Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

„Es gibt keine Entschuldigung. Brasilien ist nicht Bangladesh“. (UNO-Expertin zu den hausgemachten Folgen üblicher Hochsommerregen) Bereits offiziell über 600 Katastrophentote bei Rio – Zahl kann sich verdoppeln, laut Behörden. Autoritäten waren in Studie über ein Desaster dieses Ausmaßes bereits 2008 detailliert gewarnt worden…Lula schweigt bisher zu Folgen seiner „Präventionspolitik“.

Freitag, 14. Januar 2011 von Klaus Hart

http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20110114/not_imp665928,0.php

UNO bot vergeblich Hilfe an: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/uno-bot-brasilien-katastrophenhilfe-an-regierung-lehnte-ab-laut-landesmedien-uber-600-todesopfer-amtlich-registriert/

„In Portugal und Australien regnete es mehr als in Rio.“

Weiter scharfe Expertenkritik: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-katastrophe-weiter-scharfe-expertenkritik-an-bewuster-fahrlassigkeit-von-staat-und-regierung-sturzbach-der-emporung-uber-600-katastrophentote-amtlich-registriert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-ist-nicht-der-regen-der-hinter-gitter-mus-brasiliens-in-europa-ungehorter-umweltexperte-marcos-sa-correa-in-o-globo-zu-hausgemachter-rio-katastrophe-mit-uber-500-toten/

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html

http://brasilienaktuell.blogspot.com/2011/01/erdrutsche-im-norden-rios.html

Die Lage in der Umweltkatastrophenregion ist wegen neuer starker Regenfälle und neuer Erdrutsche weiter dramatisch – die Rettungskräfte konnten in der Nacht zum Sonnabend dennoch über ein Dutzend Leichen bergen – die Zahl der Toten ist auf 554 gestiegen, die Behörden rechnen mit einer Verdopplung der Opferzahlen.  Immer noch sind die Bergungsmannschaften zu zahlreichen Orten zerstörten Orten noch gar nicht gelangt. In der jetzigen Ferienhauptsaison hatten sich dort viele Touristen aufgehalten – das erschwert Schätzungen auch über die Zahl der Vermißten. Leichen werden provisorisch beerdigt, weil man nicht zu den Friedhöfen kommt. Eliteeinheiten der Regierung sind eingetroffen, sollen gegen Plünderer vorgehen, Raubüberfälle verhindern.  

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/29/greenpeace-brasilien-lulas-neues-klimaschutzgesetz-albern-und-dumm-lediglich-absichtserklarung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/

Empörung ruft hervor, daß die Regierung des Teilstaats Rio de Janeiro bereits 2008 in einer detaillierten Studie vor einer Umweltkatastrophe dieses Ausmaßes gewarnt worden war: Dringend war dringend empfohlen worden, in der jetzt betroffenen Region vernichtete Wälder wieder aufzuforsten, überhaupt die frühere Vegetation wiederherzustellen: Zu viele Menschen lebten in Gefahrenzonen und müßten dringend von dort umgesiedelt werden. Die Studie war von der Regierung selber in Auftrag gegeben worden, jedoch unbeachtet geblieben. Entgegen den dringlichen Empfehlungen wurde indessen seit 2008 weiter starkt abgeholzt, wurden in Risikozonen sogar ganze neue Stadtviertel gebaut, wuchsen auch die Hangslums selbst in den gefährlichsten Steillagen. Präfekturen förderten all dies sogar nach Kräften, ist wie bei gleichartigen Katastrophen früherer Jahre die öffentliche Diskussion über eine solche bewußt fahrlässige Politik entsprechend heftig. Der politisch hauptverantwortliche Gouverneur des Teilstaats Rio de Janeiro, Sergio Cabral, zählt ebenso wie seine Partei PMDB zu den Hauptverbündeten der Lula-Regierung, der Rousseff-Regierung.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/vorkarneval-und-paraden-rios-trotz-katastrophe-mit-bisher-559-toten-tourismus-mit-rekordverlusten-teilstaatstrauer-erst-ab-montag/

„Unternehmer beerdigt 12 Familienmitglieder.“

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Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/

