Zu den grotesken Auswirkungen der sich zuspitzenden logistischen Probleme Brasiliens gehört derzeit, daß LKW-Transportunternehmen nicht bereit sind, in den in den seit etwa zwei Jahren von einer verheerenden Dürrekatastrophe heimgesuchten Nordosten das dringend benötigte Futtermittel Mais zu transportieren – während gleichzeitig Brasilien zu einem der führenden Maisexporteure der Welt wird, die Hauptanbaugebiete indessen südlich liegen, die gleichen sind wie bei Soja. Große Viehbestände im Nordosten gehen mangels Futter ein bzw. werden notgeschlachtet – besonders wegen schlechter Straßen in den Nordosten lehnen es die LKW-Fahrer laut aktuellen Analysen der Wirtschaftsmedien ab, unlukrative Mais-Fahrten zu machen. Alternativen wie Bahn und Küstenschiffahrt, gar Binnenschiffssverkehr, existieren nicht – Brasilien besitzt nicht einmal eine Nord-Süd-Eisenbahnverbindung. Die Nordost-Landwirtschaft verlangt, wieder wie früher Mais aus Argentinien per Frachter zu importieren – was indessen die brasilianische Regierung aus Imagegründen nicht will: Mais für den Nordosten ist schließlich reichlich vorhanden.
Sojaexporte: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
tags: brasilien-dürrekatastrophe 2012-2013
Wie es hieß, erlitt die lokale lokale Wirtschaft der Dürreregionen einen wahren Kollaps. Die jüngste Dürrekatastrophe sei die verheerendste der letzten Jahrzehnte. Enormer Schaden von umgerechnet über 300 Millionen Euro sei laut Regierungsangaben allein für 22 Zuckerrohrbetriebe des Teilstaates Alagoas entstanden.
Dürrekatastrophe 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/25/brasilien-hausgemacht-durrekatastrophe-bewirkt-im-nordosten-groses-viehsterben-sogar-die-bienen-verlassen-die-region/

Ausriß 2012.
Hintergrund
„Prophetische Aktion“ in Brasilien: Mutiger Bischof will mit zweitem Hungerstreik gigantische Flußumleitung stoppen – Staatschef direkt herausgefordert
„Notfalls gebe ich mein Leben für das Volk und den Fluß“
PUBLIÉ LE MARDI 16 AVRIL 2013.
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Reporters sans frontières espère que l’enquête en cours fera rapidement toute la lumière sur l’assassinat par balles du photographe Walgney Assis Carvalho, le 14 avril 2013 dans la municipalité de Coronel Fabriciano, Vale do Aço (Minas Gerais).
Walgney Assis Carvalho est le quatrième professionnel des médias tué au Brésil depuis le début de l’année 2013, un mois seulement après l’exécution de Rodrigo Neto de Feria, avec qui il travaillait parfois. D’après certaines sources, Walgney Assis Carvalho détenait des informations concernant l’assassinat de son collègue.
Selon la police militaire, Walgney Assis Carvalho se trouvait dans un restaurant de poisson quand un inconnu s’est approché de lui et a ouvert le feu dans son dos, avant de prendre la fuite en moto. Le photographe, âgé de 43 ans, a immédiatement succombé à ses blessures.
De même que Rodrigo Neto de Feria, Carvalho travaillait pour le journal Vale do Aço. La police civile utilisait également ses compétences de photographe de façon occasionnelle.
Le Brésil demeure en tête des pays les plus meurtriers du continent pour les journalistes, où le nombre de tués depuis le début de l’année s’élève désormais à treize. Reporters sans frontières a, pour l’heure, reconnu quatre cas liés à l’activité professionnelle, dont deux au Brésil.
Lire également le dernier rapport de Reporters sans frontières consacré à ce pays.
Deutschlandjahr 2013 in Brasilien – Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Das Mensalao-Demokratieprojekt unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/30/brasilien-der-gerichtsprozes-uber-den-grosten-korruptionsfall-in-der-brasilianischen-politischen-geschichte-das-buch-zum-prozes-vor-dem-obersten-gericht-von-2012-autor-marco-antonio-villa/
tags: brasilien-bundespräsident joachim gauck 2013
Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie
die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.
Laut Landesmedien ist Walgney Assis Carvalho am 14. April in Coronel Fabriciano/Teilstaat Minas Gerais mit drei Schüssen getötet worden. Am 7. März war der systemkritische Journalist Rodrigo Neto in der nahen Stadt Ipatinga erschossen worden. Carvalho arbeitete häufig als Fotograf von Neto.
Brasilianische Journalistenverbände verurteilten den Mord an Rodrigo Neto, der erst vor kurzem die Menschenrechtskommission des Teilstaatsparlaments von Minas Gerais über neue Einzelheiten im Zusammenhang mit Todesschwadronen, die in Brasilien landesweit aktiv sind, unterrichtet hatte. Neto hatte in letzter Zeit Morddrohungen erhalten, hieß es. Er habe an einem Buch über Todesschwadronen gearbeitet.
Auf der Rangliste für Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ rangiert Brasilien 2013 nur weit abgeschlagen auf Platz 108, 2012 war es noch Platz 99. Aus den bekannten Gründen gibt es u.a. im Mainstream Mitteleuropas sowie bei eigentlich zuständigen (Alibi-) NGO für die Serie von Morden an systemkritischen Journalisten Brasiliens keinerlei Interesse.
Deutschlandjahr 2013 in Brasilien – Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Im Februar war während des Besuchs der Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez der systemkritische Journalist Mafaldo Bezerra Gois ermordet worden – Sanchez hatte dazu keinerlei Position bezogen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/27/brasilien-weiterer-systemkritischer-journalist-ermordet-nach-morddrohungen-kubanische-bloggerin-yoani-sanchez-solidarisierte-sich-wahrend-ihres-brasilienbesuchs-nicht-mit-verfolgten-bedrohten-jour/
Yoani Sanchez und die Diktaturbefürworter: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/16/frauen-in-der-politik-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-margaret-thatcher-freedom-fighter-the-economist/
Brasiliens Grundfreiheiten: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/

