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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Entwicklungsminister Dirk Niebel</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>E 10 &#8211; &#8222;Gefährlicher Konflikt zwischen Tank und Teller&#8220;. Entwicklungsminister Dirk Niebel für Verkaufsstopp, uraltbekannte Argumente. 2007 löste Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto mit seiner Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar Parlamentsdebatten aus. &#8222;Das schmutzige Geheimnis der Energiewende.&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 22:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[E 10]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsminister Dirk Niebel]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.&#8220;  &#8222;Biosprit&#8220; galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel &#8211; u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/ Blumenau/Sachsen. Trotz der Hungersituation [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html"><strong>http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steigende-agrarpreise-niebel-fordert-verkaufsstopp-fuer-biosprit-e10-11857327.html</strong></a></p>
<p><strong>Uraltbekannt:</strong> <strong>„Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte,  führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E  10 jetzt aussetzen.&#8220;</strong></p>
<p><strong> &#8222;Biosprit&#8220; galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel &#8211; u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/e10blumenau.JPG" alt="e10blumenau.JPG" /></p>
<p><strong>Blumenau/Sachsen.</strong></p>
<p><strong>Trotz der Hungersituation in Brasilien hatte Frei Betto aus mitteleuropäischen Ländern von den in Frage kommenden &#8222;Institutionen&#8220; oder &#8222;Bewegungen&#8220; keinerlei ernstzunehmende Unterstützung erhalten &#8211; üblich  bei Menschenrechte betreffenden Problemen. </strong></p>
<p><strong>Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/</strong></a></p>
<p><strong>Hintergrund von 2007: </strong></p>
<p><strong>Die Produktion von Agro-Treibstoffen hat der bekannte  brasilianische Dominikanerbruder und Befreiungstheologe Frei Betto  angesichts des Hungers in der Welt als unverantwortlich und unmenschlich  verurteilt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/22/ich-bin-christ-und-sehe-mich-als-revolutionar-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto/</a></p>
<p><span id="more-13474"></span></p>
<p><strong>In einem von der katholischen  Nachrichtenagentur ADITAL  veröffentlichten Beitrag mit dem Titel  “Treibstoffe des Todes” schrieb Frei Betto in Sao Paulo, der Boom bei  fälschlicherweise als Biosprit bezeichneten Produkten provoziere bereits  weltweit einen deutlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln, darunter in  Europa, in China, Indien und den USA. In Brasilien selbst, das die  Herstellung von Ethanol aus Zuckerrohr nach Kräften fördere, habe die  Bevölkerung im ersten Halbjahr dieses Jahres für Nahrungsmittel dreimal  soviel ausgeben müssen wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Die  brasilianischen Großfarmer, so Frei Betto weiter, stürzten sich geradezu  auf das neue “Gold” namens Zuckerrohr und ließen den Anbau  traditioneller Agrarprodukte beiseite. Dies wirke sich nicht anders als  in den USA natürlich auf die Lebensmittelpreise aus. In der ganzen Welt  gebe es etwa 800 Millionen Autos &#8211; die gleiche Zahl von Menschen leide  unter chronischer Unterernährung.   „Also werden wir jetzt Autos füttern und dafür Menschen in den Hunger schicken. Statt Biotreibstoff haben wir Todes-Sprit – also Treibstoffe, die Tod bringen.“ </strong><!--[if gte mso 9]&gt;        &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0         21         false   false   false      PT-BR   X-NONE   X-NONE                                                                                             &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin-top:0cm; 	mso-para-margin-right:0cm; 	mso-para-margin-bottom:10.0pt; 	mso-para-margin-left:0cm; 	line-height:115%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif";}  &lt;![endif]--></p>
<p><strong>Beunruhigend sei, daß dennoch keine  der jetzt von den Agrartreibstoffen so begeisterten Regierungen das  Modell des Individualverkehrs in Frage stelle. “So, als ob die Profite  der Automobilindustrie tabu, unangreifbar wären.” Der Theologe,  Bestsellerautor und Zeitungskolumnist erinnert zudem daran, daß der  Zuckerrohranbau in Brasilien seit der Kolonialzeit auf extremer  Ausbeutung, Umweltvernichtung und Abzweigung öffentlicher Gelder beruht.  Die Regierung von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva habe dieses Jahr  Großfarmen wegen Sklavenarbeit bestraft. Diese sei indessen weiterhin  häufig. 