Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Weiter Aufregung in Brasilien um Fußballspieler Bruno Souza des Rio-Clubs Flamengo. Fleisch der getöteten Geliebten angeblich Rottweiler-Hunden zum Fressen gegeben, laut Medienberichten. „Bruno Souza – Idol eines großen Teams.“ Macho-Gewalt in Brasilien.

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Klaus Hart

Fußball-Musik in Brasilien. „Kraft der Rasse, mit Rasse kämpfen und siegen…“

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Klaus Hart

 http://www.youtube.com/watch?v=NEwANpDlsyE

In Brasilien gibt es eine Unzahl von Fußballhymnen, Fußballgassenhauern – kaum ein großer brasilianischer Musiker, der nicht schon Fußball-Ohrwürmer komponiert oder gesungen hat “ von Gilberto Gil bis Caetano Veloso, Maria Bethania, Fagner, Gal Costa und Daniela Mercury. 

http://www.youtube.com/watch?v=lTVpMHn54ws

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Tom Schimmeck:“So ist BILD zum politischen Leitmedium geworden“. „Das hat in Deutschland mit dem Mauerfall zu tun…Verrohung und Verfall demokratischer Öffentlichkeit.“ Wenn die Medienkonsumenten wüßten…PR-Leute aus Politik, Regierung, Geheimdiensten, Wirtschaft.

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Klaus Hart

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32847/1.html

Tom Schimmeck: Das ist eine Tatsache. Und die wird an allen Ecken sichtbar. So ist Bild zum politischen Leitmedium geworden. Der Ton den Bild anschlägt, findet sich am nächsten Tag auch in Qualitätsmedien wieder. Viele Medienmacher verkünden inzwischen stolz, dass sie Bild jeden Tag als Pflichtblatt lesen – und zwar gerne. Dafür kann man aber schlecht Bild die Schuld geben. Das hat eher mit der Entleerung des Journalismus zu tun, dem Verlust von Begrifflichkeiten, Kategorien und Zusammenhängen, dem Trend zur schnellen News, zum Event. So greifen immer mehr Boulevard-Themen Platz. Auch werden immer mehr Themen nur noch als Personality-Geschichte aufgezogen, auch ein Boulevard-Phänomen. Fast alle Medien sind inzwischen Teil des Promi-Zirkus. Versuchen sie einmal, eine Woche lang Boris Becker und Co. zu entgehen. Das schaffen sie auch dann nicht, wenn sie nur die Süddeutsche oder die Frankfurter Rundschaulesen.

„Der Bespaßungs-Journalismus ist einfach billiger“

Diese zehntausend Instant-Prominenten, mit denen wir offenbar leben müssen, sind allüberall.

Insgesamt beobachten wir in den letzten fünfzehn Jahren einen gewaltigen Ausbau der PR, gerade in den Wirtschaftsunternehmen. Hier werden wirklich mit allen Tricks Stimmungen kreiert. Auch das ist sicher eine Folge der Ökonomisierung. Da verschieben sich die Ressourcen. Inzwischen ist in Deutschland und anderswo die Zahl der Leute, die für Geld Meinung machen, also die Zahl der PR-Berater, der Kommunikationsstrategen, der Werber und anderer professionellen Agendasetter mindestens genauso groß wie die der Berichterstattenden. Diese PR-Leute sind in der Regel wesentlich besser bezahlt, wesentlich fokussierter auf ihre Aufgabe. Ihr Hebel wird immer länger: Sie nehmen mit Anzeigen, Veranstaltungen, Umfragen, Fotos und all dem Material, mit welchem sie die Öffentlichkeit bewerfen, immer mehr Einfluss. Auch weil die unter Spar-Diktaten ächzenden Medien immer hungriger nach kostenlosem Inhalt sind. So gewinnen die PR-Leute einen ungeheuren strategischen Vorteil gegenüber den Journalisten. Da hat sich eine Machtverschiebung ergeben.

Granatenbeschuß in Rio de Janeiro – mindestens vier Militärpolizisten in Slum Vila Cruzeiro während Fußball-WM schwer verwundet. Resultate der Politik öffentlicher Sicherheit unter Lula. Menschenrechte der brasilianischen Slumbewohner. Fußballgucken in der Slum-Diktatur.

