Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Libyenkrieg und Ölinteressen. Süddeutsche Zeitung, brasilianischer Politikexperte Fiori. Tripolis-Bischof Martinelli zu Kriegsziel. “In diesem Krieg gibt es nur ein Ziel: sich die besten Förderstellen zu sichern, Libyens Gas- und Ölvorräte auszubeuten.“ Brasiliens Befreiungstheologe Frei Betto.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erdoelfoerderung-in-libyen-europas-firmen-auf-der-jagd-nach-den-oel-milliarden-1.1134796

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyenkrieg-und-olinteressen-regierungsgegner-olfirma-agoco-droht-brasilien-rusland-und-china-mit-benachteiligung-wegen-neutralitatsposition-in-der-uno-melden-brasilianische-medien/

Libyen wird im UNO-Ranking für menschliche Entwicklung in der Kategorie “High Human Development” geführt, liegt in der Statistik auf Platz 53, nur einen Platz hinter Uruguay. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/libyenkrieg-streit-der-westlichen-machte-um-strategische-ressourcen-darunter-erdol-zahlt-zu-motiven-betont-brasilianischer-politikwissenschaftler-jose-luis-fiori-in-folha-de-sao-paulo/

Tripolis-Bischof Martinelli zu Kriegsziel Öl:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyen-intervention-und-olinteressen-tripolis-bischof-martinelli-bestatigt-die-in-brasilien-seit-kriegsbeginn-von-kirche-und-politikexperten-genannte-motivation-der-angriffe/

Der Irakkrieg und die Position der brasilianischen Bischofskonferenz:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/der-irakkrieg-und-die-position-der-brasilianischen-bischofskonferenz-cnbb-kriegsmotiv-sind-olreserven-o-real-motivo-para-a-guerra-sao-as-reservas-de-petroleo-do-segundo-maior-produtor-mundial/

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O Globo: „Vatikan: Bomben töteten Zivilisten“. Ausriß. Bisher offenbar noch keine Ermittlungen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/05/brasiliens-medien-bestatigen-vatikanangaben-uber-starke-fluchtwelle-wegen-nato-bombardements-in-libyen/

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Brasilien: Rund 3500 Arbeiter errichten derzeit das neue Atomkraftwerk Angra 3 bei Rio de Janeiro, laut nationalen Wirtschaftsmedien. Nuklearteile aus Deutschland. Doppelseitige Regierungspropaganda für Angra 3. „Energie für neue Zeiten“. Deutsch-brasilianischer Atomvertrag, Willy Brandt und Ernesto Geisel. 4 weitere AKW vorgesehen, betont Rousseff-Energieminister Lobao.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

Wie es weiter hieß, wird die Zahl der AKW-Erbauer 2012 auf etwa 9000 aufgestockt, die in zwei Schichten arbeiten werden. Angra 3 ist Teil des deutsch-brasilianischen Atomvertrages, der während der Folter-Militärdiktatur von Bonn 1975 mit den Generälen unterzeichnet worden war.

Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)

“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?

Grün-Rot verlängerte deutsch-brasilianischen Atomvertrag zweimal.

Atomvertrag mit Brasilien – Verlängerung 2014? http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/19/brasilien-atomkraftwerke-angra-3-im-bau-bei-rio-de-janeiro-doppelseitige-regierungspropaganda-in-qualitatszeitungen-energie-fur-neue-zeiten/

Der Spiegel:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515064.html

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Diktator Ernesto Geisel und Willy Brandt, Ausriß.

Die Neue Zürcher Zeitung 1994 zum 30. Jahrestag des Militärputsches von 1964:

…Exponenten der Diktatur als starke Männer demokratischer Parteien

Politik-und Wirtschaftswissenschaftler sowie die führenden Kommentatoren der Qualitätszeitungen begründen die Rückständigkeit Brasiliens in Artikelserien zum Putschjubiläum unter anderem damit, daß nach 1985 kein echter demokratischer Wandel begann, sondern die Kontinuität gewahrt blieb. Politiker, Bürokraten und Parteien, die die Diktatur aktiv unterstützten, behielten Einfluß und Macht.  Sie gehen heute auch Koalitionen mit einstigen Gegnern ein, was bisweilen irrational erscheint. Erster Zivilpräsident nach dem Generalsregime wurde der frühere Chef der Militärpartei PDS José Sarney. Der derzeitige Finanzminister Fernando Henrique Cardoso, Inhaber des wichtigsten Kabinettsressorts, fungierte damals als Sarneys Interessenvertreter(portugiesisch: „Lider do Governo“) im Senat. Bei der Übernahme des Ministerpostens sagte 1993 das bisher zu den Linksintellektuellen gerechnete Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB):“Vergessen Sie alles, was ich bisher geschrieben habe.“…Führende Intellektuelle, wie etwa der Schriftsteller Antonio Callado, nennen es bezeichnend für Brasiliens Zustand, für fehlende politische Kultur und kollektiven Gedächtnisschwund, daß hohe Amtsinhaber der Diktaturregierungen , die sich damals schamlos bereicherten, heute immer noch zu den wichtigsten Meinungsmachern zählen und ihre Wochenkolumnen auch noch in den Provinzblättern der entlegensten Amazonasregionen erscheinen…Der ehemalige Justizminister Armando Falcao bekommt derzeit nicht weniger Platz  in den Medien für schönfärberische Interpretationen. Seiner Meinung nach begann 1964 eine vom Volk gewollte demokratische Revolution. Exekutionen, Folter, Gewalt und illegale Verhaftungen habe es nicht gegeben, von Diktatur könne keine Rede sein, behauptet er. Der damalige Planungsminister und heutige PPR-Abgeordnete Roberto Campos hebt seinerseits den „triumphalen Erfolg“ des sogenannten „brasilianischen Wunders“ 1968-1973 hervor, als Brasilien jährlich über zehnprozentige Wachstumsraten in der Wirtschaft verzeichnete.  Laut Campos erhöhten sich damals das Pro-Kopf-Einkommen und der Lebensstandard für die gesamte Bevölkerung. Davon kann indessen keine Rede sein; vom „Milagre brasileiro“ profitierten lediglich die Eliten, die Mittelschicht und nur ein Bruchteil der unterprivilegierten Bevölkerungsmehrheit, während die Arbeitslosigkeit erheblich zunahm. Campos verschweigt natürlich auch, daß 1964 Brasiliens Schuldenlast bei nur fünf Milliarden Dollar lag, von den Generalsregierungen aber auf über 100 Milliarden hochgetrieben wurde. Zu den hyperteuren pharaonischen Projekten jener Zeit ist auch das mit der Regierung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vereinbarte Nuklearprogramm zu zählen.

Spätfolgen in Mentalität und Psyche

Das autoritäre Regime von 1964 hinterließ in Mentalität und Psyche der Brasilianer tiefe Spuren.  Politische Gefangene wurden damals lebendig den Haien zum Fraß vorgeworfen, Studentenführer zuerst gefoltert und dann vor die Wahl gestellt, entweder zu sterben oder im Fernsehen vorfabrizierte Erklärungen abzugeben. Bis heute fordern Menschenrechtler und Angehörige vergeblich  Aufklärung über die „Verschwundenen“, deren Zahl nicht einmal annähernd bekannt ist.  Aus Angst vor Repressalien gehen wichtige Zeugen barbarischer Diktaturverbrechen nicht an die Öffentlichkeit – schließlich gibt es weiterhin die Todesschwadronen und auch die berüchtigte Militärpolizei, die immer noch nicht auf Folter verzichtet.

Für den Anthropologen Gilberto Velho  resultiert das Ausmaß an Gewalt in der heutigen brasilianischen Gesellschaft unter anderem aus der vom Militärregime entwickelten „Kultur der Brutalität“. Die seinerzeit institutionalisierte Gewalt und Korruption ist nach Darstellung von Rechtsexperten hauptverantwortlich  für die tiefe ethisch-moralische Krise Brasiliens, für den extremen Egoismus, das Fehlen von Solidarität und das Mißtrauen gegenüber den sogenannten demokratischen Institutionen, für die kalte Indifferenz und den Zynismus der Politiker…

Aus Neue Zürcher Zeitung, Brasiliens Last der Militärdiktatur, Klaus Hart, Freitag/Samstag 1./2.April 1994

Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen mit dem Militärregime:

Wie brasilianische Medien unter Berufung auf Dossiers und Aktenfunde berichten, wurden bei VW und Mercedes-Benz Spitzel in die Versammlungen der Metallarbeiter und ihrer Gewerkschaften geschickt, die Spitzelberichte sofort  an die politische Polizei Deops weitergegeben. Brasilianische Qualitätsblätter wie das „Jornal do Brasil“ schrieben bereits vor über einem Jahrzehnt ausführlich darüber.  Gewerkschafter und andere „verdächtige“ Angestellte seien beim  Deops denunziert worden, auch Streikende.  Zudem sei angefragt worden, ob gegen Mitarbeiter, die eingestellt werden sollten,  „etwas vorliegt“. Unter Diktator Ernesto Geisel wurde  VW do Brasil  um Angaben über oppositionelle Arbeiterinnen gebeten – und gab derartige Daten  auch heraus, wie es hieß.

