Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Schweiz: „Ich wurde attackiert.“ Paula Oliveira Maciel bei Gerichtsverhandlung in Zürich, laut brasilianischen Medien. „Nach „politischem Zirkus“ Brasilias für Paula Oliveira Maciel jetzt „Befehl zu totalem Stillschweigen“.

Mittwoch, 16. Dezember 2009 von Klaus Hart

Der Verteidiger versuche Paula Oliveira Maciel als jemand hinzustellen, der unter psychologischen Problemen leide, hieß es.

Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ erinnert, daß im Februar von Brasilia ein „wahrer politischer Zirkus“ veranstaltet wurde, um der Brasilianerin zu helfen. Brasilianische Minister hätten an den Holocaust erinnert. Jetzt laute der Befehl, totales Stillschweigen zu wahren.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/18/paula-oliveira-maciel-in-zurich-die-historischen-youtube-videos-neonazistisches-verbrechen-das-an-den-holocaust-erinnert-paulo-vannuchi-celso-amorim/

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Paula Oliveira Maciel, Schweiz: Prozeßbeginn in Zürich wegen „Irreführung der schweizerischen Justiz“. Vorwurf des „nazistischen Fremdenhasses“ gegen die Schweiz von Maciels Vater, Parlamentssekretär der brasilianischen Rechtspartei DEM. Fremdenfeindlichkeit in Brasilien. „Folter ohne Ende“ laut Soziologiezeitschrift „Sociologia“.

Mittwoch, 16. Dezember 2009 von Klaus Hart

Der Fall Paula Oliveira Maciel, die mit dem rechtsgerichteten Kongreßsenator und Diktaturaktivisten Marco Maciel aus derselben nordbrasilianischen Stadt Recife nicht verwandt sein soll, wird in Brasilien nach wie vor diskutiert. Angesichts des schweren Imageschadens, der Blamage, die Paula Oliveira Maciel der Nation bereitete, wünschen sich nicht wenige Brasilianer von der schweizerischen Justiz eine harte Bestrafung. Viele Brasilianer argumentieren, die „sehr clevere Frau“ hätte in Brasilien angesichts ihrer guten Verbindungen zur hohen Politik keinerlei Prozeß zu erwarten. Paula Oliveira Maciels Vater, der im Abgeordnetenkabinett eines Kongreßabgeordneten arbeitet, ist eng befreundet mit dem Kongreßsenator Marco Maciel, der gemäß den Medieninformationen im Februar 2009 das brasilianische Außenministerium angewiesen hatte, in dem Fall zugunsten der Brasilianerin aktiv zu werden.

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Französischer Umweltaktivist und Biologe Pierre Jauffret(72) in Brasilien ermordet. Kopenhagen und Amazonien. Teilstaat Pará berüchtigt wegen Verfolgung von Umweltaktivisten und Geistlichen. Gouverneurin Carepa aus Lulas Arbeiterpartei PT. Französischer Diplomat zum Tatort. Morde an 5 Umweltaktivisten bei Curitiba.

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL1416163-5598,00-POLICIA+INVESTIGA+MORTE+DE+BIOLOGO+FRANCES+NO+PARA.html

Gemäß ersten Ermittlungen war Pierre Jauffret offenbar von mehreren Personen der Kopf eingeschlagen worden. Der in Toulon Geborene wechselte 1963 nach Brasilien und studierte unter anderem die Schmetterlingswelt Amazoniens. Seit über einem Jahr hatten er und sein Sohn immer wieder Morddrohungen erhalten, weil beide versuchten, die Zerstörung eines Naturschutzgebietes von 25 Hektar nicht zuzulassen. Dieses Naturreservat wurde von beiden verwaltet. Wie üblich in Brasilien, reagierten die Sicherheitsbehörden nicht auf die Morddrohungen gegen die beiden Franzosen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/

Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ 

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/weiterer-katholischer-priester-in-brasilien-ermordet-alvino-broering-erstochen-in-santa-catarina-deutsche-schweizerische-reisenwarnungen-menschenrecht-auf-sicherheit-unter-lula/

Morde an 5 Umweltaktivisten nahe der einstigen Modellstadt Curitiba:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/funf-umweltaktivisten-in-brasilien-ermordet-serie-von-gewalttaten-gegen-umweltschutzer-des-tropenlandes/

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Brasilien, „Call of Duty: Modern Warfare 2″. Killerspiel über Rio de Janeiro sorgt für Diskussion in der Scheiterhaufenstadt. TV-Video anklicken.

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/Noticias/Games/0,,MUL1414817-9666,00-JOGO+PASSA+A+PIOR+IMAGEM+POSSIVEL+DO+RIO+DIZ+DELEGADA+SOBRE+CALL+OF+DUTY.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/

“Nutzt doch die US-Armee gerade auch solche Computersimulationen, um Soldaten die Hemmung vorm Töten eines Menschen zu nehmen. Der 19-jährige Täter von Erfurt ist sicherlich nicht durch Computerspiele zum Mörder geworden. Aber er konnte vorm Bildschirm die Tatabläufe beim Schießen einstudieren und jene Schnelligkeit trainieren, die er brauchte. Psychologen sprechen auch von `heimlichen Lehrplänen “in Gewaltspielen. Diese , sagen sie, lehrten Konfliktlösungsmodelle und Rollenmuster, die jegliche demokratischen und sozialen Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens ausblenden – so wie am 26. April 2002 am Erfurter Gutenberg-Gymnasium. “  Kai Mudra, Mitteldeutsche Zeitung 2009, zur Militarisierung der Gesellschaft.

