Protest an Sao Paulos Kunstmuseum MASP.
Vorhersehbare Terroranschläge von Paris im November 2015 – eindringliche Warnungen von Pegida-Legida und AfD:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/14/terroranschlaege-in-paris-angesichts-der-von-den-politisch-verantwortlichen-in-eu-staaten-und-nato-verfolgten-politik-ist-jeder-kommentar-ueberfluessig/
Franziskaner zum Libyen-Bombardement: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/morde-an-zivilisten-in-libyen-durch-bombardements-brasilianischer-franziskaner-jose-francisco-fordert-bestrafung-der-tater-und-auftraggeber-rasche-entschadigung-und-wiedergutmachung-fur-die-hinterbl/
Vatikanradio, Bischof Martinelli über Morde an Zivilisten:”Allein in Tripolis habe es in den letzten Tagen nach seinen Informationen mindestens vierzig zivile Todesopfer durch die alliierten Bomber gegeben, so Bischof Martinelli. Im Stadtviertel Buslim sei wegen der Bombardements ein Wohnhaus eingestürzt.”
http://tiff.net/filmsandschedules/tiff/2010/riosexcomedy
„Em `Rio Sex Comedy`, estrangeiros encontram muita libidinagem e `louca realidade`no pais“.
http://videos.arte.tv/de/videos/metropolis_charlotte_rampling_rio_sex_comedy_bonus_-3733384.html
http://pagina13.org.br/?p=7160
Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ betont im Leitartikel zum Libyen-Krieg, daß der Westen angesichts der 50 erschossenen Demonstranten des Jemen sowie des Einmarschs von Truppen Saudi-Arabiens in Bahrein mit zweierlei Maß messe. Der Kontrast zu Libyen sei nur zu offensichtlich. Unterschiedliche Behandlung ergebe sich aus der Art der Beziehung von Diktatoren zu den westlichen Mächten. „Mas fica evidente que os direitos humanos podem servir, na politica mundial, mais de pretexto do que vale por sua universalidade.“
Brasiliens Medien berichten, daß das Weiße Haus immer mehr befragt werde über das „Warum einer Intervention gegen Gaddafi und nicht gegen die Führer von Jemen und Bahrein, die weiterhin Oppositionelle attackieren.“ Auffällig groß ist der Abdruck vom Mainstream abweichender Leserbriefe.
“Ich kenne Libyen nicht.” Thomas Friedman, führender Libyenkrieg-Analyst der New York Times.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, der Iran auf dem 70. und Brasilien abgeschlagen auf dem 73. Platz.
Der brasilianische Studentenverband UNE und 2 islamische Organisationen Brasiliens haben in Sao Paulo zu einer Protestkundgebung aufgerufen:
„Grabenstätt. In jeder Hinsicht ein schöner Erfolg war die Benefizveranstaltung des Brasilienvereins in Grabenstätt. Brasilianische Rhythmen, das feine Spiel der Geigen und die frischen und nachdenklichen Lieder der Grabenstätter Kinder sorgten für ein paar schöne Stunden in der Aula der Grundschule. Bereitwillig öffneten die Besucher dann auch ihren Geldbeutel und legten 1400 Euro in die Spendenkörberl ein.
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
Mauricio Pestana, Herausgeber von Brasiliens Schwarzen-Zeitschrift “Raca Brasil” 2010:”Es gibt keinerlei Zweifel, daß im `demokratischen` Brasilien von heute schwarze Bürger mehr Opfer von Folter, Mord und Verschwindenlassen sind als in irgendeiner autoritären Epoche unserer Geschichte.”
