„Errichtet wird der Meiler übrigens vom französischen Staatsunternehmen Areva.“ Schwäbisches Tagblatt
Vielleicht sickert ja irgendwann bis Schwaben durch, daß Areva ein deutsch-französisches Gemeinschaftsunternehmen ist: http://de.areva.com/DE/areva-deutschland-223/areva-deutschland.html
“Willkommen bei der AREVA NP GmbH
AREVA NP, ein Unternehmen von AREVA und Siemens, ist das weltweit führende Kerntechnikunternehmen. An unseren Standorten in Frankreich, Deutschland und den USA setzen sich rund 18.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür ein, dass Kernkraftwerke rund um den Globus ihren Beitrag zu einer sicheren, wettbewerbsfähigen sowie Kohlendioxid-freien und damit umweltschonenden Stromversorgung leisten.”(Zitat Firmenwebsite)
Doppelseitige Regierungspropaganda in Zeitungen für das neue Atomkraftwerk “Angra 3″ bei Rio de Janeiro:
“Energia para novos tempos”. (Energie für neue Zeiten)
“Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.”
Auf dem 3. Forum für Atomenergie in Rio de Janeiro bekräftigte jetzt das Staatsunternehmen Eletronuclear, daß in den nächsten Jahren eine ganze Serie von Atomkraftwerken wie vorgesehen gebaut werde.
Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht” Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.
Deutsche Umweltpolitik im Ausland: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/
Brasiliens Uranproduktion: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/07/brasiliens-florierende-uranproduktion-2016-neue-uranfabrik-in-santa-quiteria-teilstaat-ceara/
Rio+20 und die Spesenritter(Hotels inzwischen ausgebucht): http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/26/rio20-und-die-immergleichen-spesenritter-rio-de-janeiros-hotels-fur-die-zeit-der-uno-konferenz-bereits-zu-94-prozent-ausgebucht-laut-landesmedien/
http://www.gmwatch.org/?option=com_content&view=article&id=13760
Sunday, 11 March 2012 21:45
GMWATCH MONATSBERICHT Nr. 102
…
DER FILM, VON DEM DER WWF NICHT WILL, DASS DU IHN SIEHST: DER PAKT MIT DEM PANDA
Laut Landesmedien liegt dies an der starken Zunahme des Fahrzeugbestandes, der zudem immer weniger mit aus Zuckerrohr erzeugtem Ethanol („Biosprit“), sondern immer mehr mit Benzin betankt wird. In den letzten zwei Jahren sank der Ethanolkonsum um 35 %, fast 6 Milliarden Liter, hieß es. In mitteleuropäischen Analysen war bislang immer von einem brasilianischen Ethanol-Boom die Rede, der fortdauern werde.
“Klimafreundliche” “Biosprit”-Erzeugung in Brasilien – Umweltdesaster am Rio Sao Francisco, massenhafte Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen durch Abfackeln der Zuckerrohrplantagen – Beseitigen der Seitenblätter – kurz vor der Ernte.
Tags: , Brasiliens Ethanolbranche
In Brasiliens führenden Zuckerrohranbaugebieten sank laut Wirtschaftsmedien 2011 die Ethanolproduktion um 19 Prozent.
E.on mit vorhersehbaren Problemen 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/20/nach-thyssenkrupp-nun-auch-eon-mit-heftig-veranderten-aussichten-in-lateinamerika-brasilien-eike-batista-chile/

Ausriß.
A central de Castilla, 80 km ao sul de Copiapó, a capital regional, demandará um investimento de 4,4 bilhões de dólares de Eike Batista. O objetivo é gerar 2.100 MW a base de carvão, mais 254 MW em usinas adjuntas com o uso de diesel.
Segundo grupos ambientalistas, a termelétrica ameaça a extraordinária biodiversidade de Punta Cachos, que abriga colônias de tartarugas marinhas, populações de pinguins e lobos-marinhos, entre outros.
Para Alex Muñoz, diretor da ONG Oceana, a decisão „dá uma oportunidade como país para evitar o erro que significa construir hoje a maior termelétrica a carvão da América do Sul“. (Exame)
„Termeletrica de Eike no Chile perde licenca.“ O Globo
Eike Batista ist laut „Forbes“ der Siebtreichste der Welt: „Ich hoffe, daß die Brasilianer Stolz empfinden, den siebtreichsten Unternehmer zu haben.“ Batista gegenüber brasilianischen Landesmedien
Auf Batistas Hafenbaustalle kam es 2012 wiederholt zu Streiks für höhere Löhne, besseren Arbeitsschutz. Die zuständige Gewerkschaft spricht von einer hohen Zahl teils tödlicher Arbeitsunfälle.
Laut Internationaler Arbeitsorganisation liegt Brasilien auf dem Welt-Ranking für tödliche Arbeitsunfälle auf dem vierten(!) Platz. Jährlich komme es zu 1,3 Millionen Arbeitsunfällen, über 2500 davon tödlich – die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Brasiliens Gefangenenseelsorgerinnen – die Deutsche Petra Pfaller: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/08/internationaler-frauentag-2012-brasiliens-katholische-gefangenenseelsorge-wurdigt-ihre-unter-lebensrisiko-wirkenden-mitarbeiterinnen-darunter-die-deutsche-petra-pfalleres-wird-immer-noch-sehr-vie/
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung besetzt Brasilien lediglich den 84. Platz.
Vor den Karren spannen…Stellen Sie sich vor, das wäre Ihr Broterwerb.
Dilma Rousseffs Bündnispartner José Sarney und Fernando Collor: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/sarney-und-collor-die-beiden-verbundeten-von-lulas-prasidentschaftskandidatin-dilma-rousseff-erinnert-herausforderer-jose-serra-in-tv-debatte/
Gemäß einer neuen Studie hat sich der Gesundheitszustand der weiblichen Führungskräfte in Unternehmen Brasiliens in den letzten Jahren deutlich verschlechtert – sie leiden, wie es hieß, erheblich mehr unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Gastritis, Depression und Diabetes als am Beginn der neunziger Jahre.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
“Da sein, wo gelitten wird”: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Nicht zufällig erhält die Rousseff-Regierung von interessierter Seite aus neoliberalen Ländern wie Deutschland sehr viel Lob. Die Regierungsarbeit von Präsidentin Dilma Rousseff wird vom Mainstream teilweise geradezu begeistert gewürdigt, als außerordentlich erfolgreich eingestuft.Wegen der ganz anderen Möglichkeiten brasilianischer Journalisten sind deren Bewertungen der Arbeit Rousseffs entsprechend verschieden.
„Promessas eleitorais de Dilma empacam em 2011.“ Folha de Sao Paulo („Wahlversprechen von Dilma stocken 2011″)
Unterdessen wurde die vorgesehen Kongreßabstimmung über das neue Waldgesetz erneut verschoben – Gesetze dieser Art beeinflussen die gravierende Umweltrealität Brasiliens indessen kaum, wie die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte vor allem nach dem UNO-Umweltgipfel von 1992 in Rio de Janeiro zeigen.
RETROCESSOS DO GOVERNO NA AGENDA SOCIOAMBIENTAL
O primeiro ano do governo da Presidente Dilma Rousseff foi marcado pelo maior retrocesso da agenda socioambiental desde o final da ditadura militar, invertendo uma tendência de aprimoramento da agenda de desenvolvimento sustentável que vinha sendo implementado ao longo de todos os governos desde 1988, cujo ápice foi a queda do ritmo de desmatamento na Amazônia no Governo Lula. Os avanços acumulados nas duas últimas décadas permitiram que o Brasil fosse o primeiro país em desenvolvimento a apresentar metas de redução de emissão de carbono e contribuíram decisivamente para nos colocar numa situação de liderança internacional no plano socioambiental.
Schöne Bilder von Seeadlern und Rotmilanen, die sonst für das Naturparadies Brandenburg werben, bekamen die 25 Interessierten am Montagabend im Brandenburger Fontane-Klub nicht zu sehen. Die Fachgruppe für Ornithologie im Nabu-Kreisverband zeigte Fotos von Fledermäusen, Sing- und Greifvögeln, die den Windrädern im Land zum Opfer gefallen sind.
Tobias Dürr, seit 20 Jahren staatlicher Vogelschutzwart in Brandenburg, stellte Zwischenergebnisse einer seit 2002 laufenden Studie zum Thema Vogelschlag an Windrädern vor. Nach stichprobenartigen Funden, die schon 2001 etwa an Anlagen bei Prützke, Netzen und Michelsdorf gemacht wurden, sollten systematisch wissenschaftlich verwertbare Daten aus dem ganzen Bundesland erhoben werden. Dadurch soll ermittelt werden, welche Bestände der Vogel- und Fledermausarten besonders von den Windkraftanlagen in Mitleidenschaft gezogen werden. „Es gibt Arten, etwa Kraniche und verschiedene Gänse, die den Rädern ausweichen. Viele andere zeigen dieses Verhalten jedoch nicht“, befand Dürr. Vor allem der große Abendsegler, Mäusebussarde, Rotmilane und viele Singvögel erkennen die Anlagen nicht als Gefahr und fallen ihnen zum Opfer. (Märkische Allgemeine)
Einfach mal nachschauen, welche Alibi-Umweltverbände bestenfalls lediglich Alibi-Kritik an der Tötung seltener Tiere durch Windkraftwerke üben, sich indessen von Anfang an für den Zubau der Landschaften mit solchen Industrieanlagen stark machten…
http://www.wdr.de/tv/weltweit/sendungsbeitraege/2012/0327/
WDR-Mitteilung:
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Sendetermin: Dienstag, 27. März 2012, 22.00 – 22.30 Uhr .
Wiederholungstermin: Montag, 02. April 2012, 14.30 – 15.00 Uhr (Wdh.).
Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisation der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf’s gute Gewissen der Spender – alle sollen sich beteiligen, wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden.
Der WWF gilt als einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt – weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film [1], der das grüne Bild des WWF entzaubert. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft.
Nach seiner Erstausstrahlung im Sommer 2011 sorgte dieser Film für heftige Reaktionen bei Spendern und Förderern des WWF. Austritte und Spendeneinbußen waren die Folge. Juristen versuchen seitdem eine Wiederholung zu verhindern.
Eine WELTWEIT-Reportage von Wilfried Huismann. Redaktion: Tibet Sinha
http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/125-WWF-wehrt-sich-mit-Luegen.html
Alibi-Kritik in Medien gehört zur Masche bestimmter „Umweltverbände“ – Beispiele gibt es fast täglich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Pakt_mit_dem_Panda
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/08/31/Schweiz/WWF-Schweiz-am-Pranger
Eine Flut von täglichen Alibi-Erklärungen solcher NGO, Verbände etc. soll der Öffentlichkeit vorgaukeln, für Umwelt und Natur werde etwas getan. Die Situation der Artenvielfalt, der Landschaftszerstörung zeigt indessen die wahren Ziele. Je mehr scheinheilig-verlogenes Öko-Geschrei und Betroffenheitsgesülze bestimmter Organisationen, Parteien und Politiker, umso weniger Bienen, Schmetterlinge und Käfer, Sperlinge, Lerchen und Milane in der Landschaft. Dafür umso mehr Autobahnen, Monokulturen und viel Asphalt dort, wo er früher undenkbar war.
Jeder kennt heute meist sogar persönlich Leute, die nach dem Motto vorgehen: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln – die Resultate sprechen Bände.
http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm
http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige

“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland
CeBIT und Brasiliens Computer-Kinder: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/
“Da sein, wo gelitten wird”: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
PRESSEMITTEILUNG Hannover/Göttingen, den 5.3.2012
Appell an CeBIT-Ehrengast Rousseff: Retten Sie die indigenen Völker im Regenwald! Verhindern Sie die Novellierung des Waldgesetzes!
Rettung in allerletzter Minute für den Wald in Brasilien und die darin lebenden indigenen Gemeinschaften – das erhoffen sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Rettet den Regenwald e.V. von der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Die Menschenrecht-ler und Umweltschützer wenden sich deshalb während der Eröffnungsveranstaltung der CeBIT 2012 am Montag in Hannover mit einer Mahnwache an den CeBIT-Ehrengast. Rousseff soll durch ihr Veto das neue Waldgesetz (Código Forestal) in ihrem Land verhindern, das am Dienstag (6.3.) verabschiedet werden soll und für die Ureinwohner und die Natur katastrophale Folgen hätte. Eine Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen wäre zur Abholzung freigegeben.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
(Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht” Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.)
Ausriß.