Gleichzeitig wird gefragt, wieso Gelder für die bevorstehende Fußball-WM und die Olympischen Spiele vorhanden seien, nicht aber für dringendste soziale Zwecke, darunter den Katastrophenschutz. Die erneut stark zerstörte Bergstadt Petropolis, in der einst Stefan Zweig residierte, zählte bereits 1967 nach starken Regenfällen über 300 Todesopfer – wegen staatlicher Nachlässigkeit und Inkompetenz habe sich 2011 die Tragödie wiederholt. Mittel für Prävention ständen nur auf dem Papier, von „Rekordregen“, wie Politiker behaupteten, könne auch diesmal keine Rede sein. Auffällig ist zudem, wieviele Schlammlawinen aus achtlos an die Hänge geschüttetem Hausmüll bestanden – was ebenfalls auf ungelöste Infrastrukturprobleme wies. Im Rhythmus der Verslumung würden die Tragödien immer schlimmer. Auch Brasiliens Kirche erinnert daran, daß zahlreiche wissenschaftliche Studien über ein Verhindern solcher Katastrophen seit Jahrzehnten selbst an Universitäten verfaßt wurden, jedoch in Behördenschubladen landeten. Brasilien wird zudem als „Land regenreicher Sommer, unkontrollierter Verstädterung, nie ausgebaggerter Flüsse, fehlender Schutzvegetation an den Hängen, verstopfter Wasserabflüsse und nicht beseitigten Mülls“ charakterisiert.

„Die Image-Fabrikation“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/

Neuer Justizminister kritisiert falsche Staatspolitik: „Viele wohnen in Risikozonen, weil ihnen nichs anderes übrigbleibt.“

 http://www1.folha.uol.com.br/multimidia/videocasts/860672-ministro-da-justica-culpa-falha-historica-do-estado-por-tragedia-no-rio.shtml

Umweltkatastrophe zerstörte Landsitz in Sao José do Vale do Rio Preto, auf dem Bossa-Nova-Miterfinder Tom Jobim sein berühmtes „Aguas de Marco“ sowie „Dindi“ und Matita Peré komponierte.   http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20110115/not_imp666462,0.php

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/17/nachdenkliche-frau-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/

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Slum über Kloake in Sao Paulo. Was passiert mit den Hütten und den Bewohnern bei starkem Regen?

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/annette-schavan-deutschlands-bildungs-und-forschungsministerin-mit-brasiliens-wissenschaftsminister-sergio-rezende-in-sao-paulo/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/

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Angeli – größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.

Kloake-Strände: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/hochsommer-in-brasilien-33-prozent-der-atlantikstrande-des-teilstaats-sao-paulo-zum-baden-ungeeignet-laut-offiziellen-angaben-abwasser-gifte-mull-typhus-cholera-gelbfieber/

Hintergrund 2010: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/08/mindestens-200-verschuttete-nach-neuen-erdrutschen-in-rio-de-janeiro/

Fribourg/Freiburg in der Schweiz und Nova Friburgo in der Katastrophenregion: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/freiburg-in-der-schweiz-grose-betroffenheit-weil-freiburger-auswanderer-das-besonders-stark-betroffene-nova-friburgo-grundeten-spenden-nicht-an-prafektur-heist-es/

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„Es ist nicht der Regen, der hinter Gitter muß“. Brasiliens in Europa ungehörter Umweltexperte Marcos Sá Correa in „O Globo“ zu hausgemachter Rio-Katastrophe mit bisher offiziell 524 Toten. Bagger heben serienweise Gräber aus…Rettungsarbeiten wegen Regen und drohenden neuen Erdrutschen unterbrochen. Touristeninfos. Studie warnte 2008 detailliert Regierende vor derartiger Umweltkatastrophe. Viel europäisches Lob für Lula-Rousseff-Sozialpolitik.

Freitag, 14. Januar 2011 von Klaus Hart

„Erdrutsche von Rio de Janeiro unter den zehn schwersten, die bisher weltweit registriert wurden, laut UNO.“

UNO bot vergeblich Hilfe an: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/uno-bot-brasilien-katastrophenhilfe-an-regierung-lehnte-ab-laut-landesmedien-uber-600-todesopfer-amtlich-registriert/

Plünderungen, bewaffnete Raubüberfälle, Lynchjustiz befürchtet.