1850 habe ein Sklave auf den Zuckerrohrplantagen für fünfzehn  bis zwanzig Jahre geschuftet &#8211; heute seien es wegen des exzessiven  Arbeitspensums nur noch durchschnittlich zwölf Jahre. Der Boom beim  Zuckerrohranbau bewirkt laut Frei Betto zudem eine gewaltige  Binnenmigration, Slumwachstum, die Zunahme von Morden und  Rauschgifthandel sowie Kinderprostitution. Weil sich der Sojaanbau im  Südosten Brasiliens durch die Ethanolproduktion verringere, komme es zu  einer starken Ausweitung der Sojaflächen in Amazonien. Und dies bedeute  rücksichtslose Urwaldzerstörung.  Frei Betto fordert die Lula-Regierung  auf, sich um die Hungernden des Tropenlandes zu kümmern, anstatt die  Zuckerrohrunternehmer reich zu machen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>2007 löste der Dominikaner Frei Betto mit seiner  provozierenden  Formel »Biosprit ist Todessprit« in Europa sogar  Parlamentsdebatten aus.  Der viel gerühmte Öko-Treibstoff soll Armen und  Hungernden rund um den  Erdball den Tod bringen? </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Viele hielten Frei Bettos These für  überdreht, realitätsfremd. Dass  viele Lebensmittel in Brasilien teurer  als in Deutschland sind,  unerschwinglich für Arme, wird verdrängt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Derzeit gibt es erneut ­brutale Preissprünge – und spürbare Klimaveränderungen wegen massiver Abholzung im Amazonasgebiet.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Erneutes Nachfragen deshalb im  Dominikanerkloster Sao Paulo bei Frei  Betto, der zu Brasiliens  führenden Intellektuellen gehört und zahlreiche  in- und ausländische  Menschenrechts- und Literaturpreise erhielt. </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>»Ja – die Landnutzung für Zuckerrohr  bewirkt den Tod vieler Menschen!  Wenn man die Ackerfläche für  Nahrungsmittel verkleinert, steigen deren  Preise, sterben viele  Menschen, die sich keine guten Grundnahrungsmittel  leisten können.« </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Frei Betto zitiert UNO-Daten, wonach die  Zahl der chronisch  Hungernden in der ganzen Welt auf über eine  Milliarde anwuchs. Aber  sicherlich ist doch Brasilien, immerhin  achtgrößte Wirtschaftsnation der  Welt, davon ausgenommen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h5><strong>Frei Betto bleibt  dabei: »Biosprit ist Todessprit«</strong></h5>
<p><strong> </strong><strong>Frei Betto verneint: »Unsere Regierung  räumt offiziell ein, dass es  noch 16,2 Millionen Hungernde in absolutem  Elend gibt – doch aus meiner  Sicht sind es doppelt so viele!« Zwei  Jahre hatte er im  Präsidentenpalast von Brasilia sein Büro nur einige  Türen vom damaligen  Staatschef Lula da Silva entfernt, arbeitete für  das  Anti-Hunger-Programm. Als es zum Stimmenkaufprogramm deformiert  wird,  Bedürftige von Regierungsalmosen abhängig macht, legt Frei Betto  den  Posten nieder.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist weit weg, muss uns in  Deutschland das wirklich  interessieren? »Bei Euch redet alles von  Klimaänderung,  Treibhaus-Effekt. Ethanol aus Zuckerrohr wie im E10  treibt ihn voran«,  kontert der Dominikaner und hat wissenschaftliche  Studien parat: Wegen  der Zuckerrohrplantagen wurden riesige  Urwaldgebiete Amazoniens  abgeholzt, was das ökologische Gleichgewicht  in Nord- und Südamerika  schädigt, sich auf die ganze Welt negativ  auswirkt. Denn Amazoniens  Regenwald ist der größte des Planeten. Und  die Regenfälle, ob im Süden  Floridas oder Argentiniens, hängen von der  Verdunstung in Amazonien ab.</strong></p>
<p><strong> Die Megacity Sao Paulo zählt über 2000 rasch wachsende  Slums. Auch  das hat für Frei Betto mit Ethanol, mit E10 zu tun – denn  mehr  Zuckerrohranbau bewirkte Vertreibung von Kleinbauern,  Landarbeitern:  »Ein Heer von Arbeitslosen zieht im Lande umher und  verdingt sich bei  der Zuckerrohrernte, haust den Rest der Zeit aber in  Slums mit Drogen,  Gewalt, Prostitution.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier.  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure  Nahrungsmittel und Misere in  Brasilien – für volle Auto-Tanks in  europäischen Staaten wie  Deutschland? Die katholische Kirche des  Tropenlandes hat jetzt an die  deutschen Gläubigen appelliert, zu den  unmenschlichen Bedingungen bei  der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol  aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.  Padre Antonio Garcia Peres,  Generalsekretär der brasilianischen  Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte,  die deutschen Kirchen müßten die  Öffentlichkeit über die gravierenden  Hintergründe und Folgen der  Ethanolproduktion aufklären, vor allem  brutale  Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern.  Padre  Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der  Wirtschaftsmetropole  Sao Paulo mitten in einer traditionellen  Landwirtschaftsregion. „Die  Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den  fruchtbarsten der Erde –  deshalb wurden hier früher alle wichtigen  Grundnahrungsmittel, von  Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut.  