Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasiliens soziale Ungleichheit – Zahl der Millionäre wuchs auf 220000. Lepra und Luxus.

Freitag, 05. September 2008 von Klaus Hart

Wie Brasiliens Medien unter Berufung auf eine neue Studie von „The Boston Consulting“ melden, zählt das Tropenland zu jenen Staaten, in denen die Zahl der Millionäre am meisten zunimmt. Derzeit seien es bereits rund 220000 Dollar-Millionäre, während  es 2007 noch 143000 gewesen seien.  Entsprechend habe sich der Luxusgütermarkt in Brasilien stark vergrößert, gründeten immer mehr Luxusmarken ihre Filialen in Sao Paulo oder Rio de Janeiro.

Gleichzeitig belegen Sozialstudien das rasche Wachstum von Elendsvierteln, die denen in indischen Städten wie Kalkutta sehr ähneln.

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„Victory over the Angel“ und „Fidel´s Resignation“ und „Cuba, Socialism´s Hope“ und „I still am that Child“ und „The Postmodern Generation“ – Brasiliens wichtigster und meistgelesener Befreiungstheologe Frei Betto.

Donnerstag, 04. September 2008 von Klaus Hart

I know what Jacob experienced in his duel with the angel. I confronted him when I felt lost and on the horizon the sun darkened before me. Darkness invaded me, it first swallowed my legs them my arms then my whole being. Then, like an insatiable dragon, it swallowed my identity.

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Lulas Folter-Demokratie(1): Menschenrechts-Staatssekretär bestätigt Folter als „üblich“. Katholische Kirche Brasiliens prangert Folterpolitik kontinuierlich an.

Donnerstag, 04. September 2008 von Klaus Hart

Staatschef Lulas Staatssekretär für Menschenrechtsfragen, Paulo Vannucci, hat laut Presseberichten eingeräumt, daß die Folter in Brasilien weiterhin üblich sei und routinemäßig angewandt werde. Entsprechende Kritik an der Folterpolitik kam seit dem Amtsantritt Lulas vor allem von der katholischen Kirche Brasiliens, darunter Befreiungtstheologen wie Frei Betto.

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Brasilien: „Daß dieser Boom auf Kosten des Amazonas-Regenwaldes geht,halten die Experten für ausgeschlossen“. Das „Handelsblatt“ über eine „Experten“-Diskussion über Zuckerrohr-Ethanol am Rande der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Köln.

Dienstag, 02. September 2008 von Klaus Hart

http://www.handelsblatt.com/technologie/energie_technik/verdient-brasiliens-biosprit-das-oeko-siegel;2029666;0

„Biosprit ist nicht gleich Biosprit – und wenn es nachhaltige Biokraftstoffe gibt, dann kommen sie vor allem aus Brasilien. Das sind die Kernaussagen des Handelsblatt-Roundtable zum Thema „Bioethanol“ am Rande der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Köln.“

 „Es ist völlig unstrittig, dass Zuckerrohr die am besten geeignete Pflanze zur Produktion von Biotreibstoffen ist“, sagte Stephan Reimelt, Vorstand des Essener Industriedienstleisters MAN Ferrostaal. Norbert Schmitz, Partner der Wiesbadener Unternehmensberatung Méo Consulting, fasst die Debatte um die umstrittenen Biokraftstoffe so zusammen: „Fragt man, mit welcher Pflanze sich derzeit am nachhaltigsten Energie produzieren lässt, dann ist das Zuckerrohr; fragt man, in welchem Land sich am besten produzieren lässt, dann ist das Brasilien, und fragt man, wer bei der Herstellung von Ethanol die beste Technologie hat, dann ist das ebenfalls Brasilien“.