Alle Jahre wieder: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/24/massive-plunderungen-nach-umweltkatastrophe-im-nordosten-brasiliens-armee-gegen-kriminelle-in-marsch-gesetzt-laut-landesmedien/

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Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert.

http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4

Euro-Mainstream beschönigt wie immer – viel durchgeschalteter Rousseff-Regierungs-Agitprop.

„Die Image-Fabrikation“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/

UNO-Expertin:“Brasilien ist nicht Bangladesh – es gibt keinerlei Entschuldigung für so viele Erdrutschtote. Wir hatten auch schwere Regenfälle in Belgien – doch niemand kam um. Brasilien ist kein armes Land. Wer dort in den Risikozonen wohnt, sind Arme, häufig Analphabeten. Sie haben keine Minimalbildung, um die Risiken zu begreifen, noch Mittel, um besser zu wohnen.“  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-gibt-keine-entschuldigung-brasilien-ist-nicht-bangladesh-uno-expertin-bereits-offiziell-542-katastrophentote-bei-rio/

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/rio-katastrophe-mit-uber-500-toten-ist-resultat-staatlicher-umwelt-und-sozialpolitik-betonen-brasiliens-landesmedien-und-experten-mais-uma-obra-do-poder-publico/

Staatschefin Dilma Rousseff ist im Umweltschutz nach weniger als 15 Tagen Amtszeit bereits mit einer Krise konfrontiert, nach der Entlassung des Chefs der IBAMA-Umweltbehörde Abelardo Bayma, der umstrittene Großprojekte wie Belo Monte nicht absegnen wollte, betonen Landesmedien.

Hunger, Misere, neue Atomkraftwerke: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/zuschlag-fur-vier-weitere-atomkraftwerke-in-brasilien-erwartet-neuer-energieminister-fur-2011/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/lula-versorgte-enkel14-und-sohne-kurz-vorm-abtreten-mit-diplomatenpassen-verargerung-unter-regierungskritikern-uber-diplomacia-familiar/

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Bagger, Gräber, Leichen, vielgelobte Politik. Zeitungsausriß. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/vorkarneval-und-paraden-rios-trotz-katastrophe-mit-bisher-559-toten-tourismus-mit-rekordverlusten-teilstaatstrauer-erst-ab-montag/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/rasche-banditenruckkehr-gravierende-menschenrechtsverletzungen-zeigen-die-farce-des-militar-und-polizeieinsatzes-von-rio-de-janeiro-brasiliens-richter-luis-de-barros-vidal-prasident-der-nationale/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/

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Rio-Katastrophe mit über 500 Toten ist Resultat staatlicher Umwelt-und Sozialpolitik unter Lula-Rousseff und Vorgängerregierungen, betonen Brasiliens Landesmedien und Experten. „Mais uma obra do poder publico“. Lulas Arbeiterpartei sowie PSDB, PMDB und DEM werden als gleichermaßen hauptschuldig für diese und andere gleichartige Katastrophen angeklagt. Menschenrechte, Folter, Todesschwadronen. Touristeninfos.

Freitag, 14. Januar 2011 von Klaus Hart

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Angeli – Brasiliens auflagenstärkste Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.

2008 hatte eine von der Teilstaatsregierung bestellte Studie detailliert vor einer Umweltkatastrophe dieses Ausmaßes gewarnt – die Studie blieb indessen unbeachtet.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/15/vorkarneval-und-paraden-rios-trotz-katastrophe-mit-bisher-559-toten-tourismus-mit-rekordverlusten-teilstaatstrauer-erst-ab-montag/

Die Argumente von Experten und regierungskritischen Landesmedien sind fast wortgleich wie bei den Erdrutschkatastrophen der vergangenen Jahre, nach denen es ebenfalls nur die üblichen Versprechen Brasilias gab. Das überschwengliche Lob aus Europa für Brasiliens Klima-und Umweltpolitik sowie den Kurs gegenüber Armen und Verelendeten ist bekannt. Seit vier Jahrzehnten würden unter Regierungen verschiedenster Ausrichtung die Bebauung von Risikozonen erlaubt und sogar gefördert, Mittel für Prävention abgezweigt, Versprechen regelmäßig gebrochen. Unter Lula-Rousseff gab es überall in Brasilien rasches Slumwachstum in Risikozonen.

