Wie es hieß, hatte die Türkei sehr enge Beziehungen zu Libyen unter Gaddafi und zögerte zunächst, sich den NATO-Aktionen anzuschließen. Für den Blitzbesuch von Davutoglu in Bengasi seien offenbar genehme türkische Journalisten ausgesucht worden, um Fragen zu stellen, die die Lage in Tripolis und den „wichtigen Auftritt“ des Gaddafi-Sohnes Saif al-Islam nicht ansprachen. Denn mit Davutoglu habe sich der Chef des Übergangsrates der Regierungsgegner, Abdul Jalil getroffen, der offiziell die Gefangennahme von Saif al-Islam und dessen Bruder Mohammed erklärt hatte. Das Erscheinen von Saif al-Islam habe die Glaubwürdigkeit von Jalil erheblich untergraben und Rebellenanhänger in Bengasi geschockt, hieß es weiter.
Fehlende Verurteilung von Kriegsverbrechern wird von Menschenrechtsexperten kritisiert:
Andreas von Bülow:
Im fortdauernden Libyen-Medienzirkus haben unerfahrene Medienkonsumenten eine immer reichere Auswahl an Versionen zum Geschehen. So können sie sich der Version anschließen, daß Tripolis gefallen ist, die Hauptstadt von den Regierungsgegnern beherrscht wird, alles entschieden ist. So heißt es in einer Version definitiv, daß die Straßen von Tripolis von den Regierungsgegnern kontrolliert werden – die Gegen-Version beschreibt das Gegenteil, weist u.a. auf die Lage um das Korrespondentenhotel, auf schwere heftige Kämpfe sogar im Zentrum von Tripolis.“So much gunfire in Tripolis“(CNN).
Bei Bedarf steht zudem auch die Version bereit, daß nicht nur in Tripolis, sondern anderen Landesteilen noch heftige Kämpfe toben, die Lage unübersichtlich ist. Beim Zurückblättern in führenden Zeitungen Europas stößt man auf die als Fakt dargestellte Version, daß u.a. Gaddafi-Sohn Saif al-Islam von den Regierungsgegnern gefangen genommen wurde, was auch der internationale Gerichtshof in Den Haag offiziell bestätigte. Man kann aber auch jene Medien-Version auswählen, nach der Saif al-Islam garnicht gefangen genommen wurde. Ähnlich steht es um die Frage, wer die Kämpfe in Libyen entscheidet. Eine Version stellt die Regierungsgegner als jubelnde Sieger heraus, während eine weitere Version die NATO und deren offenes sowie geheimes Eingreifen als entscheidend betont. Gerade über Letzteres hätte mancher gerne nähere Details erfahren, aber irgendwie stockt da der Medien-Nachschub – oder werden Korrespondentenberichte über NATO-Bodentruppen möglicherweise wegen der Vorschriften bisher noch nicht veröffentlicht.
Nicht wenige Medienversionen stehen bereit, die die Regierungsgegner als wahre Freiheitshelden, tief erfüllt von hehren humanen Motiven, schildern. Indessen existieren seit Kriegsbeginn auch weniger herausgestellte Versionen, wonach es unter den Regierungsgegnern viele islamische Terroristen mit ihren recht gut dokumentierten Kampfmethoden und Vorgehensweisen gibt. Wer sich der Freiheitshelden-Version nicht anschließen mag, hätte zur Auswahl auch Versionen, wonach die Regierungsgegner willkürlich Nicht-Regierungsgegner foltern und erschießen, diese vorm Durchsieben sogar fesseln, ihnen einen Plastiksack über den Kopf stülpen. Zitiert wird ein bewaffneter Regierungsgegner zum Schicksal der Frauen und Männer:”Sie werden verhört, abgeurteilt und gegebenenfalls erschossen.”
Ähnlich steht es um die Bewaffnung der Regierungsgegner. Auf Mainstream-Fotos sind fast ausschließlich Männer mit Handfeuerwaffen zu sehen, während in anderen Versionen, darunter aus Die Zeit, von gelieferten deutsch-französischen Milan-Raketen berichtet wird – von denen aber derzeit Fotos fehlen. Ähnlich steht es um die Versionen über Luftangriffe durch die NATO – entweder dementiert oder als Fakt gemeldet.
Am 24. 8. stand in den Medien zudem zur Auswahl, ob es sich um Luftangriffe auf Gaddafi, Gaddafis Militär und Festungen – oder aber um „Angriffe auf Libyen“ handelt.