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Klaus Hart

„Why Brazil must try harder“, Martin Wolf, „Financial Times“. „Brazil is still a long way from matching the performance of India and China.“

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Klaus Hart

http://www.ft.com/cms/s/0/7fdbf146-7d18-11df-8845-00144feabdc0,dwp_uuid=1ab2a3bc-7d38-11df-8845-00144feabdc0.html

„At least as important a failing is Brazil™s inequality of income. According to the World Bank, its distribution of income is among the most unequal in the world. Even if growth were to accelerate, most of the benefits are likely to go to the richest part of the population. In 1980, China™s GDP per head (at purchasing power parity) was just 7 per cent of Brazil™s, while India™s was 11 per cent. By 1995, these ratios had reached 23 per cent and 17 per cent, respectively. By 2009, they had reached 63 per cent and 28 per cent. Between 1995 and 2009, the increase in Brazilian GDP per head was only 22 per cent, against 100 per cent for India and 226 per cent for China.As a result, Brazil™s share of world output, at purchasing power parity, declined from 3.1 per cent in 1995 to 2.9 per cent in 2009. Over the same period, China™s jumped from 5.7 per cent to 12.5 per cent and India™s from 3.2 per cent to 5.1 per cent. This, then, is the rise of the ”ICs, not the Brics. Brazil is a paradigmatic example of countries that have fallen into what economists call the ”middle-income trap. Can it do better in future?If the answer is to be yes, Brazil must overcome huge structural disadvantages. Most important is its extremely low level of savings.“ http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasilien-was-verdient-man-dort-an-grundlohnen-brutto-in-wirtschaftszweigen-laut-neuester-diiese-statistik-umrechnen-laut-aktuellem-umtauschkurs/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/

Deindustrialisierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/05/deindustrialisierung-unter-der-lula-regierung-roberto-nicolsky-crescimento-insustentavel/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/

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„Adeus, Südamerika, das WM-Finale wird europäisch“(O Globo). „Der deutsche Fußball verzaubert sogar die Israelis.“ Fußballgucken in der Slum-Diktatur.

Mittwoch, 07. Juli 2010 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/06/brasilien-schaut-dem-sieg-der-hollander-gegen-uruguay-zu/

http://wissen.dradio.de/fifa-wm-2010-samba-rassismus-und-freude-am-scheitern.38.de.html?dram:article_id=3979

„Wir müssen aufhören, Fußball mit Nation, Religion und Politik zu vermischen…Propagandakampagnen wollten ein Sportereignis in einen Krieg umwandeln. Wichtig war nicht, kompetent und talentiert zu sein, sondern ein Krieger…Wir haben gesehen, wie es ausgegangen ist. Unsere Mannschaft hatte Krieger, einer, noch kriegerischer, trat sogar den Feind auf dem Boden…Aber die Leute hier bessern sich eben nicht.“ Zuenir Ventura, brasilianischer Schriftsteller und Kolumnist

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/14/fusball-wm-2010-achtung-dungablitzkrieg-em-durban-brasiliens-sportpresse-zum-deutschen-sieg-uber-australien-futebol-alegre-da-alemanha-e-maior-surpresa-da-copa/

Fußballmusik in Brasilien: http://wissen.dradio.de/index.38.de.html?dram:article_id=3979

WM-Hit: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/

„Holland, Spanien und Deutschland, drei europäische Teams, sind vorn, weil sie einen Fußball spielen, der Tore will – dabei kombinieren sie individuelle Initiativen mit kollektiver Aktion, Kühnheit mit Solidarität. Man sagt, die Südamerikaner seien kreativer, aber gestern setzte Uruguay mehr Kraft ein und Holland mehr Geschicklichkeit, Gewandtheit.“ Daniel Piza, O Estado de Sao Paulo

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/03/chupa-maradonaaa-vuvuzela-im-goethe-institut-von-sao-paulo-beim-4-0-gegen-argentinien-fotoserie-fusball-wm-2010/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/rio-de-janeiro-und-fusball-wm-2010-fusballgucken-in-der-slum-diktatur-von-rocinha-gangster-patrouillieren-standig-mit-mpis-und-kriegs-maschinengewehren-laut-sportzeitung-lance-este-e-o-brasi/

