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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Verpachtung von Stammesgebieten</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Indianer in Brasilien, Hintergrundfakten und Analysen. Indios verpachten Stammesgebiete an Großgrundbesitzer und Viehzüchter &#8211; Justiz verbot dies jetzt auf weltgrößter Flußinsel &#8222;Ilha do Bananal&#8220; viel zu spät&#8230;Umweltschützer-Proteste gegen indianische Naturzerstörung bislang politisch korrekt unbeachtet. Widerspruch: Erst demarkierte Stammesgebiete einfordern, aber dann an Großgrundbesitzer verpachten&#8230;Umweltexperten Marcos SÃ¡ Correa, Fabio Olmos.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-indianer-verpachten-stammesgebiete-an-grosgrundbesitzer-und-viehzuchter-justiz-verbot-dies-jetzt-auf-weltgroster-flusinsel-ilha-do-bananal/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut Medienberichten war den Indios zuvor von der Justiz erlaubt worden, Rinderzüchtern die etwa 20000 Quadratkilometer große Flußinsel zu verpachten. Die entsprechende Entscheidung wurde indessen im Juni 2010 annulliert. Zu den Argumenten zählte, die Viehzucht habe zu Abholzung und Brandrodungen geführt, außerdem illegale Jagd und Fischfang gefördert. Pro Weiderind in Indianergebiet waren den Indios laut [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Medienberichten war den Indios zuvor von der Justiz erlaubt worden, Rinderzüchtern die etwa 20000 Quadratkilometer große Flußinsel zu verpachten. Die entsprechende Entscheidung wurde indessen im Juni 2010 annulliert. Zu den Argumenten zählte, die Viehzucht habe zu Abholzung und Brandrodungen geführt, außerdem illegale Jagd und Fischfang gefördert. Pro Weiderind in Indianergebiet waren den Indios laut Landesmedien 5 Real gezahlt worden. Wie es hieß, bestellte der Häuptling stets einen Mietwagen, wenn er Käufe in der Stadt tätigen wollte. Der bischöfliche Indianermissionsrat CIMI war den Angaben zufolge gegen die Verpachtung, weil sie verfassungswidrig sei. Verpachtung dieser Art durch Indios wird indessen immer wieder in den Landesmedien gemeldet.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/indianer-begehen-umweltverbrechen-verkaufen-palmherz-aus-kustenurwald-mata-atlantica-laut-umweltschutzbehorde-ibama-crime-ambiental/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/indianer-begehen-umweltverbrechen-verkaufen-palmherz-aus-kustenurwald-mata-atlantica-laut-umweltschutzbehorde-ibama-crime-ambiental/</a></p>
<p><strong>Brasilianische Umweltschützer, darunter der renommierte Artenexperte Fabio Olmos, haben seit Jahren die Naturzerstörung durch Indianer auf der Flußinsel angeprangert:</strong></p>
<p><strong>Â &#8222;In Nordbrasilien haben die Indianer einen ganzen Nationalpark vernichtet, haben eine riesige Flußinsel abgefackelt, um Weideland zu schaffen, haben das gesamte Gebiet an Viehzüchter verpachtet.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.oeco.com.br/">http://www.oeco.com.br/</a></p>
<p><strong>Beim Überfliegen der Insel mit Maschinen der Regionalluftfahrt ließen sich seit Jahren die verheerenden Brandrodungen sehr gut beobachten &#8211; das Umweltministerium in Brasilia, damals geführt von der jetzigen evangelikalen Präsidentschaftskandidatin Marina Silva, griff nicht ein. Auf der Insel weideten bereits etwa 100000 Rinder von Nicht-Indios.</strong></p>
<p><strong>In der Region von Dourados, Brasiliens größtem Indioreservat, verpachten Indioführer sogar große Ländereien an Großgrundbesitzer für den Sojaanbau, wie der dortige Indio-Arzt Zelik Trajber anprangert. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/#more-2156">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/#more-2156</a></strong></p>
<p><strong>Bei Brandrodungen verbrennen Tiere massenhaft lebendig: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/20/tiere-verbrennen-lebendig-massenhaft-in-brasiliens-pantanal-bewahrung-der-schopfung-bischof-erwin-krautler-profitgier-zerstort-amazonien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/20/tiere-verbrennen-lebendig-massenhaft-in-brasiliens-pantanal-bewahrung-der-schopfung-bischof-erwin-krautler-profitgier-zerstort-amazonien/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/#more-406">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/#more-406</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><strong>Amazonasoper und Realität:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/padre-claudio-bombieri-indianerexperte-sao-luis-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/padre-claudio-bombieri-indianerexperte-sao-luis-gesichter-brasiliens/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP</strong></h2>
<p><strong>Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105765" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1-1024x579.jpg" alt="Yanomamibuchzitat1" width="1024" height="579" /></a></p>
<p><strong>Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”. Google-Suche, Stichwort Yanomami… Mit Indianerverklärung läßt sich nach wie vor sehr viel Geld verdienen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105767" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2-1024x602.jpg" alt="Yanomamibuchzitat2" width="1024" height="602" /></a></p>
<p><strong>Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”</strong></p>
<p><span id="more-5918"></span><br />
&#8222;Ministério PÃºblico Federal libera gado na Ilha do Bananal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium">Toda esta desgraça econÃ´mica e ecolÃ³gica (econÃ´mica porque é conhecida a miséria da maior parte dos assentados locais) se dÃ¡ exatamente na ”zona de conservaçáo da APA, o que náo apenas mostra (de novo) o solene desprezo do Incra por instrumentos de conservaçáo e normatizaçáo do uso do solo, mas também a bem conhecida fragilidade das APAs como instrumento de conservaçáo. O observado no Tocantins apenas apÃ³ia a definiçáo das APAs como ”Ã¡reas de p&#8230; alguma, nas antolÃ³gicas palavras de um antigo chefe meu, ex-diretor do Instituto Florestal de Sáo Paulo.</span><span style="font-size: medium">A transformaçáo das florestas do rio CaiapÃ³ em mandiocais e capinzais é trÃ¡gica porque estas florestas de transiçáo constituem uma das menos conhecidas, e mais destruÃ­das, parcelas do grande bioma amazÃ´nico. Mais uma biblioteca queimada.