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html

Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/

„Brasilien ist nicht Bangladesh. Es gibt keine Entschuldigung.“: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-gibt-keine-entschuldigung-brasilien-ist-nicht-bangladesh-uno-expertin-bereits-offiziell-542-katastrophentote-bei-rio/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-ist-nicht-der-regen-der-hinter-gitter-mus-brasiliens-in-europa-ungehorter-umweltexperte-marcos-sa-correa-in-o-globo-zu-hausgemachter-rio-katastrophe-mit-uber-500-toten/

Verwiesen wird auch auf die übliche hanebüchene Schlamperei und bewußte Fahrlässigkeit: So existiert in Rio zwar ein hochmodernes importieres Radarsystem, das die Gewitterbildung registrierte – jedoch wurden die Daten wegen nicht vorhandener Techniker nicht analysiert und weitergegeben. Die Zivilverteidigung des Teilstaats Rio übermittelte Stunden vor der Katastrophe den betroffenen Städten und Gemeinden entsprechende meteorologische Warnungen – diese gingen indessen, wie die Landesmedien schreiben, allen Ernstes verloren, wurden nicht genutzt.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/

Kritik an Verschwendung von Steuergeldern für Auslands-und Inlandspropaganda, Politikerprivilegien, Korruption, pharaonische umweltfeindliche Projekte(Belo Monte), Verletzung von verfassungsmäßig garantierten Menschenrechten der betroffenen Brasilianer…

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-gibt-keine-entschuldigung-brasilien-ist-nicht-bangladesh-uno-expertin-bereits-offiziell-542-katastrophentote-bei-rio/

„Die Tragödie von 2010 wiederholt sich 2011 und wird sich wiederholen 2012, 2013, 2014…“(Folha de Sao Paulo)

„A favelizacao das encostas era algo que chocava pela velocidade.“

„Es ist nicht der Regen, der hinter Gitter muß.“

Hunger, Misere, neue Atomkraftwerke: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/zuschlag-fur-vier-weitere-atomkraftwerke-in-brasilien-erwartet-neuer-energieminister-fur-2011/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/13/rio-de-janeiro-fast-400-katastrophenopfer-wohnen-in-risikozonen-ist-in-brasilien-regel-nicht-ausnahme-laut-staatschefin-dilma-rousseff-jahrelang-als-chefministerin-des-zivilkabinetts-fur-dera/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/13/minas-gerais-registriert-versklavung-von-131-menschen-auf-zwei-farmen-melden-landesmedien/

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Brasiliens „Klima-und Umweltschutz“ – Beispiel exportorientierte Zucker-und Ethanolproduktion, deutsche Firmen unter den Hauptkäufern extrem umweltfeindlich erzeugter Produkte.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/der-zuckerrohrboom-und-die-ausrottung-der-tierwelt-brasiliens-was-auch-europas-alibi-umweltorganisationen-nicht-interessiert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/rasche-banditenruckkehr-gravierende-menschenrechtsverletzungen-zeigen-die-farce-des-militar-und-polizeieinsatzes-von-rio-de-janeiro-brasiliens-richter-luis-de-barros-vidal-prasident-der-nationale/

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Piranhas essen in Piranhas. Fotoserie(2)

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

Deutscher aus Münster holt sich Lepra in Brasilien.

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1476729_lepra_patient_an_der_uni_klinik.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/21/brasiliens-offizielle-statistiken-lepra-dichtung-und-wahrheitarthur-custodio-de-sousa-morhan/

Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.

Rio de Janeiro: Offiziell fast 506 Katastrophentote. „Wohnen in Risikozonen ist in Brasilien Regel, nicht Ausnahme“, laut Staatschefin Dilma Rousseff, jahrelang als Chefministerin des Zivilkabinetts für derartige Probleme zuständig. Bemerkenswertes Eingeständnis nach acht Jahren Lula-Rousseff-Regierung angesichts der Gesetzeslage und der Verfassungsvorschriften… „Naturkatastrophe“ oder hausgemachte Umweltkatastrophe?

