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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Alberto Dines</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasilien: Der berüchtigte rechtsextreme Diktaturaktivist Antonio Carlos Magalhaes &#8211; ausgezeichnet mit dem Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der jüdische Stefan-Zweig-Experte Alberto Dines über Antonio Carlos Magalhaes. Makabre offizielle Geschichtsschreibung und kontrastierende Faktenlage. Wie Brasiliens Militärdiktatur Frauen folterte, welche deutschen Politiker nicht protestierten&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Dec 2013 18:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Dines]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Carlos Magalhaes]]></category>
		<category><![CDATA[deutscher Orden für Rechtsextremen]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.bundespraesident.de/DE/Amt-und-Aufgaben/Orden-und-Ehrungen/Verdienstorden/verdienstorden.html Die Liste, in der auch Magalhaes( unter M) erscheint: http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Tr%C3%A4ger_des_Bundesverdienstkreuzes_(Gro%C3%9Fkreuz) Interessant dürfte sicherlich sein, von der Regierung zu erfahren, warum just eine rechtsextreme Figur wie ACM diese hohe Würdigung erhielt, wie dies offiziell begründet wurde. DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/ Staatliche Terroristenförderung, Import [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bundespraesident.de/DE/Amt-und-Aufgaben/Orden-und-Ehrungen/Verdienstorden/verdienstorden.html">http://www.bundespraesident.de/DE/Amt-und-Aufgaben/Orden-und-Ehrungen/Verdienstorden/verdienstorden.html</a></p>
<p><strong>Die Liste, in der auch Magalhaes( unter M) erscheint:</strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Tr%C3%A4ger_des_Bundesverdienstkreuzes_(Gro%C3%9Fkreuz)"> http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Tr%C3%A4ger_des_Bundesverdienstkreuzes_(Gro%C3%9Fkreuz)</a></p>
<p><strong>Interessant dürfte sicherlich sein, von der Regierung zu erfahren, warum just eine rechtsextreme Figur wie ACM diese hohe Würdigung erhielt, wie dies offiziell begründet wurde.</strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Staatliche Terroristenförderung, Import von Gewalt-Gesellschaftsmodellen 2015, Attentate von Paris:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/14/verhersehbare-terroranschlaege-von-paris-im-november-2015-reaktion-reflexionen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/14/verhersehbare-terroranschlaege-von-paris-im-november-2015-reaktion-reflexionen/</a></p>
<p><strong>Magalhaes, Symbolfigur der PFL(Partei der Liberalen Front) und die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP &#8211; wie interessant mehrdeutig heute die Begriffe liberal, Liberalität, Liberale eingesetzt werden:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-der-rechtsgerichtete-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-die-fdp-und-ihre-friedrich-naumann-stiftung-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-der-rechtsgerichtete-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-die-fdp-und-ihre-friedrich-naumann-stiftung-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Wie der katholische Menschenrechtsaktivist und Weltsozialforum-Mitgründer Chico Whitaker, Träger des Alternativen Nobelpreises,  Politiker wie ACM einstuft: </strong> <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm">http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm</a></p>
<p><strong> ”Für mich ist geradezu ein Verbrechen, daß die Lula-Regierung mit übelsten, reaktionärsten Figuren und Parteien paktiert, ihnen das politische Überleben, eine starke Position garantiert. Im Nationalkongreß schloß Lula politische Abkommen mit Leuten wie Josè Sarney und Antonio Carlos Magalhaes – das ist doch schlimmer als Verrat! Die archaischen Oligarchien Brasiliens haben unter Lula nichts zu befürchten, können ganz beruhigt sein.“   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/</a></p>
<p><strong>Antonio Carlos Magalhaes wird in Brasilíen der Rechten bzw. Rechtsextremen zugeordnet &#8211; sehr aufschlußreich in Bezug auf die Zusammenarbeit der deutschen FDP mit PFL/Democratas.</strong></p>
<p><strong>Antonio Carlos Magalhaes wird in brasilianischen Veröffentlichungen stets in Verbindung mit Todesschwadronen, Verbrechern der Militärdiktatur, Folter unter dem Militärregime etc. in Verbindung gebracht &#8211; darüber existieren Bücher, Studien.</strong></p>
<p><strong>Bundeszentrale für politische Bildung: </strong> <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html">http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</a></p>
<p><strong>Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen korrigiert inzwischen offizielle Angaben über Todesursachen von Regimegegnern. So war im Falle des Oppositionellen und Studentenführers Alexandre Vannucchi Leme amtlich angegeben worden, er sei durch einen Verkehrsunfall umgekommen. Nunmehr heißt es, Leme sei in Wahrheit totgefoltert worden &#8211; in einem Folterzentrum der Militärdiktatur in Sao Paulo.</strong></p>
<p><strong>In anderen Fällen hieß es, Diktaturgegner seien bei Schußwechseln getötet worden &#8211; in Wahrheit hatte man die Oppositionellen festgenommen und dann erschossen.</strong></p>
<p><strong>Deutsche Firmen in Brasilien und die Zusammenarbeit mit der Folterdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/06/brasiliens-folterdiktatur-wahrheitskommission-uber-regimeverbrechen-untersucht-wie-privatunternehmen-den-militarputsch-von-1964-und-die-darauffolgende-repression-unterstutzten-deutsche-multinationa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/06/brasiliens-folterdiktatur-wahrheitskommission-uber-regimeverbrechen-untersucht-wie-privatunternehmen-den-militarputsch-von-1964-und-die-darauffolgende-repression-unterstutzten-deutsche-multinationa/</a></p>
<p><strong>Guido Westerwelle: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
<p><strong>Der Bonner Atomvertrag mit der Folterdiktatur von 1975 &#8211; von einem Liberalen wie Hans-Dietrich Genscher unterzeichnet: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><strong>Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)</strong></p>
<p><img src="http://3.bp.blogspot.com/-vTkfNo9z0LY/UYEZeOk60GI/AAAAAAAAIgE/1RtovTKP34s/s400/Mem%C3%B3rias+das+Trevas+%E2%80%93+Uma+Devassa+na+Vida+de+Antonio+Carlos+Magalh%C3%A3es.JPG" alt="" /></p>
<p><strong>Joao Carlos Teixeira Gomes: Memórias das trevas. Uma devassa na vida de Antonio Carlos Magalhaes.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/albertodinesneu.JPG" alt="albertodinesneu.JPG" /></p>
<p><strong>Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.observatoriodaimprensa.com.br/artigos/jd150120032.htm">http://www.observatoriodaimprensa.com.br/artigos/jd150120032.htm</a></p>
<p><strong>Alberto Dines bei Edition Büchergilde &#8211; “Tod im Paradies”: </strong> <a href="http://www.amazon.de/Tod-Paradies-Trag%C3%B6die-Stefan-Zweig/dp/3936428646">http://www.amazon.de/Tod-Paradies-Trag%C3%B6die-Stefan-Zweig/dp/3936428646</a></p>
<h2>Kurzbeschreibung</h2>
<p>Erscheinungstermin: 1. September 2006</p>
<p>In Tod im Paradies übernimmt Alberto Dines die Rolle eines sorgfältigen Reporters, sensiblen Schriftstellers, erfahrenen Historikers und aufmerksamen Psychologen. Kritisch und mitfühlend zugleich zeichnet er das Porträt eines Humanisten, der sich den Anforderungen seiner Zeit nicht gewachsen sah. Er dokumentiert mit besonderer Ausführlichkeit die letzten Lebensjahre dieses erstklassigen Schriftstellers in Brasilien, beschreibt dessen Liebe zu diesem Land und geht ausführlich auf die beiderseitigen Missverständnisse ein, die zu einem tragischen Ende führten. Es ist zugleich die Biografie über einen Biografen, der bis heute in Europa unvergessen ist. Sein Schreib- und Lebensstil prägte folgende Generationen nachhaltig; zu seinen Freunden zählten u.a. Sigmund Freud, Romain Rolland und Joseph Roth. Detailliert und kenntnisreich liefert Dines Hintergrundwissen über die Situation und Atmosphäre in Brasilien in der damaligen Zeit. Die Ursachen der Entwicklung von der zunächst überschwänglichen Verliebtheit in dieses Land nach seiner ersten Brasilienreise bis zur allmählichen Enttäuschung und Vereinsamung sind vielschichtig. Dines schreibt mit großer Empathie und Einfühlungsvermögen, die es dem Leser ermöglichen, die Tragödie dieses Todes in ihrem ganzen Ausmaß und in einer Intensität zu erfahren, die keinen unberührt lassen kann. Der Selbstmord des österreichischen Autors jüdischer Herkunft wird in seiner ganzen Tragweite vermutlich nie ganz zu verstehen sein, doch Dines trägt mit den brasilienbezogenen Aspekten viele neue Erkenntnisse zu einem umfassenderen Gesamtbild bei. Das Buch machte in Brasilien bei seiner Ersterscheinung 1981 vor allem deshalb Furore, weil Alberto Dines als einer der ersten auf den Antisemitismus und die opportunistische Haltung des Vargas-Regimes einging. Die vorliegende Übersetzung ist eine Überarbeitung der bereits erweiterten 3. Auflage der brasilianischen Ausgabe und berücksichtigt neue Quellen und Zeitzeugen(Amazon)</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/</a></p>
<p><strong>Die Methoden der nazistisch-antisemitisch orientierten Militärdiktatur Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/27/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-wird-44-angebliche-selbstmorde-von-regimegegnern-anfechten-der-fall-des-juden-vladimir-herzog/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/27/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-wird-44-angebliche-selbstmorde-von-regimegegnern-anfechten-der-fall-des-juden-vladimir-herzog/</a></p>
<p><strong> Außenminister Genscher und sein brasilianischer Amtskollege Azeredo da Silveira unterzeichnen das Atomabkommen in Bonn 1975 &#8211; im selben Jahr wird in Sao Paulo der jüdische Journalist Vladimir Herzog totgefoltert. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/atomvertraggenscherfdcl.jpg" alt="atomvertraggenscherfdcl.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Politik muß der Freiheit und der</strong></p>
<p><strong>Würde jedes einzelnen Menschen<br />
dienen.<br />
Aber Freiheit und Verantwortung<br />
gehören für uns Liberale<br />
untrennbar zusammen.  Hans-Dietrich Genscher</strong></p>
<p><strong>Von Protesten Willy Brandts und Helmut Schmidts gegen die barbarische Repression unter der Diktatur in Brasilien, etwa gegen das sadistische Foltern von Frauen,  ist nichts bekannt.  </strong></p>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-</a></p>
<p><strong>“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/herzog1.jpg" alt="herzog1.jpg" /></p>
<p><strong>Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog 1975 in einer Polizeizelle Sao Paulos &#8211; in Wahrheit wurde er totgefoltert. </strong><strong>Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/</a></p>