Brasiliens Wunderheiler-Kirchen mobilisieren für die Fußball-WM

Zugpferd Kaká

Zahlreiche evangelikale Profispieler im WM-Team

„Auf zur WM im Südafrika, aber nicht wegen des Fußballs” “ unter diesem Motto mobilisieren Brasiliens evangelikale Sektenkirchen seit Monaten ihre Anhänger. Die Schlüsselrolle beim Missionieren, dem Anwerben von Gläubigen haben indessen acht hochpopuläre Profispieler der brasilianischen WM-Nationalmannschaft, die sogenannten Athleten von Christus. Zugpferd ist FIFA-Weltfußballer Kaká, der laut Sportpresse ein Tagessalär(!) von etwa 17000 Euro einstreicht, zudem als Werbemodel eines europäischen Textilkonzerns Millionen verdient, von ADIDAS gesponsert wird. „Gott hat mich nach einem schweren Unfall geheilt “ und Gott machte mich zum besten Fußballer der Erde”, predigt Kaká  im Tempel seiner evangelikalen Wunderheilerkirche „Renascer em Cristo” in Sao Paulo. „Alles im Leben habe ich durch Gott, durch Jesus Christus erreicht. Und diese Erfahrung will ich allen Menschen mitteilen “ alle sollen dem Weg von Jesus Christus folgen.”Brasiliens starke Sektenmedien, die sogar über den zweitgrößten nationalen TV-Sender verfügen, stellen tagtäglich heraus, was auf Kakás nagelneuen, in Holland gefertigten ADIDAS-WM-Schuhen gut lesbar steht: „Jesus in first place”. Vorrangmeldung im evangelikalen TV war zudem, daß bei der WM in Südafrika mit Kaká sozusagen ein Beinahe-Pastor übers Spielfeld saust, der dafür im  Renascer-Tempel bereits mit großem Pomp die rituellen Weihen erhielt:  „Fußballidol, schön, reich, berühmt “ und schon bald Pastor, jawohl Pastor seiner Kirche! Kaká wird nach der Fußballkarriere Geistlicher, belegt  schon Theologiekurse! Halleluja!”Ein Filmchen mit einem lachenden, zum Himmel blickenden Kaká “ im T-Shirt mit der Aufschrit „I belong to Jesus” wird sogar weltweit über die Sektenmedien verbreitet. Mannschaftskapitän Lucio und die anderen evangelikalen WM-Spieler wie Luisao und Felipe Melo stehen Kaká nicht nach.  „Wir wollen das Fieber für den Fußball in Fieber für Jesus Christus verwandeln!”Große Missionsorganisationen Brasiliens bereiten seit Monaten  Hunderte von jungen Leuten für den Einsatz bei der WM vor, für eine konzertierte Aktion mit Tausenden von evangelikalen Missionaren aus Afrika selbst und anderen Erdteilen. „Besonders haben wir dafür gebetet, daß sich Nordkorea für die WM klassifiziert, erklärt der frühere brasilianische Profisportler und heutiger Pastor Marcos Grava Vasconcelos. „Doch als wir wußten, daß Nordkoreas WM-Team sogar in derselben Stadt wie die brasilianische Mannschaft untergebracht ist, haben wir Gott gedankt, Gott gerühmt für die große Chance, allen anreisenden Nordkoreanern die Botschaft Jesu verkünden zu können.” Auf die Reaktion dieser gewöhnlich sehr zugeknöpften kommunistischen Asiaten darf man gespannt sein¦Generell soll in Schulen, Hospitälern und Parks, auf Plätzen und natürlich nahe der Stadien missioniert werden, dort, wo die Großleinwände stehen “ mit Tanz, Theaterstücken, natürlich viel Musik und Fußball selbst: Speziell trainierte Missionare, mit dem Image der großen Fußballnation Brasilien, sollen Südafrikanern und angereisten WM-Touristen in improvisierten Kursen zeigen, wie man richtig gegen einen Ball tritt. „Bete täglich für unser Missionsprojekt “ Gott schaut auf dich”, heißt es in einem Werbe-Video. „Drei Milliarden Menschen verfolgen die Fußball-WM in Südafrika “ eine große Möglichkeit, werde Freiwilliger. Soviele zerstörte Familien in Südafrika, soviel Aids “ und das Vorrücken des Islam!” Die FIFA, so steht im evangelikalen Infomaterial, fürchte die islamischen Länder zu vergrätzen, wenn bei den TV-Übertragungen auf einmal betende brasilianische Spieler zu sehen seien, die Jesus dankten -  also jene Evangelikalen um Kaká der „Athleten von Christus”, die damit bei früheren