Andere Multis gingen nicht anders vor. Die Diktatur verhaftete daraufhin eine beträchtliche Zahl an Beschäftigten, ließ sie foltern.

 http://www.cut.org.br/destaques/24137/em-dia-de-homenagens-as-vitimas-da-ditadura-trabalhadores-cobram-que-empresas-sejam-responsabilizadas#ad-image-0

 http://www.pstu.org.br/node/20027

 http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/a-comissao-da-verdade-vai-apurar-se-lula-colaborou-com-a-ditadura-ou-ainda-e-agora-jose-eduardo-cardozo-a-denuncia-de-tuma-junior-nao-e-nem-anonima-nem-apocrifa-o-ministro-vai-ou/

Wie die brasilianische Qualitätszeitung “Jornal do Brasil” am 25.12. 1994 über die Zusammenarbeit von multinationalen Unternehmen, darunter Vokswagen, mit der Folterdiktatur berichtet:

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Das Buch zum Land – “Brasilien fürs Handgepäck”, Unionsverlag Zürich: http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2720

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Ausriß: Folterdiktator Ernesto Geisel und sein für die Operation Condor(länderübergreifende Jagd auf Regimegegner) zuständiger Geheimdienstchef Joao Figueiredo. Im Hintergrund der von Oscar Niemeyer entworfene Präsidentenpalast in Brasilia. 

Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer,  berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert:   ”Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.” Wikipedia

Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.

Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/

http://womblog.de/die-brasilianische-bombe

Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 – 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen. 

Helmut Schmidt zum Ausstieg aus dem Atomausstieg: 

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“Ich habe nur fortgesetzt, was unter Brandt, Kiesinger, Erhard und Adenauer begonnen wurde…” Ausriß.http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/

In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern. 

Vor dem Hintergrund seiner politischen Rolle gegenüber Folterdiktaturen wie Brasilien wurde Hans Dietrich Genscher 1991 die Ehrenbürgerwürde von  Halle/Saale verliehen: 

  1. Hans-Dietrich Genscher (* 21. März 1927 in Reideburg, heute zu Halle (Saale))
    Bundesaußenminister 1974–1992
    Verleihung 1991

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel(FDP) weilt derzeit in Brasilien. Bislang ist nicht bekannt, ob er sich zur nuklearen Zusammenarbeit, auf der Grundlage des auch unter Grün-Rot verlängerten deutsch-brasilianischen Atomvertrags, äußern wird. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/20/angela-merkel-verlangert-zweifelhaftes-atomabkommen-mit-brasilien-kritisiert-hannoversche-allgemeine/

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NATO-Land Frankreich in Nordafrika. Folter, Todesschwadronen, ungesühnte Kriegsverbrechen. Bemerkenswert langer Zeitraum bis zum offiziellen Bekennen altbekannter Wahrheiten…Hintergründe von Andreas von Bülow in Piper-Buch. „Brutkastenlüge“, feiernde BBC-Inder in „Tripoli live“….“Das Massaker von Paris 1961″

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

http://www.rp-online.de/politik/Folter-Gestaendnis-loest-Diskussion-ueber-Algerienkrieg-aus_aid_258598.html

http://www.focus.de/politik/ausland/frankreich-alte-wunden-brechen-auf_aid_187171.html

2014:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/23/syrien-intervention-islamisten-mit-deutsche-waffen-sogar-milan-raketen-laut-berliner-zeitung-sie-bringen-uns-den-tod-mit-deutschen-waffen-bisher-noch-nicht-ermittelt-wieviele-bewohner-syrien/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyenkrieg-gaddafi-sohn-saif-al-islam-in-sao-paulo-maler-und-architekt-video-anklicken/

