, Kaliber 7,62 x 51 mm. Das Zielfernrohr ist von der amerikanischen Firma Bushnell. “Der rechte Arm der freien Welt”, hieß das Gewehr im Kalten Krieg, weil es von so vielen Nato-Soldaten verwendet wurde.”
2014: Deutsche Milan-Raketen aus Libyen in Syrien: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/syrien-intervention-islamisten-mit-deutsche-waffen-sogar-milan-raketen-laut-berliner-zeitung-sie-bringen-uns-den-tod-mit-deutschen-waffen-bisher-noch-nicht-ermittelt-wieviele-bewohner-syrien/
Ausriß O Globo.