</span><span style="font-size: medium">Capivara na mira</span><span style="font-size: medium">As histÃ³rias dos zoneamentos estaduais em RondÃ´nia e Tocantins mostram, para mim, a prÃ¡tica e uso do Incra de funcionar ao arrepio da lei. Me lembram também que a palavra de ordem quando se trata de discutir a ocupaçáo da AmazÃ´nia ou outras regiÃµes sensÃ­veis é ”vamos fazer um zoneamento. Mas qual o valor de se gastar os tubos em um zoneamento, ”planejamento participativo, mapas bonitos e muito papel se uma agÃªncia governamental é a primeira a ignorÃ¡-lo, mesmo quando se torna lei? Qual o valor da lei se os bandidos estáo dentro do governo?</span><span style="font-size: medium">Ã‰ possÃ­vel desfiar uma lista interminÃ¡vel de atrocidades ambientais e imbecilidades cometidas nos Ãºltimos anos pelo Incra. Coisas como assentamentos encostados nos limites de unidades de conservaçáo como a Reserva BiolÃ³gica Poço das Antas (RJ) e a Estaçáo EcolÃ³gica de Murici (AL). </span><a href="http://arruda.rits.org.br/notitia/servlet/newstorm.ns.presentation.NavigationServlet?publicationCode=6&amp;pageCode=67&amp;textCode=14055"><span style="color: #145a42;font-size: medium">A primeira jÃ¡ sofreu incÃªndios devastadores causados pelos assentados, e a caça é um problema sério (apesar das décadas de projetos de ”educaçáo ambiental atrelados ao projeto de conservaçáo dos micos-leÃµes)</span></a><span style="font-size: medium">. Na segunda, </span><a href="http://arruda.rits.org.br/notitia/servlet/newstorm.ns.presentation.NavigationServlet?publicationCode=6&amp;pageCode=67&amp;textCode=10771"><span style="color: #145a42;font-size: medium">maior concentraçáo de espécies ameaçadas do Brasil</span></a><span style="font-size: medium">, hÃ¡ mais de 6 mil pessoas no seu entorno imediato que vÃªem suas florestas como fonte de lenha, madeira de construçáo e carne para a panela.</span><span style="font-size: medium">No rol dos absurdos merece destaque a proposta de implantar assentamentos como parte de um ”corredor ecolÃ³gico entre os parques nacionais Serra das ConfusÃµes e Serra da Capivara (PI). Todos que visitam a Serra da Capivara, onde trabalhei, a consideram um modelo de como unidades de conservaçáo deveriam ser gerenciadas no Brasil, pelo menos se o indicador de desempenho reflete <a href="http://arruda.rits.org.br/notitia/servlet/newstorm.ns.presentation.NavigationServlet?publicationCode=6&amp;pageCode=71&amp;textCode=11639&amp;date=currentDate&amp;contentType=html"><span style="color: #145a42;font-size: medium">conservaçáo da biodiversidade, do patrimÃ´nio cultural e geraçáo de empregos</span></a><span style="font-size: medium">. Ao invés de fortalecer a gestáo da Ã¡rea e duplicar a experiÃªncia no abandonado Serra das ConfusÃµes, o que o governo federal tem feito é sabotÃ¡-la da forma possÃ­vel. O sucesso da Capivara, gerenciado por uma ong que tem demonstrado competÃªncia e seriedade, faz um gritante contraste com as Ã¡reas gerenciadas apenas pelo governo. As conclusÃµes sobre a competÃªncia e probidade governamentais resultantes deste contraste certamente angariam a inimizade de setores do governo quanto ao modelo Serra da Capivara.E recentemente surgiu esta idéia de </span></span><span style="font-size: medium"><a href="http://arruda.rits.org.br/notitia/servlet/newstorm.ns.presentation.NavigationServlet?publicationCode=6&amp;pageCode=67&amp;textCode=12264"><span style="color: #145a42;font-size: medium">implantar vÃ¡rios assentamentos junto ao parque</span></a><span style="font-size: medium">, embora a experiÃªncia mostre que colocar um assentamento do Incra junto a uma Ã¡rea protegida é equivalente a ter um pedÃ³filo cuidando de um jardim de infÃ¢ncia. SÃ³ um fator excepcional impedirÃ¡ um malfeito de acontecer.</span><span style="font-size: medium">Na regiáo a coisa é piorada por fatores culturais, especialmente da parcela masculina, adepta do ”se mexer mate, se crescer corte. Este fator é simbolizado pelo assassinato, poucos anos atrÃ¡s, de uma vigia do parque pelo seu prÃ³prio irmáo, caçador notÃ³rio a quem ela havia recusado a entrada no parque. O sujeito matou a irmá a golpes de facáo e a máe dos dois deu razáo a ele devido ao comportamento ”absurdo da moça&#8230; Náo preciso dizer que o assassino recebeu apoio de parte expressiva da populaçáo. Que é quem o Incra quer colocar morando ao lado do parque.O inacreditÃ¡vel é que este projeto tem o aval do Ministério do Meio Ambiente e recebe recursos do </span></span><a href="http://www.gefweb.org/"><span style="color: #145a42;font-size: medium">GEF (Global Environment Facility)</span></a><span style="font-size: medium">, apesar de sua imbecilidade inerente. Quem resolveu financiar a coisa deveria ver o que os assentados em potencial (boa parte dos quais mora nas cidades) fizeram nas frÃ¡geis Ã¡reas de caatinga arbÃ³rea e florestas secas da regiáo. O que foi feito no antigo vale florestado do Boqueiráo Grande, hoje calcinado. Ã‰ deprimente ter fomentadores de destruiçáo dentro do prÃ³prio MMA que se associam a interesses duvidosos de setores do Incra.</span><span style="font-size: medium">Pois o representante do Incra nesta histÃ³ria é um padre catÃ³lico que serÃ¡ candidato a um cargo e certamente se beneficiarÃ¡ na mesma medida em que mais eleitores forem assentados. Esta figura justifica a idéia com frases como ”Temos experiÃªncias deste tipo em outras Ã¡reas do Brasil, onde existem parques ambientais. O homem vive em harmonia com a natureza e seus planos para os assentados em uma Ã¡rea de caatinga sem infra-estrutura é que aqueles ”seráo capacitados para produzir cactos e flores prÃ³prias dos cerrados (sic) para a venda direta aos turistas. SÃ³ mesmo um profissional do sobrenatural para ter tal dissociaçáo da realidade e ter essas idéias. Afinal, fé é acreditar mesmo na ausÃªncia de evidÃªncias, e apesar das evidÃªncias.</span><span style="font-size: medium">Por que o Incra ainda existe?</span><span style="font-size: medium">Posso também lembrar dos assentamentos feitos nos poucos remanescentes de Mata AtlÃ¢ntica do nordeste da Bahia, de Alagoas, Pernambuco ou da turÃ­stica ”Costa do Descobrimento. Ou em florestas maduras que jÃ¡ foram as reservas legais de grandes propriedades no ParÃ¡. Poucos meses atrÃ¡s foi divulgado que mais de 30 mil hectares de Mata AtlÃ¢ntica foram destruÃ­dos no interior do ParanÃ¡ para criar novos assentamentos em Ã¡reas invadidas sob beneplÃ¡cito de um governo que prima por ignorar a lei.</span><span style="font-size: medium">De fato, o Incra deve ser o maior responsÃ¡vel individual pela destruiçáo recente da Mata AtlÃ¢ntica no Brasil.</span><span style="font-size: medium">Até hÃ¡ pouco, 95% dos assentamentos rurais náo dispunham de licenciamento ambiental. Ou seja, estes assentamentos sáo ilegais e nunca deveriam ter sido estabelecidos. O presidente do Incra diz que isto ”estÃ¡ sendo providenciado, o que é inÃ³cuo, pois nenhum assentamento implantado serÃ¡ removido mesmo que o Ã³rgáo licenciador, ou mesmo os Ã­ndices de produçáo, mostre que a idéia foi idiota e é melhor pedir desculpas e ir trabalhar em outro lugar.