Mauricio Pestana, Herausgeber der Schwarzenzeitschrift “Raca Brasil” im Website-Interview wenige Tage nach dem Obama-Besuch in Brasilien: “Ich saß im Opernhaus von Rio de Janeiro direkt vor Obama, nur etwa fünf Meter entfernt. Hätten wir einen großen nationalen Schwarzenführer, der den Willen der dunkelhäutigen Gemeinde ausdrückt – und hätte dieser mit Obama gesprochen, hätte er sich in Brasilien vielleicht zur Rassenfrage geäußert. In der brasilianischen Schwarzenbewegung war vor Obamas Ankunft allgemeine Hauptposition, daß der US-Präsident zur hiesigen Rassenproblematik Stellung beziehen muß. Die Rassismusfrage ist in der heutigen Welt schließlich gravierend. Ich persönlich bin indessen der Meinung, daß wir in Brasilien in dieser Beziehung erst einmal unsere Hausaufgaben machen müssen, bevor wir Forderungen an Obama stellen können. Ein Krieg, wie jetzt der Libyenkrieg, ist schlecht unter jedem Blickwinkel – wir dürfen nicht vergessen, daß dort in Libyen Zivilisten sterben. ”
Die brasilianische Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Rousseff-Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, Brasiliens Rassenproblematik auf die Agenda des Obama-Besuchs zu setzen. Wie Afropress meldete, habe man indessen von der Ministerin keinerlei Antwort erhalten. Zudem gebe es keinerlei Informationen über unabhängige Initiativen der brasilianischen Regierung in dieser Richtung.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/
URÂNIO EM MOVI(E)MENTO
1st INTERNATIONAL URANIUM FILM FESTIVAL RIO DE JANEIRO 2011 MAY 21st – 28th
1º FESTIVAL INTERNACIONAL DE FILMES SOBRE ENERGIA NUCLEAR RIO DE JANEIRO 2011
Urânio em Movi(e)mento, the First International Uranium Film Festival invites you to Rio de Janeiro, May 21st to 28th 2011. The main locations of the festival are the two beautiful cultural centres Parque das Ruinas and Laurinda Santos Lobo in the famous quarter Santa Teresa.
The festival team has now selected 15 feature documentaries and movies and 19 short films: 7 films from USA, Brazil 5, Germany 5, Australia 4, France 3, Africa do Sul 2, Costa Rica 1, Sweden 1, Russia 1, India 1, Denmark 1, Georgia/Netherlands 1, Canada 1, United Kingdom 1.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/
(more…)
http://www.mst.org.br/node/11436
Obdachloser mit Krücken, in Sao Paulo.
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim Anti-Hungerprogramm, liegt die Zahl der in extremer Armut, also in Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht wie offiziell angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. Nach derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe Auswirkungen gehabt.
Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf Rekordentlassungen, den Stopp vieler Industrieprojekte, auf Exportprobleme und Deindustrialisierung, geschönte offizielle Statistiken.
Mauricio Pestana, Herausgeber der Schwarzenzeitschrift “Raca Brasil” im Website-Interview wenige Tage nach dem Obama-Besuch in Brasilien: “Ich saß im Opernhaus von Rio de Janeiro direkt vor Obama, nur etwa fünf Meter entfernt. Hätten wir einen großen nationalen Schwarzenführer, der den Willen der dunkelhäutigen Gemeinde ausdrückt – und hätte dieser mit Obama gesprochen, hätte er sich in Brasilien vielleicht zur Rassenfrage geäußert. In der brasilianischen Schwarzenbewegung war vor Obamas Ankunft allgemeine Hauptposition, daß der US-Präsident zur hiesigen Rassenproblematik Stellung beziehen muß. Die Rassismusfrage ist in der heutigen Welt schließlich gravierend. Ich persönlich bin indessen der Meinung, daß wir in Brasilien in dieser Beziehung erst einmal unsere Hausaufgaben machen müssen, bevor wir Forderungen an Obama stellen können. Ein Krieg, wie jetzt der Libyenkrieg, ist schlecht unter jedem Blickwinkel – wir dürfen nicht vergessen, daß dort in Libyen Zivilisten sterben. ”
Die brasilianische Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Rousseff-Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, Brasiliens Rassenproblematik auf die Agenda des Obama-Besuchs zu setzen. Wie Afropress meldete, habe man indessen von der Ministerin keinerlei Antwort erhalten. Zudem gebe es keinerlei Informationen über unabhängige Initiativen der brasilianischen Regierung in dieser Richtung.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, Brasilien abgeschlagen auf dem 73. Platz.
Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, der Dominikaner Frei Betto, erklärte gegenüber der Website wörtlich:”Es war zumindest takt-und geschmacklos, den Krieg gegen Libyen hier in Brasilien zu erklären, das gegen eine solche kriegerische Aggression ist.“
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,752431,00.html
Er selbst spielte Fußball in Brasilien, seine Soldaten schickte er nach Libyen: Der Beginn von Barack Obamas Südamerika-Trip wurde in der Heimat befremdet aufgenommen. In Chile wechselt der US-Präsident die Rollen – zu spät.
Zwei Tage Brasilien liegen hinter ihm. Zwei Tage Sonne, Hitze und Copacabana. Zwei Tage, für die er von der Opposition als Urlauber kritisiert wurde, als leichtgewichtiger Präsident. Und nun steht Barack Obama im Mittelgang der Air Force One, auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Santiago, die Hauptstadt von Chile, und überrascht die mitreisenden Journalisten mit einem Besuch. „Wie geht’s Euch denn da so?“, fragt er.
http://www.zeit.de/online/2008/09/libyen-oel
Gestern haben sie noch Geschichten über ihn geschrieben, wie er sich in Brasilien amüsiert, wie er Fußball in den Favelas von Rio spielt, aber auch sein Land in den Krieg schickt. Sie haben süffisante Schlagzeilen provoziert, wie die in der „Washington Times“: „Der Präsident macht Party, während die Welt brennt.“
Laut Landesmedien wollte Brasilia zuerst eine schärfere Note erlassen, die einen sofortigen Waffenstillstand verlange und warne, daß bei den Angriffen libysche Zivilisten getötet würden.Mit der Veröffentlichung der abgeschwächten Note wurde, wie es hieß, gewartet, bis Obama Brasilien verlassen hatte. Indien habe den sofortigen Stopp der Luftangriffe verlangt. China habe die Angriffe auf Libyen mit der Irak-und Afghanistan-Invasion verglichen. Bei Libyen handele es sich um einen souveränen Staat, wurde aus der chinesischen Presse zitiert.
http://www.zeit.de/online/2008/09/libyen-oel
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, Brasilien abgeschlagen auf dem 73. Platz.
Brasilia hatte sich mit seinen Partnern der BRIC-Gruppe(Rußland, Indien und China) auf eine Stimmenthaltung zur Libyen-Entscheidung des UN-Sicherheitsrats geeinigt.
http://www.heise.de/tp/blogs/8/149509
In den brasilianischen Qualitätsmedien häufen sich unterdessen kritische Stimmen und Kommentare zum Libyen-Krieg, wird u.a. die Frage gestellt, warum die Diktatoren in Ländern wie Saudi-Arabien noch nicht beseitigt worden seien, niemand über eine Intervention in Bahrein spreche.
Lula hatte eine Teilnahme am Essen mit Obama in Brasilia abgelehnt – die Spekulationen über Lulas Beweggründe dauern an, zumal Dilma Rousseff, wie die Landesmedien melden, die ganze Woche vor Obamas Ankunft mit Lula Informationen ausgetauscht hatte. Rousseff war Lulas Chefministerin, Lula wird in Brasilien weiter als De-facto-Regierungsmitglied mit größtem Einfluß angesehen.
Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe, der Dominikaner Frei Betto, erklärte gegenüber der Website wörtlich:”Es war zumindest takt-und geschmacklos, den Krieg gegen Libyen hier in Brasilien zu erklären, das gegen eine solche kriegerische Aggression ist.” http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/gaddafi-und-die-westlichen-machte-wie-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-den-libyen-konflikt-bewertet-der-diskurs-des-westens-ist-demokratie-das-interesse-ist-ol-wie-bras/