Laut Landesmedien zählt der Slum zu den gefährlichsten von Rio de Janeiro und wird von gut bewaffneten Banditen des Verbrechersyndikats „Comando Vermelho“ beherrscht.
„At least as important a failing is Brazil™s inequality of income. According to the World Bank, its distribution of income is among the most unequal in the world. Even if growth were to accelerate, most of the benefits are likely to go to the richest part of the population. In 1980, China™s GDP per head (at purchasing power parity) was just 7 per cent of Brazil™s, while India™s was 11 per cent. By 1995, these ratios had reached 23 per cent and 17 per cent, respectively. By 2009, they had reached 63 per cent and 28 per cent. Between 1995 and 2009, the increase in Brazilian GDP per head was only 22 per cent, against 100 per cent for India and 226 per cent for China.As a result, Brazil™s share of world output, at purchasing power parity, declined from 3.1 per cent in 1995 to 2.9 per cent in 2009. Over the same period, China™s jumped from 5.7 per cent to 12.5 per cent and India™s from 3.2 per cent to 5.1 per cent. This, then, is the rise of the ”ICs, not the Brics. Brazil is a paradigmatic example of countries that have fallen into what economists call the ”middle-income trap. Can it do better in future?If the answer is to be yes, Brazil must overcome huge structural disadvantages. Most important is its extremely low level of savings.“Â http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasilien-was-verdient-man-dort-an-grundlohnen-brutto-in-wirtschaftszweigen-laut-neuester-diiese-statistik-umrechnen-laut-aktuellem-umtauschkurs/
Deindustrialisierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/deindustrialisierung-unter-der-lula-regierung-roberto-nicolsky-crescimento-insustentavel/
Gemäß zitierten Polizeiangaben wird vermutet, daß Brasiliens größte Verbrecherorganisation PCC(Primeiro Comando da Capital) Auftraggeber eines Teils der Morde ist. Der hohe Grad an Gewalt gegen die Opfer weise darauf hin, daß Kriminelle rivalisierende Gruppen einschüchtern wollen. In Sao Paulo ist nicht ungewöhnlich, daß Einwohner detailliert berichten, wie sie auf Scheiterhaufen mit halbverbrannten Leichen von Frauen oder Männern stießen.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

Rogerio Reis(Rio de Janeiro), Fotoinstallation, Paris.
Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.
Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)
Wem nützt die Banditendiktatur?
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Schußwaffen illegal in Privathand – wer davon profitiert: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-schuswaffen-in-privathand-476-prozent-illegal-laut-ngo-viva-rio-resultate-achtjahriger-sicherheitspolitik-der-lula-regierung/
„Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.“ Deutscher Leserbrief an die „Zeit“.
Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“

Zeitungsbericht aus Rio.
Gerichtsmedizinerin in Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/20/rio-de-janeiros-scheiterhaufenmicroondas-und-die-gerichtsmedizinerin-antonieta-campos-xavier-verkohlte-leichen-sadismus-vergleiche-mit-sydney/

Zeitungsbericht aus Rio – Reste von zwei Verbrannten.
Fotodokumentation über Gewaltkultur und Menschenrechte: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Ausriß, Rio-Lokalzeitung, Scheiterhaufen-Opfer, 7.11.2012. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
„Lula Superstar“: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569506.html
Michael Moore: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/michael-moore-uber-lula-im-nachrichtenmagazin-time-was-alles-fehlt/
Hans Magnus Enzensberger: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/13/hans-magnus-enzensberger-sao-paulo-goethe-institut/
Spielfilm über Macht des PCC: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/02/salve-geral-der-trailer-anklicken-marisa-feffermann-tribunal-popular-ferrez/
WM-Hit „Rap das Armas“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/
Den Berichten zufolge nehme die Zahl jener brasilianischen Frauen und Transsexuellen zu, die vor allem nach Westeuropa geschickt würden, um dort als „escravos sexuais“ zu dienen. Als wichtigste Empfängerländer werden Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland und Belgien genannt. In Portugal liege der Anteil der „brasilianischen Opfer“ bei 40 Prozent. Brasilianerinnen würden vor allem in armen Gemeinden der Teilstaaten Amazonas, Pará, Roraima und Amapá ausgesucht. Als mittlerer Preis des kommerziellen Geschlechtsverkehrs werden 50 Euro angegeben. Etwa 70000 Personen würden jährlich nach Europa „exportiert“. Alle zwei Jahre, so werde angenommen, ersetze man die Sex-Sklaven durch neue. Der Anteil der Südamerikanerinnen wachse, die Ausbeutung werde zunehmen.