</span><span style="font-size: medium">Este exemplo se junta ao da </span><a href="http://arruda.rits.org.br/notitia/servlet/newstorm.ns.presentation.NavigationServlet?publicationCode=6&amp;pageCode=67&amp;textCode=12974"><span style="color: #145a42;font-size: medium">hidrelétrica de Barra Grande</span></a><span style="font-size: medium"> e outros que mostram que o licenciamento ambiental no Brasil se tornou mera etapa burocrÃ¡tica para o processo ganhar mais um carimbo, e náo uma instÃ¢ncia decisÃ³ria.</span><span style="font-size: medium">A tranqüilidade com que o Incra destrÃ³i a natureza para gerar mais pobreza nos faz questionar por que o Ã³rgáo ainda existe depois de décadas de náo resoluçáo de problemas. Afinal, náo é apenas uma questáo do Ã³rgáo ser ineficiente. O Incra é um poço de corrupçáo, o que é uma notÃ­cia antiga. Nos Ãºltimos meses, operaçÃµes da PolÃ­cia Federal descobriram enormes esquemas de fraude executados por dirigentes do Ã³rgáo no ParÃ¡, Mato Grosso, RondÃ´nia, AmapÃ¡&#8230; Ã‰ curioso que o mesmo Ã³rgáo que alegremente distribui terras pÃºblicas náo tenha a mesma desenvoltura em, por exemplo, ajudar a resolver a questáo fundiÃ¡ria das unidades de conservaçáo.</span><span style="font-size: medium">Ajudaria se náo apenas o Incra, mas todo o governo, se profissionalizasse e indicadores de desempenho tecnicamente embasados fossem adotados. Que as reais questÃµes sociais tivessem um tratamento técnico e náo polÃ­tico. E as suas causas de fundo fossem enfrentadas.</span><span style="font-size: medium">A questáo de fundo é que a agricultura familiar tradicional tem uma dinÃ¢mica que a torna por princÃ­pio insustentÃ¡vel. Onde hÃ¡ uso de máo-de-obra familiar e técnicas primitivas é vantagem gerar famÃ­lias grandes, pois os filhos constituem máo-de-obra barata que trabalha a troco de comida.</span><span style="font-size: medium">O problema é que uma propriedade pode ser dividida até um limite entre os herdeiros, e rapidamente é gerado um excedente populacional que demanda novas terras. Sendo as terras um recurso com limite natural, estÃ¡ criado um problema que pode chegar Ã  barbÃ¡rie. Como descrito de forma sagaz por Jared Diamond em ”Colapso, a superpopulaçáo foi um dos fatores geradores do genocÃ­dio de Ruanda, paÃ­s de base agrÃ¡ria com uma sociedade multicultural que náo deu muito certo.</span><span style="font-size: medium">VÃ¡rios paÃ­ses europeus resolveram o problema dos excedentes camponeses através da emigraçáo, que foi associada ao crescente nÃ­vel educacional e urbanizaçáo seguidas por uma transiçáo demogrÃ¡fica que estabilizou suas populaçÃµes. No campo, houve uma tecnificaçáo crescente da agricultura, com menor demanda de máo-de-obra e maior renda para quem ficou no negÃ³cio. Isto resultou no acesso ao Primeiro Mundo. Por aqui ainda estamos gerando excedentes que náo sabemos como aproveitar, e que sáo despachados para a AmazÃ´nia.</span><span style="font-size: medium">A grande questáo é como equilibrar populaçáo e recursos. Em outras palavras, evitar excedentes populacionais. Viver segundo a definiçáo da sustentabilidade, ou seja, dentro de limites.</span></p>
<p>O Brasil é um paÃ­s urbano, e esta tendÃªncia se torna cada vez mais marcante mesmo na AmazÃ´nia. As cidades, e náo o campo, concentram os problemas sociais e o desemprego. Ã‰ ali que as açÃµes deveriam se concentrar. O foco insistente nisto que chamam de reforma agrÃ¡ria é mais saudosismo dos revolucionÃ¡rios fracassados de décadas passadas do que uma leitura realista das questÃµes sociais.</p>
<p>Voltar atrÃ¡s é impossÃ­vel. Mas podemos decidir o que faremos daqui para a frente.</p>
<p>* <a href="http://arruda.rits.org.br/notitia/servlet/newstorm.ns.presentation.NavigationServlet?publicationCode=6&amp;pageCode=71&amp;textCode=14609&amp;date=currentDate&amp;contentType=html"><span style="color: #145a42;font-size: medium">FÃ¡bio Olmos é biÃ³logo e doutor em zoologia</span></a><span style="font-size: medium">. Tem um pendor pela ornitologia e gosto pela relaçáo entre ecologia, economia e antropologia. Embora sempre tenha as aves na cabeça, dizem que náo tem miolo de passarinho. Atua como consultor ambiental para a iniciativa privada, governos e ongs, e tem um gosto incurÃ¡vel por discutir polÃ­ticas ambientais e viajar pelo mundo para ver bichos e a gestáo de recursos naturais</span></p>
<p>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo com uma flecha ou um porrete.“</strong></p>
<p><strong>(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel zum Verstummen zu bringen.)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Indianer in Brasilien – Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/25/indianer-lateinamerikas-moegen-politisch-unkorrekt-coca-cola-diabetes-rate-etc-entsprechend-hoch/</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/Waia3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-70218" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/Waia3.jpg" alt="Waia3" width="768" height="887" /></a></p>
<p><strong>Indianer in Amapá.</strong></p>
<p><strong>Linda Poppe/Survival International – Wahrheit oder Fake News?: „Survival argumentiert, dass die Indigenen und das lässt sich mittlerweile auch durch wissenschaftliche Studien belegen, eigentlich die besten Hüter ihrer Gebiete sind. Zum Beispiel sind 80 Prozent der biologisch vielfältigsten Gebiete der Welt gleichzeitig Land von indigenen Völkern, das heißt sie leben darauf und nutzen es.“ DLF</strong></p>
<p><strong>Poppe unwidersprochen im Relotius-Spiegel 2022:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/03/PoppeGrzimekIndios22.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-135020" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/03/PoppeGrzimekIndios22-628x1024.jpg" alt="PoppeGrzimekIndios22" width="628" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß Spiegel: <strong>“Viele Studien zeigen, dass etliche dieser klassischen Wildnisgebiete wie die Serengeti oder auch Regenwälder im Amazonas teilweise seit Tausenden Jahren von Menschen bewohnt, gemanagt und auch verändert wurden. Diese Naturlandschaften sind so artenreich aufgrund und nicht trotz der indigenen Bevölkerung.” Wahrheit oder Fake News?</strong></p>
<p>–</p>
<h1>“Es ist offiziell: Indigene Völker spielen Schlüsselrolle im Naturschutz”. Wahrheit oder Fake News?<a href="https://www.openpr.de/news/586009/Es-ist-offiziell-Indigene-Voelker-spielen-Schluesselrolle-im-Naturschutz.html">https://www.openpr.de/news/586009/Es-ist-offiziell-Indigene-Voelker-spielen-Schluesselrolle-im-Naturschutz.html</a>.</h1>