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/rio-de-janeiro/chuvas-no-rj/noticia/2011/01/dilma-diz-que-governo-federal-vai-ajudar-no-resgate-e-reconstrucao-no-rj.html

„A moradia em área de risco no Brasil é a regra, não é a exceção.“

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Slum über Kloake – in Sao Paulo, Lateinamerikas reichster Stadt. Was passiert bei Regen mit Hütten und Bewohnern?

2008 hatte eine von der Rio-Teilstaatsregierung bestellte Studie detailliert vor einer Umweltkatastrophe dieses Ausmaßes gewarnt – die Studie blieb indessen unbeachtet.

Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/rio-katastrophe-mit-uber-500-toten-ist-resultat-staatlicher-umwelt-und-sozialpolitik-betonen-brasiliens-landesmedien-und-experten-mais-uma-obra-do-poder-publico/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/13/335-opfer-der-schweren-erdrutsche-und-schlammlawinen-nach-saisonalen-regenfallen-bei-rio-de-janeiro-zivilverteidigung-ignorierte-warnungen-offentliche-kritik-an-fehlenden-praventionsmasnahmen-zuneh/

Weil Brasiliens Regierung überraschend offenbar nicht über genügend eigene Mittel verfügt, kündigte Dilma Rouseff an, bei der Weltbank einen Kredit von einer Milliarde Real aufzunehmen, um damit ein Programm zur Umsiedlung von Menschen aus Risikozonen zu finanzieren. Für Fußball-WM und Olympische Spiele in Rio scheinen dagegen  Gelder zu existieren.

Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert.

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Berlinale 2011 zeigt „Tropa de Elite 2″ – Vorgängerfilm gewann Berlinale 2008, kam ewig nicht in die deutschen Kinos. .

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

Brasiliens Chef der Umweltbehörde(IBAMA) Abelardo Bayma gefeuert – unter Druck wegen Genehmigung des umstrittenen Wasserkraftwerks Belo Monte, melden Landesmedien. Katholischer Bischof Erwin Kräutler, Träger des Alternativen Nobelpreises, und Belo Monte. Warum Brasilien „in“ ist.

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

Zoo in Rio de Janeiro wegen Feuergefechten mit Banditenkommandos geschlossen – BOPE-Eliteeinheiten zwischen Käfigen. Tourismus und persönliche Sicherheit…

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

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Zeitungsausriß.

Übliche Feuergefechte in der Olympia-und Fußball-WM-Stadt Rio de Janeiro – diesmal in der Zoo-Region, nahe der Präfektur.

Tourismus: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/

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„Minas Gerais registriert Versklavung von 131 Menschen auf zwei Farmen“, melden Landesmedien. Viel Lob für Brasiliens „niedrige“ Arbeitslosenrate – wie kommt sie zustande, Modell für Länder wie Deutschland? Keine statistische Erfassung von Sklavenarbeitern…

Donnerstag, 13. Januar 2011 von Klaus Hart

Unter den Versklavten waren den Angaben zufolge auch 17 Frauen und 8 Minderjährige. Lula hatte versprochen, die Sklavenarbeit bis 2006 auszutilgen. Auch in der stark exportorientierten Zuckerbranche ist laut kirchlichen Menschenrechtsaktivisten zwecks Kostensenkung und höherer internationaler Konkurrenzfähigkeit viel Sklavenarbeit üblich.

„131 submetidos a escravidao“

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/15/sklavenarbeit-unter-lula-katholischer-sklaverei-bekampfer-xavier-plassat-prangert-gegenuber-adital-die-sklavenarbeit-als-strukturelles-problem-brasiliens-an-lula-hatte-versprochen-die-sklavenarbeit/#more-3961

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Immer wieder kommen Zuckerrohrarbeiter in den Flammen der planmäßig gelegten großflächigen Plantagenbrände um.

Arbeitslosenrate – wie „gemessen“? http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/brasiliens-arbeitslosenrate-allen-ernstes-per-umfrage-in-einer-beschrankten-zahl-von-haushalten-ermittelt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/der-zuckerrohrboom-und-die-ausrottung-der-tierwelt-brasiliens-was-auch-europas-alibi-umweltorganisationen-nicht-interessiert/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

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