Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Nordestino Reginho und sein Superhit „Minha Mulher Nao Deixa Nao“, inzwischen auch im Süden Brasiliens voll angekommen.

Mittwoch, 16. Februar 2011 von Klaus Hart

Rio-Umweltkatastrophe – über 900 amtlich registrierte Todesopfer, mehr als 400 Vermißte.

Mittwoch, 16. Februar 2011 von Klaus Hart

Bei der durch bewußte Fahrlässigkeit herbeigeführten Umweltkatastrophe hätte die Totenzahl bei über 8000 gelegen, wenn in der betroffenen Stadt Teresopolis der Regen die Wohngebiete in den schlimmsten Risikozonen erreicht hätte, analysierte jetzt ein Geologe und Umweltexperte gegenüber den Landesmedien. Die Regenfälle in der Katastrophenregion seien keineswegs außergewöhnlich gewesen. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/karneval-in-rio-2011-brand-in-cidade-do-samba-zwingt-zu-anderungen/

City von Sao Paulo – Gesichter Brasiliens.

Montag, 14. Februar 2011 von Klaus Hart

Ronaldo, Geldfußballspieler Brasiliens, Multimillionär, hört mit 34 auf. (Geschätztes Vermögen 250 Mio Dollar) „Mala é coisa de pobre, rico usa cartão de crédito…“ (gepäcklos reisender Ronaldo zur Presse) „Ronaldo, a Goodwill Ambassador of the UN Development Programme (UNDP)“

Montag, 14. Februar 2011 von Klaus Hart

http://www1.folha.uol.com.br/esporte/875307-ronaldo-chora-no-adeus-ao-futebol.shtml

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/aids-totet-strich-transvestit-der-affare-mit-weltfusballer-ronaldo/

„Während man in Europa Fußballstars wie Ronaldo lächerlich stupide als “Idole” vergötterte, schauten auch politisierte Schwarze Brasiliens natürlich genauer hin. Brasilianerinnen nennen Ronaldo öffentlich einen ”ekligen machistischen Frauenaufreißer, brasilianische Nachrichtenmagazine zitierten Ronaldos Erläuterung, weshalb er bei seinen Reisen nie Gepäck, sondern nur die Kreditkarten dabei habe:“Mit einem Koffer zu fahren, ist typisch für Arme.“ Sein Vermögen wird auf 250 Millionen Dollar beziffert. Der dunkelhäutige Ronaldo bezeichnete sich zudem öffentlich als Weißer. UNO-Beamte hatten, dem Zeitgeist und allgemeinem Kulturverlust entsprechend, offenbar just deswegen Ronaldo zum UNO-Botschafter des guten Willens gekürt, ihn in sogenannten Programmen zur Armutsbekämpfung eingesetzt. Da Ronaldo selbst jetzt Darstellungen nicht widersprach, Botschafter der UNICEF zu sein, stellte die UN-Organisation klar, nie etwas mit dem Geld-Fußballspieler zu tun gehabt zu haben. UNICEF-Beamte in Brasilien zeigten sich regelrecht erschreckt, mit Ronaldo in Verbindung gebracht zu werden. Ronaldo hatte im TV-Globo-Interview erklärt, daß der jüngste Skandal seine Botschafter-”Position”nicht stören werde. Für zusätzlichen Spott sorgt, daß sich Ronaldos Freundin von ihm wegen des Skandals sofort getrennt hatte – als sie jedoch merkte, schwanger zu sein, versöhnte sie sich nur wenige Tage später wieder mit dem Multimillionär.“

„Thyssens teure Fehler in Brasilien“ – die vorausgesagten Probleme mit dem Stahlwerk in Rio de Janeiro, inzwischen teilweise zugegeben. Pleiten bei „Umweltschutz“, die Menschenrechtslage im Umfeld…

Montag, 14. Februar 2011 von Klaus Hart

Brasilien, Rio de Janeiro – neue Erkenntnisse über die Farce der Slumbesetzung durch Militär und Polizei. „