Ausriß, Mafaldo Bezerra Gois, am 22. Februar 2013, während des Yoani-Sanchez-Besuchs in Brasilien, mit fünf Schüssen liquidiert. Brasiliens unbekannte Helden – das täglich sehr hohe Lebensrisiko.
Globo-Fotograf in Rio erschossen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/brasilianischer-fotograf-von-tv-globo-in-rio-de-janeiro-mit-mpi-salve-exekutiert/
Todesschwadronen unter den Regierung von Lula und Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/
“Syrien ist hier:In zwei Jahren starben im syrischen Bürgerkrieg 70 000 Menschen. Im selben Zeitraum wurden in Brasilien 120000 Menschen ermordet.” (O Globo)
ttp://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
Gefangenenrate in Brasilien – jeder 262. Brasilianer in Haft: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/25/brasiliens-uberfullte-gefangnisse-und-die-auffallig-grose-zahl-inhaftierter-jeder-262-erwachsene-brasilianer-im-gefangnis-laut-amtlichen-angaben-seit-1995-verdreifachte-sich-die-rate-der-eingespe/
Die Militärdiktatur – Hintergrundtext: http://www.das-parlament.de/2010/12/Beilage/006.html

Ausriß. Yoani Sanchez und Kongreßabgeordneter Jair Bolsonaro – Verteidiger des Militärregimes und der Folter, damals und heute, laut brasilianischer Menschenrechtsbewegung. Der Militärputsch von 1964, so Bolsonaro neben der Bloggerin, war eine Forderung des Volkes. Während der Militärdiktatur wurden sogar Kinder gefoltert.
Sanchez, Bolsonaro, Sektenpastor Feliciano – er vergleicht sich mit Yoani Sanchez: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-kraftige-unterstutzung-der-wunderheilersekten-fur-umstrittenen-sektenpastor-marco-felicianogott-totete-john-lennon-prasident-der-parlaments-menschenrechtskommission-auch-zahlreiche/
Karneval und Scheiterhaufen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/
tags: brasilien-bundespräsident joachim gauck 2013
Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie
die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.
http://www.bild.de/regional/hamburg/olaf-scholz/schippert-in-brasilien-30016438.bild.html
„Zwischen Hightech und Elendsvierteln“. Die Welt
Massenentlassungen:
„Vorzeige“-Unternehmer Eike Batista 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/21/brasilien-rettung-fur-holding-des-bisherigen-vorzeige-unternehmers-und-multimilliardars-eike-batista-durch-rousseff-regierung-im-gange-laut-landesmedien-enorme-wertverluste-an-der-borse-fe/
Die Exporte der Industrie Brasiliens sind in den ersten drei Monaten 2013 um 8,2 % gegen über dem gleichen Vorjahreszeitraum gesunken, laut amtlichen Angaben. Zu den Gründen wird fehlenden Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens gezählt.
tags: brasilien-bundespräsident joachim gauck 2013
Laut offizieller Mitteilung stehen beim Besuch in Brasilien mit Stationen in Sao Paulo und Rio de Janeiro die bilateralen
wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. So werde der
Bundespräsident unter anderem das gemeinsame Jahr „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ sowie
die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnen.
http://www.youtube.com/watch?v=qI-GZ3wxeLI
Dom Paulo Evaristo Arns – Dom Helder Camara – der Gottesdienst für den von der Militärdiktatur ermordeten jüdischen Journalisten Vladmir Herzog in der Kathedrale von Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/
http://www.franziskanermission.net/Predigt_Cappio_2009.pdf
http://www.franziskanermission.net/html/archiv_2009.html
Dom Pedro Casaldaliga: http://www.youtube.com/watch?v=D–JdWNUGUg
