http://www.sos-kinderdoerfer.de/Wo-Wir-Helfen/Amerika/Brasilien/Pages/default.aspx
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
Sehr erfolgreiche Auslandspropaganda – und die Sicht von „SOS-Kinderdörfer“:
Die Kinder in Brasilien brauchen Ihre Hilfe!
In dem größten und bevölkerungsreichsten Land Südamerikas gibt es extreme soziale und wirtschaftliche Unterschiede. Die Schere zwischen Arm und Reich ist weit geöffnet. Einer kleinen und sehr wohlhabenden Oberschicht steht eine große Masse Besitzloser gegenüber. Aufgrund der hohen Schuldenlast des Landes hat der Staat zuletzt immer weniger für Soziales ausgegeben. Darunter leiden vor allem auch die Kinder, die fast ein Drittel der Bevölkerung ausmachen: In Brasilien leben rund 62 Millionen Kinder und Jugendliche, die jünger als 18 Jahre sind.
(Mitarbeiter von SOS-Kinderdörfer in Brasilien wirbt in der City von Sao Paulo um Unterstützer)
http://www.afropress.com/noticiasLer.asp?id=2582
Mauricio Pestana, Herausgeber der Schwarzenzeitschrift „Raca Brasil“ im Website-Interview wenige Tage nach dem Obama-Besuch in Brasilien: “Ich saß im Opernhaus von Rio de Janeiro direkt vor Obama, nur etwa fünf Meter entfernt. Hätten wir einen großen nationalen Schwarzenführer, der den Willen der dunkelhäutigen Gemeinde ausdrückt – und hätte dieser mit Obama gesprochen, hätte er sich in Brasilien vielleicht zur Rassenfrage geäußert. In der brasilianischen Schwarzenbewegung war vor Obamas Ankunft allgemeine Hauptposition, daß der US-Präsident zur hiesigen Rassenproblematik Stellung beziehen muß. Die Rassismusfrage ist in der heutigen Welt schließlich gravierend. Ich persönlich bin indessen der Meinung, daß wir in Brasilien in dieser Beziehung erst einmal unsere Hausaufgaben machen müssen, bevor wir Forderungen an Obama stellen können. Ein Krieg, wie jetzt der Libyenkrieg, ist schlecht unter jedem Blickwinkel – wir dürfen nicht vergessen, daß dort in Libyen Zivilisten sterben. ”
Mauricio Pestana im Franziskanerkloster von Sao Paulo.
Die brasilianische Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Rousseff-Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, Brasiliens Rassenproblematik auf die Agenda des Obama-Besuchs zu setzen. Wie Afropress meldete, habe man indessen von der Ministerin keinerlei Antwort erhalten. Zudem gebe es keinerlei Informationen über unabhängige Initiativen der brasilianischen Regierung in dieser Richtung.
Mitarbeiter der SOS-Kinderdörfer wirbt Unterstützter in der City von Sao Paulo 2011.
Mauricio Pestana, Herausgeber der Schwarzenzeitschrift “Raca Brasil” im Website-Interview wenige Tage nach dem Obama-Besuch in Brasilien: “Ich saß im Opernhaus von Rio de Janeiro direkt vor Obama, nur etwa fünf Meter entfernt. Hätten wir einen großen nationalen Schwarzenführer, der den Willen der dunkelhäutigen Gemeinde ausdrückt – und hätte dieser mit Obama gesprochen, hätte er sich in Brasilien vielleicht zur Rassenfrage geäußert. In der brasilianischen Schwarzenbewegung war vor Obamas Ankunft allgemeine Hauptposition, daß der US-Präsident zur hiesigen Rassenproblematik Stellung beziehen muß. Die Rassismusfrage ist in der heutigen Welt schließlich gravierend. Ich persönlich bin indessen der Meinung, daß wir in Brasilien in dieser Beziehung erst einmal unsere Hausaufgaben machen müssen, bevor wir Forderungen an Obama stellen können. Ein Krieg, wie jetzt der Libyenkrieg, ist schlecht unter jedem Blickwinkel – wir dürfen nicht vergessen, daß dort in Libyen Zivilisten sterben. ”
Die brasilianische Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Rousseff-Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, Brasiliens Rassenproblematik auf die Agenda des Obama-Besuchs zu setzen. Wie Afropress meldete, habe man indessen von der Ministerin keinerlei Antwort erhalten. Zudem gebe es keinerlei Informationen über unabhängige Initiativen der brasilianischen Regierung in dieser Richtung.