Montag, 14. Februar 2011 von Klaus Hart

Laut Landesmedien geht aus Erkenntnissen der Bundespolizei hervor, daß ganze Gruppen von räuberischen Polizisten die Besetzung der Slumregion „Complexo do Alemao“ nutzten, um sich Drogen, Waffen, Geld und anderen Besitz von Gangstern und normalen Favela-Bewohnern anzueignen. Es handele sich um Vorgänge wie im Spielfilm „Tropa de Elite 2″, der derzeit auf der Berlinale gezeigt wird.  Im größten Rio-Slum Rocinha agiere ein Polizeikommando, das den Banditen Waffen verkaufe und über geplante Operationen der Polizei informiere. „Nichts davon ist überraschend, aber alles ist erschreckend. Die Polizeikorruption und die paramilitärischen Milizen stehen im Zentrum des organisierten Verbrechens.  Zu einem Großteil sind sie organisiertes Verbrechen. Es hat wenig Sinn, Slums mit Panzern der Streitkräfte zu besetzen, wenn es keinen entschiedenen und kontinuierlichen Kampf gegen die schlechten Teile der Polizei gibt.“(Folha de Sao Paulo)Die Polizei-und Militäraktion im „Complexo do Alemao“ hatte aus Europa sehr viel Lob erhalten, war indessen von brasilianischen Richtern und kirchlichen Menschenrechtsaktivisten als „Farce“ eingestuft worden.

http://das-blaettchen.de/2011/01/panzer-und-crack-3265.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/12/brasilien-heute-brutal-im-zentrum-der-macht-berlinale-filmkritiken-des-erfolgreichsten-streifens-der-brasilianischen-filmgeschichte-tropa-de-elite-2-befremdlicherweise-nicht-im-berlinale-w/ 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/07/sehnsucht-und-realitat-brasilien-nach-der-lula-ara-zundfunk-generator-br2/

Fotoserie:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Afro-Trommlerinnen in Sao Paulo(2). Gesichter Brasiliens.

Montag, 14. Februar 2011 von Klaus Hart

Capoeira in Sao Paulo.(2) Gesichter Brasiliens.

Montag, 14. Februar 2011 von Klaus Hart

Karneval in Rio de Janeiro – Komponist Martinho da Vila analysiert die aktuelle schmerzhafte Dekadenz. „Der Karneval hat sich völlig von seinen Ursprüngen entfernt, wurde Industrie – alles dreht sich um Profit.“ As aparencias enganam. Janio de Freitas zum Niedergang.

Sonntag, 13. Februar 2011 von Klaus Hart

Martinho da Vila, 73, einer der wichtigsten Sambakomponisten Brasiliens, hat in einem Zeitungsinterview den Niedergang des Nationalsymbols Rio-Karneval anschaulich beschrieben. Vila erinnert an Zeiten, in denen der Karneval noch völlig spontan, authentisch und kreativ war, die ganze Stadt erfaßte, so gut wie jeder sich beteiligte. „Der Karneval war keine Aktivität für Profit – dies war nicht das Ziel; doch wie früher wird es nicht mehr. Alles ist kommerziell und muß Geld bringen, niemand tut noch etwas nur aus Lust und Vergnügen…Ich mag nicht, daß es so geworden ist. Ich ziehe das Vergangene vor, als alle sich als Eigentümer der Sambaschule fühlten und sich einsetzten, damit die Dinge funktionierten. Heute ist das nicht mehr so. Sogar im Karneval hat der Kapitalismus gesiegt…Die Sambaschulen sind fast so wie die Fußballklubs.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/22/karneval-in-brasilien-pflicht-frohlichkeit-alegria-als-marktprodukt-sich-zerquetschende-massen-wildnis-der-epileptiker-karnevalsexperte-arnaldo-jabor-analysiert-kulturelle-veranderungen-des-g/

Auffällig, daß viele der „blocos“ des Rio-Karneval keinerlei oder kaum noch Samba spielen – stattdessen Pop, Rock, Rap, Tecno, Rio-Funk – wie auf Festen außerhalb des  Karnevals. Brasiliens populäre Musikkultur entbrasilianisiert sich immer mehr in den letzten Jahren – selbst auf traditionellen Tanzbällen sind brasilianische Rhythmen immer weniger zu hören – stattdessen zumeist anglo-amerikanische Popmusik wie beispielsweise in Europa.

Brasilianerinnen über den Karneval in Rio de Janeiro 2012: „Der Karneval ist nicht mehr sexy, Sex spielt im Karneval von Rio immer weniger eine Rolle.“http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/karneval-war-einmal-foi-carneval-janio-de-freitas-folha-de-sao-paulo-analysiert-den-niedergang-des-karnevals-von-rio-de-janeiro/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/08/brasilien-kein-karneval-wie-der-andere-stetige-teils-gravierende-veranderungen-in-jahrzehnten/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/chico-buarque-uber-rio-klischees-in-den-karnevalssambaschulen-wird-schon-lange-kein-samba-mehr-gelehrt-tanzt-doch-keiner-mehr-echten-samba-no-pe-was-man-dort-komponiert-interessiert-mich-langst/