Ausriß.
Die Süddeutsche Zeitung weist auf NATO-Spezialtruppen in Libyen – doch merkwürdigerweise fehlen sogar Fotos, nähere Berichte anderer Medien darüber.
Wer sich Informationen aus Nicht-NATO-Ländern zuwendet, beispielsweise aus Brasilien, liest zudem, daß die NATO auf dem Luftweg massiv Waffen und Munition nach Tripolis transportiert, NATO-Maschinen seit Wochen auf Behelfspisten vor Tripolis landen und starten.
Eine reiche Auswahl von Versionen existiert zudem über den Entwicklungsstand Libyens. So kann man sich der Version anschließen, daß die politisch-soziale Rückständigkeit des Landes unter der libyschen Regierung geradezu grauenhaft sei. Zur Auswahl stehen indessen auch internationale Statistiken, die Libyen als das hochentwickeltste Land Afrikas benennen. Vor den Bombenangriffen lag Libyen auf dem neuesten UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien, aus Europa mit viel Lob bedacht, dagegen nur auf dem 73. Platz. Wer sich nicht für die Rückständigkeits-Version entscheiden mag, kann sich mit dem UNO-Bildungsindex bedienen. Dort liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93.
Libyen wird in der UNO-Kategorie „High Human Development“ geführt, liegt in der Statistik nur einen Platz hinter Uruguay.
Nicht wenige Versionen widmen sich der Frage, wie es eigentlich der libyschen Zivilbevölkerung unter dem Bombenteppich der letzten Monate ergangen ist, besonders in der zuvor recht modernen Hauptstadt Tripolis. Man hätte Versionen der katholischen Kirche zur Auswahl, wonach es sehr viele zivile Opfer der Luftangriffe gegeben hat, viele Wohnhäuser und sogar Lebensmittelvorräte durch Bomben und Raketen zerstört wurden, selbst Kleinkinder umkamen. Derzeit sind viele Journalisten nach Tripolis eingeströmt, die, wie es sich gehört, ganz sicher über fundierte arabische Sprachkenntnisse verfügen, um ordentliche journalistische Arbeit zu leisten, die mit Übersetzern völlig unmöglich wäre. Also wäre jetzt gute Gelegenheit zu Recherchen über die Folgen der Bombardements auf die Zivilbevölkerung. Indessen fehlen merkwürdigerweise derartige Berichte, stehen daher die Versionen der katholischen Kirche, darunter von Tripolis-Bischof Martinelli noch alleine in der Medienlandschaft.
Während es Versionen gibt, die vom begeisterten Empfang der Bewohner von Tripolis für die Regierungsgegner sprechen, wird das Fehlen von Medien-Videos mit begeisterten Volksmassen, den Regierungsgegnern auf den Straßen zujubelnd, offenbar von vielen bemerkt.
Wie Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ weiter berichtete, erkläre die Behelfspiste auf einer Tripolis-Zufahrtsstraße die plötzliche, heftige Offensive der Regierungsgegner in Richtung auf die Hauptstadt in den letzten zwei Wochen. Zuvor umzingelt in Enklaven wie Zintan und Nalut, konnten sie durch den Erhalt von Waffen und Munition der NATO vorankommen, hieß es. Entsprechende Gerüchte, daß sich NATO-Flugzeuge nicht nur auf das Bombardieren von militärischen Zielen beschränkten, zirkulierten danach seit Wochen. Laut Qualitätszeitung stellte der Sprecher der Regierungsgegner klar, daß die NATO-Waffenlieferungen geheim bleiben müßten.Der Estadao-Korrespondent beschrieb die NATO-Behelfspiste vor Ort. In mitteleuropäischen Medien fehlten bisher Berichte über derartige NATO-Waffentransporte aus der Luft bis kurz vor Tripolis. Brasiliens Qualitätsmedien berichten seit Beginn der Intervention wegen unterschiedlicher Kriterien und Regeln deutlich anders als Europas tonangebende Medien über den Konflikt.
