Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasilien – Vorkarneval und Morde: Drei Jugendliche in Sambaschule von Sao Joao del Rei( Minas Gerais) bei Proben erschossen, drei Verwundete.

http://g1.globo.com/minas-gerais/noticia/2013/01/tres-adolescentes-sao-mortos-em-ensaio-de-escola-de-samba-de-mg.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/14/brasilien-die-ersten-gewalt-toten-des-vorkarnevals-2013-mann-feuert-auf-strasenumzug-in-nova-friburgo-zwei-tote-viele-verwundete-2/

ttp://odia.ig.com.br/portal/rio/prf-ter%C3%A1-equipes-com-tr%C3%AAs-agentes-armados-com-fuzis-para-refor%C3%A7ar-seguran%C3%A7a-1.545360

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Ausriß. Nun auch Verkehrspolizei zum Karneval erstmals mit MGs im Einsatz. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/08/brasilien-und-deutschland-soziokulturelle-unterschiede-aktualisierte-reisewarnung-des-auswartigen-amtes/

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Mpi-Spezialeinheiten der Militärpolizei, wie hier in  Sao Luis, Hauptstadt des nordostbrasilianischen Teilstaats Maranhao, sind seit Jahren im Karneval des Landes üblich.

Karnevalsparade in Rio ist kein Karneval:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/22/karneval-in-rio-2012-parade-im-sambodromo-ist-kein-karneval-urteilt-absolut-korrekt-janio-de-freitas-chefkommentator-und-karnevalsexperte-von-brasiliens-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paul/

http://g1.globo.com/sp/santos-regiao/noticia/2013/01/pai-estupra-e-engravida-propria-filha-de-14-anos-diz-policia.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/

Brasilien – täglich mehr Gewalttote(weit über 100) als in aktuellen Kriegen. Zeitgeist-Karikaturen von Angeli 2013. “Wir leben heute in einer Kultur des Todes, die Gewalt wird banalisiert.” Katholischer Bischof Milton Kenan Junior in Sao Paulo im Website-Interview. Brain Drain und Brasilien…
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Ausriß: “Was ist das? Die urbane Gewalt. Und was macht die? Die spuckt uns ins Gesicht.”

Angeli – Karikaturist der größten Qualitätszeitung Brasiliens, Folha de Sao Paulo.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/18/brasilien-gewaltforderung-massive-killerfilm-verbreitung-militarisierungsideologie-neun-von-zehn-bewohnern-der-megacity-sao-paulo-nennen-diese-unsicher-wenig-oder-garnicht-sicher-laut-neuer-stud/

“Kultur des Todes”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/24/brasilien-sao-paulo-brasiliandia-bischof-milton-kenan-juniorweiterhin-regionen-mit-extremem-elend-groser-armut-im-lande-bischof-ist-initiator-einer-friedensdemonstration-an-der-slumperipherie/

Bischof Milton Kenan Junior im Website-Interview:

“Die Menschen an der Slum-Peripherie Sao Paulos werden vom Staat im Stich gelassen. Elend, Armut sind der Schauplatz der derzeitigen Gewaltwelle, die sich zuallererst gegen diese gesellschaftlich ausgeschlossenen Menschen der Slums richtet. Waffengebrauch wird immer banaler – wer eine Waffe zuhause hat, läuft damit auf der Straße und schießt nur zu oft ohne jegliche Skrupel. Wir leben in einer Kultur des Todes, die Gewalt wird banalisiert. Sao Paulo ist eine Stadt starker Kontraste, einerseits entwickelt, andererseit geprägt von Elend – unsere Friedensdemonstration findet zeitgleich mit dem Formel-1-Rennen von Interlagos statt. Sao Paulo ist das Finanzzentrum Brasilien, das intelektuelle Zentrum des Landes – doch gleichzeitig eine extrem gewalttätige Stadt. Hier in Brasilandia betet man, nicht krank zu werden – denn das wird zum Drama: Man läuft von einem Gesundheitsposten zum anderen, von einem Hospital zum anderen – und wird nicht medizinisch behandelt! Diese Situation stellt unsere Demokratie in Frage. Die große Plage Brasiliens ist die Korruption – Gelder, die ins Gesundheitswesen, in Bildung, öffentlichen Verkehr, andere soziale Zwecke fließen müßten, werden abgezweigt.  Unsere Priester in den Slumregionen, man kann es nicht anders sagen, wirken nur zu oft geradezu heldenhaft, wie Helden – angesichts der schier unbeschreiblichen Probleme und Bedrohungen – auch für das eigene Leben. Unsere Kirchengemeinden in den Slums befinden sich in einer so prekären Lage – umso willkommener sind uns daher die Hilfen von Adveniat, von der katholischen Kirche Deutschlands. Hilfen für so viele wichtige Projekte. Dafür sind wir so dankbar.”