<p><strong>Der Fernsehdirektor und Journalist war eine bekannte Person der Mittelschicht und vom Militärregime nicht festgenommen oder verhaftet, sondern  für den 25.  Oktober 1975 zwecks Erteilung von Auskünften zum Sitz der politischen Polizei bestellt worden &#8211; das macht vorstellbar, wie die Diktatur mit nicht bekannten Oppositionellen, mutmaßlichen Oppositionellen etwa der Unterschicht, in den Slums umging, Aktionsfeld der Todesschwadronen des Regimes. </strong></p>
<p><strong>“Du hättest alle Juden töten sollen”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/</a></p>
<p><strong>Walter Scheel(FDP) und die nazistisch-antisemitisch orientierte Militärdiktatur Brasiliens: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutscher Bundespräsident Walter Scheel, FDP: “Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen, ist alte Tradition in ihrem Land.” Scheel zeichnete den Folterdiktator Ernesto Geisel während der Militärdiktatur mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus.</h2>
<p><strong>Wie das Militärregime Frauen folterte &#8211; welche deutschen Politiker nicht protestierten: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um &#8222;Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.&#8220; Käme die Wahrheit heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz betreffen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/deutschlandjahrplakat1.jpg" alt="deutschlandjahrplakat1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.deutschlandfunk.de/proteste-in-brasilien-mit-dem-segen-der-kirche.886.de.html?dram:article_id=251446">http://www.deutschlandfunk.de/proteste-in-brasilien-mit-dem-segen-der-kirche.886.de.html?dram:article_id=251446</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dikfaixa.JPG" alt="dikfaixa.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” Protest in Sao Paulo nach der Militärdiktatur.</strong></p>
<p><strong>Todesschwadronen, Folter, Militärpolizei &#8211; unter den Relikten der Militärdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-laut-ex-ehemann-von-prasidentin-dilma-rousseff-carlos-araujo-waren-unternehmer-des-industriellenverbands-fiesp-zur-diktaturzeit-bei-folterungen-prasent-stachelten-folter-an/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-laut-ex-ehemann-von-prasidentin-dilma-rousseff-carlos-araujo-waren-unternehmer-des-industriellenverbands-fiesp-zur-diktaturzeit-bei-folterungen-prasent-stachelten-folter-an/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Brasilien-Daten: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<p><strong>Greenpeace:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/von-rusland-freigelassene-brasilianische-greenpeace-aktivistin-ana-paula-maciel-kritisiert-pre-sal-olforderprojekte-ihres-landesernstes-risiko-eines-umweltdesasters-mit-dimensionen-wie-bei-der-bp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/30/von-rusland-freigelassene-brasilianische-greenpeace-aktivistin-ana-paula-maciel-kritisiert-pre-sal-olforderprojekte-ihres-landesernstes-risiko-eines-umweltdesasters-mit-dimensionen-wie-bei-der-bp/</a></p>
<p><strong>&#8222;Politiker sagen etwas, denken aber völlig anders &#8211; und handeln  davon ganz verschieden.&#8220; Folha de Sao Paulo 2013</strong></p>
<h2>“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><strong>Pelè &#8211; nach dem WM-Sieg 1970 stürzt er in Brasilien begeistert auf den berüchtigten Foltergeneral und “Präsidenten” Emilio Medici zu, fällt ihm um den Hals, umarmt ihn heftig. Zu dieser Zeit werden Regimegegner über Amazonien lebendig aus Flugzeugen gestoßen, bei Rio de Janeiro Haien zum Fraß vorgeworfen, in pharaonische Bauprojekte eingemauert &#8211; doch Pelè erklärt wider besseres Wissen sogar im Ausland:”Es gibt keine Diktatur in Brasilien &#8211; wir sind ein freies Volk!” Und macht Diktatur-Regierungspropaganda, hält enge Kontakte auch zur Militärregierung des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel. </strong></p>
<p><strong>Pelé und die Folterdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/31/fusball-wm-2014-in-brasilien-grose-auch-in-mitteleuropa-bejubelte-fusballidole-pele-was-in-den-allermeisten-pele-texten-immer-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/31/fusball-wm-2014-in-brasilien-grose-auch-in-mitteleuropa-bejubelte-fusballidole-pele-was-in-den-allermeisten-pele-texten-immer-fehlt/</a></p>
<p><strong>Wie ein Blick in jüngere deutschsprachige Publikationen über Brasilien zeigt, sind Analysen, Faktendarstellungen über die hochinteressanten Details der deutsch-brasilianischen Beziehungen offenbar verboten.</strong></p>
<p><strong>Das Atomtestgelände der Foltermilitärs &#8211; das Bonner Nuklearabkommen mit dem Militärregime:</strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Serra_do_Cachimbo</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo">http://pt.wikipedia.org/wiki/Programa_nuclear_paralelo</a></p>
<p><a href="http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou">http://jornalggn.com.br/fora-pauta/serra-do-cachimbo-e-a-bomba-atomica-que-nao-vingou</a></p>
<p><strong>Brasiliens Folterdiktator Ernesto Geisel in der Bundesrepublik Deutschland 1978 &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-deutschstammiger-folterdiktator-ernesto-geisel-in-der-bundesrepublik-deutschland-1978-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/geiselschmidt1.jpg" alt="geiselschmidt1.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Diktator Ernesto Geisel und Bundeskanzler Helmut Schmidt in Bonn.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.</h2>
<p><strong>SPD-Politiker Andreas von Bülow: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/07/brasiliens-folterdiktatur-spd-politiker-andreas-von-bulow-uber-militarputsche-in-lateinamerika-soldner-des-faschismus/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen, der rechtsgerichtete Diktaturaktivist Antonio Carlos Magalhaes, die FDP und ihre Friedrich-Naumann-Stiftung in Brasilien, Guido Westerwelle. Magalhaes erhielt Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der jüdische Stefan-Zweig-Experte Alberto Dines über Antonio Carlos Magalhaes.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-der-rechtsgerichtete-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-die-fdp-und-ihre-friedrich-naumann-stiftung-in-brasilien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-der-rechtsgerichtete-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-die-fdp-und-ihre-friedrich-naumann-stiftung-in-brasilien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Dec 2013 17:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Dines]]></category>
		<category><![CDATA[Antonio Carlos Magalhaes]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[http://atarde.uol.com.br/politica/materias/1533227-ex-deputado-emociona-ao-falar-da-ditadura Die Nationale Wahrheitskommission fördert derzeit auch stark belastende Fakten gegen den Diktaturaktivisten Antonio Carlos Magalhaes zutage, mit dem die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP bis zu dessen Tod eng zusammenarbeitete. Magalhaes gehörte zur PFL(Partei der Liberalen Front), Schwesterpartei der FDP in Brasilien. Wie interessant mehrdeutig heute die Begriffe liberal, Liberalität, Liberale eingesetzt werden. Der Bonner Atomvertrag [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://atarde.uol.com.br/politica/materias/1533227-ex-deputado-emociona-ao-falar-da-ditadura">http://atarde.uol.com.br/politica/materias/1533227-ex-deputado-emociona-ao-falar-da-ditadura</a></p>
<p><strong>Die Nationale Wahrheitskommission fördert derzeit auch stark belastende Fakten gegen den Diktaturaktivisten Antonio Carlos Magalhaes zutage, mit dem die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP bis zu dessen Tod eng zusammenarbeitete. Magalhaes gehörte zur PFL(Partei der Liberalen Front), Schwesterpartei der FDP in Brasilien. W</strong><strong>ie interessant mehrdeutig heute die Begriffe liberal, Liberalität, Liberale eingesetzt werden.</strong></p>
<p><strong>Der Bonner Atomvertrag mit der Folterdiktatur von 1975 &#8211; von einem Liberalen wie Hans-Dietrich Genscher unterzeichnet: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/</a></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)</strong></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Partido_da_Frente_Liberal">http://pt.wikipedia.org/wiki/Partido_da_Frente_Liberal</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
<p><strong>Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>Bundeszentrale für politische Bildung:</strong> <a href="http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html">http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html</a></p>
<p><strong> O senador falecido Antonio Carlos Magalhães (DEM), que apoiou o golpe militar de 1964, foi apontado como o responsável direto da ação que levou à cassação, prisão e perda dos cargos públicos do ex-deputado estadual Marcelo Duarte. Eleito pelo então Movimento Democrático Brasileiro (MDB) em 1966, o jurista, hoje com 82 anos, teve os direitos políticos cassados três anos depois pelo AI-5.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<p><strong> Außenminister Genscher und sein brasilianischer Amtskollege Azeredo da Silveira unterzeichnen das Atomabkommen in Bonn 1975 &#8211; im selben Jahr wird in Sao Paulo der jüdische Journalist Vladimir Herzog totgefoltert. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen korrigiert inzwischen offizielle Angaben über Todesursachen von Regimegegnern. So war im Falle des Oppositionellen und Studentenführers Alexandre Vannucchi Leme amtlich angegeben worden, er sei 1973 durch einen Verkehrsunfall umgekommen. Nunmehr heißt es, Leme sei in Wahrheit totgefoltert worden &#8211; in einem Folterzentrum der Militärdiktatur in Sao Paulo.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/atomvertraggenscherfdcl.jpg" alt="atomvertraggenscherfdcl.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Politik muß der Freiheit und der</strong></p>
<p><strong>Würde jedes einzelnen Menschen<br />
dienen.<br />
Aber Freiheit und Verantwortung<br />
gehören für uns Liberale<br />
untrennbar zusammen.  Hans-Dietrich Genscher</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.</h2>
<p><strong>Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.</strong></p>
<p><strong>Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dikfaixa.JPG" alt="dikfaixa.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” Protest in Sao Paulo nach der Militärdiktatur.</strong></p>
<p><strong>Todesschwadronen, Folter, Militärpolizei &#8211; unter den Relikten der Militärdiktatur: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></p>
<p><strong>Em depoimento à Comissão da Verdade da Assembleia Legislativa da Bahia, ontem de manhã, tanto Marcelo Duarte como seus familiares citaram ACM como personagem central nas perseguições políticas ocorridas naquela época no estado.</strong></p>