 http://das-blaettchen.de/2008/02/karneval-in-leipzig-und-rio-6222.html

Der brasilianische Karneval ist inzwischen auch ein Opfer unverantwortlicher Bevölkerungsexplosion und daraus folgender Binnenmigration geworden. Karnevalsexperten betonten 2015 in Medieninterviews, daß der berühmte traditionelle brasilianische Karneval zu einer Zeit stattgefunden habe, als die Bevölkerungszahl weit geringer war, nicht einmal die Hälfte der heute über 200 Millionen Menschen erreicht hatte. Damals sei ein köstliches Austoben auf Straßen und Plätzen problemlos möglich geworden, heute werde dies durch übles Gedränge der Menschenmassen verhindert. Wer möglicherweise noch den famosen Karnevals-Bloco de Bola Preta Rio de Janeiros aus den 80er Jahren kennt, wird sich daran erinnern, daß sich die mehreren hundert Teilnehmer zumeist sogar persönlich kannten – und sich zum Abschluß des traumhaften, köstlichen Umzugs am Tiradentes-Platz stets auch persönlich voneinander verabschiedeten. Inzwischen strömen u.a. dank Bevölkerungsexplosion etwa zwei Millionen Menschen zu dem Umzug, der daher kaum noch Karnevaleskes an sich hat – Geschubse, Gedränge, ekliger Uringeruch dominieren. Vor allem wegen der Bevölkerungsexplosion des Nordostens sind Millionen von Brasilianer in zuvor überschaubare südliche Großstädte wie Rio und Sao Paulo migriert, haben dort größtenteils illegal ihre Behausungen errichtet, damit u.a. enormes urbanes Chaos sowie Umweltzerstörung verursacht. Durch die weiterhin große Vermehrungsrate in diesen provisorischen Vierteln bei fortdauerndem Zufluß von Migranten kippte das Sozialgefüge der betroffenen Städte völlig um, zumal entsprechende Gesetze, etwa gegen illegale Bebauung,  außer Kraft gesetzt wurden. 

Brasilien: Alkohol-Risikoverhalten stärker als in Rußland, laut Weltgesundheitsorganisation. Alkoholkonsum deutlich über Weltdurchschnitt.

Samstag, 12. Februar 2011 von Klaus Hart

„O consumo de álcool no Brasil é quase 50% superior à média mundial e o comportamento de risco no País já supera o padrão da Rússia. Levantamento feito pela Organização Mundial da Saúde (OMS) mostra que os brasileiros com mais de 15 anos bebem o equivalente a 10 litros de álcool puro por ano – a média no mundo é de 6,1 litros. Entre os homens que bebem (e não a média de toda a população), a taxa é de 24, 4 litros de álcool por ano e entre as mulheres, de 10 litros.Os números do Brasil estão também bem acima dos registrados em países latino-americanos, de 8 litros por ano por pessoa. No anúncio dos dados, a OMS se mostrou preocupada com o avanço do álcool no País. Segundo o levantamento, o álcool já mata mais que epidemias de aids, tuberculose e violência ou guerras, sendo responsável por 4% de todas as mortes no mundo. No total, o número de vítimas chega a 2,5 milhões de pessoas por ano.A entidade afirma que o aumento da renda da população em países emergentes levou a um crescimento do consumo exagerado de bebidas e, portanto, a um comportamento de risco. Isso tem sido realidade em países da Ásia e América Latina. Brasil. No País, o álcool é responsável por 7,2% das mortes – índice quase duas vezes superior à media mundial. Cerca de 30% da população que admite beber frequentemente afirma que se embriaga pelo menos uma vez por semana. Nos EUA, a taxa é de 13%, contra 12% na Itália. Mesmo na Rússia, o índice daqueles que exageram na bebida é inferior ao do Brasil: 21%. Outros países do Leste Europeu têm taxas inferiores às do Brasil. “ (O Estado de Sao Paulo, Jamil Chade)zuckerrohrschnapsmilch.jpgAktuell ist die linke Flasche mit dem Zuckerrohrschnaps beispielsweise in Sao Paulo gewöhnlich billiger als die rechte mit der pasteurisierten Frischmilch, kostet keine 1,5  Euro umgerechnet. Eine derartige Preispolitik für Schnaps unter Lula-Rousseff wird von nicht wenigen Brasilianern scharf kritisiert.http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/20/zuckerrohrschnaps-oder-frischmilch-was-ist-teurer-in-brasilien/

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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