Brain Drain und Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/18/brain-drain-fuga-de-cerebros-und-brasilien-besser-gebildete-hauen-ab-in-die-erste-welt/

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Ausriß – “Menü in Sao Paulo”: “Mord, Körperverletzung, Diebstahl, Raub, Raubmord, Entführung, Vergewaltigung…”

Nicht nur in der kommerziellen deutschsprachigen Tourismuspropaganda ist von den Alltagsrealitäten Sao Paulos, Brasiliens aus den bekannten Gründen nicht oder kaum die Rede. 

Wie sich die Lage aus mitteleuropäischer Sicht darstellt:

”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.

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Ausriß, Rio de Janeiro. Wegen der unterschiedlichen Medienfreiheit bilden brasilianische Medien auch in Fotos den Landesalltag realistischer ab als etwa deutsche. Das zeigt sich auch in der Kriegsberichterstattung. Den Interessen der Waffen-und Rüstungsindustrie wären solche Fotos abträglich.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/16/ehrenmord-kultur-nun-auch-in-deutschland-eingepflanzt-sogar-in-der-hauptstadt-berlin/

http://rfobservatoire.wordpress.com/2008/10/28/bresilianisation-de-la-france/

Brasiliens Gewaltkultur – Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

“Säuberungen” in Slums:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/05/brasilien-limpeza-sauberung-wie-der-begriff-in-vielen-slums-des-nordostens-in-millionenstadten-wie-fortaleza-gebraucht-wird/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/18/brasilien-indianer-provozieren-unfalle-um-lkw-zu-plundern-laut-dossier-und-landesmedien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/

Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/

 Folter: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

Mali-Krieg 2013: “Die Sorge der Amerikaner speist sich aus einer historischen Erfahrung. Als die französische Armee 1956 den Krieg in ihrer Kolonie Indochina verlor, mussten die Amerikaner einspringen. Daraus wurde der Vietnamkrieg.” Frankfurter Allgemeine Zeitung. “Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt, und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht…Geschickte Menschen treiben uns in dumme(und falsche) Kriege…” Süddeutsche Zeitung 2011, die “Pentagon Papers” **

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http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/16/mali-frankreichs-kampf-um-die-energiequelle/

“Die Zensur gibt nie auf.” “The censorship never gives up.” Zensur heute – auch dank Google relativ leicht zu entdecken. **

The best of non-profit advertising and marketing for social causes

The censorship never gives up

Posted by Marc | 12-05-2008 23:21 | Category: Human rightsMedia

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Two ads from Associação Brasileira de imprensa, the Brazilian press organisation.
Copy: “A censura nunca desiste. Ela sempre volta disfarçada. 3 de Maio Dia Mundial da Liberdade de Imprensa.”
“The censorship never gives up. It always return disguised. 3th of May, world day for the freedom of press.”

I have seen more censorship ads from Brazil in the past. What going on? Is censorship a big problem in Brazil?

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”Leider sind es nicht mehr so viele, die die ganze Wahrheit wissen wollen. Man biegt sehr schnell ab, um bei seiner Meinung bleiben zu können – und bei den als angenehm empfundenen Lösungen. Ich habe mir angewöhnt, Leute danach zu beurteilen: Wieviel Wahrheit erträgt jemand?” Deutscher Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke im Website-Interview 2009.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 19. Januar 2013 um 15:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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