http://www.youtube.com/watch?v=yIUaNcjbWTw
tags: , brasilien, folter, gã¼nther zgubic, julio lancelotti, lula, misereor, prã¤sidentschaftswahlkampf
http://www.carceraria.org.br/default2.asp
http://www.youtube.com/watch?v=RCAHQyMambg
“Die durch Misereor ermöglichte Folter-Dokumentation ist natürlich auch unser Beitrag zur derzeitigen Präsidentschaftswahlkampagne – indessen ist von allen Kandidaten lediglich der katholische Menschenrechtsaktivist Plinio Sampaio de Arruda für ein völlig neues Gefängnissystem, eine andere Justiz, Alternativstrafen – die anderen wollen das jetzige System beibehalten. Denn es gibt weiterhin Folter in Brasilien – ausgeführt von Staatsangestellten, darunter Zivil-und Militärpolizisten, Gefängniswärtern. Staatsanwälte, Richter sehen gewöhnlich als normal an, daß jemand, dem man eine Straftat vorwirft, gefoltert wird. Viele Aktivitäten der katholischen Kirche, die zu positiven Veränderungen in der brasilianischen Gesellschaft führten, sogar Gesetzesprojekte, waren nur dank Misereor möglich! Vielen Gläubigen ist garnicht bekannt und bewußt, daß zahlreiche soziale Aktivitäten unserer Kirche, bis hin zu Gesetzesprojekten, nur durch die Hilfe von Misereor realisiert werden können. Damit sind bemerkenswerte Veränderungen der brasilianischen Gesellschaft erreicht worden. Liebe zu Gott drückt sich in Gesten der Gerechtigkeit aus – gegenüber Menschen, die leiden, ausgebeutet und gefoltert werden. ” Padre Valdir Joao da Silveira, Leiter der brasilianischen Gefangenenseelsorge, im Website-Interview.
“Gefoltert wird in Brasilien durch Staatsangestellte, darunter Zivil-und Militärpolizisten sowie Gefängniswärter. Denn unsere Polizei wurde größtenteils durch Diktatur-Militärs ausgebildet. Zudem verfährt die Justiz nach dem Racheprinzip. . Richter und Staatsanwälte sehen als natürlich an, daß eine Person gefoltert wird, der man eine Strafe vorwirft. Oft wird das Folteropfer nicht einmal gehört – müssen wir dafür sorgen, daß archivierte Prozesse gegen Folterer weitergeführt werden.”
Den weltweit bekannten Menschenrechtspriester Julio Lancelotti in Sao Paulo empört ebenfalls, daß 25 Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur Brasilien zwar zu den Unterzeichnern der internationalen Anti-Folter-Konvention gehört, barbarische, sadistische Torturen jedoch weiterhin zur ganz normalen Gefängnis-und Polizeipraxis gehören. Lancelotti sieht mehrere Gründe, warum gravierende Menschenrechtsprobleme im jetzigen Präsidentschaftswahlkampf keine Rolle spielen. „Unsere Demokratie ist noch unfertig, wir haben nur eine Formaldemokratie. Die Politiker scheuen sich davor, über Menschenrechte zu sprechen, weil sie andernfalls Stimmen verlieren würden. Zum nationalen Bewußtsein zählt, die Ermordung von Obdachlosen nicht wichtig zu nehmen – und die Folter auch nicht. Man denkt, Banditen müßten eben gefoltert werden. Die Deutschen werden das gut verstehen, weil ja Hitler die Macht übernahm und das Volk dies akzeptierte. All dies wiederholt sich in der Geschichte.“
In Vorwahlanalysen fehlt gewöhnlich jeder Hinweis auf Folter, Todesschwadronen, Sklavenarbeit, Verfolgung von Systemkritikern und andere gravierende Menschenrechtsprobleme.
Deutschlands Grüne loben Brasiliens “fortschrittliche Regierungspolitik”.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Österreichischer Gefangenenpriester Günther Zgubic in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/22/tribunal-da-terra-sao-paulo-gesichter-brasiliens/
“Die Image-Fabrikation”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/