Rio, City-Telefon, Foto von 2012, am Franziskanerkloster. Facetten der “erotischen” Alltagskultur. Vielfältiges Anschauungsmaterial für soziokulturell interessierte Ausländer Mitteleuropas, die u.a. darüber reflektieren, wie Klischeevorstellungen, aber auch anthropologische Bewertungen anderer Kulturen, darunter zum Frauenbild, entstehen.
„Para a ONU, os dados mostram uma contradicao: embora os europeus acreditam que a escravidao tenha sido abolido há centenas de anos, ela subsiste.“
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadtzuerich/story/27344355

Ausriß. Frauenbild im heutigen deutschen Fernsehen, 2013.
In Ländern wie Deutschland sind Pseudo-NGOs in der Szene tätig. Brasiliens katholische Kirche hat das Problem des Menschenhandels und der Zwangsprostitution seit Jahrzehnten angeprangert, ohne bei den europäischen Autoritäten auf entsprechendes echtes Interesse gestoßen zu sein.
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
In Analysen der Qualitätsmedien, darunter des „O Estado de Sao Paulo“, wird Lula sogar „Megalomania“, Größenwahn, vorgeworfen, wenn er Brasilien als eine „Insel der Prosperität“, umgeben von einem Meer der Armut und sozialen Ungerechtigkeit einstufe. Erinnert wird zudem an Lulas Mensalao-Skandal um Abgeordneten-und Parteienkauf, der in Europa gewöhnlich unerwähnt bleibt bzw. kleingeredet wird.
Armutsgrenze in Deutschland und Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/28/deutschlands-armutsgrenze-940-euro-monatseinkommen-in-brasilien-umgerechnet-rund-50-euro/
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
„Lula reconhece „os enormes desafios pela frente“, a começar da pobreza ainda significativa, a insuficiencia do sistema de educaçáo, além da droga e da violencia. E menciona em seguida a necessidade das reformas tributaria e politico-eleitoral. Estas ultimas „náo podem esperar mais“, sob pena de „comprometer a continuidade dos avanços de que desfrutamos nos anos recentes“.
„…alem da droga e da violencia…“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/17/crack-macht-madchen-zu-huren-zu-raubmorderinnen-warnt-brasiliens-rapper-mv-bill-werden-die-drogen-legalisiert-sucht-sich-das-verbrechen-andere-geschaftszweige/
„Drittschlechtester Ort zum Sterben“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/
Zeit-Leser:
“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”.
Anteil am Welthandel nur ein einziges Prozent:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/O presidente fala como se tivesse dado o melhor de si, ao longo desses 7 anos, para mudar as regras do jogo polÃtico. Náo apenas náo o fez e ao náo fazê-lo permitiu que prevalecessem no Congresso os interesses dos que querem que tudo permaneça como está , como ainda tirou proveito da fragmentada e reduzida representatividade do sistema de partidos para formar a sua enxundiosa base parlamentar, vitaminada pelo mensaláo.“
Helio Bicudo zu Impeachment gegen Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/impeachment-gegen-lula-wegen-des-parteien-und-stimmenkauf-skandals-ware-gerechtfertig-gewesen-lula-war-kommandant-der-mensalao-bande-betont-helio-bicudo-prasident-der-interamerikanischen-mensc/
Sklavenarbeit und Niedrigstlöhne unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/
http://veja.abril.com.br/blog/reinaldo/geral/os-delirios-de-lula-no-financial-times/

Lula und Collor – Ausstellungsfoto in Sao Paulo.
Brasiliens menschlicher Entwicklungsgrad unter Lula laut UNO-Kriterien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/
Tim Cahill, Londoner Brasilienexperte von Amnesty International im Website-Interview: Bei den wenigen von der Polizei besetzten Vorzeige-Slums von Rio de Janeiro handele es sich lediglich um ”Inseln, während in den restlichen weit über 1000 Favelas die Menschen weiterhin unter Gewalt und Diskriminierung litten.
Angesichts des aktuellen Preisniveaus, der allgemeinen Kosten für Mieten, Gesundheit, öffentlichen Transport wird diese „Armutsgrenze“ von vielen Brasilianern mit Spott und Galgenhumor kommentiert. Laut offiziellen Angaben gelten noch 29,9 Millionen Brasilianer als arm, da ihr Pro-Kopf-Einkommen unter 137 Real monatlich liege. Im Nordosten Brasiliens werden gemäß neuen soziologischen Studien an einen Teil der bedürftigen Familien monatlich im Durchschnitt 70 Real an Anti-Hunger-Hilfe(Bolsa-Familia) gezahlt. Laut Einschätzung kirchlicher Menschenrechtsaktivisten wie Präsidentschaftskandidat Plinio Sampaio, sei zentrales Problem Brasiliens die „Misere des Volkes“, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch „physisch, intellektuell und kulturell“.
Armutsgrenze in Deutschland und Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/28/deutschlands-armutsgrenze-940-euro-monatseinkommen-in-brasilien-umgerechnet-rund-50-euro/
Adveniat in Sao Paulo:
Lula in der Financial Times: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/
Ab wieviel Familieneinkommen ist man in Brasilien schon Mittelschicht? http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/mit-rund-500-euro-familieneinkommen-in-brasilien-schon-mittelschicht-was-in-europa-gut-ankommt/
http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100627/not_imp572752,0.php
Staatsanwalt für Absenkung der Entschädigungen: http://shopping.estadao.com.br/noticias/nacional,procurador-quer-reducao-de-indenizacoes-a-anistiados,572773,0.htm
„O menino do MEP“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/lula-benjamin-sexuelle-gewalt-offentliche-diskussion-o-menino-do-mep/
ACAT – Christen gegen Folter in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/brasiliens-christen-fur-die-abschaffung-der-folter-im-land-acat-protesttagung-in-sao-paulos-rechtsfakultat/