Weltmeisterschaften bereits für Aufsehen sorgten. Nicht nur die katholische Kirche Brasiliens, sondern auch kritische Qualitätsmedien des Tropenlandes betrachten jedoch mit Mißfallen, wie zwielichtige, gewinnorientierte Sektenkirchen weltberühmte Fußballprofis für ihre kommerziellen Zwecke einspannen. Jene Kirche von Kaká beispielsweise,  hat wegen Betrügereien und Steuerhinterziehung ständig Probleme mit der Justiz. Kaká ist mit den beiden schwerreichen Sektengründern eng befreundet: Die selbsternannte Bischöfin Sonia und ihr Mann, der Ex-Werbemanager und heutige „Apostel” Estevan Hernandes, saßen bereits in den USA wegen Geldwäsche und Devisenschmuggel im Gefängnis. Kaká hat beide dennoch immer wieder öffentlich verteidigt und überweist nach eigenen Angaben zehn Prozent seines Salärs an „Renascer em Cristo”. Das sind immerhin jährlich mehrere Millionen Euro. Brasiliens Staatsanwalt Marcelo Mendroni nennt die Sektenführer eine „kriminelle Organisation”, die Dokumente fälsche, Geld wasche und sich unrechtmäßig Spenden aneigne. Der Staatsanwalt strengt deshalb ein Verhör von Kaká durch die italienische Justiz an “ doch alles verläuft im Sande. Denn Sonia und Estevan Hernandes verfügen laut Mendroni über ein Privatvermögen von 52 Millionen Euro, schalten deshalb stets die teuersten und gewieftesten Rechtsanwälte ein “ und sind zudem politisch einflußreich: Kaum aus dem US-Knast zurück, jetten beide zu Staatschef Lula nach Brasilia, der den alljährlich von „Renascer em Cristo” organisierten „Marsch für Jesus” an Fronleichnam per Unterschrift zum nationalen Feiertag deklariert. 2010 kommen allein in Sao Paulo zum Jesusmarsch zwei Millionen “ doch der mitmarschierende Apostel lehnt es ab, bohrende Journalistenfragen zu den derzeit gegen ihn laufenden Gerichtsprozessen zu beantworten. ”Für Lulas Wahlsieg von 2002 waren die evangelikalen Kirchen sehr wichtig – das gilt auch für die Präsidentschaftswahlen vom Oktober 2010”, sagt Soziologe Edin Sued Abumanssur von der Katholischen Universität Sao Paulos. Lulas Wunschkandidatin Dilma Rousseff hat in Brasilia bereits mit Bischof und Apostel inbrünstig gebetet. Und die von den Evangelikalen beherrschte „Republikanische Partei” stellt sogar Lulas Vize, einen Milliardär. Die Ermittlungen gegen Kaká werden als „religiöse Verfolgung”, Werk des Satans angeprangert “ das hat funktioniert. Engagierte katholische Katholiken Brasiliens nehmen mit einem Video namens „Scheinheiligkeit” jene Athleten um  Kaká ironisch aufs Korn: ”Früher wurden die Katholiken von den Evangelikalen als satanisch verunglimpft, weil sie sich TV-Sendungen anschauten und Sport trieben”, heißt es darin. „Damals verdienten die Athleten noch wenig. Doch als sie Großverdiener wurden, änderten die Evangelikalen völlig ihre Position. Und jetzt tun diese Athleten so, als seien wahre Christen nur die Evangelikalen. Die katholische Kirche hat stets den Sport gefördert. Doch heute wollen Evangelikale christliche katholische Symbole aus dem Sport entfernen. So ist es immer. Die katholische Kirche bahnt Wege “ und die Evangelikalen kommen hinterher und wollen zerstören.” Wunderheilungen werden von den Evangelikalen als großer Trumpf ihrer Kirchen propagiert “ mit Gottes Hilfe seien Bischöfe und Pastoren in der Lage, sogar Blinde, Gelähmte, Aids-und Krebskranke völlig zu kurieren. Indessen “ seit 2008 ärgert sich Kaká mit einer Knieverletzung herum, wird operiert, vor der WM stark geschont “ und ganz Brasilien hofft, daß er in Südafrika alle Spiele durchhält. Doch warum hat sich Kaká nicht einfach wunderheilen lassen? Das katholische Video dazu spöttisch: „Zwar machen sie Propaganda für Wunderheilungen in ihren Unternehmen, den Kirchen. Aber wenn ein evangelikaler Athlet sich verletzt, geht er nicht etwa zu seinem Pastor, damit der ihn heilt, sondern zum Arzt!”