Wikipedia:
Im Gegensatz zur Labour-Regierung, wie auch der US-Regierung unter Jimmy Carter, die Augusto Pinochets Militärdiktatur in Chile scharf verurteilten und verschiedene Sanktionen und Embargos, unter anderen gegen Waffenexporte nach Chile, erließen, hob die Regierung Thatcher bereits im Juni 1979 die Beschränkungen der betreffenden Exportgarantien des staatlichen Export Credit Guarantee Department auf.[19] Am 22. Juni 1980 gab die Regierung Thatcher bekannt, das Waffenembargo der Labour-Regierung aufzuheben und die diplomatischen sowie die Handelsbeziehungen mit Chile wieder fördern zu wollen. Margaret Thatcher begründete diese Schritte mit der Behauptung, die Problematik der Menschenrechtsverletzungen in Chile hätte sich verbessert. DieUN, Amnesty International und andere Organisationen vertraten allerdings zeitgleich eine gegenteilige Einschätzung.
„In April 1999, former UK Prime Minister Margaret Thatcher and former US President George H. W. Bush called upon the British government to release Pinochet.“
Wikipedia zu Thatcher und Pinochet – „Thatcher nutzte ihr Prestige, um die britische Regierung unter Druck zu setzen, Pinochet freizulassen…“: Margaret Thatcher, usou de seu prestígio para pressionar o governo britânico a libertar Pinochet (que apoiou os britânicos na Guerra das Malvinas), a quem chamou de „um amigo que ajudou a combater o comunismo„. O governo britânico, alegando razões de saúde, recusou-se a extraditá-lo para a Espanha. Uma junta médica britânica declarou-o mentalmente incapacitado para enfrentar um julgamento pelo que Pinochet foi extraditado para o Chile em março de 2000. Uma vez posta em causa a sua sanidade mental, teve de renunciar ao cargo de senador vitalício, em 2002.
https://www.youtube.com/watch?v=osjdCZXhVJY&list=PL83pHiMfxhArUQ4RYdoCvWFDA7gax-UZz&index=6
So starb auch Neruda:
https://www.youtube.com/watch?v=TqgweajopU8

1969 – Jahr der Unterzeichnung des Kulturabkommens sowie des Wissenschafts-und Technologieabkommens mit der Folterdiktatur Brasiliens. Willy-Brandt-Forum Berlin, Unter den Linden, 2012.
“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/
Bonns Haltung zu Brasiliens Diktaturgenerälen nach dem Militärputsch von 1964:
Laut Geschichtsdaten erfolgte der erste Besuch eines deutschen Bundespräsidenten mit Heinrich Lübke kurz nach dem Militärputsch vom 31. März 1964, vom 7. bis 14. Mai des betreffenden Jahres. Es war der erste offizielle Besuch eines ausländischen Staatschefs nach dem Militärputsch. Zum Lübke-Besuch wurde auch eine deutsche Sonderbriefmarke herausgegeben.
Laut Nationaler Wahrheitskommission waren bereits im Putschjahr 1964 über 50000 Menschen verhaftet worden. Wie die Wahrheitskommission weiter mittteilte, wurden die Regimegegner in Fußballstadion und Schiffen gefangen gehalten. Zu den Stadien zählte das Fußballstadion “Caio Martins” in Rio de Janeiro. Schon im Putschjahr 1964 sei vom Militärregime die Folter eingeführt worden – dazu Mord, Verschwindenlassen und Entführung.
1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen.
“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt, Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern. 1969 unterzeichneten Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?
“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.
1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog teil, ermordet unter der Folter.
tags: margaret thatcher augusto pinochet 2013 yoani sanchez

