Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen, der rechtsgerichtete Diktaturaktivist Antonio Carlos Magalhaes, die FDP und ihre Friedrich-Naumann-Stiftung in Brasilien, Guido Westerwelle. Magalhaes erhielt Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der jüdische Stefan-Zweig-Experte Alberto Dines über Antonio Carlos Magalhaes.

http://atarde.uol.com.br/politica/materias/1533227-ex-deputado-emociona-ao-falar-da-ditadura

Die Nationale Wahrheitskommission fördert derzeit auch stark belastende Fakten gegen den Diktaturaktivisten Antonio Carlos Magalhaes zutage, mit dem die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP bis zu dessen Tod eng zusammenarbeitete. Magalhaes gehörte zur PFL(Partei der Liberalen Front), Schwesterpartei der FDP in Brasilien. Wie interessant mehrdeutig heute die Begriffe liberal, Liberalität, Liberale eingesetzt werden.

Der Bonner Atomvertrag mit der Folterdiktatur von 1975 – von einem Liberalen wie Hans-Dietrich Genscher unterzeichnet:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/brasiliens-militardiktatur-der-atomvertrag-mit-bonn-von-1975-brasilianische-organisationen-mobilisieren-gegen-verlangerung-2014-willy-brandt-helmut-schmidt-hans-dietrich-genscher-und-die-bilater/

DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/

Kissinger hält Rede für Schmidt in Hamburg:

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/

Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:

http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/

Heinrich-Böll-Stiftung:  ”Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.”  (Wurden Sie gefragt?)

http://pt.wikipedia.org/wiki/Partido_da_Frente_Liberal

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/

Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch: 

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/

Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html

 O senador falecido Antonio Carlos Magalhães (DEM), que apoiou o golpe militar de 1964, foi apontado como o responsável direto da ação que levou à cassação, prisão e perda dos cargos públicos do ex-deputado estadual Marcelo Duarte. Eleito pelo então Movimento Democrático Brasileiro (MDB) em 1966, o jurista, hoje com 82 anos, teve os direitos políticos cassados três anos depois pelo AI-5.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/

 Außenminister Genscher und sein brasilianischer Amtskollege Azeredo da Silveira unterzeichnen das Atomabkommen in Bonn 1975 – im selben Jahr wird in Sao Paulo der jüdische Journalist Vladimir Herzog totgefoltert. 

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Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.

Brasiliens Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen korrigiert inzwischen offizielle Angaben über Todesursachen von Regimegegnern. So war im Falle des Oppositionellen und Studentenführers Alexandre Vannucchi Leme amtlich angegeben worden, er sei 1973 durch einen Verkehrsunfall umgekommen. Nunmehr heißt es, Leme sei in Wahrheit totgefoltert worden – in einem Folterzentrum der Militärdiktatur in Sao Paulo.

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Ausriß.

Politik muß der Freiheit und der

Würde jedes einzelnen Menschen
dienen.
Aber Freiheit und Verantwortung
gehören für uns Liberale
untrennbar zusammen.  Hans-Dietrich Genscher

“Das Nazi-Gesicht der brasilianischen Diktatur”. “The Nazi Face of the Brazilian Diktatorship”. Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto.

Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.

Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.

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“Wo sind unsere Toten?” Protest in Sao Paulo nach der Militärdiktatur.

Todesschwadronen, Folter, Militärpolizei – unter den Relikten der Militärdiktatur:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

Em depoimento à Comissão da Verdade da Assembleia Legislativa da Bahia, ontem de manhã, tanto Marcelo Duarte como seus familiares citaram ACM como personagem central nas perseguições políticas ocorridas naquela época no estado.

“ACM foi o pior perseguidor da nossa família. Ele futucava a vida de todo mundo porque  todo mundo que era contra ele não gostava. Então ele tinha que tirar  (do seu caminho) de qualquer maneira. Ele era muito perverso”, declarou emocionada Amália Duarte, esposa do deputado cassado.