Wenn ich mich jetzt  umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur  Ethanolerzeugung. Es ist  der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier  hat diesen absolut  verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man  entlarven!“ Durch die  Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung  stark reduziert, erhöhten  sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo,  Brasiliens größter Stadt,  seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr  nährstoffhaltiges  Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf  Monaten um 168  Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden  Ethanolexporten  auch nach  Deutschland  werde all diese negative  Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines  Provinzpadres, der die Welt, die  neuen Zeiten nicht mehr versteht?  Schließlich rühmt auch Deutschlands  Wirtschaft jenes Ethanol als  „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,  fortschrittlich. Padre Peres  ist längst gefragter Experte, reist häufig  in europäische Länder, wird  von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie  von der UNO regelmäßig  konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die  Erzeugung von  Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die  Menschheit“ –  Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten  Hunger-und  Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im  Teilstaate Sao Paulo mit  seinen deutschen Auto-Multis von VW bis  Mercedes-Benz europäische,  darunter deutsche Investoren Milliarden Euro  in die Ethanolerzeugung  stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht  diesen wunderschönen Diskurs  von der sozialen Verpflichtung des  Eigentums, vom Wert des human factor –  vergißt das aber in Brasilien?“,  fragt er ironisch. Und richtet auch an  die Investoren einen  Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche  Superprofite schauen, sondern  müssen hier beim Respektieren von  Menschenrechtsnormen und  Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit  Menschenleben darf man nicht  spielen – Investoren sollten sich nicht zu  Komplizen skandalöser  Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte  Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr  reichster , ökonomisch führender  Teilstaat. „Und dennoch verdeckte  Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor  Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber  Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen  Plantagen verdienen monatlich  allerhöchstens umgerechnet etwa 300  Euro. Wer als Zuckerrohrschneider  mit dem schweren Haumesser pro Tag  nicht mindestens acht Tonnen schafft,  fliegt raus. Immer mehr Arbeiter  nehmen deshalb harte Drogen wie Crack,  um durchzuhalten, die  körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind  bitterarme, häufig  schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende  Kilometer entfernten  Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie  die am Ende des  Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen  liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen.  „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz  kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres  entfernt, fordert in  Amazonien der aus Österreich stammende Bischof  Erwin Kräutler sogar  einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen,  kritisiert den Ethanolboom  ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird  erschossen“, sagt Kräutler zu  den vielen Morden an Umwelt-und  Menschenrechtsaktivisten, die sich den  Vernichtern der Schöpfung in den  Weg stellten. Der Bischof selbst  überlebte Attentate, ist von Mord  bedroht, wird rund um die Uhr durch  Polizisten bewacht. Daß man in  Europa meist so gleichgültig gegenüber  den Zuständen in Lateinamerika  ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig  zu sagen, damit habe ich nichts  zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.  Wir tragen auch Verantwortung  für andere Teile der Welt und die  Menschen, die dort leben.  Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für  diese Völker, die heute im  Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch  Aufgabe der Kirche.  Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche  Politiker, deutsche  Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die  Ethanolproduktion schädige  Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien  wachse gar kein Zuckerrohr,  nur viel weiter südlich – und Brasiliens  Staatschef Lula sagt das auch.  