Libyen-Krieg, Berichte über Greueltaten der Regierungsgegner, willkürliche Erschießungen:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/26/libyenkrieg-brasiliens-medien-stellen-erstmals-bekannte-greueltaten-der-regierungsgegner-darunter-willkurliche-erschiesungen-gros-heraus/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/29/libyenkrieg-die-nato-unterstutzt-leute-die-erschiesungen-durchfuhrenrobert-fisk-in-brasiliens-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-wir-haben-heute-sechsmal-mehr-westliche-soldaten-im-m/

Bis die ganze Wahrheit über die Libyen-Intervention herauskommt, dürfte es wie im Falle von Vietnam, Irak oder Afghanistan dann möglicherweise wie im Falle des französischen Nordafrika-Krieges wieder Jahrzehnte dauern.

„Das Massaker von Paris 1961″ und die Medienberichterstattung: 

http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris_1961

„Die blutig verlaufene Massendemonstration wurde in den französischen Medien seinerzeit nahezu flächendeckend totgeschwiegen und erst mit großem zeitlichen Abstand zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion in Frankreich.

Libyen wird im UNO-Ranking für menschliche Entwicklung in der Kategorie “High Human Development” geführt, liegt in der Statistik auf Platz 53, nur einen Platz hinter Uruguay. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/

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Libyenkrieg: Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ verurteilt in Brasiliens Medien Regierungsgegner-Aufruf, Gaddafi gegen Geld tot oder lebendig zu fassen. NATO-Land Frankreich in Nordafrika. „Das Massaker von Paris 1961″.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

„Das ist ein grauenhafter Aufruf – und bedeutet, Rache zu fördern“, erklärte der Chefermittler von Human Rights Watch für Libyen, Fred Abrams, in Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ weiter.

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Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/nato-bodentruppen-in-libyen-daily-telegraph-uber-britische-spezialeinheiten/

Auffällig ist das Fehlen von Medien-Videos mit Volksmassen-Jubel für die Regierungsgegner und die NATO-Truppen in Tripolis.

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Ausriß – Nicht-Regierungsgegner, gefesselt, liquidiert.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/libyenkriegkatar-beliefert-die-rebellen-offen-mit-waffenschweizer-fernsehen-sf-zur-tatsache-das-die-regierungsgegner-mit-munition-aus-der-schweiz-feuern/

Libysche Rebellen schiessen mit Schweizer Munition

Patronen zunächst offiziell nach Katar exportiert

Die libyschen Rebellen schiessen im Kampf gegen die Gaddafi-Truppen auch mit Schweizer Munition. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SF um Nato-taugliche Gewehrmunition M80.(NZZ)

“Wir haben heute sechsmal mehr westliche Soldaten im mittleren Osten als zur Zeit der Kreuzzüge des 12. Jahrhunderts.” Robert Fisk in “O Estado de Sao Paulo”

„Das Massaker von Paris 1961″:

http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris_1961

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NATO-Bodentruppen in Libyen: „Daily Telegraph“ über britische Spezialeinheiten, seit Wochen im stets von der NATO bestrittenen Bodeneinsatz. Schlüsselrolle in Tripolis, laut militärischen Quellen. Lange nach CNN bekommen europäische Medienkonsumenten tröpfchenweise mit Riesenverspätung mehr Wahrheiten vorgesetzt.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/libya/8721291/Libya-SAS-leads-hunt-for-Gaddafi.html

For the first time, defence sources have confirmed that the SAS has been in Libya for several weeks, and played a key role in coordinating the fall of Tripoli.

With the majority of the capital now in rebel hands, the SAS soldiers, who have been dressed in Arab civilian clothing and carrying the same weapons as the rebels, have been ordered to switch their focus to the search for Gaddafi, who has been on the run since his fortified headquarters was captured on Tuesday.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/cnn-berichte-uber-nato-truppen-in-tripolis-und-anderen-libyschen-stadten-bisher-noch-allein-in-der-medienlandschaft-grose-europaische-medien-ziehen-noch-nicht-nach/

Andreas von Bülow:

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/26/andreas-von-bulow-im-namen-des-staates-cia-bnd-und-die-kriminellen-machenschaften-der-geheimdienste-piper-verlag-viele-interessante-infos-uber-libyen-und-afghanistan-im-heutigen-banalen-mai/

Von 1943 bis 1949 war Libyen von Großbritannien und Frankreich besetzt. (Wikipedia)

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O Globo:“Vatikan: Bomben töteten Zivilisten“. Ausriß. Bisher offenbar noch keine Ermittlungen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/05/brasiliens-medien-bestatigen-vatikanangaben-uber-starke-fluchtwelle-wegen-nato-bombardements-in-libyen/

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Diskussion um NATO-Bodentruppen in Libyen, Tripolis – Londoner Institut für Strategische Studien. CNN bestätigte NATO-Bodentruppen in Tripolis und anderen libyschen Städten. “The troops are from Britain, France, Jordan and Qatar.” Einsatz von NATO-Bodentruppen war immer offiziell abgestritten worden.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

euronews:

Die NATO will keine Bodentruppen einsetzen. Wie kann sie ohne diesen Schritt den Rebellen weiter helfen, Gaddafi nieder zu ringen?

Britische Bodentruppen seit Wochen in Libyen um Tripolis, laut Daily Telegraph:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/nato-bodentruppen-in-libyen-daily-telegraph-uber-britische-spezialeinheiten/

Christian Le Mière:

Die NATO ist dringend daran interessiert, Präsenz am Boden zu vermeiden. Man hat gesehen, dass die Rebellen eine Reihe von Beratern und Ausbildern haben, woher auch immer. Wobei nicht klar ist, ob die dieser bunten Truppe Disziplin und Ordnung beibringen können.

Ich denke, kein Land will mit eigenen Truppen eingreifen. 

Zu groß ist die Furcht vor politischem Schaden, falls NATO oder andere mit erheblicher Truppenstärke eingreifen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/cnn-berichte-uber-nato-truppen-in-tripolis-und-anderen-libyschen-stadten-bisher-noch-allein-in-der-medienlandschaft-grose-europaische-medien-ziehen-noch-nicht-nach/

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Libyenkrieg: Regierungsgegner mit deutsch-französischen Milan-Raketen – YouTube-Video anklicken.

Donnerstag, 25. August 2011 von Klaus Hart

http://www.youtube.com/watch?v=UMr05hPRKQ8&feature=related

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/cnn-berichte-uber-nato-truppen-in-tripolis-und-anderen-libyschen-stadten-bisher-noch-allein-in-der-medienlandschaft-grose-europaische-medien-ziehen-noch-nicht-nach/

http://www.youtube.com/watch?v=FNf3aHK7PaQ

Britische Bodentruppen seit Wochen in Libyen um Tripolis, laut Daily Telegraph:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/nato-bodentruppen-in-libyen-daily-telegraph-uber-britische-spezialeinheiten/

Libysche Rebellen schiessen mit Schweizer Munition

Patronen zunächst offiziell nach Katar exportiert

Die libyschen Rebellen schiessen im Kampf gegen die Gaddafi-Truppen auch mit Schweizer Munition. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SF um Nato-taugliche Gewehrmunition M80.(NZZ)

CNN-Berichte über NATO-Bodentruppen in Tripolis und anderen libyschen Städten bisher noch allein in der Medienlandschaft – große europäische Medien ziehen noch nicht nach. “The troops are from Britain, France, Jordan and Qatar.” Einsatz von NATO-Bodentruppen war immer offiziell abgestritten worden. UNO-Mandat und Völkerrecht. Wikileaks-Video aus dem Irakkrieg.

Mittwoch, 24. August 2011 von Klaus Hart

NATO-Sondereinheiten in Tripolis, vermutet Vatikan-Fidesdienst. CNN bestätigte NATO-Truppen in Tripolis und anderen libyschen Städten. „The troops are from Britain, France, Jordan and Qatar.“ Einsatz von NATO-Bodentruppen war immer offiziell abgestritten worden.

Mittwoch, 24. August 2011 von Klaus Hart

Foreign forces in Libya helping rebel forces advance

From Barbara Starr, CNN

August 24, 2011 — Updated 1406 GMT (2206 HKT)

Special forces troops from overseas have stepped up operations in Tripoli and other cities in recent days to help rebel forces.