O ex-parlamentar  também lembrou dos momentos difíceis que enfrentou nas duas vezes em que foi preso. “Eu não fui torturado, maltratado fisicamente. Colocaram a gente lá, mas fui trucidado (psicologicamente). Depois fui para a Europa com a minha família. Agora,  a verdade está sendo restaurada”, disse Duarte,  sob forte comoção. )Zeitung A Tarde)

Ehrungen

“Das Bundesverdienstkreuz wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/08/frankfurter-buchmesse-2013-rede-von-bundesausenminister-guido-westerwelle/

Mit wem die Friedrich-Naumann-Stiftung der FDP in Brasilien kooperiert: http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-240/i.html

 ”Im Mittelpunkt der Stiftungstätigkeit steht bis heute die Zusammenarbeit mit den brasilianischen Liberalen. Sie sind politisch in der Partei “Democratas” (der früheren PFL) organisiert.”

Die PFL(Partei der Liberalen Front) wird in Brasilien zu den Rechtsparteien gezählt – als Symbolfigur wird an erster Stelle der Diktaturaktivist Antonio Carlos Magalhaes(ACM) genannt, der als Politiker sehr aktiv das nazistisch-antisemitisch orientierte Militärregime unterstützte, unter ihm hohe politische Posten bekleidete: http://pt.wikipedia.org/wiki/Ant%C3%B4nio_Carlos_Magalh%C3%A3es

Wie die PFL-Symbolfigur ACM agierte: http://www.istoe.com.br/reportagens/32825_UM+JEITO+MALVADEZA+DE+SER

In den Ermittlungen der Nationalen Wahrheitskommission über Diktaturverbrechen wird ACM als hauptsächlicher politischer Verantwortlicher für die Verfolgung von Regimegegnern im Teilstaat Bahia benannt, in dem der ACM-Clan bis heute auch bedeutenden wirtschaftlichen Einfluß hat, u.a. führende Medienunternehmen besitzt. Nicht zufällig fallen daher im deutschsprachigen Mainstream derartige Zusammenhänge in Bezug auf FDP, Westerwelle etc. unter den Tisch – gerade jetzt, in einer intensiveren Phase der Aufarbeitung der Diktaturvergangenheit:  “Vom Umgang mit der Diktaturvergangenheit”:  http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

Daß sich die FDP-Stiftung just auf PFL und Nachfolger Democratas konzentriert, spricht Bände.

Wie der katholische Menschenrechtsaktivist und Weltsozialforum-Mitgründer Chico Whitaker, Träger des Alternativen Nobelpreises,  Politiker wie ACM einstuft:  http://www.ila-web.de/brasilientexte/2006/whitakeraustritt.htm

 ”Für mich ist geradezu ein Verbrechen, daß die Lula-Regierung mit übelsten, reaktionärsten Figuren und Parteien paktiert, ihnen das politische Überleben, eine starke Position garantiert. Im Nationalkongreß schloß Lula politische Abkommen mit Leuten wie Josè Sarney und Antonio Carlos Magalhaes – das ist doch schlimmer als Verrat! Die archaischen Oligarchien Brasiliens haben unter Lula nichts zu befürchten, können ganz beruhigt sein.“   http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/29/unter-lula-hat-die-soziale-ungleichheit-zugenommen-chico-whitaker-trager-des-alternativen-nobelpreises-weltsozialforum-mitgrunder-katholischer-menschenrechtsaktivist/

Antonio Carlos Magalhaes wird in Brasilíen der Rechten bzw. Rechtsextremen zugeordnet – sehr aufschlußreich in Bezug auf die Zusammenarbeit der deutschen FDP mit PFL/Democratas.

Antonio Carlos Magalhaes wird in brasilianischen Veröffentlichungen stets in Verbindung mit Todesschwadronen, Verbrechern der Militärdiktatur, Folter unter dem Militärregime etc. in Verbindung gebracht – darüber existieren Bücher, Studien.