Attentate auf Systemkritiker: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/attentat-auf-brasilianischen-systemkritiker-ricardo-gama-in-rio-de-janeirocopacabana-anwalt-von-drei-schussen-darunter-in-kopf-getroffen/
Brasilien, Vergangenheitsbewältigung: http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
http://ricardo-gama.blogspot.com/
Das Attentat ereignete sich ganz in der Nähe des Marriott-Hotels, von dem aus Barack Obama die Angriffe auf Libyen mitkoordiniert hatte. Der Systemkritiker befindet sich in gravierendem Zustand in einer Klinik.
Die Diktatur des organisierten Verbrechens in den Slums – Ricardo Gama mit TV-Video über Rio de Janeiro: http://ricardo-gama.blogspot.com/2011/03/rede-record-mostra-como-vive-uma.html
In Ländern der ersten Welt wie Deutschland ist wenig Mitleid mit den brasilianischen Slumbewohnern zu spüren, die dem sadistischen Terror, der Slum-Diktatur des organisierten Verbrechens ausgesetzt sind. Slumbewohner sind überwiegend Dunkelhäutige – Hinweis auf den Rassismus in Brasilien.
Das Attentat und die Reaktionen des Auslands: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/30/yoani-sanchez-systemkritische-bloggerin-in-kuba-kollege-ricardo-gama-in-brasilien-erlitt-jetzt-attentat-doch-offenbar-keinerlei-reaktion-des-auslands/
Kirchliche Projekte helfen: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/kolpingfamilie-friedewald-hilft-brasilien-hersfelder-zeitung-kleiderspenden-fur-boomland-global-player-achtgroste-wirtschaftsnation/
http://www.adital.org.br/site/noticia.asp?lang=PT&cod=54847
Voltando à passagem de Barack Obama ao Brasil, sua visita ao mesmo tempo vela e revela que „o rei está nu”, de acordo com a conclusão de Hans Christian Andersen, em A nova roupa do rei. E não só ele, mas todos nós que, diante das notícias diárias e sensacionalistas dos meios de comunicação, recheadas de violência e sangue, tiritamos de medo dentro de nossos lares profusamente revestidos com os artefatos da última moda em conforto e segurança. A sociedade está nua! Tanto mais nua quanto mais carecida de vistosas vestes para proteger-se. O presidente dos Estados Unidos aparece como um símbolo dessa nudez simultaneamente oculta e exposta. O homem mais poderoso da terra é também o mais frágil. O mais necessitado de um exército de homens, olhos eletrônicos e armas que o façam caminhar sem risco. Sua força imperial corresponde a sua fraqueza de homem encarcerado na teia de aranha de um sistema de segurança tão fantástico quanto fóbico.
Mauricio Pestana im Website-Interview wenige Tage nach dem Obama-Besuch in Brasilien: „Ich saß im Opernhaus von Rio de Janeiro direkt vor Obama, nur etwa fünf Meter entfernt. Hätten wir einen großen nationalen Schwarzenführer, der den Willen der dunkelhäutigen Gemeinde ausdrückt – und hätte dieser mit Obama gesprochen, hätte er sich in Brasilien vielleicht zur Rassenfrage geäußert. In der brasilianischen Schwarzenbewegung war vor Obamas Ankunft allgemeine Hauptposition, daß der US-Präsident zur hiesigen Rassenproblematik Stellung beziehen muß. Die Rassismusfrage ist in der heutigen Welt schließlich gravierend. Ich persönlich bin indessen der Meinung, daß wir in Brasilien in dieser Beziehung erst einmal unsere Hausaufgaben machen müssen, bevor wir Forderungen an Obama stellen können. Ein Krieg, wie jetzt der Libyenkrieg, ist schlecht unter jedem Blickwinkel – wir dürfen nicht vergessen, daß dort in Libyen Zivilisten sterben. “
Die brasilianische Schwarzenbewegung hatte versucht, über die neue Rousseff-Ministerin für Rassengleichheit, Luiza Bairros, Brasiliens Rassenproblematik auf die Agenda des Obama-Besuchs zu setzen. Wie Afropress meldete, habe man indessen von der Ministerin keinerlei Antwort erhalten. Zudem gebe es keinerlei Informationen über unabhängige Initiativen der brasilianischen Regierung in dieser Richtung.
