Wirtschaftsbeziehungen zu den USA: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/usa-wahlen-brasilien-als-schlusselmarkt-folha-de-sao-paulo/#more-6517
Verhältnis zum Weißen Haus: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/28/lulas-externe-fiaskos-umgang-mit-barack-obama-der-ahmadinedschad-besuch-der-gescheitere-manaus-gipfel-honduras-und-zelaya/
„Wer hat Angst vor Dilma Rousseff?“ Zeitungsausriß, Angeli.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Den Berichten zufolge ermittelt das Innenministerium des Teilstaates Sao Paulo gegen Tocantins-Gouverneur Gaguim wegen Beteiligung an mutmaßlicher Mittelabzweigung in Höhe von 615 Millionen Real. Gaguim erwirkte Zensur für insgesamt 84 Medien, darunter auch die wichtigste brasilianische Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ – allen ist untersagt, über den Fortgang der Ermittlungen zu informieren. Ein enger Vertrauter des Gouverneurs ist bereits seit rund zwei Wochen im Gefängnis. Gaguim mobilisierte zudem die Militärpolizei von Tocantins, um die Auslieferung von Brasiliens führendem Nachrichtenmagazin „Veja“ zu verhindern, alle Exemplare zu beschlagnahmen – obwohl „Veja“ garnicht auf der Liste der zensierten Medien steht. Ein Staatsanwalt setzte deshalb die Bundespolizei in Aktion, um die Auslieferung zu garantieren. In Brasilien wird von den einheimischen Systemkritikern als bezeichnend empfunden, daß Lula und Dilma Rousseff mit dem Gouverneur und dessen lokalen Parteikadern von Tocantins ein politisches Bündnis namens „Kraft des Volkes“ schlossen. Lula nahm jetzt eigens ein Unterstützungs-Video für die Wiederwahl Gaguims auf.
„Was wird verhindern, daß morgen die ganze Presse unter Zensur gestellt wird?“, fragte der Kommunikationswissenschaftler Eugenio Bucci, Professor der Bundesuniversität von Sao Paulo. Unter der Lula-Regierung dauert seit Monaten eine Zensurmaßnahme gegen zwei große Zeitungen an, denen verboten ist, über Ermittlungen gegen ein Mitglied des politisch einflußreichen Sarney-Clans zu berichten.
Lula verärgert über Medienenthüllungen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/erenicegate-lula-verargert-uber-presse-enthullungen-die-ihn-zur-entlassung-von-regierungsmitgliedern-zwangen-nationale-zeitungsassoziation-und-anwaltsverband-verurteilen-lulas-verbalattacken-auf-d/

Kongreßchef José Sarney, Präsident des Senats, küßt Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff die Hand.
„Menschenrechte außer der Mode“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/
Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland – Resultate und Ziele: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/
„Sozialist“ mutiert zum Oberkapitalisten
Was der hohe Staatsanteil für die anderen Aktionäre bedeutet, wird aus Kommentaren einiger Analysten klar: Petrobras gebe zu viel Geld für das Raffinieren, den Transport und den Vertrieb des Öls aus, heißt es dort. Das sei zwar gut für die Wirtschaftsentwicklung vor Ort, schmälere aber die Ausschüttung des Gewinns an die Aktionäre.
Für den Präsidenten ist das Vorhaben von großer Bedeutung. „Während meiner gesamten politischen Laufbahn haben sie mich einen Sozialisten genannt – und nun werde ich die größte Kapitalaufstockung durchziehen, die die Welt je gesehen hat“, sagte der in der Bevölkerung beliebte Staatschef kürzlich. Die Ausbeutung der Ölfelder ist allerdings nur mit großem technischen Aufwand möglich, da sich das Öl in der Tiefsee unter dem Meeresboden befindet. Branchenexperten zufolge wird Petrobras in den kommenden Jahren noch bis zu 60 Milliarden weitere Dollar am Kredit- und Anleihemarkt einsammeln müssen, um die Ausbeutung zu finanzieren.
Mit den eingestrichenen 70 Milliarden Dollar übertrumpfte Petrobras den bisherigen Rekordhalter locker: Der japanische Telekommunikations-Gigant NTT hatte 1987 umgerechnet rund 36,8 Milliarden Dollar bei Investoren eingesammelt.(Wirtschaftsblatt)
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
„Schnell! Da kommt der Präsident und bringt seine Version der Fakten.“ Brasiliens genialer Karikaturist Angeli.
Petrobras-Kapitalerhöhung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/brasiliens-gefeierte-petrobras-kapitalerhohung-lediglich-ausgleich-zuvor-erlittener-wertverluste-laut-landesmedien/
Brasiliens Staatschef Lula hatte zuvor beim Ausbruch des neuesten Regierungsskandals erklärt, Erenice Guerra habe für die Regierung und das Land Unschätzbares geleistet. Die jüngsten Enthüllungsberichte der Landesmedien zeigten „Intoleranz, Haß und Lüge.“ Von den Medien wird Lulas neueste Klarstellung daher als Eingeständnis gewertet, daß die brasilianische Presse korrekt informiert hatte. Lula mache erstmals Erenice Guerra direkt verantwortlich.
Die andere Sicht: Hillary Clinton bezeichnete 2012 laut Landesmedien den Kampf von Dilma Rousseff gegen die Korruption sowie die Regierungstransparenz unter Rousseff als beispielhaft. Die Staatschefin habe damit entsprechende globale Standards und Normen geschaffen.
Erenicegate und Präsidentschaftswahlen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/erenicegate-kostete-dilma-rousseff-mehr-pflichtwahlerstimmen-als-religiose-themen-laut-umfragen/
Erenice Guerra – laut Landesmedien enge Vertraute von Lula und Dilma Rousseff. Zeitungsausriß. „Kompetente“ Auswahl einer Nachfolgerin durch Dilma Rousseff.
Lulas Palocci-Skandal: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/

Selbst mitten in Großstädten wie hier in Sao Paulo sind sogar in der City Brandrodungen üblich – der giftige krebserzeugende Qualm wabert in Wohnhäuser, die Feuerwehr greift nicht ein, Anwohner unterlassen gewöhnlich aus Angst eine Anzeige. Üblich ist zudem, Müll, darunter viele Plastikabfälle, mitten in dichtbebautem Stadtgebiet Sao Paulos regelmäßig abzubrennen – der barbarische Gestank wird hingenommen. An einem einzigen Augusttag 2010 registrierten die Medien 59 größere Brandherde in Sao Paulo, einer davon vernichtete mindestens 50000 Quadratmeter tropische Vegetation.
http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=5577
Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch – viel Lob und Unterstützung für Lula aus der Europäischen Union: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/
“Ein Beispiel für alle Politiker”. Wie die Europäische Union offiziell Lula einstuft: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/

Lula und Collor – Ausstellungsfoto.
Manifesttext auf Bicudo-Blog: http://helio-bicudo.blogspot.com/
„O pais vive um caudilhismo que se impoe assustadormente“, sagte Ex-Justizminister José Carlos Dias vor Sao Paulos Rechtsfakultät auf einer Kundgebung laut Landesmedien, “ das Land erlebt wachsenden Autoritarismus“. Rechtsexperte Miguel Reale Junior betonte: „Lula agiert wie ein Faschist.“ Der renommierte katholische Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo, der ein Impeachment gegen Lula wegen des Mensalao-Skandals befürwortet hatte, warf Lula vor, nicht einmal der Ehrlichkeit noch Wert beizumessen, Gesetz und Verfassung zu mißachten. Präsentiert wurde ein „Manifest zur Verteidigung der Demokratie“, Lula, der die Verfassung verletze, wurde mit Mussolini verglichen. Die jüngsten Regierungsskandale schlagen in den brasilianischen Medien weiter hohe Wellen – entsprechend gering ist das Echo in Europa. Leonardo Boff stellt sich im Gegensatz zu renommierten Menschenrechtsaktivisten wie Helio Bicudo ausdrücklich auf die Seite der Regierung, verteidigt Lula und Dilma Rousseff, geht auf jüngste und frühere Regierungsskandale nicht ein, ebensowenig auf gravierende Menschenrechtsverletzungen unter der Lula-Regierung..
Bicudo verliest Manifest in Sao Paulo – Zeitungsausriß O Globo. http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100923/not_imp613986,0.php
Lula und der Zensur-Gouverneur: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/27/lula-unterstutzt-wiederwahl-von-tocantins-gouverneur-carlos-gaguimpmdb-der-medienberichte-uber-seine-mutmaslichen-illegalen-machenschaften-per-zensur-verbieten-last-melden-sao-paulos-zeitungen-me/