Laut Justizangaben kann sich allein die Vernehmung der von den Angeklagten aufgebotenen Zeugen bis 1014 hinziehen. 2015 würden die Straftaten verjähren. Einer der Hauptangeklagten, Lula-Intimus und Ex-Zivilkabinettschef Josè Dirceu, hat alleine 40 Zeugen benannt. Laut Staatsanwälten wird es in Brasilien weiter Mensalao geben.
„Seit 2008 unterhält das rasant gewachsene georgische Militär einen eigenen, flächendeckend ausstrahlenden Fernsehsender Sakartwelo. Zwischen täglichen Militärnachrichten, Dokumentarfilmen zur Kriegsführung und der Glorifizierung georgischer Soldaten als Nationalhelden lief dort auch eine Werbekampagne für die georgische Armee. Im Werbespot sah man georgische Jugendliche bei ihrer Einschreibung in die Armee durch die Tore einer Kaserne marschieren. Dieses Bild wurde mit einem Zitat überschrieben: «Ein und für alle Mal müssen wir begreifen, dass wir die verlorenen Territorien niemals zurückgewinnen werden, weder durch das zur Formalität gewordene Gebet noch durch die Hoffnung auf die Liga der Nationen, sondern einzig und allein nur durch die Kraft der Waffe. Adolf Hitler, 1932.»
Zitat aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 14. August 2008.
Betto 2008 weiter:“Die USA posieren indessen als Vorkämpfer der Demokratie und klagen andere Länder an, die Menschenrechte nicht zu respektieren.“ Betto ironisch:“Wissen Sie, weshalb es in den USA noch nie zu einem Staatsstreich kam? Weil es dort keine USA-Botschaft gibt!“
USA und Vietnamkrieg:http://www.ardmediathek.de/tv/Gott-und-die-Welt/Auf-ewig-verseucht/Das-Erste/Video?documentId=32231182&bcastId=2833732
Brasiliens Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland 1978 – Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/
Erwartungsgemäß wird derzeit im deutschen Mainstream behauptet, die USA hätten den Militärputsch in Brasilien unterstützt, weil dort Kommunismus drohte. Indessen wurden vor genau 50 Jahren, im März 1964, durch den von den reaktionären Eliten gestarteten Militärputsch angekündigte Reformen gegen Massenelend und gegen archaische Strukturen teils noch aus der Sklavenzeit verhindert. Derartige Reformen wurden bis heute noch nicht umgesetzt, wie u.a. das fortbestehende Massenelend, die rasch wachsenden Slums, die extremen sozialen Kontraste und Einkommensunterschiede zeigen. Selbst die Sklavenarbeit existiert auch 2014 weiter.
Die brasilianischen Putschisten hatten sofort die Unterstützung Bonner Politiker – was vom deutschen Mainstream gewöhnlich verschwiegen wird.

Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn.
Diktator Geisel nennt die Ermordung von Regimegegnern eine Notwendigkeit – in Gespräch mit General Dale Coutinho(zitiert in Nachrichtenmagazin Veja 2003):
Geisel: „Brasilien wird heute als eine Oase angesehen.“
Dale Coutinho: „Ah, die Dinge haben sich sehr verbessert. Unter uns gesagt, läuft es besser, seit wir begonnen haben zu töten. Wir haben begonnen zu töten.“
Geisel:“Denn vorher hat man einen festgenommen – und der kam dann wieder frei. Coutinho, Töten ist zwar barbarisch, aber ich denke, das muß sein.“
Veja:“Der Kongreßabgeordnete Ulysses Guimaraes verglich Geisel mit Ugandas Diktator Idi Amin…Geisel, General der demokratischen Öffnung, war für politischen Mord…Geisel wollte die Fortsetzung der Ausrottungspolitik.“
Die brasilianische Militärdiktatur produzierte in Rio de Janeiro Napalm im Stadtteil Bonsucesso und setzte es gegen Regimegegner u.a. 1972 in Araguaia ein.
Der Befreiungstheologe kritisiert zudem den Folterstaat Brasilien:
Hochbewaffnete Verbrechersyndikate und paramilitärische Milizen nominieren eigene Kandidaten, lassen deren politische Rivalen nicht in die Slum-Hochburgen, setzen dort die Pflichtwähler unter massiven Druck. Des Mordes oder anderer schwerer Verbrechen angeklagte Politiker organisieren ihre Wiederwahl, um weiter parlamentarische Immunität zu genießen. Vor dem Urnengang im Oktober startet deshalb Brasiliens katholische Kirche erneut  zahlreiche politische Initiativen, um die antiethischen Absurdidäten in Lateinamerikas größter Demokratie wenigstens zu begrenzen. Teilerfolge lassen hoffen.
Wahlen in Brasilien, Angeli, Karikaturist der größten Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ zu Wahl-Fakten, Ausriß: „Informiere dich vor der Stimmabgabe über deinen Kandidaten.“ Suchplakat mit folgenden Straftatbeständen:“Diebstahl, Raub, Raubmord, Betrug, Veruntreuung, Erpressung.“ (more…)
Von 2007 bis 2008 hat sich in Brasilien die Zahl der Anzeigen gegen gewalttätige Machos gemäß neuen Studien mehr als verdoppelt. Im Nationalkongreß von Brasilia sind ein Drittel der Abgeordneten und vierzig Prozent der Senatoren wegen schwerer Straftaten angeklagt oder verurteilt. im Abgeordnetenhaus des nach Sao Paulo wirtschaftlich zweitwichtigsten Teilstaates Rio de Janeiro laufen Prozesse sogar gegen fast die Hälfte der Parlamentarier – wegen Betrugs, Bandenbildung und Mord.
Laut Joao Ubaldo Ribeiro wiederholt sich vor den Oktoberwahlen das Schema früherer Wahlkämpfe – u.a. in Rio de Janeiro, dem zweitwichtigsten Wirtschaftszentrum Brasilien, dürfen Kandidaten nur mit spezieller Erlaubnis des organisierten Verbrechens die riesigen Slums betreten, um Politpropaganda zu betreiben. „In Wahrheit darf dort niemand ohne ausdrückliche Erlaubnis hinein. Der Präsident der Republik, beispielsweise, kann das indessen. Sofern er ein Sicherheitskontingent mobilisiert – ähnlich wie Bush im Irak, oder noch größer.“Â
Ribeiro erhielt 2008  den „Premio Camoes“, den wichtigsten Literatur-und Kulturpreis des portugiesischen Sprachraums, zugesprochen.
Lilian Gonzaga da Costa, 43, who works as a cleaner, had probably never been to the theatre to watch a play by Sophocles nor did she know who Antigone was. In spite of the two women being separated by 26 centuries what they have in common is loving devotion to their families, a sense of justice and wanting the right of the living to mourn their dead. Â
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Antigone decided to ignore the orders of the powerful Creon, king of Thebes, and buried her brother Polynices whose corpse the king had demanded should remain unburied, exposed to carrion birds and dogs, so that the horror of it would inhibit other pretenders to the throne.

Weil Marcio Atherino keine abgedroschenen Brasilien-und Rio-Klischees bedient, sich kommerziellen Trends verweigert, die wahren Gesichter Brasiliens, der Scheiterhaufenstadt Rio zeigt, wird er vom gesteuerten europäischen Kunstbetrieb nach wie vor geschnitten, permanent abgewehrt. Intelligente, sensible Sammler zeitgenössischer Kunst, vor allem aus Kanada und Großbritannien, entdeckten Atherino indessen bereits vor Jahren, kaufen immer mehr seiner Arbeiten. Ob sich einmal in Berlin, Zürich oder Wien eine mutige Galerie findet, die „Gesichter einer Scheiterhaufenstadt“ präsentiert, eventuell komplettiert mit der bereits in Paris ausgestellten Fotoinstallation „Microondas“ von Rogerio Reis?
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“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern. 1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
1968 schenkt Willy Brandt dem brasilianischen Diktaturchef, General Costa e Silva, eine goldene Uhr, laut Veja: „…Presidente Costa e Silva, logo depois de receber, do Chanceler Willy Brandt, da Rep?blica Federal da Alemanha, um rel?gio de ouro de presente.“
Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer, berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: „Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.“ Wikipedia
DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/

Ausriß, SPD-Video. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.”
Hintergrund von 2007:
Die Regierung von Staatschef Luis Inacio Lula da Silva hat mehrfach betont, daß Atomenergie sauber und sicher sei, erneuerbare Energien wie Windkraft und Solarenergie zur Ersetzung fossiler Brennstoffe nicht taugten, das nationale Atomprogramm daher alle staatliche Unterstützung erhalte.
Genscher unterzeichnete Atomabkommen: