In einem Blog-Text zählt sich die Femen-Führerin zur „nationalistischen Rechten “ Brasiliens. Entsprechend groß sind jetzt im Tropenland Spott und Gelächter über den Femen-Klamauk.

Femen-„Protest“ vor Konsulat Rußlands in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/kalter-krieg-mit-femen-klamauk-nun-auch-in-sao-paulo/

Ausriß.
Laut nordamerikanischen und brasilianischen Sportmedien sind in London die angereisten Fans aus Brasilien außerordentlich negativ aufgefallen. Als herausragendes Beispiel wird auf das Volleyball-Spiel zwischen dem nordamerikanischen und dem brasilianischen Team verwiesen, bei dem die Fans aus Brasilien die Sportlerinnen aus den USA permanent u.a. mit gellenden Pfiffen herabsetzten. Die britischen Fans hätten sich bei den Sommerspielen gegenüber den Sportlern der anderen Nationen sehr respektvoll verhalten.
Reid Fordgrave, Fox Sports:
LONDON
A couple hours before, I only knew a few things about the Brazilian women’s volleyball team: That they were the defending Olympic gold medalists. That their country supported professional volleyball like no other. And that they were playing my Americans for gold once again.
Then I watched them dominate the USA, taking gold from the hands of the same American team they beat in the gold-medal game in Beijing.
And never before have I so fully despised an Olympic team.
16. August 2012
Seit Jahren wird von Naturschützern vermutet, dass Greifvögel vor den vorgeschriebenen Artenerfassungen bei Windparkplanungen “vorsorglich” vertrieben oder getötet werden, um die Durchführung eines Windparkprojektes nicht zu gefährden.Wiesenweihen können, wie andere Arten auch, wegen ihrer Seltenheit ein Ausschlusskriterium für die Genehmigung eines Windparks sein. Greifvögel verunglücken häufig an den Rotoren oder sterben ohne Kollision durch die Druckunterschiede vor und hinter dem Rotor, was zu Organschäden führt: das Barotrauma.
Im Landkreis Aurich wurde von Betreibern (Gemeinde Krummhörn) schon sehr aggressiv gegen die verfügte zeitweilige Abschaltung von zwei Anlagen an einem Wiesenweihenbrutplatz vor einem Jahr vorgegangen, von massiven Drohungen bis hin zu Schadensersatzforderungen. Das VG Gericht Oldenburg bestätigte damals die Rechtmäßigkeit der Abschaltung durch den Landkreis. Nun wurden Bereich der benachbarten Stadt Norden in einem Windpark-Planungsgebiet zwei Totschlagfallen entdeckt (vollständiger Zeitungsartikel aus der Emder Zeitung vom 10. August 2012 hier: .pdf Emder Zeitung: Fallensteller jagen Greifvögel im Windpark Norden). Die Vermutung liegt daher nahe, dass damit unliebsame Genehmigungshemmnisse beseitigt und spätere renditemindernde Abschaltungen vermieden werden sollten: Wo sich keine Wiesenweihen mehr aufhalten, darf gebaut werden und muss auch nicht abgeschaltet werden. Es ist ferner zu vermuten, dass dieser Fall nur die Spitze des Eisberges bei der Nachstellung, Vertreibung oder Tötung von streng geschützten Arten bei Windparkplanungen oder des laufenden Betriebs ist. Die Polizei hat dem Vernehmen nach inzwischen schon mehrere Jäger vernommen, keiner will es gewesen sein, und Windmüller “verurteilen” diese Praktiken (Ostfriesischer Kurier, Norden, 16. August 2012: .pdf_Greifvogelfallen )

Gebäude des Innenministeriums in Sao Paulo.

Ausriß – Streikende vor Rousseff-Palast. Wegen ihrer Politik erhält die Staatspräsidentin aus Mitteleuropa seit Amtsantritt sehr viel Lob, wird als hervorragende Administratorin gerühmt.

Hausen an stinkender Kloake – in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser Kate.”(Mutter von vier Kindern) Cachoeirinha-Slum, nahe dem Platz des Adveniat-Gottesdiensts.
Rousseffs Wirtschaftspolitik – die Versionen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/brasilien-boom-oder-absturz-der-wirtschaft-viele-versionen-zur-brasilianischen-wirtschaftslage-zum-aussuchen-in-deutschsprachigen-medien/