  • The troops are from Britain, France, Jordan and Qatar
  • British forces are helping rebel units get „better organized“ for operations
  • The forces have helped rebels „improve their tactics“

Washington (CNN) — Special forces troops from Britain, France, Jordan and Qatar on the ground in Libya have stepped up operations in Tripoli and other cities in recent days to help rebel forces as they conducted their final advance on the Gadhafi regime, a NATO official confirmed to CNN Wednesday.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/

2011-08-24

AFRIKA/LIBYEN – Beobachter aus Tripolis: „Die Stunden während des Überfalls auf die Festung ‚Bab al Aziziya’ waren schrecklich“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/cnn-bestatigt-erstmals-nato-truppen-in-tripolis-und-anderen-stadten-libyens/

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CNN bestätigt erstmals NATO-Bodentruppen in Tripolis und anderen Städten Libyens. Völkerrecht und UNO-Mandat. „The troops are from Britain, France, Jordan and Qatar.“ Einsatz von NATO-Bodentruppen war immer offiziell abgestritten worden. Wikileaks-Video aus dem Irakkrieg.

Mittwoch, 24. August 2011 von Klaus Hart

„Rebels worked to topple remnants of the Gadhafi military apparatus as special forces from Britain, France, Jordan and Qatar — which are on the ground in Libya — have stepped up operations in Tripoli and other cities in recent days to help them.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/nato-waffentransporter-landeten-von-tripolis-auf-behelfspistein-geheimoperation-berichten-brasiliens-medien-fuhrer-der-regierungsgegner-bestatigte-geheime-transportfluge-hies-es/

Another NATO official elaborated on the help from foreign forces. British forces, in particular, have assisted rebel units by „helping them get better organized to conduct operations,“ the official said.

Some of the foreign forces traveled with rebel units from towns across Libya as they advanced on Tripoli. The official, who declined to be identified due to the sensitive nature of the intelligence information, said the special forces have helped rebels „improve their tactics.“

The forces have also provided targeting information to warplanes conducting airstrikes and conducted reconnaissance missions in Tripoli. The forces have also assisted rebels in communications as they conducted the assault on the capital.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/23/libyen-intervention-suddeutsche-zeitung-ihren-militarischen-erfolg-verdanken-die-aufstandischen-vor-allem-den-westlichen-alliierten-die-wie-jetzt-ans-licht-kommt-auch-spezialtruppen-am-boden-ei/

Russian President Dmitry Medvedev said his country would consider establishing relations with rebels if they „have the power and spirit and opportunity to unite the country on a new democratic basis.“

However, „there are two governing powers in the country, and despite the rebels‘ success in Tripoli, Gadhafi and his loyalists retain influence and military potential,“ Medvedev said.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/24/libyenkrieg-und-medienzirkus-reiche-auswahl-unter-versionen-zum-geschehen/

Eine reiche Auswahl von Medien-Versionen existiert über den Entwicklungsstand Libyens. So kann man sich der Version anschließen, daß die politisch-soziale Rückständigkeit des Landes unter der libyschen Regierung geradezu grauenhaft sei. Zur Auswahl stehen indessen auch internationale Statistiken, die Libyen als das hochentwickeltste Land Afrikas benennen. Vor den Bombenangriffen lag Libyen auf dem neuesten UNO-Index für menschliche Entwicklung auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien, aus Europa mit viel Lob bedacht,  dagegen nur auf dem 73. Platz. Wer sich nicht für die Rückständigkeits-Version entscheiden mag, kann sich mit dem UNO-Bildungsindex bedienen. Dort liegt Libyen auf dem 66. Platz, Brasilien weit abgeschlagen auf dem 93.

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Gaddafi-Sohn Saif al-Islam, Maler und Architekt, eröffnet 2010 in Sao Paulos afrobrasilianischem Museum eine Libyen-Kunstausstellung.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/vorgeschobene-kriegsgrunde-us-sympathisanten-der-union-in-der-klemme-der-spiegel-zum-irak-krieg-die-bedrohung-durch-saddam-hussein-und-seine-massenvernichtungswaffen-ist-real/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/13/brasilien-und-der-franzosische-folter-general-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/

Wikileaks-Video:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/wikileaks-video-aus-dem-irakkrieg-anklicken/

Libyens Entwicklungsstand vor den Bombenangriffen – die UNO-Statistiken:

http://hdr.undp.org/en/media/HDR_2010_EN_Tables_reprint.pdf

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O Globo:“Vatikan: Bomben töteten Zivilisten“. Ausriß. Bisher offenbar noch keine Ermittlungen.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/nachtliche-luftangriffe-gegen-hafen-libyens-darunter-der-hauptstadt-tripolis-melden-brasiliens-medien-wie-die-kirche-des-grosten-katholischen-landes-die-libyen-intervention-bewertet-analysen-chan/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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