Nicht einmal vor den beiden Bush-Besuchen in Brasilien habe das Außenministerium so viele Proteste erhalten wie vor der Ahmadinedschad-Visite, hieß es aus Brasilia. Wegen der Welle von Protesten bereits im Vorfeld hat die Lula-Regierung den Besuch dem Vernehmen nach von zwei Tagen auf einige Stunden verkürzt. Am Mittwoch werden in Brasilia Gegner und Anhänger des iranischen Präsidenten demonstrieren, darunter die von radikalislamischen Kräften geprägte moslemische Gemeinde Brasiliens. Eliot Engel, für Südamerika zuständiger Kongreßsenator der USA, bezeichnete als „schändlich“, daß die Lula-Regierung Ahmadinedschad empfange und damit der ganzen Region genau die falsche Botschaft vermittle.  Jair Krischke, Mitgründer der brasilianischen Menschenrechtsbewegung, warf der Lula-Regierung vor, nach Ahmadinedschads Genfer Rede den offiziellen Besuch nicht abgesagt zu haben. „Er sagt, im Iran gibt es keine Homosexuellen. Klar, er läßt alle töten“, sagte Krischke gegenüber der Presse. Almir Franca, Vizepräsident der Homosexuellenorganisation „Arco Iris“, verglich die Lage der Schwulen in beiden Ländern:“Wir wissen, daß alle Tage in Brasilien Homosexuelle ermordet werden, das Land in dieser Frage noch rückständig ist. Im Iran werden Schwule getötet und an Straßenmasten festgebunden. Das ist nicht der Moment, Ahmadinedschad zu empfangen.“
O presidente do Irá é um dos mais perigosos atores da cena internacional.O espetáculo lamentável de seu discurso de ontem na conferência da ONU de combate ao racismo é prova de que Mahmud Amadinejá náo é pessoa que se frequente. Durante meses,os delegados dos paÃses membros discutiram o projeto de comunicado da conferência e haviam conseguido retirar afirmações controversas sobre Israel.
Laut Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ nimmt die Welt mit „Zynismus“ die anmaßenden moralischen Kritiken Bushs an den Kriegshandlungen zwischen Rußland, Georgien und Ossetien zur Kenntnis – so als ob es sich bei Bush nicht um den Invasor und Zerstörer des Irak, den Besetzer Afghanistans und auch noch den Bedroher des Iran handelte.
Der renommierte brasilianische Soziologe, Philosophieprofessor und Kolumnist José de Souza Martins aus Sao Paulo hat gegenüber der Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ das Ausmaß der Lynchjustiz in Lateinamerikas größter Demokratie angeprangert. In den meisten Fällen würden die Opfer lebendig verbrannt, Menschen würden vor allem in Sao Paulo, Salvador da Bahia und Rio de Janeiro gelyncht.
Lynchfall 2011 – am selben Tag des Adveniat-Gottesdienstes in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasiliens-lynchfall-am-tag-des-adveniat-gottesdiensts-in-sao-paulo-tater-wollten-opfer-lebendig-verbrennen-laut-landesmedien-motorista-bate-apos-mal-subito-e-e-linchado-estadao/

Scheiterhaufen „Microondas“ in Rio de Janeiro – laut Lokalzeitung. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/
2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: http://www.alemanha-e-brasil.org/de

Ausriß, Rio-Lokalzeitung, Scheiterhaufen-Opfer, 7.11.2012. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/
Ausriß. Zuschauen, wie jemand in Rio de Janeiro lebendig verbrennt…Könnten Sies?
Scheiterhaufen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/
„Lynchjustiz“ in Rio de Janeiros City-Stadtteil Catete, laut Bericht.
Fotodokumentation: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Steinigen im Iran und in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/