<p><strong>&#8222;ACM foi o pior perseguidor da nossa família. Ele futucava a vida de todo mundo porque  todo mundo que era contra ele não gostava. Então ele tinha que tirar  (do seu caminho) de qualquer maneira. Ele era muito perverso&#8220;, declarou emocionada Amália Duarte, esposa do deputado cassado.</strong></p>
<p><strong>O ex-parlamentar  também lembrou dos momentos difíceis que enfrentou nas duas vezes em que foi preso. &#8222;Eu não fui torturado, maltratado fisicamente. Colocaram a gente lá, mas fui trucidado (psicologicamente). Depois fui para a Europa com a minha família. Agora,  a verdade está sendo restaurada&#8220;, disse Duarte,  sob forte comoção. )Zeitung A Tarde)</strong></p>
<h2>Ehrungen</h2>
<ul>
<li>Großkreuz des <a title="Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland">Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland</a> (Wikipedia)</li>
</ul>
<p><strong>&#8222;Das Bundesverdienstkreuz wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-rede-von-bundesausenminister-guido-westerwelle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-rede-von-bundesausenminister-guido-westerwelle/</a></p>
<p><strong>Mit wem die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP in Brasilien kooperiert:</strong> <a href="http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-240/i.html">http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-240/i.html</a></p>
<p><strong> ”Im Mittelpunkt der Stiftungstätigkeit steht bis heute die Zusammenarbeit mit den brasilianischen Liberalen. Sie sind politisch in der Partei “Democratas” (der früheren PFL) organisiert.”</strong></p>
<p><strong>Die PFL</strong><strong>(Partei der Liberalen Front)</strong><strong> wird in Brasilien zu den Rechtsparteien gezählt &#8211; als Symbolfigur wird an erster Stelle der Diktaturaktivist Antonio Carlos Magalhaes(ACM) genannt, der als Politiker sehr aktiv das nazistisch-antisemitisch orientierte Militärregime unterstützte, unter ihm hohe politische Posten bekleidete:</strong> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B4nio_Carlos_Magalh%C3%A3es">http://pt.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B4nio_Carlos_Magalh%C3%A3es</a></p>
<p><strong>Wie die PFL-Symbolfigur ACM agierte:</strong> <a href="http://www.istoe.com.br/reportagens/32825_UM+JEITO+MALVADEZA+DE+SER">http://www.istoe.com.br/reportagens/32825_UM+JEITO+MALVADEZA+DE+SER</a></p>
<p><strong>In den Ermittlungen der Nationalen Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen wird ACM als hauptsächlicher politischer Verantwortlicher für die Verfolgung von Regimegegnern im Teilstaat Bahia benannt, in dem der ACM-Clan bis heute auch bedeutenden wirtschaftlichen Einfluß hat, u.a. führende Medienunternehmen besitzt. Nicht zufällig fallen daher im deutschsprachigen Mainstream derartige Zusammenhänge in Bezug auf FDP, Westerwelle etc. unter den Tisch &#8211; gerade jetzt, in einer intensiveren Phase der Aufarbeitung der Diktaturvergangenheit:  </strong><strong>“Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit”: </strong> <a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html">http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</a></p>
<p><strong>Daß sich die FDP-Stiftung just auf PFL und Nachfolger Democratas konzentriert, spricht Bände.</strong></p>
<p><strong>Wie der katholische Menschenrechtsaktivist und Weltsozialforum-Mitgründer Chico Whitaker, Träger des Alternativen Nobelpreises,  Politiker wie ACM einstuft: </strong> <a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm">http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm</a></p>
<p><strong> ”Für mich ist geradezu ein Verbrechen, daß die Lula-Regierung mit übelsten, reaktionärsten Figuren und Parteien paktiert, ihnen das politische Überleben, eine starke Position garantiert. Im Nationalkongreß schloß Lula politische Abkommen mit Leuten wie Josè Sarney und Antonio Carlos Magalhaes – das ist doch schlimmer als Verrat! Die archaischen Oligarchien Brasiliens haben unter Lula nichts zu befürchten, können ganz beruhigt sein.“   </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/</a></p>
<p><strong>Antonio Carlos Magalhaes wird in Brasilíen der Rechten bzw. Rechtsextremen zugeordnet &#8211; sehr aufschlußreich in Bezug auf die Zusammenarbeit der deutschen FDP mit PFL/Democratas.</strong></p>
<p><strong>Antonio Carlos Magalhaes wird in brasilianischen Veröffentlichungen stets in Verbindung mit Todesschwadronen, Verbrechern der Militärdiktatur, Folter unter dem Militärregime etc. in Verbindung gebracht &#8211; darüber existieren Bücher, Studien.</strong></p>
<p><span id="more-17023"></span></p>
<p><strong>ACM</strong></p>
<p><strong>Responsável pelo atraso da Bahia por décadas, Antonio Carlos Magalhães fez do estado seu feudo particular. Derrubou inimigos com seus jogos espúrios de bastidor, deu suporte total aos gângsteres da ditadura militar e às milícias do Esquadrão da Morte e concentrou em suas mãos o monopólio da comunicação, tanto na capital Salvador, quanto no interior; agressão à repórter de TV (TV Itapoan, afiliada do SBT, em 1986). E tantas outras coisas sórdidas que poderiam gerar consequências sérias a esse blogueiro se fossem reveladas. Por tudo isso e muito mais ACM ganhou a alcunha de TONINHO MALVADEZA. (zitiert nach brasilianischer Website)</strong></p>
<p><strong>Antonio Carlos Magalhaes und die Folter: </strong> <a href="http://noticiasemrede.blogspot.com.br/2006/01/acm-e-tortura.html">http://noticiasemrede.blogspot.com.br/2006/01/acm-e-tortura.html</a></p>
<p><strong>Ein wissenschaftlich stark erforschter Aspekt ist der Rassismus im Teilstaat Bahia unter Antonio Carlos Magalhaes.</strong></p>
<p><img src="http://3.bp.blogspot.com/-vTkfNo9z0LY/UYEZeOk60GI/AAAAAAAAIgE/1RtovTKP34s/s400/Mem%C3%B3rias+das+Trevas+%E2%80%93+Uma+Devassa+na+Vida+de+Antonio+Carlos+Magalh%C3%A3es.JPG" alt="" /></p>
<p><strong>Joao Carlos Teixeira Gomes: Memórias das trevas. Uma devassa na vida de Antonio Carlos Magalhaes.</strong></p>
<p><strong>Gegen andere PFL-Politiker, darunter Jorge Bornhausen, existieren ebenfalls gravierende Beschuldigungen &#8211; was die FDP-Zusammenarbeit mit der PFL umso interessanter, delikater, aufschlußreicher macht. Natürlich hätte man gerne dazu Klarstellungen etwa von Guido Westerwelle in Brasilien &#8211; die indessen bisher ausblieben. </strong></p>
<p><strong>“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/</a></p>
<p><a href="http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000001437/09_kap8.pdf?hosts=">http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000001437/09_kap8.pdf?hosts=</a></p>
<p><strong>“Die PDS entstand als Nachfolgepartei der ARENA.”(Partei der Militärdiktatur &#8211; aus der PDS wurde die PFL)</strong></p>
<p><strong>Diktaturaktivist Marco Maciel, eine weitere Symbolfigur der PFL: </strong> <a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Marco_Maciel">http://pt.wikipedia.org/wiki/Marco_Maciel</a></p>
<p><strong>&#8222;Maciel wurde vom damaligen Senator Felinto Müller aufgebaut, Präsident der ARENA, politische Partei des Regimes&#8220;. </strong></p>
<p><strong> Mas, durante a ditadura, foi cria do então senador Felinto Muller, presidente da Arena — o partido político do regime –, ex-chefe de polícia do Rio durante a ditadura Vargas, o homem que mandou para a morte num campo de concentração nazista, grávida, Olga Benário, a mulher do líder comunista Luiz Carlos Prestes. Como presidente da Câmara dos Deputados, foi um dócil, obediente colaborador do regime, de quem também foi ministro.(Nachrichtenmagazin Veja, 2013)</strong></p>
<p><strong>Wer war Filinto Müller?</strong></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/getuliovargas.htm">http://www.ila-web.de/brasilientexte/getuliovargas.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatoren-als-name-fur-offentliche-s/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatoren-als-name-fur-offentliche-s/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-</a></p>
<p><strong><span style="font-size: large">O complô do silêncio</span></strong></p>
<p><em><strong>Pacto de sangue com ACM inclui Cartel &amp; Pequena Máfia</strong></em></p>
<p><strong>Alberto Dines</strong></p>
<p><img src="http://www.observatoriodaimprensa.com.br/artigos/images/iq310120011.jpg" alt="" align="left" /></p>
<p><strong>O livro <em>Memórias das Trevas</em> <em>? uma devassa na vida de Antonio Carlos Magalhães</em>, de João Carlos Teixeira Gomes, o Joca, tem 766 páginas das quais cerca de 700 tratam do senador Antonio Carlos Magalhães e do carlismo, um dos fenômenos políticos-mediáticos mais importantes do Brasil contemporâneo.</strong></p>
<p><strong>Bem escrito, primorosamente investigado e documentado ? por isso fascinante ?<em>Memórias das Trevas</em> é um facho de luz, flagrante de corpo inteiro sobre os mistérios que envolvem um político que manda e desmanda neste país há quatro décadas. Com o apoio de expressivos setores da intelectualidade dita de &#8222;esquerda&#8220;.</strong></p>
<p><strong>Apesar dos evidentes méritos e da crença de que no Brasil existe liberdade de expressão, autor e sua obra estão sendo vítimas da mais esmerada Conspiração de Silêncio já articulada desde os tempos da censura.</strong></p>
<p><strong>A mídia nacional e regional (com a honrosa exceção de <em>IstoÉ</em>), apoiada pela máquina administrativa do Senado e o governo da Bahia, jogou-se numa operação escancarada para abafar a repercussão do livro. Na semana de lançamento (20-28 de janeiro) saiu apenas uma única matéria reproduzindo as revelações do livro e traçando o perfil do seu autor, um dos mais importantes intelectuais da Bahia. E esta matéria saiu na <em>IstoÉ</em> [<em>veja reprodução na seção Aspas, nesta rubrica</em>]. Uma entrevista do autor para <em>Valor</em>, com duração de uma hora, saiu tão escondida, mas tão escondida que pode ser considerada como caso de estudo sobre a inocente técnica de &#8222;matar&#8220; um assunto fingindo que está sendo promovido [<em>veja, também nesta rubrica, entrevista em que o autor comenta o episódio</em>].</strong></p>
<p><strong>Nos demais veículos, o silêncio. Ou, quando não, material de descrédito sutilmente inserido como &#8222;fato jornalístico&#8220; mais relevante do que o próprio lançamento da obra: insinuações de que a editora Geração Editorial foi financiada pelos adversários de ACM, depois a barragem de releases sobre um livro impresso pela gráfica do próprio senador para desancar seu desafeto, o senador Jader Barbalho. Solertes manobras para enfiar <em>Memórias das Trevas</em>dentro do contexto da disputa pela presidência do Senado.</strong></p>
<p><strong>Mentira: o livro está sendo escrito há alguns anos e resulta de uma luta que Joca vem travando há três décadas contra o carlismo, conforme está amplamente documentado ao longo das suas 766 páginas.</strong></p>