YouTube: http://odia.terra.com.br/portal/digital/html/2009/8/call_of_duty_modern_warfare_2_tera_cenas_de_violencia_no_rio_de_janeiro_27521.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/

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Brasilien: „Die Partnerschaft führt zu noch mehr Urwaldzerstörung und Sklavenarbeit. Denn Sklavenarbeiter werden vor allem zum Abholzen eingesetzt.“ Greenpeace-Experte André Muggiati über Lula-Regierung und Sklavenarbeit in Amazonien. Lula in Kopenhagen. Freudscher Versprecher von Dilma Rousseff?

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

Deutsche Leopard-Panzer(34) in Brasilien angekommen. Aufrüstung und Hunger unter Lula. Deutsche Spendenhilfe für achtgrößte Wirtschaftsnation Brasilien. Entsetzen bei brasilianischen Historikern über Regierungsversion zum Zweiten Weltkrieg. Franziskaner-Hungerhilfe.

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

Weiterer katholischer Priester in Brasilien ermordet. Alvino Broering, erstochen in Santa Catarina. Deutsche, schweizerische Reisewarnungen, Menschenrecht auf Sicherheit unter Lula. Bischof Mario Pasqualotto in Manaus.

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL1415299-5598,00-POLICIA+INVESTIGA+MORTE+DE+PADRE+EM+SC.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/raubmord-an-italienischem-priester-in-manaus-tater-zwangen-ihn-sich-hinzuknien-feuerten-dann-die-todlichen-schusse-ab-im-juli-raubmord-an-priester-in-brasilia/

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„Wir sind in der Hand der Banditen“. Mario Pasqualotto, Bischof der Amazonasmetropole Manaus, im Website-Interview. „Unglücklicherweise sind die Täter meist Drogensüchtige, kennen keinerlei Respekt und töten hemmunglos. Ich selbst habe acht Jahre lang in einer der von dem deutschen Franziskanerpriester Hans Stapel gegründeten Fazendas der Hoffnung  solche Drogenkonsumenten betreut. Einer davon sagte mir offen, bereits fünf Menschen getötet zu haben – drei davon, um an Drogen heranzukommen. Das Problem liegt im sozialen, im moralisch-ethischen Bereich und beginnt in der Familie. Diese Stadt Manaus ist zu rasch und größtenteils wild, völlig unorganisiert gewachsen. Von den über zwei Millionen Bewohnern hausen drei Viertel in Slums – all diesen Menschen fehlt Bildung. 80 Prozent der Familien von Manaus sind tief zerrüttet.  – die Kinder leiden nur zu oft unter Mißhandlungen, sexuellem Mißbrauch, was sie in die Drogensucht, gar in ein Leben auf der Straße abgleiten läßt. Die Diskrepanz zwischen Reichen und Armen ist einfach zu groß.“

 http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/

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Sklavenarbeit unter Lula-Rousseff. Katholischer Sklaverei-Bekämpfer Xavier Plassat prangert gegenüber ADITAL die Sklavenarbeit als strukturelles Problem Brasiliens an. Lula hatte versprochen, die Sklavenarbeit bis 2006 auszutilgen. Sklavenarbeit und Amazonasvernichtung. Lula in Kopenhagen.

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

Carry Trade: Brasilianischer Real wegen massiver Spekulation stark überbewertet, betonen brasilianische Wirtschaftsexperten. Bereits schwere Schäden für einheimische Wirtschaft. Kirche zu Hunger in Brasilien.

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

Nach den propagandistischen Wachstumsversprechen von Staatschef Lula für 2009 schraubt die brasilianische Zentralbank die realen Wachstumserwartungen für dieses Jahr stetig nach unten. Gemäß der neuesten Übersicht wird nicht einmal ein Nullwachstum erwartet – sondern ein Minus von mindestens 0,26 Prozent. Wegen der u.a. durch Carry-Trade-Spekulation stark überbewerteten Landeswährung Real erleiden mehrere Wirtschaftszweige schwere Schäden – am meisten ist das Agrobusiness betroffen. Laut neuesten Wirtschaftsberichten ist brasilianisches Rindfleisch infolge der künstlichen Aufwertung jetzt weltweit das teuerste.

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Carry Trade, Spekulation, Elend: Alte Frau wartet von Franziskanerkloster Sao Paulos auf Nahrungsmittelspende.

Lula und Krise, Dichtung und Wahrheit: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/

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We think this is a Christmas gift that Lula has given to the farming bloc in Congress and to illegality in Brazil, said Marco Astrini, an Amazon campaigner for Greenpeace. (Amnestie für Groß-Abholzer)

Dienstag, 15. Dezember 2009 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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