Der französische Menschenrechtsanwalt  und Franziskaner Xavier Plassat,  der in Brasilien die  Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz  leitet, widerspricht   diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die  Unwahrheit. Lula sagte  all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer  Zuckerrohrplantage in  Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit  worden sind! Ein  alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit  Jahren Zuckerrohr  angebaut wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu  einer Wunderheilersekte  zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem  europäische Politiker  nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig  erzeugt, europäische  Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import  würden bereits erfüllt?  „Allein der massive Einsatz von  Sklavenarbeitern bei der  Ethanolerzeugung beweist, daß von  Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,  betont Padre Antonio Canuto,  Generalsekretär der bischöflichen  Landpastoral (CPT). „Wenn unsere  Ministerin Marina Silva der deutschen  Seite erklärt, daß die  Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes  noch der  Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto  Malvezzi,  Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist  gerade  von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt  im  Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung   ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur   Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das   Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch   viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das   zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische   Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte   naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau in Amazonien: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohr und Riesenfeuer, Treibhausgase:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/</a></p>
<p><strong>Wie unökonomisch, unproduktiv und umweltfeindlich Brasiliens  Monokultur-Landwirtschaft organisiert ist, zeigt sich besonders deutlich  am Beispiel der Zuckerrohrbranche.</strong></p>
<h2>FIAN: Agrartreibstoffe gefährden Recht auf  Nahrung. Zur  Markteinführung des Benzins E 10 in Deutschland. “Wer  Ethanol tankt,  kippt sich Blut in den Tank.” “Viele leben und leiden wie  ihre  Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr.”(Der Spiegel) <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8338" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/benzin-e-10/" rel="tag">Benzin E 10</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsche-zucker-und-ethanolkaufe-in-brasilien/" rel="tag">deutsche Zucker-und Ethanolkäufe in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fian/" rel="tag">FIAN</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a></p>
<p><strong>Köln, 26.01.2011. Anlässlich der Markteinführung  des neuen  Benzins E 10, welches zu zehn Prozent Ethanol enthält,  erinnert FIAN  Deutschland an die schwerwiegenden sozialen Folgen der   Agrartreibstoffproduktion und fordert, dass die Nutzung erneuerbarer   Energien nicht zu Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung führen   darf. Die EU Richtlinie 2009/30/EG verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ab   2011 Kraftstoff mit einer Zehn-Prozent-Beimischungsquote von Ethanol   auf den Markt zu bringen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/grune-woche-in-berlin-und-skrupellose-naturvernichtung-in-stark-vertretenen-agrarexporstaaten-wie-brasilien/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>“Klimaneutrale” Ethanolbranche in Brasilien 2011.</strong>   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p>„Die BRD und die EU kommen ihrem Ziel,  die Beimischungsquoten von  Agrartreibstoffen bis 2020 auf zehn Prozent  zu erhöhen, mit der  Einführung des neuen Benzins E 10 einen guten  Schritt näher“, so Anton  Pieper, Klima-Referent bei FIAN Deutschland.  „Die heimische  Landwirtschaft in den Industrienationen kann diese Ziele  jedoch niemals  erfüllen. Daher wird der Großteil der Biomasse für die   Agrartreibstoffproduktion importiert. Und das hat meist gravierende   menschenrechtliche Folgen für die Landbevölkerung in den Anbaugebieten“,   erklärt Pieper.Laut einer Studie des Londoner Instituts für  europäische  Umweltpolitik (IEEP) müssten bis 2020 bis zu 69 000  Quadratkilometer  Ackerland für den Anbau von sogenannten  Energiepflanzen zur Verfügung  gestellt werden.„Dieses Ackerland dient  bisher der  Nahrungsmittelgewinnung oder müsste gänzlich neu erschlossen  werden &#8211;  durch Waldrodung“, so Pieper. „Die Produktion von  Agrartreibstoffen  bedroht daher auf dreierlei Art das Recht auf Nahrung  : Erstens werden  Wälder abgeholzt, welche vielen indigenen Gruppen als  Nahrungsquelle  dienen, zweitens treibt der Anbau von Pflanzen für die   Agrartreibstoffgewinnung die Preise für Grundnahrungsmittel in die  Höhe,  da diese nun mit Energiepflanzen auf dem Weltmarkt in Konkurrenz   treten, und drittens kommt es durch das gestiegene Interesse an Land    nicht selten zur gewaltsamen Vertreibung von KleinbäuerInnen“, führt   Pieper aus.Zudem herrschen auf den Plantagen teilweise sklavenähnliche   Arbeitsbedingungen, was besonders auf den Zuckerrohrpflanzungen   Brasiliens für die Ethanolproduktion zu beobachten ist. Daher fordert   FIAN Deutschland, dass Staaten und Staatengruppen ihre völkerrechtlichen   Pflichten wahrnehmen und dass ihre Klimapolitik nicht zur Verletzung   des Menschenrechts auf Nahrung führt. „Die Produktion von   Agrartreibstoffen darf nicht länger zu Lasten von Menschenrechten   vorangetrieben werden“, so Pieper.</p>
<p><strong>Deutsche Zucker-und Ethanolkäufe in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>Grüne Woche in Berlin und skrupellose  Naturvernichtung in stark  vertretenen Agrarexportstaaten wie Brasilien.  “Viele leben und leiden  wie ihre Vorväter, die Sklaven im Zuckerrohr”.  (Der Spiegel)  Greenaction. Warum sich der kirchliche Umweltaktivist  Francelmo selbst  verbrannte… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8329" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/berlin/" rel="tag">Berlin</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dioxin/" rel="tag">Dioxin</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/greenaction/" rel="tag">Greenaction</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kohlenmonoxid/" rel="tag">Kohlenmonoxid</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ozon/" rel="tag">Ozon</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltfeindliche-produktionsmethoden/" rel="tag">umweltfeindliche Produktionsmethoden</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zucker/" rel="tag">Zucker</a></p>
<p><strong>Von Brasilien aus sind verschiedenste  Protestaktionen  anläßlich der Grünen Woche wahrnehmbar &#8211; von Protesten  gegen die extrem  umweltfeindliche Produktion von Agrarprodukten, die  massenhaft auch  nach Deutschland geliefert werden, ist indessen nichts  bekannt. Dabei  stehen in Tagesspiegel und Spiegel interessante  Informationen darüber,  wie es beispielsweise bei der Zucker-und  Ethanolproduktion in Brasilien  zugeht &#8211; ganz zu schweigen  vom gigantischen Einsatz von Agrargiften in  Brasilien, mit den bekannten  Folgen. Brasilien steigerte seine  Zuckerexporte 2010 um fünfzig  Prozent, laut Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/viradanackte4.jpg" alt="viradanackte4.jpg" /></p>
<p>Öko-Protest in Sao Paulo.</p>
<p><strong>Brasilianische Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><strong>Greenaction:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/12/samba-im-autotank-und-hungrige-zeiten-greenaction-zitiert-aus-website-text-uber-umwelt-und-menschenfeindliche-ethanol-und-zuckererzeugung-in-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/brasilianisches-kind-arbeitet-in-zuckerrohrplantage-kurz-nach-dem-abbrennen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandfotonachts.JPG" alt="canabrandfotonachts.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß.</strong> <strong>Dioxin freigesetzt in rauhen Mengen, von klimaschädlichen Gasen ganz zu schweigen…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrand4.JPG" alt="canabrand4.JPG" /></p>
<p><strong>Zuckerrohrplantage 2011 bei Penedo, Nordostbrasilien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><strong>“Dioxin zählt zu den Emissionen beim Abbrennen der   Zuckerrohrplantagen vor der Ernte. Seit der Kolonialzeit, seit 1500   gehört das Abbrennen zur Zuckerrohrwirtschaft und wird als völlig normal   betrachtet. Alle möglichen Vorteile der Produktion des   Ethanoltreibstoffs werden allein durch das Abbrennen aufgehoben. Man   braucht nur auf den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlenmonoxid zu schauen   &#8211; all dies ist gravierend…Die Gesundheitsposten in Städten bei Sao   Paulo  voll von Leuten, die wegen der gelegten Plantagenbrände   Sauerstoff-Behandlungen machen müssen, schwere Atemprobleme haben. Und   die Tiere in diesen Regionen können vor den Bränden nicht flüchten &#8211; die   verbrennen alle lebendig! Der brasilianische Staat dürfte das nicht   auch noch finanzieren, ausgerechnet diese Unternehmen mit Geldern   ausstatten! Sogar die Entwicklungsbank der Regierung gibt solchen   Abfackel-Firmen viele Mittel!” Mario Mantovani, Präsident der   renommierten Umweltstiftung “SOS Mata Atlantica” im Website-Interview.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL mit einer Serie von Texten zur Ethanolproblematik:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/01/adital-texte-uber-die-ethanolproblematik-was-andere-systematisch-verschweigen/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt     Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und     Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der     wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter     Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf     Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in    Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter    Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,    wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den    Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die    Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung    ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß    wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco    wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens    Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte   an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien    genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische  Alibi-Umwelt-und    Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit  vorgaukeln   sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte  engagiert, belassen   es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos  gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden,  weil unerwünscht,   unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die  biologische Vielfalt,   die Artenentwicklung  und den Schutz der  Landschaften dank des   „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten  Alibi-Organisationen   steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und  daher ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein  Name, sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)  nur selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern  hunderte   Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf    Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von    Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt    Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom     Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet     dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes     gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><strong>Wie Brasilien Export-Rindfleisch produziert:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/greenpeace-amazonien-perverse-kooperation-zwischen-vieh-industrie-und-lula-regierung-resultiert-in-mehr-abholzung-sklavenarbeit-und-invasion-von-indanergebieten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/greenpeace-lula-regierung-profitiert-als-aktionar-von-amazonas-abholzung-staatliche-entwicklungsbank-an-fleisch-kuhlhausern-beteiligt-die-von-abholz-grosfarmen-beliefert-werden-fleisch-nach-europa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/rindfleischexport-in-die-eu-fordert-amazonasvernichtung-laut-umweltexperten-weiter-kein-thema-beim-eu-lateinamerika-gipfel-in-madrid-sklavenarbeit-als-starker-kostensenkungsfaktor-ebenfalls-ausgek/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/andremuggiatigreenpeace.jpg" alt="andremuggiatigreenpeace.jpg" /></p>
<p><strong>Greenpeace-Experte Andre Muggiati beim Website-Interview in Manaus/Amazonien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/holzfirmen-spenden-an-lulas-arbeiterpartei-pt-im-gegenzug-illegale-abholzung-in-amazonien-erlaubt-laut-veja/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<h2>Brasilianisches Kind arbeitet in  Zuckerrohrplantage &#8211; kurz nach dem  Abbrennen. Grüne Woche Berlin und  Lateinamerikas  Agrobusiness-Propaganda. Ethanol, E 10. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=8307" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutschland/" rel="tag">Deutschland</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ethanol/" rel="tag">Ethanol</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/grune-woche/" rel="tag">Grüne Woche</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/umweltvernichtung/" rel="tag">Umweltvernichtung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zucker/" rel="tag">Zucker</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zuckerrohr/" rel="tag">Zuckerrohr</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/25/wer-ethanol-tankt-kippt-sich-blut-in-den-tank-brasilianischer-pater-tiago-im-spiegel-grune-woche-berlin-und-lateinamerikas-agrobusiness-propaganda/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/canabrandkind.JPG" alt="canabrandkind.JPG" /></p>
<p><strong>Zur Feier der sprunghaft gestiegenen Zuckerkäufe in Brasilien   hätte sich zur Illustration brasilianischer Produktionsmethoden dieses   Foto aus den Landesmedien für die deutsche, schweizerische,   österreichische Presse besonders angeboten. Aber irgendwie ist daraus   nichts geworden, erntete vielmehr Lula für seine Politik sehr viel Lob   aus Mitteleuropa, galten die grauenhaften Flächenbrände den zuständigen   Umwelt-Autoritäten offenbar als kleine Fische, nicht der Rede wert.   Brasiliens regierungskritische Medien sind da anders, die zeigen, daß   sogar Kinder, von Sklavenarbeitern ganz zu schweigen, bei der Ernte   mitmachen müssen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/eu-lander-verdreifachten-ihre-zucker-einkaufmenge-aus-brasilien-zwischen-2009-und-2010-laut-landesmedien-wurde-den-deutschen-verbrauchern-mitgeteilt-wie-extrem-umweltfeindlich-brasilianischer-zucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/wovon-lula-in-europa-komischerweise-nie-was-erzahlt-hat-riesige-planmasig-gelegte-flachenbrande-auf-den-zuckerrohrplantagen-kurz-vor-der-ernte-nicht-selten-durch-sklavenarbeiter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/wovon-lula-in-europa-komischerweise-nie-was-erzahlt-hat-riesige-planmasig-gelegte-flachenbrande-auf-den-zuckerrohrplantagen-kurz-vor-der-ernte-nicht-selten-durch-sklavenarbeiter/</a></p>