<p><strong>Quando Mario Sergio Conti revelou num trecho perdido de seu<em>Notícias do Planalto</em> que havia um pacto de sangue entre ACM e uma das iminências pardas de <em>Veja</em>, hoje badalado colunista de oposição (pág. 108, linha 24), não poderia imaginar que estava desnudando e iniciando o desmonte de uma das mais comprometedoras relações entre fonte e veículo na moderna imprensa brasileira. Longe de beneficiar o leitor, ao longo de 20 anos o pacto <em>Veja</em>-ACM serviu para dar cobertura às andanças de ACM no período mais importante da sua incrível ascensão, dando-lhe a aura de triunfo, inexpugnabilidade e eficiência para esmagar adversários e jornalistas independentes.</strong></p>
<p><strong>Este inocente pacto de fidelidade, estendeu-se a 90% da mídia por força de dois poderosos vetores conjugados: a consolidação do Cartel Brasileiro de Mídia articulado em torno do Grupo Globo e, graças a isso, o fortalecimento do grupo que então controlava<em>Veja</em>, hoje incrivelmente entranhado não apenas na mídia impressa (semanal e diária) como na internet e até em fundações culturais. Temos assim a justaposição de poderosos interesses politico-empresariais do Grande Cartel com as perversidades da Pequena Máfia, diabólica engrenagem de promoção e silêncio centrada em torno da figura de ACM.</strong></p>
<p><strong>Quando Joca revela como ACM deu a NEC de mão beijada à Rede Globo e, em troca, ganhou para a sua repetidora de TV a programação da Venus Platinada (ver no índice remissivo do livro as referências à NEC e a Mário Garnero) está revelando um dos tentáculos menos conhecidos do Cartel, porém já desmascarado neste <em>Observatório</em>: <span style="color: #ff0000">as grandes empresas jornalísticas regionais, com um par de exceções, são aquelas associadas às repetidoras da TV-Globo, do Amazonas ao Rio Grande do Sul. </span>Isto significa que a imprensa regional ? esteio de uma sociedade informada e organizada ? <span style="color: #ff0000">está atrelada aos interesses globais ou de seus parceiros. </span>E como o faturamento de uma repetidora estadual de uma das maiores redes da TV mundial é incomparavelmente maior do que o de jornais regionais, pode-se afirmar que <span style="color: #ff0000">a nossa imprensa regional funciona <em>de facto</em> como satélite dos interesses políticos, pessoais, empresariais e hegemônicos da Globo e seus apaniguados</span> [<em>sobre o assunto, veja abaixo remissão para o artigo &#8222;Mídia, eleições e seus descontentes&#8220;</em>].</strong></p>
<p><strong>Resta perguntar: como explicar a participação de respeitáveis jornalões como a <em>Folha de S.Paulo</em>, <em>Estado de S.Paulo</em>, <em>Jornal do Brasil</em> e um semanário com a força de <em>Veja</em> neste complô contra um livro de tamanha importância? Respostas:</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000">**</span> O proprietário da <em>Folha</em> (apresentado como <em>publisher</em>) é amigo pessoal de ACM. A relação iniciou-se nos tempos da ditadura e consolidou-se quando ACM o informava pessoalmente sobre o agravamento do estado de saúde de Tancredo Neves, dando à<em>Folha</em> enorme vantagem sobre os demais jornais. ACM continua oferecendo à <em>Folha</em> valiosos subsídios informativos mesmo que, aparentemente, os dois estejam em campos políticos opostos [<span style="color: #ff0000">o senador, teoricamente, na base governista e o jornal teoricamente independente</span>]. Em troca, algumas gentilezas como o sepultamento ostensivo de <em>Memórias das Trevas</em> ou afagos aviltantes. Como este de convidar ACM para lecionar no curso interno de jornalismo da <em>Folha</em>, com direito a foto em página ímpar (<em>Folha de S.Paulo</em>, 24/1/01, pág. A 5) ? uma nódoa na formação moral dos futuros jornalistas.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000">** </span>A relação ACM-<em>Estadão</em> é mais ideológica, menos pragmática. Mas é firme e funciona em mão dupla. ACM freqüentemente sopra<em>insights</em> para os editoriais do jornalão, embora o autor das tiradas seja o tal colunista do &#8222;pacto de sangue&#8220; (aliás brigado com o jornal e, por isso, vangloria-se do seu poder). O <em>Estado de S.Paulo</em>só se referiu às <em>Memórias das Trevas</em> em notas curtas na coluna de fofocas (pág. A-4).</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000">** </span>O caso do <em>Jornal do Brasil</em> é um mistério: triturado pelo rolo compressor do Grupo Globo (cujo jornal roubou-lhe alguns de seus mais famosos colaboradores), em situação financeira reconhecidamente precária, o jornalão carioca tem tudo para destacar-se do cartel e ousar posições efetivamente independentes. Como aliás está fazendo <em>IstoÉ</em>. cuja situação não é das mais agradáveis. As críticas do <em>JB</em> à Globo são tímidas, seu comportamento no caso de <em>Memórias das Trevas</em> e de seu protagonista, até o momento, é lamentável. O que faz supor que ACM é dono de algumas varinhas de condão para resolver problemas até agora irresolvidos.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000">**</span> A Editora Abril por um lado está amarrada à <em>Folha </em>no provedor UOL, uma relação complicada que já esteve perto do rompimento (a <em>Folha</em>, por sua vez, está amarradíssima ao Grupo Globo no <em>Valor</em>, um projeto que parecia vitorioso por antecipação e que, quase um ano depois, está longe disso). Mas a Abril precisa da Globo para resolver problemas relacionados com a sua infeliz operação de TV. Além disso, mexer agora em ACM significa quebrar o <em>gentleman?s agreement</em> ora em vigor no patronato jornalístico. Significa também levantar o véu sobre o passado, sobretudo sobre as relações do senador com as pessoas que comandaram a revista por tanto tempo.</strong></p>
<p><strong>Resta perguntar: o que está acontecendo com o brilhante grupo de opinionistas de esquerda, heróis da resistência, hoje a serviço de <em>O Globo</em> e <em>Época</em>? Calar-se no lamentável episódio de <em>Laços de Família</em> vá lá ? intelectual não gosta de tratar de novela. Mas ignorar este formidável trabalho jornalístico e calar-se diante da monumental radiografia do protótipo do caudilho de direita é perturbador. Onde estão os bravos comentadores da mídia que gastaram tanto espaço para enaltecer <em>Notícias do Planalto</em>? A luz verde agora está vermelha?</strong></p>
<p><strong>Estes são mais alguns elementos a serem acrescentados a um eventual apêndice da futura reedição de <em>Memórias das Trevas</em>.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Memórias das Trevas&#8220; revela a trajetória de violência de Antonio Carlos Magalhães</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/albertodinesneu.JPG" alt="albertodinesneu.JPG" /></p>
<p><strong>Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><strong>Alberto Dines bei Edition Büchergilde &#8211; &#8222;Tod im Paradies&#8220;: </strong> <a href="http://www.amazon.de/Tod-Paradies-Trag%C3%B6die-Stefan-Zweig/dp/3936428646">http://www.amazon.de/Tod-Paradies-Trag%C3%B6die-Stefan-Zweig/dp/3936428646</a></p>
<h2>Kurzbeschreibung</h2>
<p>Erscheinungstermin: 1. September 2006</p>
<p>In Tod im Paradies übernimmt Alberto Dines die Rolle eines sorgfältigen Reporters, sensiblen Schriftstellers, erfahrenen Historikers und aufmerksamen Psychologen. Kritisch und mitfühlend zugleich zeichnet er das Porträt eines Humanisten, der sich den Anforderungen seiner Zeit nicht gewachsen sah. Er dokumentiert mit besonderer Ausführlichkeit die letzten Lebensjahre dieses erstklassigen Schriftstellers in Brasilien, beschreibt dessen Liebe zu diesem Land und geht ausführlich auf die beiderseitigen Missverständnisse ein, die zu einem tragischen Ende führten. Es ist zugleich die Biografie über einen Biografen, der bis heute in Europa unvergessen ist. Sein Schreib- und Lebensstil prägte folgende Generationen nachhaltig; zu seinen Freunden zählten u.a. Sigmund Freud, Romain Rolland und Joseph Roth. Detailliert und kenntnisreich liefert Dines Hintergrundwissen über die Situation und Atmosphäre in Brasilien in der damaligen Zeit. Die Ursachen der Entwicklung von der zunächst überschwänglichen Verliebtheit in dieses Land nach seiner ersten Brasilienreise bis zur allmählichen Enttäuschung und Vereinsamung sind vielschichtig. Dines schreibt mit großer Empathie und Einfühlungsvermögen, die es dem Leser ermöglichen, die Tragödie dieses Todes in ihrem ganzen Ausmaß und in einer Intensität zu erfahren, die keinen unberührt lassen kann. Der Selbstmord des österreichischen Autors jüdischer Herkunft wird in seiner ganzen Tragweite vermutlich nie ganz zu verstehen sein, doch Dines trägt mit den brasilienbezogenen Aspekten viele neue Erkenntnisse zu einem umfassenderen Gesamtbild bei. Das Buch machte in Brasilien bei seiner Ersterscheinung 1981 vor allem deshalb Furore, weil Alberto Dines als einer der ersten auf den Antisemitismus und die opportunistische Haltung des Vargas-Regimes einging. Die vorliegende Übersetzung ist eine Überarbeitung der bereits erweiterten 3. Auflage der brasilianischen Ausgabe und berücksichtigt neue Quellen und Zeitzeugen(Amazon)</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="0" cellspacing="0" cellpadding="5" align="left">
<tbody>
<tr>
<td width="0" height="0">
<table width="0" cellspacing="0" cellpadding="3" align="center">
<tbody>
<tr>
<td width="67" height="21">
<table border="0" width="0" cellspacing="0" cellpadding="5" align="center">
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<td>
<p align="center"><img src="http://www.geracaobooks.com.br/releases/imagens/acm.jpg" alt="" /></p>
</td>
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<p align="center"><a href="http://geracaobooks.locaweb.com.br/loja/product_details.php?id=178"><img src="http://www.geracaobooks.com.br/img/comprar.gif" alt="" width="53" height="13" border="0" /></a></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p align="justify">A Geração Editorial apresenta aos leitores um verdadeiro livro-bomba. &#8222;Memórias das Trevas &#8211; Uma Devassa na Vida de Antonio Carlos Magalhães&#8220; (800 págs, R$ 54,00), do jornalista e escritor baiano João Carlos Teixeira Gomes, narra a biografia obscura do então presidente do Senado, Antonio Carlos Magalhães.</p>
<p>A trajetória pessoal e política de ACM descrita em &#8222;Memórias das Trevas&#8220; inclui um sem número de perseguições, agressões, violência nas mais diversas formas, retaliações, truculência, covardia, autoritarismo, desmandos e toda a sorte de atitudes espúrias cometidas por um político beneficiário da ditadura militar, num reinado de mais de 40 anos de poder absoluto, que o converteu em uma espécide de dono da Bahia.</p>
<p>João Carlos Teixeira Gomes, 64 anos, é jornalista, professor universitário e um dos mais eminentes intelectuais de sua terra, sendo colega de Antonio Carlos na Academia de Letras da Bahia.</p>