<h1>-</h1>
<h1>Was alles fehlt:<a href="https://www.zeit.de/2019-08/brasilien-indigene-voelker-waldbraende-survival-international-ngo">https://www.zeit.de/2019-08/brasilien-indigene-voelker-waldbraende-survival-international-ngo</a>.</h1>
<p>–</p>
<h1>Was alles fehlt:<a href="https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Sie-wollen-nur-ihre-Ruhe-haben-wie-indigene-Staemme-um-das-UEberleben-kaempfen;art409965,9984451">https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Sie-wollen-nur-ihre-Ruhe-haben-wie-indigene-Staemme-um-das-UEberleben-kaempfen;art409965,9984451</a>.</h1>
<h1>Was alles fehlt:<a href="https://detektor.fm/politik/die-awe-ein-weiteres-amazonas-volk-steht-vor-der-aufloesung">https://detektor.fm/politik/die-awe-ein-weiteres-amazonas-volk-steht-vor-der-aufloesung</a></h1>
<p><a href="https://blog.viventura.de/nachgefragt_indigene-voelker-im-amazonasgebiet">https://blog.viventura.de/nachgefragt_indigene-voelker-im-amazonasgebiet</a></p>
<p><a href="https://www.forum-csr.net/News/13809/Amazonasbraende-sind-%E2%80%9Eschreckliche-Plage%E2%80%9C-sagen-indigene-Sprecherinnen.html">https://www.forum-csr.net/News/13809/Amazonasbraende-sind-%E2%80%9Eschreckliche-Plage%E2%80%9C-sagen-indigene-Sprecherinnen.html</a></p>
<p><a href="https://www.welt.de/vermischtes/article159595799/Dem-neuen-Dschungelvolk-droht-jetzt-der-langsame-Tod.html">https://www.welt.de/vermischtes/article159595799/Dem-neuen-Dschungelvolk-droht-jetzt-der-langsame-Tod.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-indianer-verpachten-stammesgebiete-an-grosgrundbesitzer-und-viehzuchter-justiz-verbot-dies-jetzt-auf-weltgroster-flusinsel-ilha-do-bananal/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Indianer in Brasilien, Hintergrundfakten und Analysen. &#8222;Birdwatchers&#8220;(Terra Vermelha), sehenswert, hochinteressant &#8211; gedreht in Dourados, Brasilien. Das Umfeld des italienisch-brasilianischen Streifens, politisch korrekte Vereinfachungen und Mainstream, Kindermord bei Indiostämmen, Sekten. Schamanen und ihre &#8222;Deutungen&#8220;. Was im Film alles fehlt&#8230;&#8220;Naiver politischer Diskurs&#8220;. Verpachtung von Stammesgebieten an Großgrundbesitzer&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 20:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Indianer]]></category>
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		<category><![CDATA[Kindermord]]></category>
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		<category><![CDATA[PompÃ¶ser Ã–kokitsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Verpachtung von Stammesgebieten]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.cineman.de/movie/2008/Birdwatchers/review.html Birdwatchers-Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=sYGvaY2_15k Auf dem Straßenmarkt in Sao Paulo kostet die Birdwatchers-DVD umgerechnet keine 2 Euro. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/der-judische-arzt-zelick-trajber-und-die-indiokinder-brasiliens/ Neues Gesetz über Indianerverbrechen: http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-spektakulaeres-politisch-unkorrektes-gesetz-gegen-indianer-verbrechen-von-abgeordnetenhaus-in-brasilia-erlassen-buerger-staatliche-institutionen-und-ngo-muessen-indio-verbrechen-anz/ Schwester Amelia rettet mit Zelick Trajber Indiokinder, die u.a. durch Verhungernlassen getötet werden sollten. Beide versuchen, Indiofamilien des Reservats von Dourados vom Kindermord abzubringen. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/ „As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cineman.de/movie/2008/Birdwatchers/review.html">http://www.cineman.de/movie/2008/Birdwatchers/review.html</a></p>
<p><strong>Birdwatchers-Trailer:</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sYGvaY2_15k">http://www.youtube.com/watch?v=sYGvaY2_15k</a></p>
<p><strong>Auf dem Straßenmarkt in Sao Paulo kostet die Birdwatchers-DVD umgerechnet keine 2 Euro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/der-judische-arzt-zelick-trajber-und-die-indiokinder-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/der-judische-arzt-zelick-trajber-und-die-indiokinder-brasiliens/</a></p>
<p><strong>Neues Gesetz über Indianerverbrechen: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-spektakulaeres-politisch-unkorrektes-gesetz-gegen-indianer-verbrechen-von-abgeordnetenhaus-in-brasilia-erlassen-buerger-staatliche-institutionen-und-ngo-muessen-indio-verbrechen-anz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-spektakulaeres-politisch-unkorrektes-gesetz-gegen-indianer-verbrechen-von-abgeordnetenhaus-in-brasilia-erlassen-buerger-staatliche-institutionen-und-ngo-muessen-indio-verbrechen-anz/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/04/douradosameliakind.jpg" alt="douradosameliakind.jpg" /></p>
<p><strong>Schwester Amelia rettet mit Zelick Trajber Indiokinder, die u.a. durch Verhungernlassen getötet werden sollten. Beide versuchen, Indiofamilien des Reservats von Dourados vom Kindermord abzubringen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/</strong></a></p>
<p><strong>„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo com uma flecha ou um porrete.“</strong></p>
<p><strong>(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel zum Verstummen zu bringen.)</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Bundespräsident Walter Scheel, FDP: “Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen, ist alte Tradition in ihrem Land.” Scheel zeichnete den Folterdiktator Ernesto Geisel während der Militärdiktatur mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus.</h2>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Brasiliens größtes Indioreservat bei Dourados</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Akkulturierung, Unterernährung, Gewalt, Sekten, Gesundheitsbetreuung(2007)</strong></span></p>
<p><strong>Schamanen und ihre &#8222;Deutungen&#8220;: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/</a></strong></p>
<p><strong>Indianer als umweltzerstörende Goldgräber: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/05/amazonasindianer-als-erfahrene-goldgraber-nach-dem-vorbild-mit-den-techniken-der-stets-offiziell-kritisierten-nichtindianischen-eindringlinge-laut-landesmedien/</a></strong></p>