ACM

Responsável pelo atraso da Bahia por décadas, Antonio Carlos Magalhães fez do estado seu feudo particular. Derrubou inimigos com seus jogos espúrios de bastidor, deu suporte total aos gângsteres da ditadura militar e às milícias do Esquadrão da Morte e concentrou em suas mãos o monopólio da comunicação, tanto na capital Salvador, quanto no interior; agressão à repórter de TV (TV Itapoan, afiliada do SBT, em 1986). E tantas outras coisas sórdidas que poderiam gerar consequências sérias a esse blogueiro se fossem reveladas. Por tudo isso e muito mais ACM ganhou a alcunha de TONINHO MALVADEZA. (zitiert nach brasilianischer Website)

Antonio Carlos Magalhaes und die Folter:  http://noticiasemrede.blogspot.com.br/2006/01/acm-e-tortura.html

Ein wissenschaftlich stark erforschter Aspekt ist der Rassismus im Teilstaat Bahia unter Antonio Carlos Magalhaes.

Joao Carlos Teixeira Gomes: Memórias das trevas. Uma devassa na vida de Antonio Carlos Magalhaes.

Gegen andere PFL-Politiker, darunter Jorge Bornhausen, existieren ebenfalls gravierende Beschuldigungen – was die FDP-Zusammenarbeit mit der PFL umso interessanter, delikater, aufschlußreicher macht. Natürlich hätte man gerne dazu Klarstellungen etwa von Guido Westerwelle in Brasilien – die indessen bisher ausblieben. 

“Wir wollen mehr Demokratie wagen”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/

http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000001437/09_kap8.pdf?hosts=

“Die PDS entstand als Nachfolgepartei der ARENA.”(Partei der Militärdiktatur – aus der PDS wurde die PFL)

Diktaturaktivist Marco Maciel, eine weitere Symbolfigur der PFL:  http://pt.wikipedia.org/wiki/Marco_Maciel

“Maciel wurde vom damaligen Senator Felinto Müller aufgebaut, Präsident der ARENA, politische Partei des Regimes”.

 Mas, durante a ditadura, foi cria do então senador Felinto Muller, presidente da Arena — o partido político do regime –, ex-chefe de polícia do Rio durante a ditadura Vargas, o homem que mandou para a morte num campo de concentração nazista, grávida, Olga Benário, a mulher do líder comunista Luiz Carlos Prestes. Como presidente da Câmara dos Deputados, foi um dócil, obediente colaborador do regime, de quem também foi ministro.(Nachrichtenmagazin Veja, 2013)

Wer war Filinto Müller?

http://www.ila-web.de/brasilientexte/getuliovargas.htm

http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatoren-als-name-fur-offentliche-s/

Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-

O complô do silêncio

Pacto de sangue com ACM inclui Cartel & Pequena Máfia

Alberto Dines

O livro Memórias das Trevas ? uma devassa na vida de Antonio Carlos Magalhães, de João Carlos Teixeira Gomes, o Joca, tem 766 páginas das quais cerca de 700 tratam do senador Antonio Carlos Magalhães e do carlismo, um dos fenômenos políticos-mediáticos mais importantes do Brasil contemporâneo.

Bem escrito, primorosamente investigado e documentado ? por isso fascinante ?Memórias das Trevas é um facho de luz, flagrante de corpo inteiro sobre os mistérios que envolvem um político que manda e desmanda neste país há quatro décadas. Com o apoio de expressivos setores da intelectualidade dita de “esquerda”.

Apesar dos evidentes méritos e da crença de que no Brasil existe liberdade de expressão, autor e sua obra estão sendo vítimas da mais esmerada Conspiração de Silêncio já articulada desde os tempos da censura.

A mídia nacional e regional (com a honrosa exceção de IstoÉ), apoiada pela máquina administrativa do Senado e o governo da Bahia, jogou-se numa operação escancarada para abafar a repercussão do livro. Na semana de lançamento (20-28 de janeiro) saiu apenas uma única matéria reproduzindo as revelações do livro e traçando o perfil do seu autor, um dos mais importantes intelectuais da Bahia. E esta matéria saiu na IstoÉ [veja reprodução na seção Aspas, nesta rubrica]. Uma entrevista do autor para Valor, com duração de uma hora, saiu tão escondida, mas tão escondida que pode ser considerada como caso de estudo sobre a inocente técnica de “matar” um assunto fingindo que está sendo promovido [veja, também nesta rubrica, entrevista em que o autor comenta o episódio].