<p>O livro é uma extensa e detalhada reportagem, que começa narrando o longo calvário de perseguições que o próprio autor &#8211; e o Jornal da Bahia, por ele dirigido de 1969 até 1971 &#8211; sofreu pelo então governador nomeado pela ditadura, Antonio Carlos Magalhães, que chegou a tentar condená-lo com base na Lei de Segurança Nacional. &#8222;Joca&#8220; Teixeira Gomes derrotou ACM na própria Justiça Militar por 4 a 1!</p>
<p>Com o rigor de repórter e a luta pela ética e liberdade de expressão do intelectual, o autor constrói, em &#8222;Memórias das Trevas&#8220;, uma madura e apaixonada reflexão sobre o fenômeno da tirania. Um tratado sobre a defesa da liberdade de expressão que tem como cenário a vida política do país de 64 até nossos dias. Um livro que o sociólogo Gilberto Vasconcellos apontou como o mais completo depoimento jornalístico já escrito no Brasil. &#8222;Um livro estupendo e vingador à maneira de Os Sertões, de Euclides da Cunha&#8220;.</p>
<p>&#8222;Memórias das Trevas&#8220;, com farto material fotográfico, é o primeiro livro que reúne tudo o que foi feito pelo dono da Bahia. E o que foi publicado sobre sua vida.</p>
<p>A Geração Editorial aceitou o desafio de publicar uma obra singular, recusada por uma dezena de outras editoras, que, apesar de reconhecerem o seu mérito e alta qualidade, tiveram receio de levá-la aos leitores.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/05/deutschlandjahrplakat1.jpg" alt="deutschlandjahrplakat1.jpg" /></p>
<p><span style="font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;font-size: small"><a href="http://www.deutschlandfunk.de/proteste-in-brasilien-mit-dem-segen-der-kirche.886.de.html?dram:article_id=251446">http://www.deutschlandfunk.de/proteste-in-brasilien-mit-dem-segen-der-kirche.886.de.html?dram:article_id=251446</a></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/</a></p>
<h2>“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasiliens-wahrheitskommission-uber-diktaturverbrechen-der-rechtsgerichtete-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-die-fdp-und-ihre-friedrich-naumann-stiftung-in-brasilien/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Brasilien &#8211; ein Land der Zukunft&#8220;. Ehrung für Propaganda-Buch von Stefan Zweig fällt wegen hausgemachter Umweltkatastrophe in Petropolis ins Wasser.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 14:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Dines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien - ein Land der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda-Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Zweig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/</guid>
		<description><![CDATA[Vor 70 Jahren war das Buch erstmals herausgegeben worden, vor 130 Jahren wurde Zweig geboren. 1942 beging er in Petropolis Selbstmord, nahm Gift. Wegen der jetzigen Umweltkatastrophe mußte die Start-Veranstaltung für eine ganze Reihe von Ehrungen ausfallen, melden Landesmedien. Der derzeit wegen bewußter Fahrlässigkeit und fehlender Prävention scharf kritisierte Bürgermeister von Petropolis gehört zu Lulas [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor 70 Jahren war das Buch erstmals herausgegeben worden, vor 130 Jahren wurde Zweig geboren. 1942 beging er in Petropolis Selbstmord, nahm Gift. Wegen der jetzigen Umweltkatastrophe mußte die Start-Veranstaltung für eine ganze Reihe von Ehrungen ausfallen, melden Landesmedien.</strong></p>
<p><strong>Der derzeit wegen bewußter Fahrlässigkeit und fehlender Prävention scharf kritisierte Bürgermeister von Petropolis gehört zu Lulas Arbeiterpartei PT.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/01/albertodinesneu.JPG" alt="albertodinesneu.JPG" /></p>
<p><strong>Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/prof-dr-marcus-mazzari-prasident-der-goethe-gesellschaft-brasiliens-associacao-goethe-do-brasil-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51890" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/LulaHelmutSchmidtHH.jpg" alt="LulaHelmutSchmidtHH" width="776" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.</strong></p>
<p><strong>“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…</strong></p>
<p><strong>Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)</strong></p>
<p><strong>Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/</a></strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
<p><strong>Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a></p>
<p><strong>Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/</a></p>
<p><span id="more-8273"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/unter-lula-wurde-katastrophen-praventionsplan-gestoppt-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/unter-lula-wurde-katastrophen-praventionsplan-gestoppt-laut-landesmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/20/staatstrauer-mit-vorkarneval-im-teilstaat-rio-de-janeiro-auf-hochtouren-laut-lokalmedien-fast-750-amtlich-registrierte-todesopfer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/20/staatstrauer-mit-vorkarneval-im-teilstaat-rio-de-janeiro-auf-hochtouren-laut-lokalmedien-fast-750-amtlich-registrierte-todesopfer/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/mitten-in-staatstrauer-weiter-frohlicher-vorkarneval-in-rio-de-janeiro/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/22/mitten-in-staatstrauer-weiter-frohlicher-vorkarneval-in-rio-de-janeiro/</a></p>
<p><strong>&#8222;Complexo do Alemao&#8220;, Banditenrückkehr, Massaker:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/massaker-vor-allem-an-jugendlichen-im-complexo-do-alemao-von-rio-de-janeiro-fakten-unterdruckt-von-autoritaten-betonen-kirchliche-menschenrechtsaktivisten-im-website-interview/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/rasche-banditenruckkehr-gravierende-menschenrechtsverletzungen-zeigen-die-farce-des-militar-und-polizeieinsatzes-von-rio-de-janeiro-brasiliens-richter-luis-de-barros-vidal-prasident-der-nationale/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/rasche-banditenruckkehr-gravierende-menschenrechtsverletzungen-zeigen-die-farce-des-militar-und-polizeieinsatzes-von-rio-de-janeiro-brasiliens-richter-luis-de-barros-vidal-prasident-der-nationale/</a></p>
<p><strong>Keine ausreichenden Mittel für Katastrophenhilfe und Prävention?</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/rousseff-regierung-ohne-notige-mittel-fur-katastrophenregion-prasidentin-ersucht-weltbank-um-rasche-uberweisung-eines-erbetenen-kredits/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/rousseff-regierung-ohne-notige-mittel-fur-katastrophenregion-prasidentin-ersucht-weltbank-um-rasche-uberweisung-eines-erbetenen-kredits/</a></p>
<p><strong>Maria Rita Kehl:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/brasiliens-streitkrafte-und-die-slum-diktatur3-o-impensavel-maria-rita-kehl-therapeutin-kolumnistin/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/27/acht-jahre-lula-regierung-aus-franziskaner-sicht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/27/acht-jahre-lula-regierung-aus-franziskaner-sicht/</a></p>
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		<title>&#8222;Warum reist Ahmadinedschad nicht nach Argentinien?&#8220; Stefan-Zweig-Experte Alberto Dines erinnert an die Terroranschläge.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/warum-reist-ahmadinedschad-nicht-nach-argentinien-stefan-zweig-experte-alberto-dines-erinnert-an-die-terroranschlage/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ahmadinedschad]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.observatoriodaimprensa.com.br/artigos.asp?cod=565JDB001 http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/ahmadinedschad-bei-lula-brasilien-sollte-sich-zuerst-auf-seine-inneren-probleme-konzentrierenefraim-inbar-universitat-bar-ilan-in-israel/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/07/alberto-dines-stefan-zweig-experte-sao-paulo/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.observatoriodaimprensa.com.br/artigos.asp?cod=565JDB001">http://www.observatoriodaimprensa.com.br/artigos.asp?cod=565JDB001</a></p>
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		<title>Alberto Dines, Stefan-Zweig-Experte, Sao Paulo. Gesichter Brasiliens.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 19:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/30/weltsozialforum-2009-und-die-krise-des-journalismus-publizist-und-kommunikationsexperte-alberto-dines-aus-sao-paulo-uber-niedrige-qualifikation-und-absinkendes-niveau-in-den-massenmedien/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/06/recifran-sao-paulo-die-franziskaner/#more-2514 Gesichter: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/virada-cultural-2009-sao-paulo/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/albertodinesgut2.jpg" alt="albertodinesgut2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><span id="more-2523"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/albertodinesgut.jpg" alt="albertodinesgut.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/30/weltsozialforum-2009-und-die-krise-des-journalismus-publizist-und-kommunikationsexperte-alberto-dines-aus-sao-paulo-uber-niedrige-qualifikation-und-absinkendes-niveau-in-den-massenmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/30/weltsozialforum-2009-und-die-krise-des-journalismus-publizist-und-kommunikationsexperte-alberto-dines-aus-sao-paulo-uber-niedrige-qualifikation-und-absinkendes-niveau-in-den-massenmedien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/06/recifran-sao-paulo-die-franziskaner/#more-2514">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/06/recifran-sao-paulo-die-franziskaner/#more-2514</a></p>
<p>Gesichter: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/virada-cultural-2009-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/05/virada-cultural-2009-sao-paulo/</a></p>
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		<title>Weltsozialforum 2009 &#8211; und die Krise des Journalismus. Jüdischer Publizist, Kommunikationsexperte und Stefan-Zweig-Biograph Alberto Dines aus Sao Paulo über niedrige Qualifikation und absinkendes Niveau in den Massenmedien.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 23:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Dines]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien - ein Land der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise des Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mediensteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Zweig]]></category>

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		<description><![CDATA[Bislang werden aus Belem größtenteils grob vereinfachende BlaBla-Medienberichte veröffentlicht, mit denen in Ländern wie Deutschland die politische Brisanz des Weltsozialforums heruntergespielt werden soll. Hochinteressant ist, was in diesen Berichten  alles fehlt. Entrevista com Alberto Dines: Contra o silencio e o marasmo da imprensa Por Cristina Charáo Observatorio do Direito Ã  Comunicaçáo Â Ele se define como [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bislang werden aus Belem größtenteils grob vereinfachende BlaBla-Medienberichte veröffentlicht, mit denen in Ländern wie Deutschland die politische Brisanz des Weltsozialforums heruntergespielt werden soll. Hochinteressant ist, was in diesen Berichten  alles fehlt.</strong></p>