<p><strong>&#8222;Birdwatchers&#8220; und Amazonasoper in München &#8211; Beispiele für den heute gängigen künstlerischen Umgang mit Fakten, Wahrheiten, Tatbeständen: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/"><span style="color: #bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/31/kindermord-bei-brasiliens-indianerstammen-2009-erstmals-unter-den-am-meisten-diskutierten-themen-des-landes-sensationelle-auszeichnung-eines-anti-kindermord-dokfilms-durch-eine-katholische-universi/</span></a></p>
<p><strong>Kindermord bei Yanomami &#8211; ”Sie mögen nicht, daß man über diese Frage spricht:</strong>Â  <strong>”sendo que a maior causa da mortalidade infantil vem da prÃ³pria cultura yanomami, com o infanticÃ­dio.</strong> <a href="http://www.folhabv.com.br/fbv/noticia.php?id=56096"><span style="color: #bb0000">http://www.folhabv.com.br/fbv/noticia.php?id=56096</span></a></p>
<p><strong>Yanomami-Indiomutter tötet Neugeborenes, sofern u.a. dessen Geschlecht nicht den Erwartungen entspricht: ”Mas é preciso levar em conta a tradiçáo cultural. No caso dos yanomami, o infanticÃ­dio é a principal causa de morte entre as crianças com menos de um ano. O que pode parecer uma barbÃ¡rie aos olhos da sociedade náo-Ã­ndia náo passa de um traço cultural desse povo. A Ã­ndia se isola do grupo e entra na mata quando sente que vai dar a luz. Sozinha, ela decide o destino do filho por diversas razÃµes, como qualquer mal-formaçáo da criança ou se o sexo náo corresponde ao esperado.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP</strong></h2>
<p><strong>Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105765" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat1-1024x579.jpg" alt="Yanomamibuchzitat1" width="1024" height="579" /></a></p>
<p><strong>Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105767" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/Yanomamibuchzitat2-1024x602.jpg" alt="Yanomamibuchzitat2" width="1024" height="602" /></a></p>
<p><strong>Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”</strong></p>
<p><span id="more-2156"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Mehr als die Hälfte der rund 500000 brasilianischen Indianer sind bereits in die Städte gezogen “ doch auch die übrigen übernehmen vieles vomÂ  Lebensstil der weißen und schwarzen Brasilianer. Im größten Indianerreservat, das Â im westbrasilianischen Teilstaat Mato Grosso do Sul nahe der Stadt Dourados liegt, läßt sich dies gut beobachten. Das ReservatÂ  machte in jüngster Zeit immer wieder Schlagzeilen, weil dort Indiokinder infolge von Unterernährung starben. Die Lage ist indessen sehr komplex und widersprüchlich “ Ã„rzte und Krankenpfleger des staatlichen Indianer-Gesundheitsdienstes FUNASA Â müssen sich den soziokulturellen Eigenheiten der Stämme anpassen und haben keinen leichten Stand. </span><span style="font-size: medium">Â </span><span style="font-size: medium">Grüne flache Landschaft mit einzelnen Baumgruppen, soweit das Auge reicht. Dazwischen immer wieder frei stehende schlichte Backsteinhäuschen der Indiofamilien vom Stamme der Guarani, KaiowÃ  und Terena. Vor nicht wenigen Häuschen sind Autos und Motorräder geparkt. Die Terena sind auffällig wohlgenährt, viele sogar dick, und haben einen höheren Lebensstandard, ein deutlich höheres Bildungsniveau als die schlanken, gar mageren Guarani und Kaiowa, mit denen man früher in Feindschaft lag. Heute begegnet man sich mit Mißtrauen, will voneinander nichts wissen. Inmitten des Reservats doch noch ein traditioneller Bau “ das große Gebetshaus der KaiowÃ . Aldemiro, der Gesundbeter, Â hat das Â Gebetshaus hat aus Palmstroh und einigen Baumstämmen errichtet. Drinnen nur gestampfte Erde und ein Regal mit den Gebetsrasseln aus getrockneten Früchten. Je nach dem Zweck des Gebets eine andere Rassel. </span><span style="font-size: medium">”Jetzt habe ich für unsere Erde, für Frieden im Reservat gebetet”, erläutert Aldemiro. „Doch ich weiß auch, wie man durch Gebete heilt, ich mache das jeden Tag. Mit dieser Rassel hier taufe ich die Kinder, mit der dort den Mais. Als Gesundbeter kenne ich sämtliche Indianer hier, bete für sie alle. Wir Indios und die Weißen sind doch alle gleich.”</span><span style="font-size: medium">Aldemiro gibt zu, daß seine Gebete bei manchen Krankheiten wirkungslos sind. Mitten im Gebetshaus sind daher schon unterernährte Kinder gestorben. </span><span style="font-size: medium">Während Aldemiro betet, trägt er keineswegs eine besondere Tracht, sondern eine Schirmmütze mit englischer Aufschrift, ein buntes T-Shirt, Shorts, Plastiksandalen. So wie die meisten Männer im Reservat oder in der rund zehn Kilometer entfernten Stadt Dourados, die wegen der florierenden Rinderzucht, dem zunehmenden Soja-und Zuckerrohranbau in der Region &#8211; einen Boom erlebt. Nicht zufällig betet Aldemiro für Frieden im Reservat “ denn die Gewaltrate unter den Indios ist hoch. Erst kürzlich erschossen zwei Indianer einen Häuptling, erstach ein Jugendlicher eine Frau, die er für eine Hexe hielt. Zwei Polizisten wurden erst gefoltert, dann erschossen. Die 16-jährige Kaiowa Jaqueline Goncalves kritisiert gar, daß viele Indios bewaffnet gehen, bei Morden im Reservat nur selten die Polizei informiert wird, man gewöhnlich Rache übt. Trotz vieler barbarischer Morde dominiere Straffreiheit. ”Manche meinen, daß es unter den Indianern sehr sozial, sehr gemeinschaftlich zugeht, daß es sich um Gutmenschen, um edle Wilde handele”, sagt der jüdische Arzt Zelik Trajber vom staatlichen Indianer-Gesundheitsdienst FUNASA: „Doch das ist eine falsche, romantisierende Sicht, so war es noch nie.”</span><span style="font-size: medium">Â </span><span style="font-size: medium">Trajber stammt aus Polen, die meisten seiner Familienangehörigen wurden von den Nazis umgebracht. Die brasilianische Militärdiktatur zwang ihn zehn Jahre ins Exil. Seine Tochter lebt heute in Köln. Seit sechs Jahren ist er für die Gesundheitsbetreuung derÂ  rund 60000 Indios des Teilstaates Mato Grosso zuständig, kennt die Situation im ReservatÂ  wie kaum ein zweiter. </span><span style="font-size: medium">Immer wieder fallen einem große Sojafelder auf, während Pflanzungen für Maniok und anderes Gemüse eher selten sind. Laut Gesetz müßte im Reservat jede Indiofamilie die gleiche Fläche besitzen “ doch einige haben sehr viel Land, andere so gut wie gar nichts. </span><span style="font-size: medium">”Hier geht es nach dem Recht des Stärkeren”, sagt Zelik Trajber. „Es sind Indioführer, die ihre vielen Ländereien ausgerechnet an Großgrundbesitzer für den Sojaanbau verpachten. Auf diesen Flächen müßte man zumindest Subsistenzlandwirtschaft betreiben, Lebensmittel produzieren. Schließlich gibt es hier noch Unterernährung, verteilen wir Nahrungspakete an bedürftige Familien. Weil ich gegen die Verpachtung und gegen den Sojaanbau bin, habe ich bereits viele Morddrohungen erhalten. Ein Arztkollege wurde hier von Indios niedergestochen, er überlebte, ging von hier weg.”</span><span style="font-size: medium">Ambrosio Marangatu ist Häuptling des Reservatsdorfes BororÃ², trägt eine dunkle Hose, ein helles Hemd und hat sich gerade in einem Ambulatorium des Gesundheitsdienstes FUNASA behandeln lassen. Was er zur Verpachtung, zu den vielen Sojaplantagen, aber auch zur reduzierten Subsistenzlandwirtschaft meint, wirkt widersprüchlich. ”Früher haben zehn, zwölf Indianer verpachtet, doch heute nicht mehr. Um große Flächen bearbeiten zu können, brauchen wir Landmaschinen “ doch die Indianerbehörde FUNAI will uns dabei nicht helfen. In drei Jahren wird es hier zudem keine Flächen für Anpflanzungen mehr geben, weil die Indiobevölkerung stark angewachsen sein wird. In meinem Dorf BororÃ² leiden viele Kinder Not “ das ist meine Hauptsorge. Der Staat muß uns die Nahrungsmittel stellen.”</span><span style="font-size: medium">Brasiliens Stammesorganisationen beklagen gewöhnlich, daß die Indios immer weniger Lebensraum haben, daß es kaum noch Jagd-und Fischgründe gebe. Doch Â Häuptling Marangatu sieht dieses Problem nicht.</span><span style="font-size: medium">”Es gibt hier viele Mütter, viele Väter ohne Arbeit “ ich selbst bin arbeitslos. Wir alle suchen Beschäftigung, aber es gibt eben keine. Und deshalb leiden wir eben, sterben in unserem Reservat Kinder an Unterernährung. Erst fehlte der Trinkwasseranschluß für unsere Häuser, jetzt haben wir ihn. Dann fehlte uns Elektrizität “ die haben wir jetzt auch. Doch Nahrung für die Kinder fehlt immer noch.”</span><span style="font-size: medium">Der Häuptling sagt indessen nicht, daß immerhin 17000 der rund 60000 Indios im Teilstaate bereits in Zucker-und Ethanolfabriken arbeiten, viele Indianer des Reservats eine Rente oder staatliche Hilfen des Anti-Hunger-Programms der Regierung erhalten. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Â </span><span style="font-size: medium">Â </span><span style="font-size: medium">Luciano Arevolo zählt ebenso zu den Führern des Reservatsdorfes BororÃ². Er kritisiert, daß Indianer die Nahrungsmittelpakete gegen Schnaps eintauschen. Häuptling Marangatu bestreitet dies. Und daß manche Mütter die eigenen Kinder stark vernachlässigen, sogar sterben lassen, wie dies andere Häuptlinge beklagen, sei ebenfalls falsch. Manfred Göbel von der Deutschen Lepra-und Tuberkulosehilfe koordiniert in Brasilien die Arbeit von 15 internationalen Leprahilfswerken und arbeitet im Reservat von Dourados eng mit Zelik Trajber zusammen. Göbel weist auf bestimmte kulturelle Faktoren, darunter den starken Machismus.</span><span style="font-size: medium">”Und das Problem ist dann auch bei der indianischen Kultur “ wenn was zum Essen da ist, dann essen erst die Männer. Und dann dürfen die Frauen essen. Denn wenn die Frau vor Hunger stirbt, der kann sich eine andere nehmen. Das ist so die Mentalität, wenn mans etwas einfach erklärt. Und zuletzt essen die Kinder. Das ist die Kultur bei den Indianern, überhaupt bei den Indianern ist das so. Denn die Kinder, man kann ja, wenn ein Kind stirbt, man kann ja ein anderes Kind zeugen. Es ist nicht damit getan, daß man denen Nahrungsmittel liefert und das dann so abläuft “ zuerst der Mann. &#8230;Man muß neue Strategien entwickeln, damit die Kinder auch genügend zu essen bekommen.”</span><span style="font-size: medium">Im Reservat von Dourados hat Zelik Trajber mit solchen Strategien bereits Erfolg. Er führte ein, daß in jedem Indiodorf täglich nahrhafte Suppen für die Kinder gekocht werden. Deutlich unterernährte Kleinkinder werden in einem FUNASA- Heim des Reservats wieder aufgepäppelt. Doch manche Eltern verweigern die Einweisung. Zudem glauben viele Indios, daß Krankheiten von Hexerei, bösem Zauber herrühren und lehnen jede medizinische Hilfe ab. Nicht selten auf Geheiß von Wunderheilersekten, die in dem Reservat agieren. Und immer wieder holen Indiomütter ihre Sprößlinge heimlich aus dem Heim, sogar aus Hospitälern von Dourados heraus. Nicht immer glücken dann Trajbers großangelegte Suchaktionen. Daher sterben weiterhin Kleinkinder des Reservats und machen landesweit Schlagzeilen.</span><span style="font-size: medium">Derzeit werden im Heim vierzig Kinder betreut “ mehrere haben Behinderungen oder kamen mit einer Hasenscharte zur Welt, werden die nächsten Monate operiert. Die Leiterin Amelia Navarro hat eines der Babies auf dem Arm und schildert den bei Indiostämmen üblichen Infantizid “ Mütter töten ihre Kinder beispielsweise wegen Behinderungen, Geburtsfehlern, gar wegen des nicht erwünschten weiblichen Geschlechts. ”Als wir im Jahre 2000 hier angefangen haben, gab es nicht so viele mißgebildete Kinder wie heute. Weil wir eben versuchen, die Indianer von der Kindstötung abzuhalten. Für sie ist es schwierig, ein behindertes Kind zu akzeptieren. Manche Mütter besuchen ihre Kinder hier, andere nicht. Eine Indianerin sagte mir, ich will mein Kind nicht wieder mitnehmen, weil es nicht schön ist.”</span><span style="font-size: medium">Zelik Trajber und sein Team haben in sechs Jahren erreicht, daß die Kindersterblichkeitsrate des Reservats heute unter dem Gesamtdurchschnitt Brasiliens liegt. Für die tägliche risikovolle Arbeit in einem Teilstaat von der Größe Deutschlands bekommt der Sechzigjährige umgerechnet 2200 Euro im Monat. Indios sterben heute nicht mehr hauptsächlich an den Folgen von Unterernährung, sondern vor allem an Herz-und Kreislaufkrankheiten, so wie der Rest der Brasilianer auch. Mit dem Stamm der besonders akkulturierten Terena hat er allen Ernstes sogar das Problem der Fettleibigkeit bei Kleinkindern und Erwachsenen, zunehmender Diabetes. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/typische-indianerfamilie-hat-fettleibige-mutter-und-bleichsuchtig-blutarmes-kind-laut-studie-berichten-brasiliens-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/typische-indianerfamilie-hat-fettleibige-mutter-und-bleichsuchtig-blutarmes-kind-laut-studie-berichten-brasiliens-landesmedien/</a></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium">Die Gesundheitsbetreuung sei im Reservat heute besser als in den Slums von Rio oder Sao Paulo. </span></strong><span style="font-size: medium"><strong>”Diese Arbeit hier ist für mich Herausforderung, Selbstverwirklichung “ ich fühle mich hier glücklicher als früher in meiner Arztpraxis von Sao Paulo.”</strong> </span><!--more--></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/06/judischer-arzt-zelick-trajber-und-seine-mitarbeiterin-im-indioreservat-von-dourados/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/06/judischer-arzt-zelick-trajber-und-seine-mitarbeiterin-im-indioreservat-von-dourados/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/helden-von-heute-der-bayer-manfred-gobel-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/helden-von-heute-der-bayer-manfred-gobel-in-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/douradoshauptling.jpg" alt="douradoshauptling.jpg" /></p>