Nachrichtenmagazin „Veja“: „Der Kapitalismus-Schock von Dilma“.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/
Die Grünen und der „Biosprit“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/
Forderung zum E-10-Stopp: MISEREOR begrüßt Vorstoß Niebels
(Aachen, 16.8.2012) MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel hat den Vorstoß von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, die Beimischungspflicht von Biokraftstoffen auszusetzen, begrüßt. „Dass auch die EU-Staaten mit der Beimischungspolitik künstlich die bestehende Nahrungsmittelknappheit dramatisch verschärfen, ist angesichts der drohenden Hungerkrise durch nichts mehr zu rechtfertigen“, so Spiegel. So drohe durch die Dürre im Mittleren Westen der USA und die damit einhergehenden Preissteigerungen, der Hunger in vielen importierenden Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika massiv zuzunehmen. Spätestens jetzt sei auch die Europäische Union (EU) gefragt, den Markt zu entlasten und der Ernährungssicherung Priorität einzuräumen.
Sao Paulo.
Auch der bizarrste Agitprop wurde skrupellos entgegen der Fakten-und Datenlage in den deutschen Wirtschaftsmainstream durchgeschaltet:
„Kampfansage aus Lateinamerika: Brasilien rechnet weiter mit rasantem Wachstum und will bald große europäische Volkswirtschaften überflügeln…Die Wirtschaft Brasiliens wird in den Worten des brasilianischen Finanzministers die französische und womöglich sogar die deutsche überholen und noch vor 2015 die fünftgrößte Wirtschaft der Welt sein.“
“Brasilien will Deutschland überholen”. Deutsche Zeitschrift “Focus” 2011, Ausriß.
In den deutschsprachigen Medien häufen sich die Versionen zur brasilianischen Wirtschaftssituation immer mehr – die Medienkonsumenten haben die freie Wahl, sich zwischen den üblichen Lob-und Hudel-Analysen über „Boom“ und „Wirtschaftswunder“ einerseits und Berichten über Wirtschaftsflaute, gar „Absturz der Wirtschaft“ zu entscheiden.
„Millionäre produziert das Boomland Brasilien im Tagesrhythmus.“
„Die Welt“: http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html
„Mit wahnsinnigen Zahlen in allen Wirtschaftszweigen ist es bald eines der wichtigsten Länder der Welt.„„Ölriese Brasilien“: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/
Wie im Supermarkt kann sich der Konsument Mitte 2012 zudem für Produkte entscheiden, die Brasiliens Industrie als boomend darstellen – oder ganz gegenteilig – in Deindustrialisierung und Produktionsrückgang, Stagnation. Gleiches gilt für die Kompetenz des brasilianischen Ölkonzerns PETROBRAS, die Größe der Ölvorkommen, die brasilianische Infrastruktur – sowie die Wirtschaftspolitik der als exzellente Administratorin gerühmten Staatschefin Dilma Rousseff. Gewöhnlich fehlt der Hinweis, daß Rousseff wegen ihrer Chefposten in der Vorgängerregierung unter Lula dafür (mit-)verantwortlich ist, daß sich Brasilien derzeit in der so oder so dargestellten Lage befindet.
Uraltbekanntes: http://www.wiwo.de/politik/ausland/aus-der-weiten-welt-brasilien-das-ende-der-wachstumsstory-seite-all/6876714-all.html
“Was ist bloß los mit Brasilien? Vor kurzem noch feierte alle Welt das Land als neue Wirtschaftssupermacht. Die meisten Ökonomen prognostizierten für Brasilien ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent jährlich bis 2020.”
Weltwirtschaftsforum-Daten zu Brasilien 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/brasilien-neue-statistische-daten-des-weltwirtschaftsforums-fur-2012-bemerkenswerte-verschlechterungen-gegenuber-2011/
Tags: Brasilien – Produktivität 2012

Laut Angaben von “Exame” stagniert Brasiliens Produktivität seit drei Jahrzehnten. In den Jahren nach 2000 stieg die Produktivität jährlich nur um 0,9 Prozent – was nicht ausreichte, die vorangegangene Produktivitätsverringerung auszugleichen. Die USA investieren sechsmal mehr als Brasilien, das Pro-Kopf-Einkommen in den Vereinigten Staaten ist fünfmal höher als in Brasilien. Brasilianer arbeiten mehr Stunden als die Bevölkerung in den meisten hochentwickelten Staaten, beispielsweise in Deutschland. Mit weniger Arbeitsstunden ist der deutsche Arbeiter viermal produktiver als der brasilianische, laut Exame. Brasiliens Produktivität ist die gleiche wie in den siebziger Jahren, was gravierende Auswirkungen auf das Land und dessen Unternehmen hat.
Zu den Gründen der niedrigen Produktivität zählt Exame das niedrige Bildungsniveau. Brasilien haben im Durchschnitt nur 7,5 Schuljahre aufzuweisen, die Nordamerikaner dagegen zwölf. Nur 35 Prozent der Schüler in den brasilianischen Mittelschulen sind tatsächlich alphabetisiert – sind also u.a. fähig, eine Gebrauchsanweisung komplett zu verstehen. Der Software-Hersteller Totvs in Sao Paulo mit 5600 Angestellten mußte in Mountain View im US-Silicone Valley eine Filiale mit 12 Angestellten eröffnen, um dort komplett die Totvs-Softwares zu entwickeln. Der Totvs-Chef Cosentini:”Es gibt in Brasilien schlichtweg keine Leute, die das machen könnten.” Ein brasilianischer Angestellter hat eine Anlernzeit von bis zu 120 Tagen – bei einem Beschäftigten in den USA reichen 30 Tage. “Der Nordamerikaner kommt schon zuverlässig und bereit ins Unternehmen”, laut Cosentini. “Brasilien ist mangelhaft und schwach bei allen für die Produktivität wichtigen Faktoren, wie Innovation, Bildung und Infrastruktur”, laut Gustavo Franco, Ex-Chef der Zentralbank. In Norwegen, so ein weiteres von Exame genanntes Beispiel, leisten drei Personen in einem Verkaufsunternehmen die gleiche Arbeit, für die in Brasilien 18 Leute nötig sind. In Brasiliens Landwirtschaft haben lediglich etwa 20 Prozent der Produzenten eine mittlere oder hohe Produktivität.
Anteil am Welthandel nur ein einziges Prozent:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/
“Die Welt”: http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html
Tags: Brandrodungen in Brasilien 2012
Tags: Brasiliens Amazonas-Schutz 2012
http://exame.abril.com.br/meio-ambiente-e-energia/noticias/brasil-retrocede-na-protecao-a-amazonia-2
Urwald wird auch durch von Flugzeugen gesprühte Entwaldungsgifte vernichtet – siehe Vietnamkrieg. Betroffen seien dabei auch Menschen und Tiere, laut Umweltbehörden.

Goldgräber fackeln in illegalem Schürfgebiet des Amazonas-Teilstaats Roraima Urwald ab – Regierung greift nicht ein.
Uraltbekannt: „Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E 10 jetzt aussetzen.“
„Biosprit“ galt in Brasilien stets als sehr schädlich für den Klimawandel – u.a. die katholische Kirche hat von Anfang an auf die verheerenden Folgen verwiesen.
Blumenau/Sachsen.
Trotz der Hungersituation in Brasilien hatte Frei Betto aus mitteleuropäischen Ländern von den in Frage kommenden „Institutionen“ oder „Bewegungen“ keinerlei ernstzunehmende Unterstützung erhalten – üblich bei Menschenrechte betreffenden Problemen.
Auffällig niedrige Produktivität Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/27/boomland-brasilien-die-angeblich-aufstrebende-wirtschaftsmacht-warum-sind-wir-so-unproduktiv-fuhrende-wirtschaftszeitschrift-exame-beschreibt-brasiliens-enormen-wirtschaftlichen-ruckst/
Hintergrund von 2007:
Die Produktion von Agro-Treibstoffen hat der bekannte brasilianische Dominikanerbruder und Befreiungstheologe Frei Betto angesichts des Hungers in der Welt als unverantwortlich und unmenschlich verurteilt.
Pussy Riot, Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Montag, 27. August 2012 von Klaus Hart **
http://www.youtube.com/watch?v=9WQFt1qVjc4
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1280435/Vom-gefaehrlichen-Leben-kritischer-Kuenstler

Ausriß, Aktion in Sao Paulo.
Wirtschaftszeitung „Valor economico“:
‚Tempestade perfeita‘ atinge balanços
„Uma tempestade perfeita que combinou variação cambial, crise externa e desaceleração interna transformou o segundo trimestre em um dos piores da história recente das companhias de capital aberto brasileiras.“
Tags: Brasilien und Krise, Dilma Rousseff und Krise 2012
Rousseffs Wirtschaftspolitik – die Versionen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/16/brasilien-boom-oder-absturz-der-wirtschaft-viele-versionen-zur-brasilianischen-wirtschaftslage-zum-aussuchen-in-deutschsprachigen-medien/

Nachrichtenmagazin “Veja”: “Der Kapitalismus-Schock von Dilma”.
http://oglobo.globo.com/economia/dilma-pais-esta-300-preparado-para-enfrentar-crise-4961436
Rousseff sagte laut Landesmedien, in Europa habe sich die Situation in den letzten Wochen ziemlich verschlechtert – “doch Brasilien geht es sehr gut.” Einige Länder Europas hätten Arbeitslosenraten, die “wir hier nie akzeptieren würden”. Brasilien besitze alle Konditionen, um Turbulenzen zu widerstehen. “Wir haben nicht die gravierenden Probleme der Vereinigten Staaten und Europas”, wurde Rousseff zudem zitiert.
Brasilianische Wirtschaftsexperten werten indessen die deutliche Abwertung der brasilianischen Landeswährung Real in den letzten Tagen und Wochen als deutlichen Hinweis auf das schwindende Vertrauen der Weltwirtschaft in Brasilien. Rousseff machte ihre Äußerungen im höchstentwickelten brasilianischen Teilstaat Santa Catarina, der indessen seit Jahren unter einer absurden Vernachlässigung der von Brasilia verantworteten Infrastruktur, darunter der Bundesstraßen, leidet – und die Rousseff-Regierung daher in eine blamable Lage brachte. Rousseff kündigte nunmehr an, daß Gelder für längst überfällige Straßenprojekte freigegeben werden sollen.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Systemkritische Musik – anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/17/brasiliens-populare-systemkritische-musikerin-rita-lee-tudo-vira-bostaalles-wird-zu-scheise-youtube-lulas-arbeiterpartei-nicht-gehaltene-versprechen-korruption-die-sondergerichte-der-slu/
Hausen an stinkender Kloake – in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo. “Ich lebe hier schon 14 Jahre so in dieser Kate.”(Mutter von vier Kindern) Cachoeirinha-Slum, nahe dem Platz des Adveniat-Gottesdiensts.