Selbst Astrid Klug, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, betont, dass Brasilien es viel leichter falle, die Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen als andere Länder. „Brasiliens Bioethanol ist viel nachhaltiger als etwa Palmöl aus Indonesien“, sagte Klug…

Dass dieser Boom auf Kosten des Amazonas-Regenwaldes geht, halten die Experten für ausgeschlossen. „Im Amazonas Zucker anzubauen, ist schon aus rein ökonomischen Gründen sinnlos“, sagt Gross. „Die Zuckerrohrplantagen sind mehr als 2 000 km vom Regenwald entfernt“, bestätigt Reimelt. Es gebe mehr als 100 Mill. Hektar landwirtschaftlich nutzbare Fläche, die noch brach liege. Auch das Argument, dass die Viehwirtschaft immer weiter an das Amazonas-Gebiet gedrängt werde, ziehe daher nicht.

Vor diesem Hintergrund bestreiten Reimelt auch einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Biosprit und den teuren Nahrungsmitteln. „Energiepflanzen für Biotreibstoffe beanspruchen weltweit nicht mehr als ein Prozent der Ackerfläche“. Die hohen Lebensmittelpreise hätten andere Ursachen, etwa die hohe Nachfrage aus den Schwellenländern.

Zuckerrohranbau in Amazonien – das Beispiel Presidente Figueiredo:

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/

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Brasilien: Gewalt gegen Frauen in Rio de Janeiro: Mehr Morde und Vergewaltigungen. Frei Betto zu Telefonsex.

Donnerstag, 01. Mai 2008 von Klaus Hart

In Rio de Janeiro haben Gewalttaten gegen Frauen von 2006 bis 2007 laut amtlichen Angaben deutlich zugenommen.

Gemäß einer Universitätsstudie  werden etwa 20 Prozent der schwangeren Unterschichtsfrauen Brasiliens  Opfer verschiedenster Formen häuslicher Gewalt, wozu sogar Tritte in den Bauch zählten. 

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Camamu 2011 – Mann tritt, schlägt auf offener Straße eine Frau zusammen, Bus muß deshalb anhalten – Bewohner schauen zu (more…)

„Biosprit macht Hunger“ – INKOTA-Netzwerk contra Bundesumweltminister Gabriel. Hintergrund CDU und Grüne. Marina Silva und „Biosprit“.

Mittwoch, 16. April 2008 von Klaus Hart

Befreiungstheologe Frei Betto – „Bio-Treibstoff“ ist Todes-Sprit

Angesichts der aktuellen internationalen Nahrungsmittelkrise fordert INKOTA
von Bundesumweltminister Gabriel einen sofortigen Kurswechsel in der
Biospritpolitik

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Brasiliens Privilegiertenghettos als Gesellschaftsmodell – jetzt auch in Deutschland. Die ila-Brasilientexte.

Sonntag, 02. März 2008 von Klaus Hart

 Die ila-Brasilientexte: http://www.ila-web.de/brasilientexte/inhalt.htm

 Die Flucht der Elite. Sie schicken ihre Kinder in Privatschulen, ziehen in bewachte Viertel und verlassen das Sozialsystem.Die deutschen Eliten fangen an, sich aus der Solidargemeinschaft zu verabschieden. Der Spiegel über ”Brazilianization, vor der in den USA längst gewarnt wird.

„Koloniales Denken und Handeln“

Schriftsteller Ulrich Peltzer kritisiert in Sao Paulo  Gated Comunities: „Das ist ein Umbau, der zur Zeit in Europa auch stattfindet.“

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Dining with Fidel Castro – Brasiliens Befreiungstheologe Frei Betto. Obama in Kuba 2016.

Sonntag, 02. März 2008 von Klaus Hart



I met Fidel on July 19 1980 in Managua during the celebrations for the first anniversary of the Sandinista Revolution which I attended with Lula. Given an opportunity to talk with the Cuban leader, I listened to my guardian angel who said ”This will probably be the only time you will be heard by him. Speak about the Church.