<p><strong>Indianerhäuptling im Reservat von Dourados</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/</a></p>
<p><strong>Feuerjagd, Naturzerstörung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/douradosindianerinkind.jpg" alt="douradosindianerinkind.jpg" /></p>
<p>Indianerin mit Kind an Funasa-Gesundheitsposten von Zelick Trajber</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/douradosindios.jpg" alt="douradosindios.jpg" /></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Gravierender Einfluß von evangelikalen Sekten auf Indiostämme Brasiliens. Vermischung von Indianer-und Sektenglauben</strong></span><span style="font-size: medium">Â In Brasilien haben sich evangelikale Wunderheilersekten in den Gebieten der über zweihundert Indianerstämme breitgemacht und eine intensive Missionierungsarbeit entfaltet. Mediziner beklagen, daß dadurch die Gesundheitsbetreuung der Indios stark behindert wird. Zudem wirke die Vermischung von Indianer-und Sektenglauben verheerend. Sozialwissenschaftler halten die Sekten sogar mitverantwortlich für die große Zahl von Selbstmorden bei bestimmten Stämmen. Besonders deutlich wird dies in Westbrasilien, wo die nach Amazonien zweitgrößte Indiobevölkerung des Tropenlandes lebt. </span><span style="font-size: medium">Brasiliens größtes Indianerreservat liegt im westlichen Teilstaat Mato Grosso do Sul nahe der Stadt Dourados. Grüne flache Landschaft mit einzelnen Baumgruppen, soweit das Auge reicht. Dazwischen immer wieder frei stehende schlichte Backsteinhäuschen der etwa zwölftausend Indios vom Stamme der Guarani, Kaiowa und Terena. Sie haben bereits vieles vom Lebensstil der Weißen übernommen und werden vom staatlichen Indianer-Gesundheitsdienst FUNASA betreut. Ana Paula Batista leitet das FUNASA-Ambulatorium im Guarani-Dorfe BororÃ² und muß tagtäglich gegen den Einfluß evangelikaler Wunderheilersekten ankämpfen.”In BororÃ² gehören bereits etwa siebzig Prozent der Indianer zu solchen Sekten, die hier ganz legal agieren dürfen. Wenn ich bestimmte Krankheiten diagnostiziere, lehnen solche Sektenanhänger eine medizinische Behandlung ab und sagen mir, Hexerei, böser Zauber, Dämonen seien die Ursache und Medikamente daher völlig nutzlos. Krankheiten wollen sie durch Gebete, regelrechte Gebetskampagnen eliminieren. Immer wieder sagen mir gerade Indianerinnen, ich nehme keine Medikamente, weil meine Religion das nicht erlaubt. Gott und Jesus heilen mich zuhause, ich brauche keinen Arzt. Â Oft sind uns daher die Hände gebunden, müssen wir deren Glauben akzeptieren. Die Sektenchefs, die Pastoren und deren Helfer sind inzwischen ebenfalls Indianer.”</span><span style="font-size: medium">Das Reservat machte die letzten Jahre immer wieder Schlagzeilen, weil Kleinkinder an den Folgen von Unterernährung, verschiedensten eigentlich banalen Krankheiten gestorben waren. Ana Paula Batista führt dies auch auf die Einmischung der Sekten zurück, die sogar medizinische Beratung, eine vernünftige Familienplanung verhindern.”Wenn Frauen die achte, zehnte Schwangerschaft hinter sich haben, deshalb unter bestimmten Problemen leiden, raten wir zu Verhütungsmethoden. Und bekommen dann zur Antwort, daß die Sekte weder Sterilisation, Kondom noch Anti-Baby-Pille zulasse. Indiofrauen sagen “ ich bin geboren worden, um viele Kinder zu kriegen, Gott will es so. ”</span><span style="font-size: medium">Der jüdische Arzt Zelik Traijber, der die meisten Angehörigen in KZs der Nazis in Polen verloren hat, ist für die Gesundheitsbetreuung aller rund 60000 Indianer des Teilstaates verantwortlich. ”Wir haben im Reservat ein Heim, in dem wir stark unterernährte Indianerkinder wieder aufpäppeln. Doch es gibt Eltern, die das nicht zulassen, weil sie zur Sekte „Deus e Amor” gehören, die hier im Reservat dominiert. Doch solche Sekten agieren in allen Indiodörfern Brasiliens “ und es ist beeindruckend, was sie erreichen. Daß die Regierung, daß die staatliche Indianerbehörde FUNAI dies alles zuläßt, halte ich für gravierend.”</span><span style="font-size: medium">Â </span><span style="font-size: medium">Die Sekte Deus e Amor, Gott ist Liebe, hat sogar in Mitteleuropa ihre Filialen und errichtete am Sitz in der brasilianischen Millionenstadt Sao Paulo den nach eigenen Angaben weltgrößten Tempel, für zweihunderttausend Menschen. Dort zelebriert der Sektengründer David Miranda fast täglich Wunderheilungen und Exorzismus vor den Massen.</span><span style="font-size: medium">„Große Wunder ereignen sich hier im Namen von Jesus Christus, die Gelähmten können wieder gehen, die Blinden sehen, die Tauben hören. Hier im Tempel wurden in nur zehn Tagen über 1500 von tödlichem Krebs geheilt und über 200 von Leistenbruch. Hier operiert Gott jeden Nachmittag!”</span><span style="font-size: medium">Â Weit über tausend Kilometer entfernt, im Stammesreservat, hat David Miranda sozusagen indianische Konkurrenz, den Gesundbeter Aldemiro:</span><span style="font-size: medium">”Jetzt habe ich für unsere Erde, für Frieden im Reservat gebetet”, sagt Aldemiro im großen Gebetshaus der Kaiowa aus Baumstämmen und Palmstroh. „Aber ich weiß auch, wie man durch solche Gebete heilt, ich mache das jeden Tag. Als Gesundbeter kenne ich sämtliche Indianer hier, bete für sie alle.”</span><span style="font-size: medium">Doch er gibt zu, daß seine Gebete und Beschwörungen bei manchen Krankheiten wirkungslos sind. Mitten im Gebetshaus sind daher schon unterernährte Kinder gestorben.</span><span style="font-size: medium">Die der jüdische Arzt Zelik Trajber hätte retten können.</span><span style="font-size: medium">”Man muß sich dies nur einmal vorstellen “ die Kultur und die religiösen Traditionen der Stämme vermischen sich mit den Doktrinen und den Ritualen der Sekte Deus e Amor “ für uns ist das reiner Wahnsinn!”</span><span style="font-size: medium">Gesundbeter Aldemiro benutzt je nach dem Zweck seines Rituals eine andere Rassel aus getrockneten Früchten “ in den regionalen Tempeln der Sekten wird die Stimme des Predigers dagegen bis zur Schmerzgrenze elektronisch verstärkt, treten Keyboards, Schlagzeuge in Aktion, soll ekstatische Stimmung erzeugt werden.