<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Auslandspropaganda und Mediensteuerung &#8211; Beispiel Brasi</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auslandspropaganda-und-mediensteuerung-beispiel-brasi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Brasiliens Wirtschaft &#8211; was seit Anfang des Vorjahres bekannt war&#8230;&#8220;Lage schlechter als angenommen&#8220;. Verschiedene Boom-Definitionen in Mitteleuropa.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/28/brasiliens-wirtschaft-was-seit-anfang-des-vorjahres-bekannt-warlage-schlechter-als-angenommen/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/28/brasiliens-wirtschaft-was-seit-anfang-des-vorjahres-bekannt-warlage-schlechter-als-angenommen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 12:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandspropaganda und Mediensteuerung - Beispiel Brasi]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens Wirtschaft 2012]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/28/brasiliens-wirtschaft-was-seit-anfang-des-vorjahres-bekannt-warlage-schlechter-als-angenommen/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.fondsprofessionell.at/news/marktanalysen/nid/brasilien-regierung-sieht-fuer-2012-schwarz/gid/1004635/?tx_fp_pi1[ref]=4 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/ Lage 2013:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-wirtschaft-2013-regierung-raumt-bei-landes-produktivitat-wachsenden-ruckstand-zu-entwickelten-landern-ein/ “Boomland” Brasilien: Zentralbank reduziert Wachstumserwartung für 2012 erstmals unter 2 Prozent. Rousseff-Regierung projizierte bisher offiziell weit über 4 Prozent, entgegen den Wirtschaftsrealitäten.. Hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen, weiter abfallender privater Verbrauch vorausgesagt. ** Tags: Brasiliens Wirtschaftslage 2012 2011 lag Brasiliens Wachstum laut offiziellen Angaben bei 2,7 Prozent, das von Deutschland bei 3 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fondsprofessionell.at/news/marktanalysen/nid/brasilien-regierung-sieht-fuer-2012-schwarz/gid/1004635/?tx_fp_pi1[ref]=4"><strong>http://www.fondsprofessionell.at/news/marktanalysen/nid/brasilien-regierung-sieht-fuer-2012-schwarz/gid/1004635/?tx_fp_pi1[ref]=4</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Lage 2013: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-wirtschaft-2013-regierung-raumt-bei-landes-produktivitat-wachsenden-ruckstand-zu-entwickelten-landern-ein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-wirtschaft-2013-regierung-raumt-bei-landes-produktivitat-wachsenden-ruckstand-zu-entwickelten-landern-ein/</a></p>
<h2>“Boomland” Brasilien: Zentralbank reduziert  Wachstumserwartung für 2012 erstmals unter 2 Prozent. Rousseff-Regierung  projizierte bisher offiziell weit über 4 Prozent, entgegen den  Wirtschaftsrealitäten.. Hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen,  weiter abfallender privater Verbrauch vorausgesagt. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13207" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><span id="more-13278"></span></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-wirtschaftslage-2012/" rel="tag">Brasiliens Wirtschaftslage 2012</a></p>
<p><strong>2011 lag Brasiliens Wachstum laut offiziellen  Angaben bei 2,7 Prozent, das von Deutschland bei 3 Prozent. Der jetzt  für Brasiliens Wirtschaft eingeräumte Pessimismus war bereit 2011  überall deutlich zu spüren. </strong></p>
<p><strong>Bereits im Juni hatte die Schweizer Bank “Credit Suisse” für Brasilien ein Wirtschaftswachstum von 1,5 prognostiziert.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Analysten weisen auf hausgemachte Ursachen &#8211; nicht auf die Wirkung etwa der Krise in Europa.</strong></p>
<p><strong>Derzeit sind laut brasilianischer Außenhandelsassoziation AEB  neun der zehn wichtigsten Exportprodukte des Landes Commodities,  entfallen siebzig Prozent des Gesamtexports auf diese.</strong></p>