<p>Entrevista com Alberto Dines: Contra o silencio e o marasmo da imprensa</p>
<p>Por Cristina Charáo<br />
Observatorio do Direito Ã  Comunicaçáo<br />
Â Ele se define como sendo um &#8222;do contra&#8220; e talvez náo exista melhor definiçáo para Alberto Dines. No cenÃ¡rio de marasmo e silÃªncio da mÃ­dia brasileira, Dines é um dos poucos a falar &#8211; e bastante &#8211; sobre o trabalho da imprensa, em sua avaliaçáo, limitado e ainda repleto de aberraçÃµes. E também dos poucos dispostos a abrir espaço, no ObservatÃ³rio da Imprensa criado e dirigido por ele, para que outras crÃ­ticas circulem.</p>
<p><strong>Alberto Dines entlarvte den Bluff mit dem Stefan-Zweig-Bestseller &#8222;Brasilien &#8211; ein Land der Zukunft&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</a></p>
<p><strong>&#8222;Tod im Paradies: Die Tragödie des Stefan Zweig&#8220;, Alberto Dines, Edition Büchergilde, Frankfurt am Main, 724 Seiten</strong></p>
<p><span id="more-1717"></span></p>
<p>Nesta entrevista a este outro observatÃ³rio, Dines reafirma a vocaçáo expressa de nadar contracorrente. Assume, em tempos de empolgados discursos sobre as novas tecnologias da informaçáo, que sua anÃ¡lise estÃ¡ focada na imprensa tradicional, nos grandes jornais impressos. O que náo o impede de exercer o seu sarcasmo (eventualmente confundÃ­vel com mau humor) em temas mais amplos.<!--  	google_ad_client = "pub-3196111432276770";  	google_ad_slot = "6994039295";  	google_ad_width = 468;  	google_ad_height = 60;  	//--></p>
<p>Por exemplo, é direto ao chamar de &#8222;bando de canalhas&#8220; o grupo de polÃ­ticos e empresÃ¡rios que, segundo ele, articularam-se para fechar o Conselho de Comunicaçáo Social, Ã³rgáo auxiliar do Senado previsto na Constituiçáo Federal. E indignado ao comentar a concentraçáo da propriedade no setor midiÃ¡tico, para ele o pior dos problemas da imprensa brasileira.Mesmo ao falar sobre um problema que considera como náo-problema, empolga-se. Para Dines, a questáo da exigÃªncia do diploma universitÃ¡rio para o exercÃ­cio do jornalismo náo existe. O que existe é uma grave crise na formaçáo que deprime a qualidade da máo-de-obra que chega Ã s redaçÃµes. Este problema &#8211; o da formaçáo e o papel da universidade nisso &#8211; é que deveria estar no centro das atençÃµes, em especial a iniciativa do Ministério da Educaçáo de rever a estrutura dos cursos de jornalismo.</p>
<p>&#8211; Talvez sejam dois os resquÃ­cios de 2008 que persigam a imprensa brasileira em 2009: a discussáo sobre o diploma de ensino superior especÃ­fico para o exercÃ­cio do jornalismo, com a possibilidade de que seja concluÃ­do o julgamento do mérito da questáo pelo STF, e a crise econÃ´mica, com suas conseqüÃªncias sobre as empresas de comunicaçáo. Ao combinarmos esta entrevista, vocÃª dizia que a questáo do diploma jÃ¡ seria &#8222;Ã¡guas passadas&#8220;. Ã‰ isso mesmo?<br />
&#8211; Náo existe o problema do diploma&#8230; existe o problema da qualidade da máo-de-obra nova que chega Ã s redaçÃµes. A renovaçáo dos recursos humanos, para usar a expressáo mais técnica, é extremamente preocupante, porque ela náo é qualificada. Ela ajuda a jogar pra baixo o nÃ­vel do jornalismo. Isso é um processo, um esmagamento dos dois lados: eles [os novos jornalistas] vÃªm desqualificados pelo ensino superior, sobretudo o privado, e por outro lado, aqueles que conseguem sobreviver, sáo esmagados pela mÃ¡quina do pensamento mercadolÃ³gico, das grandes empresas, o jornalismo de resultados. Entáo, vocÃª náo tem aÃ­ aquela ebuliçáo normal que existiria se vocÃª tivesse, realmente, um ensino superior produzindo naturalmente máo-de-obra qualificada.</p>
<p>&#8211; Entáo, mesmo que o STF resolva alguma coisa em relaçáo ao diploma, o problema persiste?<br />
&#8211; Quem pode dar um grande empurráo nisso é o Ministério da Educaçáo, o ministro [Fernando] Haddad. Pela primeira vez eu vejo &#8211; aliÃ¡s, eu náo conheço o ministro &#8211; um ministro sensÃ­vel Ã  idéia de que o exercÃ­cio do jornalismo tem de ser feito por pessoas com um grau de formaçáo superior Ã  simples graduaçáo, uma pÃ³s-graduaçáo, um mestrado profissionalizante. A Folha de S. Paulo publicou, e nÃ³s [ObservatÃ³rio da Imprensa] reproduzimos, um artigo na pÃ¡gina 3, hÃ¡ um mÃªs atrÃ¡s, do reitor da Universidade [Federal] da Bahia excelente, de altÃ­ssimo nÃ­vel, nesta linha. Evidente que ele náo falava do jornalismo, da formaçáo do jornalista, mas falava em geral. NÃ³s temos que dar ao nosso formando a possibilidade dele rapidamente se preparar para uma pÃ³s-graduaçáo profissionalizante, náo-acadÃªmica. Isso é vital. Ã‰ assim nos Estados Unidos. Eu passei o ano acadÃªmico em Columbia [a universidade] hÃ¡ 30 anos&#8230; o jornalismo é um mestrado, mas profissionalizante. Eu acompanhei. Eu vi o primeiro dia: eles [os estudantes] chegam de diversas Ã¡reas &#8211; em geral das ciÃªncias sociais, raramente da medicina, das ciÃªncias exatas &#8211; e imediatamente, no primeiro dia, eles váo fazer matéria. E saem, dois semestres depois, jornalistas realmente profissionalizados. Tudo bem, no Brasil, dois semestres podem ser insuficientes&#8230; fazemos trÃªs semestres. Mas esta graduaçáo, no Brasil, é insuficiente. Ela é precÃ¡ria, é insuficiente, ela náo forma, náo informa, náo dÃ¡ base, náo dÃ¡ consistÃªncia cultural. Inclusive era preciso rever este currÃ­culo. A histÃ³ria da imprensa náo é ensinada. Por isso, as empresas decidiram náo comemorar este ano, simplesmente decretaram que náo vai se lembrar os 200 anos da imprensa. Agora, se vocÃª tivesse jovens jornalistas que conhecessem esta histÃ³ria, eles teriam comemorado do seu jeito.</p>
<p>&#8211; Teriam pressionado pra que isso fosse uma pauta&#8230;<br />
&#8211; NÃ³s, ObservatÃ³rio, na televisáo, fizemos uma série de trÃªs programas &#8211; que estáo sendo reprisados agora &#8211; e tem causado grande espanto&#8230; as pessoas náo sabiam que o Brasil foi um dos Ãºltimos paÃ­ses a ter tipografia, que nÃ³s estamos atrasados em relaçáo ao México ou mesmo ao Peru em mais de 200 anos. Agora, isso é o currÃ­culo. Eu acho que nÃ³s temos que dar mais ao formando de jornalismo e simplesmente a graduaçáo náo basta. Acho que teria de ser uma pÃ³s-graduaçáo. E com isso, vocÃª poderia resolver, selecionar um pouco este material humano, fornecendo para a mÃ­dia grandes profissionais, mais qualificados. O que estÃ¡ acontecendo é que os sindicatos e as entidades profissionais náo estáo preocupados&#8230; elas querem mais profissionais diplomados para se ter mais assessor de imprensa. Hoje, a Federaçáo Nacional de Jornalistas tem mais assessor de imprensa do que jornalista.</p>
<p>&#8211; Mas o perfil da categoria é este.<br />
&#8211; Se vocÃª faz uma pÃ³s-graduaçáo profissionalizante, vocÃª tem pÃ³s-graduaçáo de assessoria, tudo bem. Eles váo estudar psicologia de massas, as coisas que interessam Ã  assessoria, mas vocÃª vai ter uma pÃ³s-graduaçáo de jornalista, de gente de redaçáo, que vai fazer matéria, que vai pra rua&#8230; Esse é um problema que transcende ao STF. Tem que mudar o enfoque&#8230;</p>
<p>&#8211; Entáo, na sua opiniáo, se fÃ´ssemos colocar em perspectiva o ano de 2009, todo jornalista, ou melhor, todo cidadáo brasileiro preocupado com a qualidade do jornalismo deveria estar mais interessado nesta oportunidade que se abriu no MEC, de discutir a estrutura escolar para a formaçáo dos jornalistas, do que na decisáo do STF?<br />
&#8211; Eu náo sou um jurisdicista. Neste ponto, eu sou pouco latinoamericano. NÃ³s vivemos muito amarradinhos Ã  lei, mas nÃ³s náo respeitamos a lei. A grande verdade é esta. Esta coisa de lei, STF&#8230; o STF tem tentado preencher algumas lacunas de desmandos que hÃ¡ no Brasil, mas o negÃ³cio é criar uma consciÃªncia: quando a gente discute diploma, o que é que a gente tÃ¡ querendo? A gente tÃ¡ querendo qualificaçáo profissional. Entáo vamos discutir qualificaçáo profissional. Ã‰ uma outra visáo&#8230; mas como eu sou minoria, estas coisas náo colam. Porque eu náo estou preocupado com este formalismo jurÃ­dico, nem estou preocupado com que a Fenaj tenha mais associados. Estou preocupado é que o que estÃ¡ chegando aÃ­ de novos quadros para as redaçÃµes, em geral, é muito fraco. Náo hÃ¡ uma renovaçáo. No passado, era o contrÃ¡rio: chegavam os chamados &#8222;focas&#8220; e eles vinham com aportes muito interessantes. Por isso eles eram recebidos. Eles encontravam o seu lugar porque tinham alguma coisa a dizer.</p>
<p>&#8211; Mudando o nosso foco: viemos de dois anos muito bons para as empresas jornalÃ­sticas, em termos de faturamento. Foram feitos alguns investimentos, redaçÃµes parando de demitir e começando a contratar. Em teoria, estamos diante de um ano que tende a náo ser táo bom&#8230; que problemas a crise econÃ´mica, que é táo alardeada pela prÃ³pria mÃ­dia, pode criar?<br />
&#8211; Eu sou sempre do contra. Estou na contracorrente&#8230; Eu náo acho que foram bons anos. Contabilmente, podem ter sido razoÃ¡veis. Contabilmente. Eu náo sou auditor, náo sou contador. O produto náo melhorou tanto assim. VocÃª continua tendo aberraçÃµes. A chamada indÃºstria jornalÃ­stica &#8211; eu detesto este nome, mas eles gostam de se chamar assim -, esta indÃºstria estÃ¡ botando aÃ­ na rua modelos muito ruins. EstÃ¡ disponibilizando produtos que estáo muito longe do que se podia produzir. Por outro lado, eles náo estáo investindo, náo estáo abrindo novas frentes. EstÃ¡ tudo muito concentrado&#8230; VocÃª tem trÃªs grandes jornais de referÃªncia nacional e vocÃª tem aÃ­ uns oito jornais regionais, de diferentes portes, com alguma qualidade. Mas esta qualidade é muito dÃ­spar. Alguns sáo melhores e outros sáo muito ruins, embora sejam donos dos respectivos mercados. VocÃª tem aÃ­ um processo de concentraçáo de mercado que é terrÃ­vel! Agora, isso sÃ³ pode ser resolvido se houver uma discussáo honesta, franca em algum organismo. Náo pode ser no governo, mas num ambiente legislativo. E aqui eu quero dizer que uma das grandes brasileiras da imprensa brasileira ou da comunicaçáo brasileira foi o que ocorreu hÃ¡ trÃªs anos &#8211; acho que é trÃªs&#8230; &#8211; quando o Conselho de Comunicaçáo Social foi fechado.</p>
<p>&#8211; A quÃª vocÃª atribui o fechamento do Conselho de Comunicaçáo Social no Senado?<br />