<p><strong>“Der Tagesspiegel”, Berlin:”Und dann, von einem Augenblick   auf den andern, befinden wir uns in der Hölle der Vergangenheit, wo das   Zuckerrohr die Krankheit Brasiliens ist und nicht das Medikament.</strong><strong>Ein   abgefackeltes Zuckerrohrfeld, auf dem nur die nackten, rußigen Stängel   überlebt haben. Eine Schar dunkler, vermummter Gestalten, die in einem   stummen Wettstreit Reihe für Reihe vorrückt und die Stauden mit einem   langen Messer zu Boden schlägt, 900-mal die gleiche Bewegung in der   Stunde, sie zu einem Haufen schichtet, dessen Länge am Ende des Tages   gemessen wird, 150 bis 200 Meter, die Arbeiter werden nach Tonne   bezahlt, wer fleißig und kräftig ist, bringt es auf drei, vier   Minimallöhne im Monat, ein guter Verdienst, eine schreckliche Arbeit.</strong><strong>Auch   Frauen befinden sich auf dem Feld, aber das entdecken wir erst später,   die Menschen sind kaum zu erkennen unter den von Ruß und süßem Saft  und  Schweiß verklebten Gesichtern. Die Felder werden vor der Ernte   angezündet, um das scharfkantige Blattwerk zu entfernen und den   Schneidern die Arbeit zu erleichtern. Manchmal müssen die Gemeinden das   Abfackeln verbieten, weil die Luft zu trocken ist und der Ruß aus den   Zuckerrohrfeldern die Kinder der umgebenden Dörfer krank macht. Dann   verdienen die Erntearbeiter weniger, weil sie nur langsam   vorwärtskommen.”</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/was-brennt-denn-da-in-brasilien-was-an-bioethanol-so-bio-ist-dioxin-in-rauhen-mengen-freigesetzt-doch-propaganda-fur-den-import-extrem-umweltfeindlich-erzeugten-agrotreibstoffs-sogar-in-deu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/was-brennt-denn-da-in-brasilien-was-an-bioethanol-so-bio-ist-dioxin-in-rauhen-mengen-freigesetzt-doch-propaganda-fur-den-import-extrem-umweltfeindlich-erzeugten-agrotreibstoffs-sogar-in-deu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</a></p>
<p><strong>Forderung an EU, kein brasilianisches Rindfleisch mehr zu kaufen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/04/deutsches-lob-fur-klimaschutzbemuhungen-brasilias-scharfe-kritik-brasilianischer-umweltschutzer-an-klima-feindlicher-umweltpolitik-lulas-kein-rindfleisch-mehr-aus-brasilien-importieren-amaz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/04/deutsches-lob-fur-klimaschutzbemuhungen-brasilias-scharfe-kritik-brasilianischer-umweltschutzer-an-klima-feindlicher-umweltpolitik-lulas-kein-rindfleisch-mehr-aus-brasilien-importieren-amaz/</strong></a></p>
<p><strong>Absurd unökonomisch, mit hohen Verlusten, erfolgt laut  brasilianischen Logistikexperten der Transport von Ernten und  Düngemitteln &#8211; größtenteils mit LKW, weil die Binnenschifffahrt ebenso  wie der Schienentransport nur minimal ausgebaut sind. In einem Land von  der 24-fachen Größe Deutschlands sinkt angesichts der hohen  LKW-Transportkosten die Rentabilität der Agrarproduzenten stark. </strong></p>
<h2>Deutschlands wertloses  Bundesnaturschutzgesetz: 	“Mindestens 200.000 Fledermäuse aus  Nordosteuropa lassen jedes Jahr an deutschen Windrädern ihr  Leben.”(Frankfurter Allgemeine Zeitung) Wie heute auch von den  Alibi-Umweltverbänden Naturschutz neu definiert wird. Resultate weisen  auf die Ziele der heutigen “Umwelt”-Politik. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13443" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fledermausvernichtung-in-deutschland/" rel="tag">Fledermausvernichtung in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/fledermaus-studie-platzgefahr-in-der-naehe-von-windraedern-11849659.html#comments"><strong>http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/fledermaus-studie-platzgefahr-in-der-naehe-von-windraedern-11849659.html#comments</strong></a></p>
<p><strong>Der Tod kommt im wahrsten Sinne schlagartig. „Das Innere  der  an Windrädern verunglückten Fledermäuse ist meist eine einzige  blutige  Masse“, sagt Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und   Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Weil sich die Spitzen der   Rotorblätter mit einem Tempo von bis zu 300 Kilometern in der Stunde   quer zum Wind bewegen, schwankt der Luftdruck dahinter enorm und   zerreißt die Lungen und andere Organe einer Fledermaus, wenn sie nur in   die Nähe kommt. Mindestens 200.000 Tiere lassen an deutschen Windrädern   jedes Jahr ihr Leben.</strong></p>
