
Studentischer Anti-WM-Protest-Fußball in Brasilia vor Nationalkongreß: http://oglobo.globo.com/fotos/2010/06/15/15_MHG_Pais_Estudantespelados.jpg
„OSESP-Ankündigung: O que é necessário para que um concerto de música sinfônica seja sucesso garantido? Se você acha que a resposta inclui uma orquestra reconhecidamente competente, um maestro que já tenha regido as maiores orquestras do planeta, um solista premiado em diversos concursos internacionais e um repertório com obras consagradas de alguns dos mais importantes compositores da história da música, você deve assistir a uma das três apresentações da Osesp esta semana.
http://www.osesp.art.br/home.aspx
http://www.osesp.art.br/podcast/
Das OSESP-Wochenkonzert zweimal zum Nachhören auf „Cultura FM“ – anklicken: http://www.osesp.art.br/sons_imagens/aovivo/

OSESP-Konzertsaal in Sao Paulo – ein umgebauter Bahnhof.
„Jesus in first place“ – Adidas-WM-Fußballschuhe von Kaká.

Sao Paulo hat rund 12 Millionen Einwohner, im dichtbesiedelten Großraum der Megacity leben bzw. hausen über 23 Millionen Menschen. Da gigantische Mengen an Urin und Scheiße anfallen, führt dies zu entsprechenden hygienischen Problemen, zu Luftvergiftung. Flüsse stinken wegen der Abwassereinleitungen teils barbarisch.

Man sieht nur, was man weiß, der Schein trügt: Warum sind bei schönstem Sonnenwetter auf dem größten, längsten Radweg Sao Paulos, nahe dem World Trade Center,  keine Radfahrer zu sehen? Der daneben entlangführende Rio Pinheiros ist pure Kloake und stinkt barbarisch, schreckt viele ab – nur manchmal weht der Wind die klimaschädliche Faulgaswolke etwas von der Piste weg. Indessen wird der Fahrradweg durchaus benutzt – mangels anderer Möglichkeiten. Nicht wenige holen sich davon arge Kopfschmerzen. Radfahren im Methangasgestank – viele Paulistanos greifen sich an den Kopf, ein schlechter Witz…
http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122
Dirigent und Komponist John Neschling startet in Brasilien neu durch, gründete die „Companhia Brasileira de Ã’pera“, erhält finanzielle Unterstützung vom brasilianischen Kulturministerium. Gegenüber der Landespresse erinnerte Neschling an seine Erfahrung als Operndirigent in der Schweiz und in Frankreich, nannte sich einen Gegner der Mittelmäßigkeit, erläuterte sein Verhältnis zur brasilianischen Politik, zum jetzigen Präsidentschaftskandidaten und früheren Sao-Paulo-Gouverneur José Serra. In dessen Amtszeit war Neschling gefeuert worden. Er und sein Exekutivdirektor José Roberto Walker sehen naturgemäß Probleme, falls Serra neuer Staatschef Brasiliens wird. „Ich habe nichts gegen die Sozialdemokratische Partei PSDB, habe lediglich Schwierigkeiten mit Serra. Ich bin ein Künstler. Es wäre desaströs für das Kulturleben, falls Serra zum Präsidenten gewählt würde…Nach 12 OSESP-Jahren habe ich meine internationale Karriere neu gestartet, bisher in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Malaysia und Argentinien dirigiert.“
Wie Neschling denkt, reflektiert, läßt sich auf seiner neuen Website nachlesen: http://semibreves.wordpress.com/
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/10/die-ara-john-neschling-in-sao-paulo1997-2009/

John Neschling signiert sein Buch „Musica Mundana“ in Brasiliens führender Buchhandlung „Livraria Cultura“ von Pedro Herz in Sao Paulo.
Laut Anzeigentext definierte die Konzeption des neuen Stahlwerks als Prioritäten die Umweltfragen, nutzte verfügbare Spitzentechnologie, um Auswirkungen auf die Umwelt gering zu halten. Priorität habe zudem der Respekt vor den benachbarten Wohnsiedlungen. Laut Umweltbehörden erhöht das Stahlwerk indessen die Produktion klimaschädlicher Gase durch Rio de Janeiro um über 70 Prozent, melden die Landesmedien.
„Ode ao filho da tortura“ – Titelzeile der Analyse von Schubsky. „…um tempo que nao acabou…“
Die Beibehaltung der von Staatsangestellten alltäglich praktizierten  Folter wird von Menschenrechtsaktivisten als eines der bedenklichsten Resultate der Lula-Amtszeit betrachtet.
„Legioes de desesperados minguam prostrados na marginalidade no campo e na cidade. Em afronta as leis em vigor, a comecar da Lei Maior – nossa pisoteada Constituicao cidadá.“ (Schubsky)
Nicht zufällig erntet Brasilia daher viel Auslandslob.
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
Österreichischer Gefangenenpriester Günther Zgubic: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/
Ausriß, Radio Vatikan . “Die Stimme des Papstes und der Weltkirche”. “Brasilien: Kirchliche Menschenrechtler enttäuscht über Merkel”. Plinio Sampaio, Günther Zgubic…
UNO über summarische Exekutionen: http://global.org.br/programas/onu-execucoes-sumarias-continuam-em-grande-escala-no-brasil/
Philip Alston: http://global.org.br/wp-content/uploads/2010/06/Relatório_de_Seguimento_ONU_Alston2010_inglês.pdf

Nordkorea schießt ein Tor…
„Mediocre, sem brilho, apatico, previsivel.“ „Acorda, Dunga!“
http://blogs.estadao.com.br/bate-pronto/brasil-vence-mas-nao-convence/
„Era para ter feito como a selecao alemá, para os outros temerem.“ („Es sollte eigentlich so laufen wie beim deutschen Team, damit die andern sich fürchten.“
Argentinien-Spiel im Goethe-Institut von Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/03/chupa-maradonaaa-vuvuzela-im-goethe-institut-von-sao-paulo-beim-4-0-gegen-argentinien-fotoserie-fusball-wm-2010/

Endlich ein Tor – Jubel im Vale do Anhangabau vor der Großleinwand.
http://www.youtube.com/watch?v=lTVpMHn54ws
http://www.youtube.com/watch?v=GNiBrW2EYIw
http://www.youtube.com/watch?v=CaDVMQ-C2Y4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=uXUfw_YDBfk&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=pS_3WwChHxM&feature=related
Nacktfußball-Foto: http://oglobo.globo.com/fotos/2010/06/15/15_MHG_Pais_Estudantespelados.jpg

„Känguruhbockwurst“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/14/kanguruhbockwurst-titelt-sao-paulo-agora-zum-deutschen-sieg-deutsches-massakermassacre-alemao/

Sao Paulo, Avenida Paulista.