&#8211; Náo foi uma decisáo: foi um trambique dos polÃ­ticos, do governo e das grandes empresas de mÃ­dia pra acabar com esta possibilidade, esta tÃªnue possibilidade de vocÃª ter um fÃ³rum pra discutir as coisas. Hoje, náo tem mais isso e náo vai ter nunca mais. E tÃ¡ na Constituiçáo que tem que ter. Foi um bando de canalhas &#8211; a palavra é esta &#8211; que simplesmente se juntou pra acabar com uma conquista. Tudo bem, o conselho náo tinha força, tinha mil defeitos, mas ele tinha uma certa representaçáo. E ele tinha, digamos, uma certa vocaçáo pra ser um fÃ³rum, sem poder, mas um fÃ³rum dentro de uma casa legislativa como é o Senado, a cÃ¢mara alta. De repente, acaba-se com isso de uma forma ignominiosa. PÃµe-se um presidente que foi lÃ¡ com a tarefa de fechar o conselho. Este homem se chama Arnaldo Niskier. Este homem assumiu com esta tarefa. AcadÃªmico, amigo do Sarney, hÃ¡ mais de trinta anos que náo faz jornalismo&#8230; puseram ele na presidÃªncia do Conselho de Comunicaçáo Social e ele foi lÃ¡ pra acabar com o conselho e este nunca mais voltou a existir. VocÃª náo tem mais um fÃ³rum pra discutir isso que estamos discutindo aqui&#8230;</p>
<p>&#8211; Um fÃ³rum pÃºblico&#8230;<br />
&#8211; Um fÃ³rum pÃºblico&#8230; mesmo que ele [o CCS] seja claudicante, mas é um fÃ³rum. Durante dois anos, a gente se reuniu uma vez por mÃªs, no Senado, com toda a solenidade, numa sala de sessáo especial, com transmissáo pela TV Senado&#8230; e pela primeira vez se discutiu a concentraçáo da imprensa. Eu tive a honra de ser o primeiro a levantar isso e dizer que isso tem de entrar na pauta permanente. Mesmo que a gente náo tenha como resolver, nÃ³s temos que manter este assunto em discussáo.</p>
<p>&#8211; Neste caso, valeria a lÃ³gica de que, se pra cada veÃ­culo, faz bem haver um ombudsman, uma ouvidoria, faria bem existir um espaço pÃºblico pra se discutir esta indÃºstria da comunicaçáo no seu conjunto. Ã‰ isso?<br />
&#8211; O ideal seria que este Ã³rgáo tivesse o mÃ­nimo de poder decisÃ³rio, como por exemplo a FCC americana, a Federal Communications Commission. Embora ela tenha perdido parte da sua força, ela continua &#8211; mesmo agora, com o governo Bush &#8211; ela ainda tem força pra multar televisÃµes, impedir concentraçÃµes.</p>
<p>&#8211; E com alguma jurisdiçáo pra também tratar de conteÃºdo&#8230;<br />
&#8211; De aberraçÃµes em relaçáo ao conteÃºdo, sim. No caso, do conteÃºdo de televisáo e rÃ¡dio, porque sáo mÃ­dias que pertencem Ã  sociedade, pÃºblicas. AÃ­ vocÃª tem que se comportar dentro dos limites do espetÃ¡culo, ao contrÃ¡rio do impresso, onde a liberdade é absoluta. Agora, vocÃª tem que ter no mÃ­nimo este fÃ³rum, porque senáo a coisa vai ficar eu e vocÃª falando pelo skype&#8230; (risos).</p>
<p>&#8211; Entáo, na sua opiniáo, tendo um bom ano contÃ¡bil ou um mau ano contÃ¡bil, a qualidade do produto jornalismo náo sofre oscilaçÃµes?<br />
&#8211; Náo sofre e sobretudo vocÃª náo se prepara pra avançar. Preparar-se pra avançar pressupÃµes discussÃµes, debates, ouvir o outro, ouvir os marginais, os que estáo na contracorrente, ouvir os mais experientes. NÃ³s temos que criar no Brasil esta noçáo de que os mais velhos &#8211; e aÃ­, eu náo estou defendendo a mim, mas os mais velhos tÃªm algo a dizer. E sobretudo teráo muito a dizer porque o mundo caminha pra ser o mundo da terceira idade. A projeçáo da força das pessoas mais idosas é fantÃ¡stica. Entáo, tem que ouvir as experiÃªncias de pessoas lÃºcidas, que tÃªm alguma coisa a dizer, porque o mundo vai ser deles. Ã‰ inevitÃ¡vel. A náo ser que vocÃª decrete que o sujeito, ao chegar aos 70 anos, tem de ser fuzilado&#8230; (risos) AÃ­, eu teria que ser também&#8230; Em suma, o que tem que fazer é isso, abrir o espaço da discussáo.</p>
<p>&#8211; E quem &#8222;fecha&#8220; o espaço de discussáo?<br />
&#8211; Os jornais náo se discutem e eles embargam os espaços de discussáo. HÃ¡ um tabu combinado pelo grande pool de imprensa que náo se discute as grandes questÃµes relativas Ã  grande imprensa. No mÃ¡ximo, os ombudsmen fazem alguma crÃ­tica&#8230; E, pronto! Vivemos no mundo do silÃªncio. Justamente a esfera da vida que deveria ser a mais comunicada, a mais visÃ­vel, a mais transparente.</p>
<p>&#8211; Alguma iniciativa ou algum tema pode se colocar como uma pontinha de esperança neste mar de silÃªncio, neste mar de mesmice que vocÃª aponta na imprensa brasileira?<br />
&#8211; Eu acho que esta coisa que o Haddad, de longe, estÃ¡ sinalizando é boa, mas náo vejo muita coisa que me anime. Nem na iniciativa privada, algo do tipo &#8222;tem aÃ­ uma empresa que quer criar novos veÃ­culos&#8220;&#8230; náo tem! Náo tem nada que seja estimulante. O Rio de Janeiro, que sempre foi o centro do jornalismo brasileiro, até os anos 60 e mesmos nos 70, de repente estÃ¡ esvaziando, nivelando por baixo. O Globo, um excelente jornal, tem que lutar contra O Dia, que toca duas oitavas abaixo, que é um bom jornal, um muito bom jornal, mas é um excelente jornal popular. Ele náo vive de cobertura internacional&#8230; aÃ­, O Globo também vai tocar duas oitavas abaixo. O Jornal do Brasil também é uma picaretagem inominÃ¡vel! Entáo, o Rio de Janeiro, a segunda cidade do paÃ­s, com uma vocaçáo nacional, náo existe jornalisticamente. Mesmo porque O Globo, porque hoje é um jornal local, voltou a ser um jornal local, náo encontra muitos leitores em Sáo Paulo, por exemplo.</p>
<p>&#8211; HÃ¡ um esvaziamento de referÃªncias?<br />
&#8211; De pÃ³los, também. VocÃª polarizou tudo em Sáo Paulo. Mas a Folha de S. Paulo, O Estado de S. Paulo náo conseguem nem ser jornais nacionais, nem ser jornais locais. Eles levam surras em matéria de cobertura local, porque tentam ser nacionais, mas náo dÃ¡.</p>
<p>&#8211; E mesmo a televisáo tem se deslocado para este eixo paulistano&#8230;<br />
&#8211; A televisáo ainda consegue ser um pouco mais multi-focada, mas eu me preocupo mais com os jornais&#8230; Porque os jornais diÃ¡rios sáo a referÃªncia&#8230; Eu, quando faço anÃ¡lises, é pensando nos jornais. Eles sáo a referÃªncia: ali estÃ¡ escrito, ali estÃ¡ a tradiçáo, os paradigmas sáo estabelecidos, principalmente na chamada grande imprensa impressa. Entáo, é isso que me preocupa mais. O resto vem em seguida. E eu vejo que vocÃª náo tem coisas novas pintando por aÃ­&#8230; Ao contrÃ¡rio: Veja piorou como revista &#8211; e náo vou discutir o conteÃºdo, as posiçÃµes polÃ­ticas. A Veja, hÃ¡ dez anos, sob o ponto de vista editorial, tinha mais informaçáo, melhor texto, melhor tudo do que tem hoje. HÃ¡ 10 anos! Náo estou falando a 30 ou 40 anos. E assim vocÃª tem as outras publicaçÃµes também. NÃ³s estamos caminhando para um processo de desqualificaçáo&#8230;</p>
<p>&#8211; Nem as possibilidades colocadas pela internet, pelas novas tecnologias podem ajudar a imprensa brasileira a sair deste marasmo?<br />
&#8211; A nossa internet, os veÃ­culos que se organizam na internet, nossos portais sáo muito fracos. Eu me sirvo deles pra notÃ­cias mais quentes, pra coisa mais imediata. Mas eles náo váo me dar as referÃªncias, náo váo me dar o acompanhamento. Inclusive, eles seguem os jornais, náo os antecipam. O Uol, por exemplo, ele nunca fura a Folha. Ele tem a informaçáo e náo fura a Folha. Eu sei porque, Ã s vezes, eu tenho que fazer um comentÃ¡rio de rÃ¡dio a meia-noite e eu vejo que o Uol tÃ¡ segurando a informaçáo pra sair amanhá na Folha. A internet no Brasil ainda náo é ameaça. Ela tem os mesmos defeitos da Ã¡rea escrita, mas náo tem as qualidades. Ã‰ mais mal escrita.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/02/weltsozialforum-2009-brisanteste-debatten-von-medien-fast-durchweg-unterschlagen-nichts-uber-folter-sklavenarbeit-scheiterhaufen-slum-diktatur-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/02/weltsozialforum-2009-brisanteste-debatten-von-medien-fast-durchweg-unterschlagen-nichts-uber-folter-sklavenarbeit-scheiterhaufen-slum-diktatur-unter-lula/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/#more-1262">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/19/die-wahrheit-ist-schwer-zu-ertragen-medien-und-politik-moritz-schuller-deutschlandradio-schlimmer-ist-die-tatsache-das-die-meute-immer-in-dieselbe-richtung-lauft/#more-1262</a></p>
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		<title>Brasilien, Stefan Zweig und Judenhasser Getulio Vargas, Träger des Bundesverdienstkreuzes. Die engen Beziehungen von Vargas zur GESTAPO Adolf Hitlers. Stefan Zweig und die lukrativ gepflegten Brasilienklischees.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 21:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Dines]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/#more-8273  Deutschlandradio Kultur &#8211; Hitlers &#8222;Mein Kampf&#8220; &#8211; ein Bestseller in Brasilien: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/ „Das erfundene Paradies” Biograph Alberto Dines: &#8222;Er hat die Augen vor vielem verschlossen&#8220; Zu den geschicktesten Schachzügen der antisemitischen Diktatur des Hitlerverehrers Getulio Vargas gehörte, den Schriftsteller Stefan Zweig in die Auslandspropaganda des Regimes einzuspannen und gewünschte Brasilienklischees weltweit zu verbreiten. Die Wirkungen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/#more-8273">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/#more-8273</a></p>
<p><strong> Deutschlandradio Kultur &#8211; Hitlers &#8222;Mein Kampf&#8220; &#8211; ein Bestseller in Brasilien: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/676160/</a></strong></p>
<p><strong>„Das erfundene Paradies”<br />
Biograph Alberto Dines: &#8222;Er hat die Augen vor vielem verschlossen&#8220;</strong><br />
<strong>Zu den geschicktesten Schachzügen der antisemitischen Diktatur des Hitlerverehrers Getulio Vargas gehörte, den Schriftsteller Stefan Zweig in die Auslandspropaganda des Regimes einzuspannen und gewünschte Brasilienklischees weltweit zu verbreiten. Die Wirkungen sind bis heute spürbar: Vor 65 Jahren veröffentlichte Stefan Zweig sein Buch &#8222;Brasilien &#8211; ein Land der Zukunft&#8220; &#8211; bis heute ist es ein Weltbestseller, ein Klassiker der Brasilienliteratur und weckt auch bei Deutschen aller Generationen nach wie vor Interesse, sogar Begeisterung für das Tropenland.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/gestapo-folter-unter-brasiliens-diktator-getulio-vargas-trager-des-bundesverdienstkreuzes-der-fall-des-deutschen-harry-berger/</a></p>
<p><span id="more-131"></span><strong> Wer Brasiliens gravierende Menschenrechtsprobleme, Rassismus und fortexistierende Sklavenhaltermentalität, die keineswegs neuen Sozialkontraste indessen genauer kennt, fragt sich bei der Lektüre des literarischen Meisterwerks, ob Zweig nicht gelegentlich irrte, idealisierte, romantisierte, übertrieb, gar opportunistisch mit historischen Wahrheiten umsprang, sich da realitätsfremd ein Tropenparadies zurechtschrieb. Der brasilianische Zweig-Biograph Alberto Dines aus Sao Paulo spart just aus solchen Gründen nicht mit Kritik.<br />
Dines hat bei der edition Büchergilde in Frankfurt am Main seine rund 700 Seiten starke Zweig-Biographie „Tod im Paradies” veröffentlicht.<br />
