Der Verteidiger versuche Paula Oliveira Maciel als jemand hinzustellen, der unter psychologischen Problemen leide, hieß es.
Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ erinnert, daß im Februar von Brasilia ein „wahrer politischer Zirkus“ veranstaltet wurde, um der Brasilianerin zu helfen. Brasilianische Minister hätten an den Holocaust erinnert. Jetzt laute der Befehl, totales Stillschweigen zu wahren.
Der Fall Paula Oliveira Maciel, die mit dem rechtsgerichteten Kongreßsenator und Diktaturaktivisten Marco Maciel aus derselben nordbrasilianischen Stadt Recife nicht verwandt sein soll, wird in Brasilien nach wie vor diskutiert. Angesichts des schweren Imageschadens, der Blamage, die Paula Oliveira Maciel der Nation bereitete, wünschen sich nicht wenige Brasilianer von der schweizerischen Justiz eine harte Bestrafung. Viele Brasilianer argumentieren, die „sehr clevere Frau“ hätte in Brasilien angesichts ihrer guten Verbindungen zur hohen Politik keinerlei Prozeß zu erwarten. Paula Oliveira Maciels Vater, der im Abgeordnetenkabinett eines Kongreßabgeordneten arbeitet, ist eng befreundet mit dem Kongreßsenator Marco Maciel, der gemäß den Medieninformationen im Februar 2009 das brasilianische Außenministerium angewiesen hatte, in dem Fall zugunsten der Brasilianerin aktiv zu werden.
Gemäß ersten Ermittlungen war Pierre Jauffret offenbar von mehreren Personen der Kopf eingeschlagen worden. Der in Toulon Geborene wechselte 1963 nach Brasilien und studierte unter anderem die Schmetterlingswelt Amazoniens. Seit über einem Jahr hatten er und sein Sohn immer wieder Morddrohungen erhalten, weil beide versuchten, die Zerstörung eines Naturschutzgebietes von 25 Hektar nicht zuzulassen. Dieses Naturreservat wurde von beiden verwaltet. Wie üblich in Brasilien, reagierten die Sicherheitsbehörden nicht auf die Morddrohungen gegen die beiden Franzosen.
Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“
Morde an 5 Umweltaktivisten nahe der einstigen Modellstadt Curitiba: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/funf-umweltaktivisten-in-brasilien-ermordet-serie-von-gewalttaten-gegen-umweltschutzer-des-tropenlandes/
“Nutzt doch die US-Armee gerade auch solche Computersimulationen, um Soldaten die Hemmung vorm Töten eines Menschen zu nehmen. Der 19-jährige Täter von Erfurt ist sicherlich nicht durch Computerspiele zum Mörder geworden. Aber er konnte vorm Bildschirm die Tatabläufe beim Schießen einstudieren und jene Schnelligkeit trainieren, die er brauchte. Psychologen sprechen auch von `heimlichen Lehrplänen “in Gewaltspielen. Diese , sagen sie, lehrten Konfliktlösungsmodelle und Rollenmuster, die jegliche demokratischen und sozialen Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens ausblenden – so wie am 26. April 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium. “ Kai Mudra, Mitteldeutsche Zeitung 2009, zur Militarisierung der Gesellschaft.

Greenpeace-Experte André Muggiati in Manaus. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/andre-muggiati-greenpeace-experte-in-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/
http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL1415181-5598,00-TANQUES+DE+GUERRA+CHEGAM+AO+BRASIL.html
Aufrüstung unter Lula, Lula-Vize Alencar zu Atomwaffen: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/24/nicolas-sarkozy-fur-standigen-uno-sicherheitsratssitz-brasiliens-lula-bestreitet-begunstigung-wegen-jungsten-milliarden-rustungskaufen-in-frankreich/

Panzer in Sao Paulos Ibirapuera-Park.
„Wir sind in der Hand der Banditen“. Mario Pasqualotto, Bischof der Amazonasmetropole Manaus, im Website-Interview. „Unglücklicherweise sind die Täter meist Drogensüchtige, kennen keinerlei Respekt und töten hemmunglos. Ich selbst habe acht Jahre lang in einer der von dem deutschen Franziskanerpriester Hans Stapel gegründeten Fazendas der Hoffnung solche Drogenkonsumenten betreut. Einer davon sagte mir offen, bereits fünf Menschen getötet zu haben – drei davon, um an Drogen heranzukommen. Das Problem liegt im sozialen, im moralisch-ethischen Bereich und beginnt in der Familie. Diese Stadt Manaus ist zu rasch und größtenteils wild, völlig unorganisiert gewachsen. Von den über zwei Millionen Bewohnern hausen drei Viertel in Slums – all diesen Menschen fehlt Bildung. 80 Prozent der Familien von Manaus sind tief zerrüttet. – die Kinder leiden nur zu oft unter Mißhandlungen, sexuellem Mißbrauch, was sie in die Drogensucht, gar in ein Leben auf der Straße abgleiten läßt. Die Diskrepanz zwischen Reichen und Armen ist einfach zu groß.“
http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?boletim=1&lang=PT&cod=43861
Zuckerrohr und Sklavenarbeit, Xavier Plassat: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/

„Free the Slaves“ . Xavier Plassat aus Frankreich gegen Sklavenarbeit unter Lula.
Sklavenarbeit unter Lula und Amazonasvernichtung: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/die-partnerschaft-fuhrt-zu-noch-mehr-urwaldzerstorung-und-sklavenarbeit-denn-sklavenarbeiter-werden-vor-allem-zum-abholzen-eingesetzt-greenpeace-experte-andre-muggiati-uber-lula-regierung-und-sk/
Amnesty International 2002:
Nach den propagandistischen Wachstumsversprechen von Staatschef Lula für 2009 schraubt die brasilianische Zentralbank die realen Wachstumserwartungen für dieses Jahr stetig nach unten. Gemäß der neuesten Übersicht wird nicht einmal ein Nullwachstum erwartet – sondern ein Minus von mindestens 0,26 Prozent. Wegen der u.a. durch Carry-Trade-Spekulation stark überbewerteten Landeswährung Real erleiden mehrere Wirtschaftszweige schwere Schäden – am meisten ist das Agrobusiness betroffen. Laut neuesten Wirtschaftsberichten ist brasilianisches Rindfleisch infolge der künstlichen Aufwertung jetzt weltweit das teuerste.
Carry Trade, Spekulation, Elend: Alte Frau wartet von Franziskanerkloster Sao Paulos auf Nahrungsmittelspende.
Lula und Krise, Dichtung und Wahrheit: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/