Libysche Rebellen schiessen mit Schweizer Munition
Patronen zunächst offiziell nach Katar exportiert
Die libyschen Rebellen schiessen im Kampf gegen die Gaddafi-Truppen auch mit Schweizer Munition. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SF um Nato-taugliche Gewehrmunition M80.(NZZ)
Bisher ist nicht klar, ob und wie lange bereits NATO-Bodentruppen, NATO-Spezialeinheiten in und um Tripolis im Einsatz sind. Gewöhnlich gelten bei derartigen Konflikten ausgefeilte Nachrichtensperren, denen sich nicht wenige Medien zwangsläufig unterwerfen: Vor-Ort-Korrespondenten sehen und recherchieren viel, haben indessen keinerlei Veröffentlichungsmöglichkeiten. Korrespondenten aus Ländern, die nicht zur NATO gehören, wie Brasilien, sind offenbar häufig in einer komfortableren Lage – Vergleiche gestalten sich für Medieninteressierte entsprechend aufschlußreich. Besonders deutlich wurde dies während der Bombardierung von Tripolis: Während u.a. der katholische Bischof Martinelli als Nicht-Journalist regelmäßig über zivile Opfer, die Wirkung der Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung (u.a.im Fidesdienst des Vatikans) berichtete, fehlten derartige Berichte nebst Fotos von den scharenweise in Tripolis stationierten Korrespondenten großer Weltmedien.
Süddeutsche Zeitung zu Brechung des NATO-Mandats in Libyen:
Fehlende Verurteilung von Kriegsverbrechern wird von Menschenrechtsexperten kritisiert:
Andreas von Bülow:
Saif al-Islam, Maler und Architekt, 2010 in Sao Paulo.
Der unter einem Vorwand begonnene Irakkrieg – wieviele Menschenleben er forderte – Verantwortliche immer noch nicht vor internationalen Gerichten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
http://www.youtube.com/watch?v=4PZEi-kww2E
http://www.youtube.com/watch?v=Nd5JLyd1Js8&feature=related
Libyen, das entwickeltste Land Afrikas, lag vor den Bombenangriffen auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Brasilien auf dem 73. Auf dem UNO-Bildungsindex liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93.
Saif al-Islam bei Pressekonferenz zur Ausstellung in Sao Paulo.
Ausriß.
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
CNN bestätigt NATO-Truppen in Tripolis:
Saif al-Islam 2010 beim Rundgang im afrobrasilianischen Museum von Sao Paulo, mit Museumsdirektor Emanoel Araujo.
Brasiliens führende Qualitätszeitung über „lügnerische Oppositionsführer“, die „Festnahme“ von Saif al-Islam:
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
Brasiliens Ex-Finanzminister Bresser Pereira – Hintergrund:
Bereits im April hatten brasilianische Politikexperten, darunter der Ex-Minister Luiz Carlos Bresser-Pereira, in ausführlichen Analysen konstatiert, daß es in Libyen kein revoltierendes Volk gebe und die angezettelte Intervention lediglich auf Libyens hochwertige Ölreserven ziele.
„Ihren militärischen Erfolg verdanken die Aufständischen vor allem den westlichen Alliierten, die, wie jetzt ans Licht kommt, auch Spezialtruppen am Boden einsetzten – und damit das Nato-Mandat durchbrochen haben.“
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
Ausriß.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyenkrieg-gaddafi-sohn-saif-al-islam-in-sao-paulo-http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyenkrieg-gaddafi-sohn-saif-al-islam-in-sao-paulo-maler-und-architekt-video-anklicken/maler-und-architekt-video-anklicken/ (more…)
Wie es hieß, könnten nach der Bildung einer neuen libyschen Regierung das brasilianische Ölunternehmen Petrobras sowie große Baufirmen des Tropenlandes ihre Verträge sowie Geschäftsmöglichkeiten verlieren. Petrobras fördert für Libyen seit 2005 Öl im Mittelmeer. Drei große brasilianische Baufirmen, Odebrecht, Queiroz Galvao und Andrade Gutierrez, waren bis zum Beginn der Intervention in Libyen tätig. Die Regierungsgegner erklärten danach, mit Unternehmen Großbritanniens, Frankreichs und Italiens werde es keine Probleme geben.
Die in Libyen tätigen Unternehmen Brasiliens sind in Wartestellung, heißt es weiter – seit Februar seien alle Aktivitäten gestoppt, , brasilianische Mitarbeiter nach Brasilien zurückgebracht worden. Bei einer Normalisierung der Lage sollten die Projekte fortgesetzt werden. Die Baufirma Odebrecht ist auf dem internationalen Flughafen von Tripolis tätig.
Ausriß.