<p><strong>“Stagnation und sinkende Investitionen vertiefen Krise. Brasilien ist Schlußlicht der BRICS.”O Globo</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/15/brasilien-fiel-in-welt-innovations-ranking-2012-um-37-platze-zuruck-stellen-landesmedien-heraus-brasilien-braucht-ein-groses-programm-um-seine-wissenschaftlich-technologische-infrastruktur-zu-mod/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/15/brasilien-fiel-in-welt-innovations-ranking-2012-um-37-platze-zuruck-stellen-landesmedien-heraus-brasilien-braucht-ein-groses-programm-um-seine-wissenschaftlich-technologische-infrastruktur-zu-mod/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-pr-talent-und-multimilliardar-eike-batista-nun-auch-von-der-deutschen-bank-herabgestuft-batista-hatte-bislang-sehr-gute-presse-in-deutschland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-pr-talent-und-multimilliardar-eike-batista-nun-auch-von-der-deutschen-bank-herabgestuft-batista-hatte-bislang-sehr-gute-presse-in-deutschland/</strong></a></p>
<p><strong>“Das Land strebt unaufhaltsam nach oben”:<a href="http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/"> http://www.rockefeller-news.com/29409/vom-reichsten-mann-brasiliens-eike-batista-zum-besuch-in-die-favela/</a></strong></p>
<p><strong>Laut nationalen Wirtschaftsexperten geht die  Deindustrialisierung zügig weiter, kommt es in der Industrie zu  Massenentlassungen. Gemäß mitteleuropäischen Analysen handelt es sich  dabei um “Industrialisierung” sowie um Boom und “Wirtschaftswunder”.  Bestens bekannt ist, wie sich während der Wirtschafts-und Finanzkrise  von 2008/2009 in Brasilien offizielle Versionen und  die der  unabhängigen Fachleute unterschieden.</strong></p>
<p><strong>Besonders wird derzeit auch die völlig verfehlte Politik des  Gespanns Lula-Rousseff im Logistiksektor, in der Infrastruktur  kritisiert.</strong></p>
<p><strong>Marco Antonio Villa zu den in Ländern wie Deutschland stark gelobten Administrationskünsten von Präsidentin Rousseff: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-ihr-ruf-einer-guten-administratorin-ist-nur-propaganda-laut-marco-antonio-villa-renommierter-historiker-der-bundesuniversitat-von-sao-carlos-demokratie/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-ihr-ruf-einer-guten-administratorin-ist-nur-propaganda-laut-marco-antonio-villa-renommierter-historiker-der-bundesuniversitat-von-sao-carlos-demokratie/</a></strong></p>
<p><strong>Ouro-Preto-Proteste:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-zur-feierlichen-zeremonie-2011-in-ouro-preto-am-todestag-des-nationalhelden-tiradentes-lautstarke-proteste-von-studenten-gegen-sozial-und-bildungspolitik-d/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-zur-feierlichen-zeremonie-2011-in-ouro-preto-am-todestag-des-nationalhelden-tiradentes-lautstarke-proteste-von-studenten-gegen-sozial-und-bildungspolitik-d/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/22/boomland-brasilien-und-jahrelanges-tabuthema-deindustrialisierung-die-klage-der-regierung-und-industrie-trifft-zu-das-in-brasilien-eine-schrittweise-deindustrialisierng-stattfindet-handelsb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/22/boomland-brasilien-und-jahrelanges-tabuthema-deindustrialisierung-die-klage-der-regierung-und-industrie-trifft-zu-das-in-brasilien-eine-schrittweise-deindustrialisierng-stattfindet-handelsb/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/karrenpaulista.JPG" alt="karrenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Europas Wirtschaftsblätter im Nachklapp: “Wirtschaftsflaute. In Brasilien ist die Party vorbei.” (Financial Times Deutschland)</strong></p>
<p><strong>Brasilien ist für stark geschönte Wirtschaftsdaten und  Statistiken bekannt &#8211; entsprechend hoch ist das Mißtrauen der nationalen  Wirtschaftsakteure von Privatunternehmen in offizielle Statistiken. In  Mitteleuropa herrscht dagegen offenbar vielerorts die Vorschrift, solche  Daten für bare Münze zunehmen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</strong></a></p>