<p><strong>„Die meisten verunglückten Fledermäuse kommen gar  nicht aus  der Nähe der Anlagen, sondern aus dem Nordosten Europas und  aus  Skandinavien“, fasst Christian Voigt das Ergebnis einer Untersuchung   zusammen, die er vor kurzem mit seinen Kollegen in der Online-Ausgabe   von „Biological Conservation“ veröffentlicht hat. Weil Fledermäuse viele   Schadinsekten vertilgen, verursachen deutsche Windräder für diese   Länder vermutlich enorme Schäden in der Agrar- und Forstwirtschaft.  (Zitat Frankfurter Allgemeine Zeitung)</strong></p>
<p><a href="http://naturgucker.de/natur.dll/EXEC"><strong>http://naturgucker.de/natur.dll/EXEC</strong></a></p>
<p><strong>Die Wirkung der Windkraftwerke auf Fledermäuse war bereits  vor der massenhaften Aufstellung solcher Industrieanlagen bestens  bekannt.</strong></p>
<p><strong>Interessanterweise sitzen die politisch-wirtschaftlich  Verantwortlichen der Vernichtung streng geschützter Arten keineswegs  hinter Gittern.</strong></p>
<p><strong>“Windkraftanlagen sind umweltfreundlich, aber nicht unbedingt fledermausfreundlich.”(NABU)</strong></p>
<p><strong>Bekannt ist indessen, daß Windkraftwerke ebensowenig  Singvogel-freundlich und Greifvogel-freundlich sind, die entsprechenden  Tötungsstatistiken etwa bei Adlern und Milanen sprechen Bände.<br />
</strong></p>
<p>&#8211; Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 16. August 2012<br />
******************************</p>
<p>****************<br />
Anlage .pdf aus Ostfriesischer Kurier, Norden, 16. Aug. 2012:</p>
<p>&#8222;Windmüller verurteilen die Auslegung von Schlagfallen&#8220;</p>
<p>und</p>
<p><a href="http://www.voegel-magazin.de/Beitraege/Beitraege_Detail.php?id=789">http://www.voegel-magazin.de/Beitraege/Beitraege_Detail.php?id=789</a></p>
<p>z.K.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Zeitschrift &#8222;Vögel&#8220;, Verlag &#8222;Deutsches Waffenjournal&#8220; (!), 74572 Blaufelden</p>
<p>Nachrichten<br />
Windenergie LK Aurich: Schlagfallen gegen Greifvögel &#8211; Staatsanwalt<br />
ermittelt<br />
15.08.2012</p>
<p>FaIlensteller jagen Greifvögel in Windpark. Das berichtet der<br />
Wattenrat Ost-Friesland.</p>
<p>Seit Jahren wird von Naturschützern vermutet, dass Greifvögel bei der<br />
vorgeschriebenen Artenerfassung bei Windparkplanungen &#8222;vorsorglich&#8220;<br />
vertrieben oder getötet werden, um die Durchführung eines<br />
Windparkprojektes nicht zu gefährden, so der Wattenrat. Weiter heißt<br />
es:</p>
<p>&#8222;Wiesenweihen können wegen ihrer Seltenheit ein Ausschlusskriterium<br />
für die Genehmigung eines Windparks sein. Greifvögel verunglücken<br />
häufig an den Rotoren oder sterben ohne Kollision durch die<br />
Druckunterschiede vor und hinter dem Rotor, was zu Organschäden führt<br />
(Barotrauma).</p>
<p>Im Landkreis Aurich wurde von Betreibern (Gemeinde Krummhörn) schon<br />
sehr aggressiv gegen die zeitweilige Abschaltung von zwei Anlagen an<br />
einem Wiesenweihenbrutplatz vor einem Jahr vorgegangen, von massiven<br />
Drohungen bis hin zu Schadensersatzforderungen. Das VG Gericht<br />
Oldenburg bestätigte damals die Rechtmäßigkeit der Abschaltung. Nun<br />
wurden in der Nähe von Windkraftanlagen im Bereich der Stadt Norden<br />
zwei Totschlagfallen entdeckt. Die Vermutung liegt daher nahe, dass<br />
damit unliebsame renditemindernde Abschaltungen vermieden werden<br />
sollten. Es ist ferner zu vermuten, dass dieser Fall nur die Spitze<br />
des Eisberges bei der Nachstellung, Vertreibung oder Tötung von streng<br />
geschützten Arten bei Windparkplanungen oder des laufenden Betriebs<br />
ist.</p>
<p>Es ist sehr anerkennenswert, dass die Mitarbeiter der Unteren<br />
Naturschutzbehörde des LK Aurich hier sehr hartnäckig mit den<br />
Strafverfolgungsbehörden zur Aufdeckung dieses Skandals<br />
zusammenarbeiten, das ist durchaus nicht die Regel. Der Wattenrat wird<br />
weiter berichten.&#8220;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Links:</p>
<p>Zu Wiesenweihen interessanter Sammellink:</p>
<p><a href="http://www.oz-online.de/-suche?inhalt[]=online&amp;inhalt[]=zeitung&amp;inhalt[]=video&amp;inhalt[]=bildergalerie&amp;zeitraum=0&amp;search=wiesenweihe">http://www.oz-online.de/-suche?inhalt[]=online&amp;inhalt[]=zeitung&amp;inhalt[]=video&amp;inhalt[]=bildergalerie&amp;zeitraum=0&amp;search=wiesenweihe</a></p>
<p>vor allem dieser Inhalt:</p>
<p><a href="http://www.oz-online.de/-news/artikel/54472/Wiesenweihe-hat-sich-aus-Schutzzone-verzogen">http://www.oz-online.de/-news/artikel/54472/Wiesenweihe-hat-sich-aus-Schutzzone-verzogen</a></p>
<p>Wattenrat-Links: <a href="http://www.wattenrat.de/tag/wiesenweihe/">http://www.wattenrat.de/tag/wiesenweihe/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/08/flughafen-willy-brandt-in-berlin-wird-verspatete-eingeweiht-was-brasilianer-mit-dem-namen-willy-brandt-verbinden/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/e-10-gefahrlicher-konflikt-zwischen-tank-und-teller-entwicklungsminister-dirk-niebel-fur-verkaufsstopp-2007-loste-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-frei-betto-mit-seiner-formel-%c2%bbb/feed/</wfw:commentRss>
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