Nos demais veículos, o silêncio. Ou, quando não, material de descrédito sutilmente inserido como “fato jornalístico” mais relevante do que o próprio lançamento da obra: insinuações de que a editora Geração Editorial foi financiada pelos adversários de ACM, depois a barragem de releases sobre um livro impresso pela gráfica do próprio senador para desancar seu desafeto, o senador Jader Barbalho. Solertes manobras para enfiar Memórias das Trevasdentro do contexto da disputa pela presidência do Senado.

Mentira: o livro está sendo escrito há alguns anos e resulta de uma luta que Joca vem travando há três décadas contra o carlismo, conforme está amplamente documentado ao longo das suas 766 páginas.

Quando Mario Sergio Conti revelou num trecho perdido de seuNotícias do Planalto que havia um pacto de sangue entre ACM e uma das iminências pardas de Veja, hoje badalado colunista de oposição (pág. 108, linha 24), não poderia imaginar que estava desnudando e iniciando o desmonte de uma das mais comprometedoras relações entre fonte e veículo na moderna imprensa brasileira. Longe de beneficiar o leitor, ao longo de 20 anos o pacto Veja-ACM serviu para dar cobertura às andanças de ACM no período mais importante da sua incrível ascensão, dando-lhe a aura de triunfo, inexpugnabilidade e eficiência para esmagar adversários e jornalistas independentes.

Este inocente pacto de fidelidade, estendeu-se a 90% da mídia por força de dois poderosos vetores conjugados: a consolidação do Cartel Brasileiro de Mídia articulado em torno do Grupo Globo e, graças a isso, o fortalecimento do grupo que então controlavaVeja, hoje incrivelmente entranhado não apenas na mídia impressa (semanal e diária) como na internet e até em fundações culturais. Temos assim a justaposição de poderosos interesses politico-empresariais do Grande Cartel com as perversidades da Pequena Máfia, diabólica engrenagem de promoção e silêncio centrada em torno da figura de ACM.

Quando Joca revela como ACM deu a NEC de mão beijada à Rede Globo e, em troca, ganhou para a sua repetidora de TV a programação da Venus Platinada (ver no índice remissivo do livro as referências à NEC e a Mário Garnero) está revelando um dos tentáculos menos conhecidos do Cartel, porém já desmascarado neste Observatórioas grandes empresas jornalísticas regionais, com um par de exceções, são aquelas associadas às repetidoras da TV-Globo, do Amazonas ao Rio Grande do Sul. Isto significa que a imprensa regional ? esteio de uma sociedade informada e organizada ? está atrelada aos interesses globais ou de seus parceiros. E como o faturamento de uma repetidora estadual de uma das maiores redes da TV mundial é incomparavelmente maior do que o de jornais regionais, pode-se afirmar que a nossa imprensa regional funciona de facto como satélite dos interesses políticos, pessoais, empresariais e hegemônicos da Globo e seus apaniguados [sobre o assunto, veja abaixo remissão para o artigo “Mídia, eleições e seus descontentes”].

Resta perguntar: como explicar a participação de respeitáveis jornalões como a Folha de S.PauloEstado de S.PauloJornal do Brasil e um semanário com a força de Veja neste complô contra um livro de tamanha importância? Respostas:

** O proprietário da Folha (apresentado como publisher) é amigo pessoal de ACM. A relação iniciou-se nos tempos da ditadura e consolidou-se quando ACM o informava pessoalmente sobre o agravamento do estado de saúde de Tancredo Neves, dando àFolha enorme vantagem sobre os demais jornais. ACM continua oferecendo à Folha valiosos subsídios informativos mesmo que, aparentemente, os dois estejam em campos políticos opostos [o senador, teoricamente, na base governista e o jornal teoricamente independente]. Em troca, algumas gentilezas como o sepultamento ostensivo de Memórias das Trevas ou afagos aviltantes. Como este de convidar ACM para lecionar no curso interno de jornalismo da Folha, com direito a foto em página ímpar (Folha de S.Paulo, 24/1/01, pág. A 5) ? uma nódoa na formação moral dos futuros jornalistas.