Obama in Kuba 2016. Warum es zu keinem Treffen zwischen dem Politschauspieler und dem Revolutionsführer kommt. Dickes Sachbuch “Obama and the Empire”. Autor Fidel Castro. **

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Barack Obama – Grundsatzliteratur von Fidel Castro, auch im Ausland erhältlich. “Obama and the Empire”. Autor Fidel Castro.

“Amerikas Politiker. Aus Prinzip verantwortungslos.” FAZ:

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/15/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-faz-2015-die-usa-und-der-voelkerrechtswidrige-krieg-gegen-den-irak/

-http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/11/libyen-die-folgen-der-nato-intervention-gegen-das-hoechstentwickelte-land-afrikas/

Obama nach Kuba 2016:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/19/america-will-always-stand-for-human-rights-around-the-world-friedensnobelpreistraeger-barack-obama-mit-kuriosem-offenbar-nicht-ironisch-gemeintem-twitter-eintrag-zu-kuba/

Obama-Kulturniveau,  Obama-Bildungswerte:

Brasiliens Medien stellen in Fotoserie lachenden Barack Obama auf Trauerfeier für den in Kuba stark verehrten Nelson Mandela groß heraus. Neoliberale Leitbilder, neoliberale soziokulturelle Verhaltensweisen, Politschauspieler, Scheinheiligkeit heute. Lachen Sie auch so auf Trauerfeiern?

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Ausriß, Brasiliens größte Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo. Die kubanische Öffentlichkeit reagiert auf derartige Respektlosigkeiten besonders sensibel, da Nelson Mandela u.a. stets die entscheidende Rolle Kubas bei der Zerschlagung des Apartheidregimes hervorhob – und die Rolle der USA bei der Stützung dieses Apartheidregimes. 

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“Operacion Exterminio. 50 anos de agresiones contra Cuba.” Fabian Escalante.

CIA und Attentatsversuche gegen Fidel Castro – wird sich Barack Obama während seiner Propaganda-Auftritte in Havanna bei den Kubanern für den CIA-Terror in aller Form entschuldigen?

Deutsche Zeitschrift Geo 2016:

“Die CIA versuchte, Fidel Castro mit einer explodierenden Muschel zu töten

Die explodierende Muschel war nur einer von vielen Versuchen der CIA-“Operation Mongoose”, den unliebsamen kubanischen Staatschef zu beseitigen. Die USA ließen sich das Programm über Jahrzehnte hinweg mehr als 50 Millionen Dollar jährlich kosten, um explodierende Zigarren nach Havanna zu schmuggeln, vergiftete Tauchausrüstung, Taschentücher, Eiskrem. Castro sollte LSD ins Essen gemischt werden und Mittel zum Haarausfall, damit der Bärtige seinen Bart verliere. Alles scheiterte: Insgesamt 638 Attentate, behauptete einmal der kubanische Geheimdienstchef Fabián Escalante, habe er verhindert. Auch jenes mit der explodierenden Muschel, die Castro beim Tauchen ermorden sollte.”

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Brasilien, Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Berater Lulas: Wie biegt man einen „Linken“ zurecht

Donnerstag, 28. Februar 2008 von Klaus Hart

HOW TO RIGHTEN A LEFTIST

Ever since the phrase ”to be on the left“ was used in reference to the French Revolution it has meant to opt for the poor, to feel indignation regarding social exclusion, to believe that any kind of injustice is unacceptable and according to Bobbio , to consider social inequality as an aberration.

To be on the right is to tolerate injustice, to consider the imperatives of the market above human rights, to see poverty as an incurable blemish, to judge that there are peoples and nations who are intrinsically superior to others.

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Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto: 800000 jugendliche Analphabeten im Tropenland

Mittwoch, 27. Februar 2008 von Klaus Hart

800.000 ILLITERATE YOUTHS

The UNESCO report ”Education for all in 2015: have we reached the target? published at the end of 2007 reveals that Brazil lost four points in the world ranking for education, moving from the 72nd position to 76th. It ranked behind Bolivia, Paraguay and Ecuador.

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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