„In Brasilien weiter Folter in allen Varianten“
Gemäß einer neuen repräsentativen Meinungsumfrage würden 26 Prozent der Brasilianer, sofern sie Polizist wären, beim Kampf gegen das Verbrechen Verdächtige foltern. Laut den von der Qualitätszeitung „O Globo“ veröffentlichten Angaben liegt bei den Besserverdienenden die Rate sogar bei 42 Prozent – bei jenen, die nur höchstens ein Mindestsalär von umgerechnet rund 165 Euro bekommen, bei 19 Prozent. Unter jenen mit Universitätsabschluß befürworten 40 Prozent die Anwendung der Folter bei Verdächtigen.
Der französische Folterlehrer, General Paul Aussaresses, unter deutschstämmigem Diktatur-General Ernesto Geisel: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/05/brasiliens-militardiktatur1964-1985-folterlehrer-aus-frankreich-general-paul-aussaresses-mit-95-jahren-verstorben-aussaresses-war-wahrend-der-amtszeit-des-deutschstammigen-generals-ernesto-geise/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/
Viele Europäer empfinden die Brasilianer, überhaupt die Lateinamerikaner, als bewunderns-und beneidenswert glücklich. Eine neuere brasilianische Meinungsumfrage bekräftigt diesen Eindruck. Nimmt man für bare Münze, heißt es in der Studie, was die Brasilianer über sich selbst sagen, dann leben sie in einem Land der Glücklichen, hat dort die „Felicidade” die letzten zehn Jahre gar um elf Prozent zugenommen.
Dilma Rousseff 2016 – Bischof Erwin Kräutler und die “Zivildiktatur” in Brasilien. Hintergrundtexte, Fotos:
Jetzt winken gigantische Geschäfte und Profite, betonen die Kommentatoren der brasilianischen Qualitätszeitungen. „O Globo” aus der Scheiterhaufen-und Lepra-Stadt Rio de Janeiro titelt ironisch:”A Copa é nossa – jetzt fehlen nur noch die Flughäfen, die Straßen, die Züge, U-Bahnen, Stadien.”
Die Sängerin und Schauspielerin Preta Gil, Tochter des brasilianischen Kulturministers und berühmten Musikers Gilberto Gil, provoziert mit erfrischend politisch unkorrekten Sprüchen, kritischen Positionen über Politik, Kultur, Rassismus, Sex.
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Evangelista Magalhaes in der Zuckerhutmetropole hat Kreislaufprobleme, Bluthochdruck, spürt Schmerzen. Wäre die 55-Jährige aus der Mittel-und Oberschicht, hätte sie eine exzellente Privatversicherung, ginge jederzeit zu einem Spezialisten, genösse eine Behandlung wie in der Ersten Welt. Ihr Pech jedoch, wie rund achtzig Prozent der 185 Millionen Brasilianer nur zur Unterschicht zu gehören, auf öffentliche Krankenhäuser und Gesundheitsposten angewiesen zu sein.
Bei Brasilien denken die meisten Europäer immer zuerst an Rio de Janeiros kleine Schokoladenseite, den Zuckerhut, den Copacabanastrand, Samba und Karneval. Dabei ist das 430 Kilometer entfernte subtropische Sao Paulo zwar keineswegs schöner, aber viel interessanter und nicht nur Brasiliens, sondern ganz Lateinamerikas Kultur-und Gastronomiehauptstadt. Hier dirigierte John Neschling das beste Sinfonieorchester Lateinamerikas, hier leben die populärsten Musiker des Tropenlandes “ das Sertaneja-Duo Zezè di Camargo und Luciano. Hier werden jährlich an die tausend Theaterstücke inszeniert.
Brasiliens mächtigste Verbrecherorganisation „Primeiro Comando da Capital“/PCC(Erstes Kommando der Hauptstadt), die in Sao Paulo 2006 eine Welle von Attentaten und Häftlingsrevolten auslöste, hat auch ihre Hauskomponisten und Musiker, die zumeist in Raps die Anschläge auf den Staat und seine Polizei, auf öffentliche Gebäude, Busse und Metro ebenso wie die Gangsterbosse verherrlichen, sich auf Osama Bin Laden und selbst die Taliban berufen.
Viele europäische Sportmedien würdigten Kaká als ordentlichen, sauberen, Skandal-freien, bestbezahlten Geld-Spieler des Planeten(Tagessalär laut italienischer Sportpresse umgerechnet 17000 Euro – wieviel kriegen Sie so pro Tag?) Doch nun ermitteln die brasilianische und die italienische Justiz gegen den Weltfußballer des Jahres 2007, weil er enge Beziehungen zu einer berüchtigten kriminellen Wunderheilersekte aus Sao Paulo unterhält.

Padre Renato Chiera: „Ihr italienischen Schweine – macht euch zurück nach Italien!“
75000 brasilianische Prostituierte verkaufen in Europa illegal oder legal Wegwerf-Sex.
Im Drittweltland Brasilien grassieren weiterhin Sextourismus und Kinderprostitution, treten sogar nordamerikanische Soldaten, die am Irakkrieg teilnehmen und in Rio de Janeiro Fronturlaub machen, als Sextouristen in Erscheinung. Bereits zehn-und elfjährige Mädchen bieten keineswegs nur in den Fremdenverkehrszentren ihren Körper für umgerechnet achtzig Cents feil. Brasiliens katholische Kirche bekämpft das sehr komplexe Phänomen mit Projekten verschiedenster Zielrichtung, beklagt indessen die fehlende Unterstützung des Staates ebenso wie die Förderung und Verharmlosung der Prostitution. Diese zerstöre die geistige und körperliche Gesundheit von Frauen so gravierend, daß selbst die brasilianische Caritas eine Frührente für Prostituierte ab vierzig befürworte.