In Nachrufen aus Deutschland wird Margaret Thatcher durchweg positiv bewertet. Sie habe sich für Freiheit und Menschenrechte eingesetzt, heißt es unter anderem.

Ausriß.
Die brasilianische Qualitätszeitung “o Globo” druckte einen Text des “New Yorker” von Jon Lee Anderson nach, in dem dieser u.a. Details des von Pinochet geleiteten Militärputsches in Chile 1973 beschreibt, darunter das Bombardieren des Präsidentenpalasts, das Einsperren Tausender im Nationalstadion von Santiago, wo Hunderte ermordet worden seien, darunter der populäre Sänger Victor Jara.

Laut Nationalem Justizrat ließen die Rechtsorgane Brasiliens zwischen dem 1. Januar 2010 und dem 31. Dezember 2011 insgesamt 2918 Prozesse zu Verbrechen der Korruption verjähren.
Auch die im Mensalao-Prozeß u.a. wegen Korruption und Bandenbildung zu Haftstrafen verurteilten Ex-Regierungsmitglieder sind weiter auf freiem Fuß.
Brasiliens „Spezialdemokratie“: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/06/brasilien-wie-die-spezialdemokratie-funktioniert-der-wegen-korruption-und-bandenbildung-im-mensalao-prozes-zu-rund-7-jahren-gefangnis-verurteilte-arbeiterpartei-politiker-jose-genuino-ubernimmt-par/
tags: elend in brasilien, korruption in brasilien, lula
Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen – hat wegen seiner Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten, aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise.
Mensalao-Demokratieprojekt: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/23/brasilien-groses-echo-auf-mensalao-urteile-wegen-bandenbildung-all-honourable-mencarlos-heitor-cony-folha-de-sao-paulo-quadrilha-sofisticada-jose-dirceu-lulas-starker-mann-bandi/
Ausriß. Rousseff mit ihrem Lieblingsminister Antonio Palocci, Chef des Zivilkabinetts – er mußte wegen der Medienenthüllungen als erster entlassen werden.
Was vielen auch in Europa an Brasiliens Mensalao-Demokratie so gefiel: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-demokratie-der-renommierte-historiker-marco-antonio-villabundesuniversitat-sao-carlos-zur-lage/
Skandalserie geht unter Dilma Rousseff weiter: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/brasiliens-endlose-korruptionskrise-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-gewinnt-wichtigsten-journalismus-preis-fur-artikelserie-die-prasidentin-rousseffs-wichtigsten-minister-und-engen-fr/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Deutschlandjahr 2013, Frankfurter Buchmesse – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
http://veja.abril.com.br/noticia/economia/tomate-o-campeao-da-piada-pronta

Proteste gegen Dilma Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-proteste-gegen-staatschefin-dilma-rousseff-le/
Karneval und Scheiterhaufen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/15/brasilien-scheiterhaufen-microondas-bis-2011-auch-rio-favela-mangueira-sitz-der-gleichnamigen-beruhmten-sambaschule-laut-qualitatszeitung-o-globo/
Kein Einzelfall:
Ausriß Qualitätszeitung O Globo, Oktober 2011. Rumpf ohne Kopf ebenfalls angetrieben.
Brasiliens wichtigster, populärster Medienkolumnist Arnaldo Jabor resigniert in der selben Globo-Ausgabe:”Vou dar um tempo em analises inuteis sobre Brasil, este pais paralisado, onde tudo sao expectativas e adivinhacoes baratas.”
Touristen posieren neben Leiche am Strand unterm Zuckerhut, “Praia Vermelha”. Ausriß.
Brasiliens Landesmedien zur Gewalt – Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/