** A relação ACM-Estadão é mais ideológica, menos pragmática. Mas é firme e funciona em mão dupla. ACM freqüentemente soprainsights para os editoriais do jornalão, embora o autor das tiradas seja o tal colunista do “pacto de sangue” (aliás brigado com o jornal e, por isso, vangloria-se do seu poder). O Estado de S.Paulosó se referiu às Memórias das Trevas em notas curtas na coluna de fofocas (pág. A-4).

** O caso do Jornal do Brasil é um mistério: triturado pelo rolo compressor do Grupo Globo (cujo jornal roubou-lhe alguns de seus mais famosos colaboradores), em situação financeira reconhecidamente precária, o jornalão carioca tem tudo para destacar-se do cartel e ousar posições efetivamente independentes. Como aliás está fazendo IstoÉ. cuja situação não é das mais agradáveis. As críticas do JB à Globo são tímidas, seu comportamento no caso de Memórias das Trevas e de seu protagonista, até o momento, é lamentável. O que faz supor que ACM é dono de algumas varinhas de condão para resolver problemas até agora irresolvidos.

** A Editora Abril por um lado está amarrada à Folha no provedor UOL, uma relação complicada que já esteve perto do rompimento (a Folha, por sua vez, está amarradíssima ao Grupo Globo no Valor, um projeto que parecia vitorioso por antecipação e que, quase um ano depois, está longe disso). Mas a Abril precisa da Globo para resolver problemas relacionados com a sua infeliz operação de TV. Além disso, mexer agora em ACM significa quebrar o gentleman?s agreement ora em vigor no patronato jornalístico. Significa também levantar o véu sobre o passado, sobretudo sobre as relações do senador com as pessoas que comandaram a revista por tanto tempo.

Resta perguntar: o que está acontecendo com o brilhante grupo de opinionistas de esquerda, heróis da resistência, hoje a serviço de O Globo e Época? Calar-se no lamentável episódio de Laços de Família vá lá ? intelectual não gosta de tratar de novela. Mas ignorar este formidável trabalho jornalístico e calar-se diante da monumental radiografia do protótipo do caudilho de direita é perturbador. Onde estão os bravos comentadores da mídia que gastaram tanto espaço para enaltecer Notícias do Planalto? A luz verde agora está vermelha?

Estes são mais alguns elementos a serem acrescentados a um eventual apêndice da futura reedição de Memórias das Trevas.

“Memórias das Trevas” revela a trajetória de violência de Antonio Carlos Magalhães

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/21/stefan-zweig-und-judenhasser-getulio-vargas/

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Der jüdische Zweig-Experte Alberto Dines in Sao Paulo beim Website-Interview.

Alberto Dines bei Edition Büchergilde – “Tod im Paradies”:  http://www.amazon.de/Tod-Paradies-Trag%C3%B6die-Stefan-Zweig/dp/3936428646

Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 1. September 2006

In Tod im Paradies übernimmt Alberto Dines die Rolle eines sorgfältigen Reporters, sensiblen Schriftstellers, erfahrenen Historikers und aufmerksamen Psychologen. Kritisch und mitfühlend zugleich zeichnet er das Porträt eines Humanisten, der sich den Anforderungen seiner Zeit nicht gewachsen sah. Er dokumentiert mit besonderer Ausführlichkeit die letzten Lebensjahre dieses erstklassigen Schriftstellers in Brasilien, beschreibt dessen Liebe zu diesem Land und geht ausführlich auf die beiderseitigen Missverständnisse ein, die zu einem tragischen Ende führten. Es ist zugleich die Biografie über einen Biografen, der bis heute in Europa unvergessen ist. Sein Schreib- und Lebensstil prägte folgende Generationen nachhaltig; zu seinen Freunden zählten u.a. Sigmund Freud, Romain Rolland und Joseph Roth. Detailliert und kenntnisreich liefert Dines Hintergrundwissen über die Situation und Atmosphäre in Brasilien in der damaligen Zeit. Die Ursachen der Entwicklung von der zunächst überschwänglichen Verliebtheit in dieses Land nach seiner ersten Brasilienreise bis zur allmählichen Enttäuschung und Vereinsamung sind vielschichtig. Dines schreibt mit großer Empathie und Einfühlungsvermögen, die es dem Leser ermöglichen, die Tragödie dieses Todes in ihrem ganzen Ausmaß und in einer Intensität zu erfahren, die keinen unberührt lassen kann. Der Selbstmord des österreichischen Autors jüdischer Herkunft wird in seiner ganzen Tragweite vermutlich nie ganz zu verstehen sein, doch Dines trägt mit den brasilienbezogenen Aspekten viele neue Erkenntnisse zu einem umfassenderen Gesamtbild bei. Das Buch machte in Brasilien bei seiner Ersterscheinung 1981 vor allem deshalb Furore, weil Alberto Dines als einer der ersten auf den Antisemitismus und die opportunistische Haltung des Vargas-Regimes einging. Die vorliegende Übersetzung ist eine Überarbeitung der bereits erweiterten 3. Auflage der brasilianischen Ausgabe und berücksichtigt neue Quellen und Zeitzeugen(Amazon)

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/14/brasilien-bau-des-judischen-museums-in-sao-paulo-deutsche-regierung-beteiligt-sich-mit-rund-300000-euro-prasident-des-museums-dr-sergio-simon-und-der-deutsche-generalkonsul-friedrich-dauble-unte/

 

A Geração Editorial apresenta aos leitores um verdadeiro livro-bomba. “Memórias das Trevas – Uma Devassa na Vida de Antonio Carlos Magalhães” (800 págs, R$ 54,00), do jornalista e escritor baiano João Carlos Teixeira Gomes, narra a biografia obscura do então presidente do Senado, Antonio Carlos Magalhães.

A trajetória pessoal e política de ACM descrita em “Memórias das Trevas” inclui um sem número de perseguições, agressões, violência nas mais diversas formas, retaliações, truculência, covardia, autoritarismo, desmandos e toda a sorte de atitudes espúrias cometidas por um político beneficiário da ditadura militar, num reinado de mais de 40 anos de poder absoluto, que o converteu em uma espécide de dono da Bahia.

João Carlos Teixeira Gomes, 64 anos, é jornalista, professor universitário e um dos mais eminentes intelectuais de sua terra, sendo colega de Antonio Carlos na Academia de Letras da Bahia.

O livro é uma extensa e detalhada reportagem, que começa narrando o longo calvário de perseguições que o próprio autor – e o Jornal da Bahia, por ele dirigido de 1969 até 1971 – sofreu pelo então governador nomeado pela ditadura, Antonio Carlos Magalhães, que chegou a tentar condená-lo com base na Lei de Segurança Nacional. “Joca” Teixeira Gomes derrotou ACM na própria Justiça Militar por 4 a 1!

Com o rigor de repórter e a luta pela ética e liberdade de expressão do intelectual, o autor constrói, em “Memórias das Trevas”, uma madura e apaixonada reflexão sobre o fenômeno da tirania. Um tratado sobre a defesa da liberdade de expressão que tem como cenário a vida política do país de 64 até nossos dias. Um livro que o sociólogo Gilberto Vasconcellos apontou como o mais completo depoimento jornalístico já escrito no Brasil. “Um livro estupendo e vingador à maneira de Os Sertões, de Euclides da Cunha”.

“Memórias das Trevas”, com farto material fotográfico, é o primeiro livro que reúne tudo o que foi feito pelo dono da Bahia. E o que foi publicado sobre sua vida.

A Geração Editorial aceitou o desafio de publicar uma obra singular, recusada por uma dezena de outras editoras, que, apesar de reconhecerem o seu mérito e alta qualidade, tiveram receio de levá-la aos leitores.

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http://www.deutschlandfunk.de/proteste-in-brasilien-mit-dem-segen-der-kirche.886.de.html?dram:article_id=251446

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/28/brasilien-der-beruchtigte-diktaturaktivist-antonio-carlos-magalhaes-ausgezeichnet-mit-dem-groskreuz-des-verdienstordens-der-bundesrepublik-deutschland/

“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 28. Dezember 2013 um 18:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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