Deutscher Bundespräsident Walter Scheel, FDP: „Die Toleranz ist das Grundprinzip der brasilianischen Rassendemokratie. Konflikte friedlich zu lösen, ist alte Tradition in ihrem Land.“
Scheel zeichnete den Folterdiktator Ernesto Geisel während der Militärdiktatur mit dem Großkreuz zum Bundesverdienstorden der Sonderklasse aus.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, der Iran auf dem 70. und Brasilien abgeschlagen auf dem 73. Platz.
Wie es hieß, sank der Verkauf gegenüber den Vormonaten Januar und Februar, „Biosprit“ wurde danach seit November um 22 Prozent teurer, wird in Sao Paulo bereits für 2.30 Real/ Liter verkauft.Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf die stark gestiegenen Weltmarktpreise für Zucker – für die brasilianischen Ethanolhersteller sei es daher profitabler, Zucker statt „Biosprit“ herzustellen.
Warum „Biosprit“ so heißt – enorme Flächenbränder auf den Zuckerrohrplantagen, massenhafte Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen, Vernichtung der Tierwelt.
“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo
Verissimo schreibt in seiner neuesten, in zahlreichen Zeitungen Brasiliens abgedruckten Kolumne:“Alles wiederholt sich in Libyen, angefangen mit der Scheinheiligkeit der selektiven Empörung: Einige Tyrannen, zuvor toleriert, wenn nicht gar offen unterstützt wie Saddam, werden unakzeptabel und attackierbar, während der Knüppel andere schont, die noch zunütze sind. Danach folgen die Verluste an Zivilisten, angeklagt von der einen Seite und bestritten von der anderen, die Fotos der verstümmelten Kinder, die Diskussionen über die Effizienz von `chirurgischen“ Luftschlägen. Und so haben wir ein weiteres Beispiel dieses modernen Beitrags zu den Kriegstaktiken, die eigenartige Doktrin des humanitären Bombardements.“ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/at-least-40-civilians-killed-in-humanitarian-airstrikes-bishop-says-catholic-news-service-vatican-city/
http://pt.wikipedia.org/wiki/Luis_Fernando_Verissimo
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, der Iran auf dem 70. und Brasilien abgeschlagen auf dem 73. Platz.
“Ich kenne Libyen nicht.” Thomas Friedman, führender Libyenkrieg-Analyst der New York Times.
http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/eads-mehr-waffen-fuer-schwellenlaender_aid_611731.html
Spenden für den „Global Player“: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/kolpingfamilie-friedewald-hilft-brasilien-hersfelder-zeitung-kleiderspenden-fur-boomland-global-player-achtgroste-wirtschaftsnation/
„Kolpingfamilie Friedewald hilft Brasilien
Friedewald. Die Kolpingfamilie Friedewald sammelt am Samstag, 9. April, in allen Ortsteilen der Gemeinde Friedewald und in Herfa gebrauchte Kleidung und Schuhe für die Brasilienhilfe ein. Die Sammelfahrzeuge fahren an diesem tag ab 8.30 Uhr durch die Straßen.
In Heringen und Philippsthal können die Kleiderspenden bis zum 9. April bei den katholischen Kirchen abgegeben werden. Sammelbeutel mit dem Zeichen des Kolpingwerks werden bis dahin über die katholischen Pfarrgemeinden ausgegeben.“
Leiter von Hilfsprojekten deutschsprachiger Länder in Brasilien kritisieren die enorme Spendenunwilligkeit der Milliardäre, Millionäre und anderen Wohlhabenden des Tropenlandes – von Ausnahmen abgesehen. Die Spendenkultur funktioniere in Brasilien nicht, in dieser Frage sei es „schlimm und schwierig“.

Bettelnde alte kranke Frau in der City von Sao Paulo, reichste Stadt Lateinamerikas.
(Brasilien hat Wirtschafts-und Finanzkrise gut überstanden, lauten europäische Bewertungen zu Hunger und Elend im Tropenland)
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
SOS-Kinderdörfer in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/sos-kinderdorfer-in-brasilien-unter-rousseff-lula-zahlreiche-hilfsprojekte-deutschlands-der-schweiz-und-osterreichs-in-boomland-global-player-rassismus-in-brasilien-mauricio-pestana-analysier/
Brasilien, Vergangenheitsbewältigung: http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html