Der Journalist und Autor zählt zu den bekannten jüdischen Persönlichkeiten Brasiliens und hat als Junge Stefan Zweig in Rio de Janeiro noch persönlich kennengelernt. Wer heute dessen Werk „Brasilien “ ein Land der Zukunft” lesen und verstehen wolle, so Dines im Website-Exklusivinterview, müsse stets die Persönlichkeit, das Charakterprofil des Dichters sowie den damaligen historischen Kontext im Blick haben. Dies betreffe Zweigs Lob für Brasiliens Rassenharmonie ebenso wie seine Beschönigung des Lebens in den Slums. Neue Studien brasilianischer Wissenschaftler, aber auch der Vereinten Nationen, beschreiben das grauenhafte Ausmaß von Rassismus und Diskriminierung in Brasilien. „Just der brasilianische Staat”, so 2006 Lucia Xavier von der NGO „Criola” in Rio, „welcher den Mythos von der Rassendemokratie konstruierte, pflegt den institutionalisierten Rassismus.” War er während Stefan Zweigs Aufenthalt etwa abgemildert, schwächer als heute? „Damals war all das noch viel grauenhafter”, konstatiert Alberto Dines. Laut Stefan Zweig löste Brasilien die Rassenfrage geradezu beispielhaft und bewundernswert. Alle Rassen, so der Dichter, lebten in vollster Eintracht miteinander. Dines setzt dagegen, daß von einer Lösung der Rassenfrage weder damals noch heute die Rede sein kann. „Aber es gab damals nicht jenen aggressiven Rassismus, den Zweig aus Europa kannte. Stefan Zweig war kein Sozialwissenschaftler, kein Anthropologe, kein Wirtschaftsexperte &#8211; und sprach auch nicht portugiesisch.” Deshalb kommt er wohl zu der irrigen Annahme, in Brasilien fehlten ein abfälliges, rassistisches Vokabular, herabsetzende Worte über Negros. „Solche Begriffe gibt es durchaus”, meint Dines. „Es ist unbestreitbar, daß man viele Jahre braucht, um in das Leben Brasiliens wirklich einzutauchen &#8211; und Stefan Zweig sagt selbst, er sei nur kurze Zeit hier gewesen, habe nur wenige Orte besucht. Er war auch kein politisierter Mensch, er täuschte, irrte sich, auch in politischen Fragen Brasiliens. Ich denke, er hat die Augen vor vielem verschlossen, ich bin da sehr kritisch.”<br />
So behauptet Zweig realitätswidrig, in Brasilien habe man noch nie von Brutalität gegenüber Tieren, gar von Hahnenkämpfen gehört. Der große Zweig kann für diese Anmerkung nur ungläubiges Kopfschütteln ernten &#8211; denn gerade die grausamen Hahnenkämpfe waren damals in Brasilien &#8211; und auch in der Region von Rio de Janeiro &#8211; außerordentlich beliebt. Schwer vorstellbar, daß Zweig davon nichts mitbekommen hatte. Das entsetzliche Vergnügen hatten die portugiesischen Kolonisatoren mitgebracht, seit 1530 gibt es darüber Berichte. Und selbst Staatschef Lulas PR-Manager Duda Mendonca ist bis heute Fan von Hahnenkämpfen, die ganze Spitze der Arbeiterpartei wußte stets davon. Bei den von Anbeginn der Kolonisierung bis heute üblichen Brandrodungen sterben ungezählte, auch seltenste, vom Aussterben bedrohte Tiere auf grausamste Art, verbrennen lebendig &#8211; und jeder Brasilianer weiß das genau. Angesichts des heute wie damals extrem sozialdarwinistischen Alltags von Brasilien erscheint Zweigs Beschreibung des brasilianischen Nationalcharakters, der Landesmentalität teilweise wie ein schlechter Witz. Hans Stern aus Rio, jüdischer Besitzer eines Juwelierkonzerns, nennt Zweigs Brasilienbuch daher „opportunistisch”:”Da schwärmt er von der Harmonie der Rassen, von der Herzensgüte des Volkes, von den bunten, lebhaften Tropen, in denen alles blüht, auch wenn es mal welkt.” Zu Zweigs Zeiten, in den vierziger Jahren sei Brasilien ein ganz primitiver Staat gewesen.<br />
&#8211;Zweigs „Geschäft” mit der Vargas-Diktatur “ Buch im Tausch gegen Dauervisum<br />
Alberto Dines erinnert daran, daß damals, 1941, in Brasilien der Diktator Getulio Vargas an der Macht war, es eine faschistische Partei mit 600000 Mitgliedern gab, die Politik, die öffentliche Meinung von grauenhaftem, aggressivem Antisemitismus geprägt waren. Das Außenministerium “ voller Antisemiten. „1941 schrieben Zeitungen, die Copacabana sei nicht wiederzuerkennen &#8211; verpestet von Leuten mit Judennasen!” Regimegegner wurden gefoltert. Ein Vargas-Dekret verbot zur Hitlerzeit, europäischen Juden, die nach Brasilien flüchten wollten, ein Einreisevisum auszustellen “ ungezählte endeten deshalb in den KZs. Für die brasilianische Historikern Maria Tucci Carneiro aus Sao Paulo ist die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte.<br />
Schon 1936 hatte der als antisemitisch verschriene Diktator Vargas in Rio taktisch geschickt Stefan Zweig empfangen “ genau zwei Tage später lieferte Vargas die Jüdin Olga Benario an Hitlerdeutschland aus, in Bernburg wurde sie vergast. „Am 27.August 1936 war die Nachricht von der Auslieferung in den brasilianischen Zeitungen.”<br />
Damals ist der deutschstämmige Filinto Müller gefürchteter Chef der politischen Polizei, hält mit seinen Leuten enge Kontakte zur Gestapo, läßt von ihr in Berlin seine Nachwuchskader ausbilden. Alberto Dines konstatiert: ”Dieses Visum war damals eine kostbare Sache für jeden Juden, der aus Europa flüchten wollte. Und Stefan Zweig machte eben ein Negocio, Geschäft mit der Vargas-Regierung “ er schrieb ein Buch zugunsten Brasiliens im Tausch gegen ein Dauervisum, erhielt es mit unglaublicher Leichtigkeit. Und wenn er ein Buch verfaßt, das günstig für das Land ist, wird er eben bestimmte Dinge nicht sagen.” Jorge Amado nennt es ein Auftragswerk. Zweig, so heißt es, habe enge Kontakte zu Diktator Vargas unterhalten. Dieser wird stets positiv erwähnt.<br />
Das Vargas-Regime macht vorhersehbar offen Propaganda für „Brasilien “ ein Land der Zukunft”. Lourival Fontes, rechte Hand von Vargas und sein Propagandachef, charakterisiert das Buch als Dienst an der brasilianischen Nation. Ausgerechnet vom Goebbels dieses Vargas ließ sich Zweig, der sich mit Brasilianern nicht in ihrer Landessprache unterhalten konnte(!), einen Übersetzer stellen sowie eine Reise in den Nordost-Teilstaat Pernambuco finanzieren. Biograph Dines erinnert daran, daß ausgerechnet Mussolini jenen hochintelligenten Propagandachef überschwenglich lobte. In der ganzen Welt verstünden nur drei Personen den Faschismus “ Fontes sei einer davon. „Mit Stefan Zweig und anderen jüdischen Persönlichkeiten ging Fontes sehr freundschaftlich um &#8211; dem vor den Nazis geflohenen französischen Juden Max Fischer half er sogar, einen Verlag zu gründen. Das ist wichtig &#8211;  man muß die brasilianische Ambiguidade, Zweideutigkeit verstehen, Brasilien ist ein zweideutiges Land.” Hat Zweig dies verstanden? „Ah “ das weiß ich nicht.”<br />
Zudem war Stefan Zweig laut Dines eine empfindsame, ängstliche Person, die nicht polemisierte und auch nicht diskutierte. „Ich hätte nicht wie Zweig reagiert &#8211;  der damals bereits tief depressiv war. Denn Zweig hatte ja Angst vor dem Krieg, flüchtete deshalb nach Brasilien “ doch der Krieg kam ihm nach. In Rio wurden Zivilschutzübungen abgehalten, wegen der deutschen U-Boote lag nachts die Copacabana im Dunkel.”<br />
Dines zitiert Zweigs Gastgeber in Rio, Abrahao Koogan, der über den Dichter auf einer Konferenz sagte: ”Er war ein feiger Mensch.”<br />
Als „Brasilien “ ein Land der Zukunft” herauskam, wurde es von der Presse wegen verschiedenster Ungereimtheiten arg verrissen “ doch jeglicher Hinweis auf politische Aspekte, gar auf die unterlassene Kritik am Antisemitismus, fehlte durchweg. Denn wer dies gewagt hätte, so Alberto Dines, wäre unter der Vargas-Diktatur womöglich verhaftet worden. Zweig antwortet auf die Vorwürfe &#8211;  ausgerechnet in einer wenig gelesenen Zeitung der Vargas-Regierung. Manche Buch-Zitate Zweigs wirken wie pure Vargas-PR:&#8220;Wer das Brasilien von heute erlebt, hat einen Blick in die Zukunft getan.&#8220; Oder:&#8220;Wer Brasilien wirklich zu erleben weiß, der hat Schönheit genug für sein halbes Leben gesehen.&#8220; Bis heute werden solche Zweig&#8211;Sprüche selbst von der Reisebürowerbung gerne übernommen.<br />
In dem Brasilienbuch brilliert er mit anschaulichen Beschreibungen der nationalen Industrie, der enormen Bodenschätze, der Landwirtschaft. Nichts davon stammt von ihm, alles hat er von dem Wirtschaftsexperten Roberto Simonsen übernommen, wie Alberto Dines betont.<br />
Dann zählt er verschiedene Irrtümer Zweigs auf. In Sao Paulo begeisterte sich dieser an einem Modellgefängnis, das nach den Methoden eines deutschen Pädagogen und Mediziners geführt wurde. ”Stefan Zweig glaubte damals, Brasilien nutze Wissen und Erfahrung anderer Völker landesweit und habe daher alle Möglichkeiten zum Wachsen. Doch just dieses Modellgefängnis von Sao Paulo wurde zu einer entsetzlichen riesigen Anstalt namens CarandirÃ¹ ausgebaut, zur Hölle für unzählige Häftlinge. Zweig konnte nicht voraussehen, daß Brasilien ins Stocken, ja zum Stillstand kommen würde. Man investierte weder in die Gefängnisse noch in die Schulbildung. Statt echter Entwicklung nur pharaonische Projekte, dazu die Auswirkungen der Bevölkerungsexplosion, der Korruption und vieler anderer negativer Faktoren. Brasilien hat sich brutalisiert.”<br />
Stefan Zweig hätte auch die Folgen der tiefverwurzelten Sklavenhaltermentalität erwähnen, den Horror der brasilianischen Sklaverei schildern müssen. Nichts davon “ stattdessen betont er, in keinem anderen Land seien die Sklaven so relativ humanitär behandelt worden. Er gewinnt dem elenden Leben der schwarzen Sklavennachfahren sogar pittoreske Seiten ab, beschreibt die Schwarzen als fröhlich und glücklich.<br />
&#8211;Dichterisch-journalistische Sorgfaltspflicht”„Er erfand das Paradies”&#8211;<br />
”Nur ein einziges Mal war er in einem Slum und idealisierte daraufhin das einfache Leben der Leute dort. Andere prominente Zugereiste, darunter Soziologen und selbst Orson Welles, hoben ebenfalls nur die pittoresken Aspekte der Armut hervor. Zweig täuschte sich “ aber das entsprach ja seinem idealisierenden, romantisierenden Naturell. Er erfand das Paradies. Sicherlich hatte er dafür einige konkrete Elemente, denn es gab gute Dinge in Brasilien. Doch jenes Paradies, das er da erdichtete, hat seinen Selbstmord nicht verhindert.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/24/50-jahre-bossa-nova-und-hitler-mussolini-die-ultrarechte-wo-standen-die-bossa-nova-stars-politisch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/24/50-jahre-bossa-nova-und-hitler-mussolini-die-ultrarechte-wo-standen-die-bossa-nova-stars-politisch/</a></p>
<p><a href="http://www.freitag.de/2001/28/01281001.php">http://www.freitag.de/2001/28/01281001.php</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/KissingerPinochet1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-53132" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/11/KissingerPinochet1.jpg" alt="KissingerPinochet1" width="1018" height="768" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Pinochet und Kissinger, der eine Trauerrede in Hamburg für Schmidt am 23.11. 2015 in einer Kirche hält. </strong></p>
<p><strong>DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/</a></strong></p>
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