</span><span style="font-size: medium">Im Reservat wie im gesamten Teilstaate deklarieren sich bereits über 75 Prozent der Terena-Indianer als Angehörige evangelikaler Sekten, haben sogar ihr eigenes Sektenradio, folgen den Kleidervorschriften der Priester. Den Indianerinnen sind kurze Haare ebenso verboten wie Shorts und kurze Röcke “ genauso wie den Frauen von Deus e Amor im Tempel von Sao Paulo. Wie es heißt, sind heute nicht nur die Terena-Indios stolz darauf, sich von ihren geheiligten Ritualen entfernt zu haben. Mehr alsÂ  650 Sektenmissionare agieren inzwischen bei den brasilianischen Stämmen und gelangen mit der eigenen Luftflotte, zu der auch Wasserflugzeuge gehören, bis in den entferntesten Winkel Amazoniens.</span><span style="font-size: medium">Â Im westbrasilianischen Reservat Dourados und seiner Umgebung haben in nur fünf Jahren 74 junge Indios Selbstmord begangen. Gemäß brasilianischen Sozialwissenschaftlern sind die fundamentalistischen Sekten dafür mitverantwortlich. Denn durch deren Gehirnwäsche verlören die Indios ihr seelisches Gleichgewicht “ sähen viele im Freitod den schnellsten Weg ins Paradies.</span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/douradoskinderhospital.jpg" alt="douradoskinderhospital.jpg" /></p>
<p>Gerettete Indiokinder im Funasa-Hospital von Dourados</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/douradosschwesterkind.jpg" alt="douradosschwesterkind.jpg" /></p>
<p>Krankenschwester mit stark unterernährtem Indiokind von Dourados</p>
<p><span style="font-size: medium"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/douradosgesundbeter.jpg" alt="douradosgesundbeter.jpg" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium">Indianischer Gesundbeter vor Gebetshütte im Reservat von Dourados</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Filmkritik: <a href="http://ofinodamostra.com/2008/10/26/terra-vermelha/">http://ofinodamostra.com/2008/10/26/terra-vermelha/</a></span></p>
<p><strong>Eis aÃ­ a mesmice de sempre. Ao falar da ”questáo indÃ­gena tratando a imersáo do nativo na sociedade capitalista como um dilema a ser posto em xeque, o filme prova ser incapaz de se desgarrar do discurso polÃ­tico ingÃªnuo.</strong></p>
<p><strong>Bischöflicher Indianermissionsrat CIMI weist auf hohe Gewaltrate unter Indios der Film-Region: <a href="http://www.cimi.org.br/?system=news&amp;action=read&amp;id=3808&amp;eid=397">http://www.cimi.org.br/?system=news&amp;action=read&amp;id=3808&amp;eid=397</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/08/birdwatchers.jpg" alt="birdwatchers.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/indianer-brasiliens-jagen-mit-feuer-umweltzerstorerischer-irrsinn-von-umweltschutzern-scharf-kritisiert-problem-in-europa-meist-politisch-korrekt-verschwiegen/</a></p>
<p><strong>Verpachtung von Stammesgebieten an Großgrundbesitzer:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-indianer-verpachten-stammesgebiete-an-grosgrundbesitzer-und-viehzuchter-justiz-verbot-dies-jetzt-auf-weltgroster-flusinsel-ilha-do-bananal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-indianer-verpachten-stammesgebiete-an-grosgrundbesitzer-und-viehzuchter-justiz-verbot-dies-jetzt-auf-weltgroster-flusinsel-ilha-do-bananal/</a></p>
<p><strong>CIMI zu Guarani:</strong> <a href="http://www.ihu.unisinos.br/index.php?option=com_noticias&amp;Itemid=18&amp;task=detalhe&amp;id=32908">http://www.ihu.unisinos.br/index.php?option=com_noticias&amp;Itemid=18&amp;task=detalhe&amp;id=32908</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/29/die-yanomami-studie-des-aachener-soziologieprofessors-georg-w-oesterdiekhoff/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/29/die-yanomami-studie-des-aachener-soziologieprofessors-georg-w-oesterdiekhoff/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.ihu.unisinos.br/index.php?option=com_noticias&amp;Itemid=18&amp;task=detalhe&amp;id=28620">http://www.ihu.unisinos.br/index.php?option=com_noticias&amp;Itemid=18&amp;task=detalhe&amp;id=28620</a></p>
<h2>Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke zu Kindstötung, Verletzung von Frauen-und Kinderrechten bei brasilianischen Indianerstämmen.Für Europa ist wichtig, die Indigenenproblematik nicht zu romantisieren.Â</h2>
<p><strong>”Die gesamte Indigenenproblematik ist eine Grauzone, wo man mit zweierlei Maß mißt, sagte Günter Nooke im Website-Interview.Â Â Kindstötung, Verletzung von Frauenrechten &#8211; dies kann ich nicht bejahen, da es um elementare Menschenrechte geht. Man kann diese Tatbestände nicht einfach dulden, nur weil es sich um Naturvölker handelt. So einfach darf man es sich nicht machen!Â  Laut Nooke gibt es widersprüchliche UNO-Resolutionen über Gruppenrechte, was gegen das Universalitätsprinzip verstoße. Einerseits würden stets Menschenrechte für alle eingefordert, doch die IndigenenfragenÂ erhielten einen romantischen Touch.Â Da dächten manche, hier könne man alles gut finden. ”Für Europa ist wichtig, die Indigenenproblematik nichtÂ zu romantisieren &#8211; nach dem Motto: Indigene haben immer Recht.</strong></p>
<p><strong>Nooke äußerte sich auch zur politisch korrekten Berichterstattung über Indigene, die gewöhnlich KindermordÂ oder sexuellen Kindesmißbrauch ausläßt: ”Ich kann mir vorstellen, daß manche über all dies nicht gerne schreiben wollen, weil man halt noch so ein paar schöne Bilder im Kopfe hat. Inzwischen gebe es in Europa nur zu oft diese Haltung:Wir wollen gar nicht mehr die Wahrheit wissen, weil wir dann nicht mehr mit unseren schönen Vorstellungen weiter leben könnten, beunruhigt würden. Doch einfache Lösungen funktionieren nirgends. Deshalb muß man die Wahrheiten zur Kenntnis nehmen. Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben zu können &#8211; undÂ bei den alsÂ angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt jemand?</strong></p>
<p><strong>Diskussion über Kindermord:</strong></p>
<p><a href="http://www.norwegen-angelfreunde.de/archive/index.php?t-10965.html"><strong>http://www.norwegen-angelfreunde.de/archive/index.php?t-10965.html</strong></a></p>
<p><strong>Spielfilm Xingu, auf der Berlinale 2012 gezeigt:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/09/brasilien-politisch-korrekter-indianerfilm-xingu-von-regisseur-cao-hamburger-mit-geringer-zuschauerresonanz-qualitatsmedien-weisen-auf-politisch-unkorrekten-dokfilm-xingu-a-terra-ameacada/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/09/brasilien-politisch-korrekter-indianerfilm-xingu-von-regisseur-cao-hamburger-mit-geringer-zuschauerresonanz-qualitatsmedien-weisen-auf-politisch-unkorrekten-dokfilm-xingu-a-terra-ameacada/</strong></a></p>
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