<p><strong>Derzeit machen sich Brasiliens Wirtschaftsexperten  wie  selten über die grotesk falschen  Prognosen der Regierung von Dilma  Rousseff aus den letzten Jahren lustig. “Como sabem os leitores, Dilma  estava errada e o mercado,certo.” (Carlos Alberto Sardenberg) Besonders  bespöttelt wird Rousseffs jüngster Versuch, angesichts der düsteren  Lage,des stark geschrumpften privaten Konsums die Bedeutung der  Wirtschaftswachstumsrate herunterzuspielen. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</strong></a></p>
<h2>Die Wirtschafts-und Finanzkrise 2008/2009,  Brasilien und die  unterschiedlichen Einschätzungen im Tropenland und in  Mitteleuropa.  “Präsident Lula ist ein Meister der politischen  Manipulierung.” Merval  Pereira, Mitglied der brasilianischen  Philosophen-Akademie,  Kommentator. ”Nao é para vazar. Se vazar o que vou  dizer, voces estao  fodidos. Fiquei puto.” Wirtschaftskrise und  Slum-Elend.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12704" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wirtschafts-und-finanzkrise-20082009-in-brasilien/" rel="tag">Wirtschafts-und Finanzkrise 2008/2009 in Brasilien</a></p>
<p><strong>Zu den vielen kuriosen, Brasilien betreffenden   Einschätzungen zählen auch die Wertungen zur Wirtschafts-und Finanzkrise   2008/2009. Deutsche Unternehmer vor Ort,  mit langjähriger   Brasilienerfahrung betonen in der Rückschau, daß damals an den deutschen   Firmensitzen die Auffassung verbreitet wurde, Brasilien komme am  besten  durch die Krise. Vergessen worden sei indessen, daß  beispielsweise  Brasiliens Außenhandel 2009 “total einbrach” &#8211; mit den  entsprechenden  weitreichenden Folgen. Viele mitteleuropäische Medien  veröffentlichten  Interpretationen zur Lage in Brasilien, die in  interessantem Gegensatz  zu den Bewertungen der brasilianischen  Wirtschaftsmedien standen.</strong></p>
<p><strong>“Die Wirtschaftskrise hat Brasilien kaum gespürt.” WAZ </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/">           http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/15/staatschef-lula-erklart-rezession-und-krise-in-brasilien-fur-beendet-offizielle-daten-als-begrundung-grund-zum-feiern/</a></strong></p>
<p><strong>“…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.”  BDI 2011</strong></p>
<p><strong>Laut der Getulio-Vargas-Stiftung vom Oktober 2009 hatte die      Krise indessen von den sechs wichtigsten Wirtschaftszentren  Brasiliens     die Megacity Sao Paulo am stärksten getroffen &#8211; das Elend  habe   deutlich   zugenommen, hieß es gemäß Landesmedien. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/bettelndealtese.JPG" alt="bettelndealtese.JPG" /></p>
<p><strong>“Krise vorbei, Grund zum Feiern”:Bettelnde kranke alte Frau in der City Sao Paulos.</strong></p>
<p><strong>Schlagzeilen der großen brasilianischen Qualitätszeitungen   Folha de Sao Paulo, O Estado de Sao Paulo, O Globo von 2008/2009 zur   Krise:</strong></p>
<p><strong>-Indstrie hat schlechtestes Resulat seit Collor</strong></p>
<p><strong>- Auf Sao Paulo entfallen 44 % aller durch die Krise Entlassenen</strong></p>
<p><strong>-Teilstaat Sao Paulo eliminierte 285532 Stellen im Dezember 2008</strong></p>
<p><strong>- Industrie erlebt schwersten Absturz seit 1991 und Wirtschaftsexperten sehen Rezession im Land</strong></p>
<p><strong>Industrieproduktion stürzt ab</strong></p>
<p><strong>-Entlassungen betreffen ein Drittel aller Haushalt in Sao Paulo</strong></p>
<p><strong>- Stellenkürzungen waren “porretada”, sagte Präsident Lula</strong></p>
<p><strong>- Das Land büßte im Dezember 600000 Arbeitsstellen ein, gibt Lula zu</strong></p>
<p><strong>- Das Land verliert 797000 Stellen seit November</strong></p>
<p><strong>-Maschinenindustrie macht 39 % weniger Umsatz</strong></p>