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
„Ihren militärischen Erfolg verdanken die Aufständischen vor allem den westlichen Alliierten, die, wie jetzt ans Licht kommt, auch Spezialtruppen am Boden einsetzten – und damit das Nato-Mandat durchbrochen haben.“(Süddeutsche Zeitung)
Syrien und Libyen:
Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“: „Das Auftreten von Saif al Islam, Sohn von Gaddafi, ist ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit der von den Rebellen verbreiteten Informationen. Am Sonntag hatten sie die Falschinformation in die Welt gesetzt, Saif al-Islam sei gemeinsam mit seinem Bruder Mohammed gefangen genommen worden.“
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
Wie aus der Übersicht großer europäischer Medien hervorgeht, war dies von diesen als unumstößlicher Fakt verbreitet worden, was Bände spricht. Wer sich für die Regeln und Vorschriften heute gängiger Medienberichterstattung interessiert, hat seit dem Beginn des Libyenkriegs neben den vielen bisherigen ein weiteres hochinteressantes Untersuchungsfeld.Nicht selten werden Falschdarstellungen solange aufrechterhalten, bis sich beispielsweise dank Wikileaks, Jahrzehnte späterer Veröffentlichung von Regierungsdokumenten u.a. weit frühere nicht genehme Berichte als wahr herausstellen. Gewöhnlich entgeht dies den allermeisten Menschen. Bei militärischen Konflikten gelten gewöhnlich Nachrichtensperren.
Während jetzt aus Tripolis gemeldet wurde, die NATO bombardiere Teile der Stadt, hat die NATO dies als falsch zurückgewiesen.
Da die Süddeutsche Zeitung auf Nato-Spezial-Bodentruppen in Libyen verweist, ist derzeit nicht zu verifizieren, wer in Tripolis tatsächlich an den Kämpfen maßgeblich beteiligt ist.
Andreas von Bülows hochaktuelles Buch widmet sich auch Mechanismen der Massenbeeinflussung:
Ausriß Folha de Sao Paulo.
Ausriß.
Vorhersehbare Terroranschläge von Paris im November 2015 – eindringliche Warnungen von Pegida-Legida und AfD:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/14/terroranschlaege-in-paris-angesichts-der-von-den-politisch-verantwortlichen-in-eu-staaten-und-nato-verfolgten-politik-ist-jeder-kommentar-ueberfluessig/
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis:
Für das unerwartet rasche Vorrücken der Rebellen auf Tripolis waren die verstärkten Luftangriffe der Nato in den letzten Tagen entscheidend. Auch die Amerikaner beteiligten sich wieder mit unbemannten Predator-Drohnen an der Luftoffensive, die das Ziel hatte, den Aufständischen den Weg freizuschießen. Allein hätten sie, wie Militärexperten diskret enthüllen, den Durchbruch nicht geschafft.
Noch weniger wird an die große Glocke gehängt, dass französische, britische und amerikanische Spezialtruppen das Vorgehen der Rebellen auf dem Boden unterstützten. Das UN-Mandat für den Nato-Einsatz, das auf Schutz der libyschen Bevölkerung vor Gaddafis Unterdrückungsapparat lautet, wurde damit klar durchbrochen.“ Süddeutsche Zeitung
Libyen, das entwickeltste Land Afrikas, lag vor den Bombenangriffen auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Brasilien auf dem 73. Auf dem UNO-Bildungsindex liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93.
Selbst große europäische Medien hatten als unumstößlichen Fakt vermeldet, Gaddafi-Sohn Seif al-Islam sei von den Regierungsgegnern festgenommen worden. Nun wird ebenfalls als Fakt dargestellt, Seif al-Islam sei nach der gemeldeten Festnahmejedoch im Journalistenhotel von Tripolis gewesen. Die Festnahme war vom Chef des sogenannten Nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdeljalil, offiziell bekanntgegeben worden – der Strafgerichtshof in Den Haag bestätigte die Festnahme, hieß es. Interessant würde daher, wie jetzt der Strafgerichtshof mit der herausgegebenen Bestätigung verfährt.
Mitunter vermelden nun große meinungsbildende Medien Europas, daß Saif al-Islam auf freiem Fuß und doch nicht in Rebellenhand sei, um weiter unten im Text noch einmal zu betonen, daß Saif al Islam von den Rebellen festgenommen wurde. Die Qual der Wahl haben Medienkonsumenten auch bei der Frage, ob nun Tripolis gefallen sei oder nicht. Versionen definieren beide Varianten als richtig.
CNN zu NATO-Truppen in Tripolis:
Saif al-Islam 2010 in Sao Paulo:
Brasiliens Qualitätsmedien berichten über geheime Waffen-Transportflüge der NATO zu Behelfspiste kurz vor Tripolis: