Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

GMWatch über WWF-kritischen Film. Und andere sogenannte Umweltorganisationen?

http://www.gmwatch.org/?option=com_content&view=article&id=13760

Sunday, 11 March 2012 21:45

GMWATCH MONATSBERICHT Nr. 102

DER FILM, VON DEM DER WWF NICHT WILL, DASS DU IHN SIEHST: DER PAKT MIT DEM PANDA

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/wwf-kritischer-wdr-film-der-pakt-mit-dem-panda-wird-wiederholt-film-der-das-grune-bild-des-wwf-entzaubert-wann-werden-entsprechende-filme-uber-andere-jedermann-bekannte-hochst-fragwurdige/

Auf der GMWatch-Seite findet sich jetzt eine englische Version [1] des Dokumentarfilms ‚Der Pakt mit dem Panda: Was uns der WWF verschweigt’ [2] [Aus rechtlichen Gründen kann der Film in Deutschland nicht gesehen werden – siehe unten. Anm. d. Übers.]:

http://www.gmwatch.eu/gm-videosb/24-corporate-takeover/13703

Der Film des preisgekrönten deutschen Filmemachers Wilfried Huismann zerstört das grüne Image des WWF [3] und deckt dessen Unterstützung für zweifelhafte Aktivitäten von Konzernen auf. Huismann grub hinter der Ökofassade des WWF und entdeckte explosive Geschichten auf der ganzen Welt.
Der Film ist eine Reise in das Herz des WWF-Imperiums und wird womöglich das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Panda für immer zerstören.

Wer in Deutschland versucht, den Film auf Youtube anzusehen [4], stellt fest, dass dies blockiert ist. Es wurde uns berichtet, dass dies so sei, weil der WWF dem Fernsehsender WDR mit rechtlichen Schritten gedroht habe.
Berichten zufolge sind die rechtlichen Schritte nicht vorangekommen und es wäre jetzt wieder legal, den Film in Deutschland zu zeigen.

Teil 3 und 4 des Film konzentrieren sich auf den ‚Runden Tisch für verantwortungsvolle Sojaproduktion’ (Round Table for Responsible Soy, RTRS), ein ‚Grünes Mäntelchen’-Programm der Industrie, das vom WWF gestartet und unterstützt wird. Der RTRS zertifiziert mit dem Herbizid Roundup gespritztes Gentech-Soja  als ‘verantwortungsvoll’, trotz der sozialen und ökologischen Zerstörung, die es verursacht.

http://www.gmwatch.eu/?option=com_content&view=article&id=12480

RTRS-Kriterien beinhalten faire Arbeitsbedingungen für Sojaproduzenten. Aber das RTRS-Mitglied Monsanto wurde mehr als einmal von argentinischen Behörden beschuldigt, dafür verantwortlich zu sein, dass Arbeiter unter sklavenähnlichen Bedingungen leben.

http://www.gmwatch.org/?option=com_content&view=article&id=13682

RTRS verschließt offenbar die Augen, denn seine Zertifizierung ‘verantwortungsvoll’ betrifft nur Sojafelder, die unter das RTRS-Zertifizierungssystem fallen.

http://www.gmwatch.eu/?option=com_content&view=article&id=13705

PROTESTE GEGEN TOXISCHES GENTECHSOJA

Dem multinationalen Nahrungsmittelhändler Ahold wurde eine von 26.000 Menschen aus ganz Europa unterzeichnete Petition überreicht, die ein Ende des grünen Deckmäntelchens wie den RTRS (Round Table for Responsible Soy) verlangt. Der RTRS zertifiziert Gentech-Soja, das mit Glyphosat gespritzt ist, als „verantwortlich“. Demonstranten berichteten, Hugo Burnes von Ahold habe zugegeben, dass der RTRS noch einen weiten Weg vor sich hat, und dass das derzeitige Zertifikationssystem das Etikett „nachhaltig“ nicht verdient.

http://www.gmwatch.eu/?option=com_content&view=article&id=13681

Ein Video des Protests können Sie hier ansehen: http://t.co/X33VU2EA

SCHON JENSEITS DES GRÜNEN MÄNTELCHENS: WWF UND DER RTRS

Einer Analyse der „Independent Science News“* zufolge hat sich der WWF mit der weltweiten Agrarindustrie, wie z. B. dem RTRS, zusammengetan, um der industriellen Landwirtschaft ein grünes Mäntelchen umzuhängen.

http://www.gmwatch.org/?option=com_content&view=article&id=13667

*Es handelt sich hier um den Online-Medien-Service „independentsciencenews.org“. Nicht zu verwechseln mit der Wissenschaftsbeilage – Independent Science News – der britischen Tageszeitung „The Independent“ [Anm. d. Über.].

Dieser Monatsrückblick ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Das englische Original befindet sich unter:
www.gmwatch.org/?option=com_monthly_review. Details zu unserem ehrenamtlichen Übersetzerteam finden sich hier:

http://www.gmwatch.org/news-languages.

Von Claire Robinson, Herausgeberin des Monatsberichts
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Dieser Beitrag wurde am Montag, 12. März 2012 um 13:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Kultur, Naturschutz, Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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