<p><strong>- Aus der kleinen Welle wurde ein Tsunami</strong></p>
<p><strong>-Jene, die die Arbeitsstelle verloren, verringern die Nachfrage, was zu Produktionsrückgang führt &#8211; und zu weiteren Entlassungen</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/</strong></a></p>
<h2>Finanz-und Wirtschaftskrise,  Rekord-Entlassungen in Brasilien. Lula   spricht von “Porretada” im  Dezember 2008. “Fiquei puto.” Stopp vieler   Industrieprojekte. “Nao é  para vazar. Se vazar o que vou dizer, voces   estao fodidos!” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=1686" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/finanzkrise/" rel="tag">Finanzkrise</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rekord-entlassungen/" rel="tag">Rekord-Entlassungen</a></p>
<p><strong>Brasiliens Staatspräsident Lula hat nach  monatelangem   Abstreiten erstmals gravierende Auswirkungen der  internationalen   Finanzkrise auf sein Land eingeräumt. Im  Dezember  2008 wurden gemäß   den gewöhnlich geschönten amtlichen Angaben 655000  fest Beschäftigte   entlassen, was einen historischen Rekord bedeutet.   Allein die   Industrie von Sao Paulo feuerte über 100000. Wieviele    Vertragslose  ihre Arbeit verloren, ist noch nicht bekannt.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/slumpf1.JPG" alt="slumpf1.JPG" /></p>
<p><strong>Kloake-Slum in Sao Paulo &#8211; laut europäischen Deutungen kaum Krisenauswirkungen in Brasilien.</strong></p>
<p><strong>“Südamerikas Vorzeigestaat gehört ohne Zweifel zu den grossen   Globalisierungsgewinnern und ist gestärkt aus der Weltfinanzkrise von   2008 hervorgegangen.” Der Spiegel 2012</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/sao-paulo-gewerkschaftsdemo-fur-arbeitsplatze-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/19/sao-paulo-gewerkschaftsdemo-fur-arbeitsplatze-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/30/baden-wurttemberg-exportiert-mehr-als-ganz-brasilien/</a></p>
<p><strong>Die Krise, so Lula, sei ohne  Beispiel und treffe alle   Staaten. Aus einer vertraulichen Sitzung Lulas  mit Bankchefs sickerten   diese Äußerungen durch:”Nao é para vazar. Se  vazar o que vou dizer,   voces estao fodidos. Mas eu fiquei muito  assustado com a quantidade de   demissoes em dezembro. Fiquei puto.”Nach  gescheiterten Verhandlungen   mit der Unternehmerseite über  Entlassungsstopps verhandeln die   nationalen Gewerkschaften jetzt mit der  Regierung, wollen unter anderem   ein Abgehen von der wachstumshemmenden  Hochzinspolitik.In   Lateinamerikas führender Wirtschaftsregion, dem  brasilianischen   Teilstaat Sao Paulo, ist vergangenen Dezember die  Industrieproduktion   gegenüber November um 13,5 Prozent zurückgegangen.  Ein beträchtlicher   Teil der Unternehmen hat weitere Entlassungen  angekündigt. Staatschef   Lulas Arbeitsminister Carlos Lupi ließ deshalb  erstmals von bisherigem   Optimismus und verkündete öffentlich, das erste  Vierteljahr werde wohl   furchtbar. Im gewerkschaftsnahen, auf  Arbeitsmarktstudien   spezialisierten Forschungsinstitut DIEESE in Sao  Paulo herrscht deshalb   jetzt Hochbetrieb wie selten. DIEESE-Chef Ademir  Figueiredo warnt   indessen vor Schwarzmalerei und Katastrophenstimmung.  ”Unser Problem   ist derzeit, die Dimension, die Auswirkung der weltweiten  Krise hier in   Brasilien festzustellen. Der Export, doch auch der  Binnenmarkt haben   große Schwierigkeiten. Sofern die Regierung angemessen  handelt, kann   Brasilien einer Rezession entgehen, würde ich zumindest  eine lange   Rezessionsphase ausschließen. Wir sind immer noch ein armes  Land &#8211;  mit   enormer sozialer Ungleichheit. Wir brauchten deshalb  eigentlich ein   jährliches Wirtschaftswachstum von sieben Prozent.  Brasilien war im   Begriff, deutliche wirtschaftliche Fortschritte zu  erreichen. Doch   jetzt wurde dieser Prozeß gestoppt “ und das ist eine    Tragödie.”Zahlreiche westliche Länder haben auf die Finanzkrise mit    deutlichen Zinssenkungen reagiert &#8211; Â Brasiliens    Wirtschaftskommentatoren und selbst Arbeitsminister Lupi kritisieren    daher, daß die Regierung dennoch an ihrer wachstumshemmenden    Hochzinspolitik festhält. DIEESE-Chef Figueiredo sieht es    genauso:”Brasilien hat die höchsten Leitzinsen der Welt &#8211;  über 13    Prozent “ und stellt sich damit als einziges Land gegen den    internationalen Trend. Unsere Banken investieren ihre knappen Gelder    deshalb jetzt lieber in Schuldentitel der Regierung, die sicheren Gewinn    versprechen, anstatt Geld mit Risiko zu verleihen. Und das bedeutet:    Brasiliens Privatunternehmen bekommen derzeit nur schwerlich Kredite  und   sagen: Auch deshalb müssen wir jetzt entlassen! Brasiliens    Rekordzinsen, so heißt es immer offiziell zur Begründung, dienten der    Inflationsbekämpfung. Doch die Teuerungsrate geht ja zurück. Die    Hochzinspolitik hat natürlich soziale Kosten. Denn je höhere Zinsen die    Regierung zahlt, umso weniger Mittel hat sie beispielsweise für    Sozialprogramme. In unserer Gesellschaft gibt es einen scharfen Disput    um die Einkommen, die Interessen der Anleger gehen vor, nicht die    Interessen der Produzierenden, der Arbeiter.”</strong></p>
<p><strong>Inzwischen wurden die Leitzinsen auf 12,75 Prozent gesenkt &#8211;    die Realzinsen sind indessen weiter die höchsten des Erdballs.   Â Experte  Figueiredo weist auf zwei Besonderheiten des brasilianischen    Arbeitsmarkts: Weil entsprechende Gesetze fehlten, könne willkürlich   und  massenhaft entlassen werden. Häufig sei zudem, Beschäftigte zu    entlassen und dann zu weit niedrigeren Löhnen wieder einzustellen. Zudem    arbeitet nur ein Teil der brasilianischen Beschäftigten mit festem    Vertrag und entsprechenden Rechten &#8211;  über die Hälfte ist jedoch im    sogenannten informellen Sektor tätig, leistet nach europäischen    Kriterien Schwarzarbeit. ”Dieser Sektor ist vom regulären Arbeitsmarkt    abhängig. Wenn dort entlassen wird, verlieren im informellen Sektor die    Leute ebenfalls ihre Jobs. Betroffen sind dann die Straßenverkäufer,    aber auch Servicebetriebe und sogar kleine Industrien. Wieviele dort    bisher wegen der Krise hinausgeflogen sind, läßt sich aber nur schwer    ermitteln.”In Sao Paulo ist die multinationale, exportintensive    Autoindustrie, von Volkswagen bis Ford und General Motors, konzentriert    und steht derzeit im Kreuzfeuer der Kritik. ”Die Automultis schicken    bereits große Kontingente ihrer Arbeiter auf die Straße. Diese Branche    ist die letzten Jahre sehr stark gewachsen, machte hohe Gewinne.  Deshalb   sagen die Beschäftigen jetzt, wir wollen eine  Arbeitsplatzgarantie.  Die  Regierung hat den Automultis in der jetzigen  Krise bereits   Vergünstigungen gewährt “ und Arbeitsminister Lupi  sagt, solche Firmen   dürften nicht entlassen. Sie tun es aber trotzdem.  Die Gewerkschaften   haben jetzt ihre Verhandlungen mit dem  Industriellenverband von Sao   Paulo gestoppt und wollen nun bei der  Lula-Regierung auf ein   Maßnahmenpaket gegen die Krise drängen. Denn  wir kommen aus dieser Krise   nur heraus, wenn Brasilia die  Hochzinspolitik aufgibt und damit mehr   Mittel etwa für den  Wohnungsbau, für Straßen und dringend erforderliche    Infrastrukturmaßnahmen freibekommt. Die Arbeitskosten in Brasilien sind    im internationalen Vergleich immer noch sehr niedrig “ deshalb kommen    soviele ausländische Firmen hierher, alle großen Autowerke Brasiliens    sind Multis “ und haben in unserer Wirtschaft sehr großes Gewicht.”</strong></p>
<p><strong>Derzeit vergeht so gut wie kein Tag, an dem Brasiliens Medien    nicht über neue Entlassungen berichten. Besonders betroffen von der    Krise ist die Zucker-und Ethanol-Industrie &#8211; statt der 43 für 2009    geplanten neuen Fabriken sollen gemäß neuen Angaben nur 22 in Betrieb    gehen. Schmerzhaft ist auch der Stopp anderer Industrieprojekte: So    werden der brasilianischen Minenkonzern Vale und die chinesische    Baosteel im Teilstaat Espirito Santo kein Stahlwerk mehr bauen, das beim    Bau 15000 Menschen und nach der Fertigstellung 3000 Arbeiter fest    beschäftigen sollte.</strong></p>
<p>Â <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/31/krise-was-denn-fur-eine-krise-brasiliens-medien-spotten-uber-lulas-populistische-spruche-mit-denen-er-die-gravierenden-auswirkungen-der-finanzkrise-auf-das-tropenland-bestreitet/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/600000-brasilianer-im-dezember-gefeuert-desastre-historico/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/600000-brasilianer-im-dezember-gefeuert-desastre-historico/</a>Â Â</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/weltsozialforum-2009-ende-januar-in-belem-para-politisch-korrekt-oder-realitatsnah-staatschef-lula-schickt-armee-spezialeinheit-in-die-stark-gewaltgepragte-forumsstadt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/weltsozialforum-2009-ende-januar-in-belem-para-politisch-korrekt-oder-realitatsnah-staatschef-lula-schickt-armee-spezialeinheit-in-die-stark-gewaltgepragte-forumsstadt/</a></p>
<p><strong>Laut europäischen Einschätzungen wirkte sich die Krise indessen in Brasilien kaum aus.</strong></p>
<p><strong>Im Dezember 2010 analysierte der Unternehmer Roberto   Giannetti da Fonseca die besorgniserregende   “verfrühte”Deindustrialisierung:</strong></p>
<p><strong>“O coeficiente de importação nada mais é do que a relação da   importação  de manufaturados sobre o consumo aparente doméstico de   manufaturas  (produção local &#8211; exportações + importações).</strong></p>
<p><strong>É isso que se  observa hoje em dia na economia brasileira.   Vamos aos fatos e dados:  segundo a Federação das Indústrias do Estado   de São Paulo (Fiesp), o  coeficiente de importação da indústria   brasileira subiu de 16,9% no 2.º  trimestre de 2009 para 22,7% no 3.º   trimestre de 2010, portanto um salto  espetacular em pouco mais de 12   meses. Estima-se que no final de 2010  poderá estar próximo de 25%.   Outro fato a ser observado é a substituição  de matérias-primas e   máquinas locais por importadas, na indústria de  transformação. Vejam   só, os carros aqui produzidos continuam sendo Made  in Brazil, mas seu   conteúdo importado, em muitos casos, subiu mais de  50% nos últimos dois   anos. Até o aço utilizado na indústria brasileira é  crescentemente   importado. O coeficiente de importação setorial subiu de  8,6% para   incríveis 17,3% no mesmo período acima observado. Quantos  industriais   brasileiros nós conhecemos que, sem outra alternativa,  reduziram suas   linhas de produção ou mesmo fecharam suas fábricas no  País e   terceirizaram sua fabricação na China, tornando-se agora  prósperos   importadores e distribuidores de seus próprios produtos e  marcas, em   vez de permanecerem como industriais deficitários?</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Se  com estes fatos e dados não   identificarmos o cerne e as causas do  preocupante processo de   desindustrialização precoce no Brasil, então  estaremos cometendo um   autoengano fatal, um quase suicídio econômico de  nossa emergente   nação.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/22/boomland-brasilien-und-jahrelanges-tabuthema-deindustrialisierung-die-klage-der-regierung-und-industrie-trifft-zu-das-in-brasilien-eine-schrittweise-deindustrialisierng-stattfindet-handelsb/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/22/boomland-brasilien-und-jahrelanges-tabuthema-deindustrialisierung-die-klage-der-regierung-und-industrie-trifft-zu-das-in-brasilien-eine-schrittweise-deindustrialisierng-stattfindet-handelsb/</strong></a></p>
<p><strong>Wirtschaftskrise und Slum-Elend in Brasilien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/28/brasiliens-wirtschaft-was-seit-anfang-des-vorjahres-bekannt-warlage-schlechter-als-angenommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