Brasilien schaut dem Sieg der Holländer gegen Uruguay zu. „Fußballexperte“ und TV-Kommentator Günter Netzer: „Die Deutschen gehören nicht zu meinen Favoriten. Ich sage immer, wenn Brasilien mitspielt, ist Brasilien Favorit.“ „E assim acabou-se, de maneira melancólica, a tal da ”Copa América  na África.“(Estadao)

Dienstag, 06. Juli 2010 von Klaus Hart

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http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/die-brasilianer-jubeln-jetzt-fur-holland-nicht-fur-uruguay-sagen-city-zeitungshandler-von-sao-paulo-die-den-ganzen-tag-mit-der-kundschaft-uber-fusball-reden/

Fall Bruno Souza: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/07/weiter-aufregung-in-brasilien-um-fusballspieler-bruno-souza-des-rio-fusballclubs-flamengo-fleisch-der-getoteten-geliebten-angeblich-dem-hund-zum-fressen-gegeben-laut-medienberichten/

WM-Hit: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/03/robinho-schreit-den-hollandischen-spieler-van-bommel-an-der-es-vorzieht-auf-diese-demonstration-der-ungehorigkeit-des-brasilianischen-spielers-nicht-zu-reagieren-berichten-brasiliens-sportmedien/

In deutschsprachigen Medien wurden die südamerikanischen Mannschaften als Gewinner dieser WM bezeichnet.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/21/rio-de-janeiro-und-fusball-wm-2010-fusballgucken-in-der-slum-diktatur-von-rocinha-gangster-patrouillieren-standig-mit-mpis-und-kriegs-maschinengewehren-laut-sportzeitung-lance-este-e-o-brasi/

 ”Financial Times Deutschland über Dungas Team:Kühl, rasant und ungeheuer effizient. Brasilien gebe den ”Rhythmus bei der Fußball-WM vor, habe nach dem Sieg gegen Chile ”endgültig die Favoritenrolle in Südafrika – und geht darin auf.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/07/adeus-sudamerika-das-wm-finale-wird-europaischo-globo-der-deutsche-fusball-verzaubert-sogar-die-israelis/

Freudenfeste in Uruguay nach dem Holland-Spiel: „Wir feiern, daß wir besser sind als Argentinien und Brasilien, daß wir besseren Fußball spielen als das riesige Brasilien mit 190 Millionen Einwohnern! Olé, Olé, Olaaaaaaaaaaaa!“ Auf dem Unabhängigkeitsplatz in Montevideo feierten 150000.

Uruguay habe 3,3 Millionen Einwohner, nur wenig mehr als 1970, als es 2,9 Millionen waren, analysiert die brasilianische Presse. Brasiliens Einwohnerzahl habe sich in diesem Zeitraum jedoch mehr als verdoppelt – von rund neunzig Millionen auf heute 190 Millionen. Brasilianische Gesellschaftswissenschaftler und Schriftsteller führen die gravierenden Probleme des Tropenlandes nicht selten auch auf die fortdauernde Bevölkerungsexplosion und deren komplexe Folgen, darunter die Binnenmigration, zurück. (more…)

Brasiien, Schwere Vorwürfe gegen Kaká und Lucio, die evangelikalen Wunderheiler-Sektenkirchen angehören:“Beide vermieden, Michel Bastos den Ball zuzuspielen“, kritisiert Pressesprecherin von Michel Bastos.

Dienstag, 06. Juli 2010 von Klaus Hart

Wie Landesmedien unter Berufung auf die Sprecherin weiter berichten, war daher die Team-Familie keineswegs so einig, wie immer vorgegeben, existierten vielmehr Mißtrauen und Klüngelwirtschaft. „Michel Bastos war isoliert.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/03/felipe-melo-gehort-zu-einer-evangelikalen-wunderheiler-sektenkirche-erinnern-brasiliens-medien/

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Berüchtigte Diktatoren wie Getulio Vargas oder Emilio Medici werden in Brasilien nach wie vor hoch geehrt – zahlreiche Plätze, Avenidas, Straßen, Staatseinrichtungen tragen deren Namen. Gelegentlich regt sich Protest…Helmut Schmidt, Brasilien, Oscar Niemeyer.

Dienstag, 06. Juli 2010 von Klaus Hart

Vamos tirar o nome do ditador Médici da placa da PUC- Campinas. ASSINE A PETIÇÃO.

http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html

Scheiterhaufen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/

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Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.

“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…

Lula betont gegenüber Schmidt, Brasilien sei bei Öl bereits Selbstversorger. Dies wird von Experten stets bestritten.

Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube) (2004 – Praemium Imperiale, Japan Art Association)

Oscar Niemeyer und das Massaker an Bauarbeitern während der Errichtung von Brasilia:

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/

Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/

DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/

Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/

Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/

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Wie man Klinsmann in Amazonien ausspricht und nach ihm Boote in Manaus am Rio Negro benennt. Fußball-WM 2010.

Dienstag, 06. Juli 2010 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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