Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew, Mitglied der brasilianischen Elite, eine freie Stimme der freien Welt. Der jüdische Ex-Berater Lulas über die vielgelobte Demokratie Brasiliens, über Wahlen, Korruption, Atomkraft, Amazonien, Automultis, die brasilianische Elite.

Dienstag, 30. September 2008 von Klaus Hart

„Die brasilianischen Politiker sind heute enorm in Mißkredit”, sagt der jüdische Unternehmer und Leiter des Ethos-Instituts in Sao Paulo im Exklusivinterview gegenüber dieser Website. „Heute findet man schwerlich jemanden guten Willens, der in die Politik, in eine politische Partei geht. Die Glaubwürdigkeit des politischen Systems, von demokratischen Institutionen, Parlament,  Justiz hat stark abgenommen. Besorgniserregend, wenn die Menschen weder in Politiker, Justiz, Parlament, Exekutive vertrauen.“

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http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/01/die-politische-wirrnis-in-brasilien-ist-von-shakespearscher-komplexitat-die-kommunalwahlen-lassen-sich-mit-einer-lotterie-gleichsetzen-tim-wegenast-professor-an-der-universitat-konstanz/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/16/der-judesao-paulo-gouverneur-goldman-und-der-lula-minister-samuel-pinheiro-guimaraes-anhanger-der-nazifaschistischen-achse-existieren-noch-in-der-brasilianischen-diplomatie-in-erinnerung-an-di/

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Soziale Ungleichheit in Brasilien: „Folha de Sao Paulo“ wirft offiziellen Statistikinstituten Falschinformation vor. Joao Ubaldo Ribeiro über Statistik-Tricks.

Dienstag, 23. September 2008 von Klaus Hart

Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ hat den zwei offiziellen Statistikinstituten Ipea und IBGE erneut Falschinformation über den Grad der sozialen Ungleichheit im Tropenland vorgeworfen.

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Mindestens 14 ermordete Kandidaten vor Oktober-Wahlen in Brasilien.

Dienstag, 23. September 2008 von Klaus Hart

„Leben Brasiliens Frauen gut?“, wird Formel-Eins-Weltmeister Emerson Fittipaldi gefragt. „Ja – alle haben eine Hausangestellte.“

Freitag, 19. September 2008 von Klaus Hart

Brasiliens führende Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ über die Sicht auf die größte weibliche Berufsgruppe des Tropenlandes, die meist in den Slums lebt. Laut Angaben der katholischen Kirche von 2008 arbeiten über sechs Millionen Brasilianerinnen  als Hausangestellte, Hausdienerinnen – weit über siebzig Prozent davon unregistriert. In Autoreklame wird darauf hingewiesen, daß selbst fürs Kindermädchen genügend Platz im Wagen sei.

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Brasilien: Scheiterhaufen in Rio de Janeiro: Mindestens vier Männer gleichzeitig verbrannt. „Morte no microondas“, meldet O Globo.“O Rio e dividido em 2 mundos“

Donnerstag, 18. September 2008 von Klaus Hart

Im demokratisch regierten  Rio de Janeiro sind im  Ghetto „Complexo do Alemao“  laut Qualitätszeitung „O Globo“ mindestens vier Männer gleichzeitig auf einem Scheiterhaufen aus Autoreifen, der sogenannten „microondas“(Mikrowelle), lebendig verbrannt worden. Die Zeitung publizierte  ein Foto, das die noch rauchenden Reste der Körper und der Reifen zeigte.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/

Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.

“Gemeinsame Werte”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/

Politische Beziehungen

Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)

Wem nützt die Banditendiktatur?

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/

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„Favela é campo de concentracao sem as cercas de arame farpado“ – O Dia, Rio de Janeiro, zitiert Wahlgerichtspräsident Alberto Motta Moraes. „Slum ist Konzentrationslager ohne Stacheldraht“.

Dienstag, 16. September 2008 von Klaus Hart

Bericht O Dia:

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„Der Neoliberalismus haßt Kultur – deshalb zwingt er Unterhaltung auf.“ Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.

Dienstag, 16. September 2008 von Klaus Hart

„Man schaue sich nur die TV-Programme an“, sagte Frei Betto weiter im Exklusivinterview gegenüber dieser Website. „Diese Programme nähren nicht unser Bewußtsein, unseren Geist. Der kulturelle Nutzen von einer Woche TV-Konsum ist sehr gering. Nur Unterhaltung, Zerstreuung – alles Dinge, die uns nicht humanisieren.“

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UNO kritisiert Truppeneinmarsch in Rio-Slums als sinnlos. „Wenn das Militär abzieht, kommen paramilitärische Milizen und Banditenkommandos zurück.“ Staatsanwalt: KZ ohne Stacheldraht in Rio.

Dienstag, 16. September 2008 von Klaus Hart

Der UNO-Sonderberichterstatter Philip Alston hat den Einmarsch von Militär in Rio-Slums kurz vor den Oktoberwahlen als sinnlos bezeichnet.

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Brasilien, Kinderprostitution in Sao Paulo.

Montag, 15. September 2008 von Klaus Hart

In der Megacity Sao Paulo floriert gemäß Presseberichten die Kinderprostitution selbst im Gemüse-Großmarkt Ceagesp. Mädchen ab 9 Jahren verkaufen danach ihren Körper für jeweils durchschnittlich umgerechnet  12 Euro, viele hätten erklärt, dafür die Zustimmung der eigenen Familie zu haben. Die Mütter der Kinderprostituierten, wird eine Ex-Prostituierte zitiert, wüßten genau, was ihre Töchter dort machten, und akzeptierten, von deren Lohn unterhalten zu werden. „Das ist doch kein Leben.“

Kinderprostitution ist in Brasilien vor allem fernab der Touristenzentren weit verbreitet.

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Brasilianische Städte mit Tötungsraten wie im Irak, meldet Landespresse. Brasilien unter Lula mit fast zehn Prozent der Morde weltweit. „Stabile, moderne Demokratie“.

Montag, 15. September 2008 von Klaus Hart

Wie Brasiliens Presse unter Berufung auf eine von der Schweizer Regierung finanzierte Studie meldet, entfallen von den etwa 490000 weltweit registrierten Morden fast zehn Prozent auf das Tropenland – mit lediglich rund 190 Millionen Einwohnern, etwas mehr als doppelt so viel wie Deutschland. Dabei wird indessen von etwa 48000 Morden jährlich in Brasilien ausgegangen – brasilianische Experten nennen weit höhere Zahlen. Offizielle Mordraten gelten als stark geschönt, die Landespresse bringt dafür immer wieder zahlreiche Belege. (more…)

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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