Wie es hieß, wurde der Oberst aus dem Auto gezerrt und mit über 20 Schüssen exekutiert.
Militäreinsatz von 2006 im Complexo do Alemao – mit den bekannten Resultaten…
Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010
Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das Fehlen unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an Korruption sorgten für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme im Straf- und Jugendstrafvollzug.
Wie Landesmedien unter Berufung auf die ISAAA-Studie melden, wurden 2010 gegenüber 2009 fast 20 Prozent mehr Gen-Pflanzen angebaut, vor allem Soja, Mais und Baumwolle. 2009 lag noch Argentinien an erster Stelle beim Zuwachs. In Brasilien wurden, wie es hieß, 2010 auf 17,8 Millionen Hektar Gen-Soja angebaut. Sergio Leitao, Greenpeace-Experte in Sao Paulo, hat die Ausweitung scharf kritisiert – Landwirte, die gentechnisch nicht verändertes Saatgut nutzen wollten, hätten bereits Schwierigkeiten, dies zu beschaffen – denn vier große Multis kontrollierten in Brasilien die Menge des angebotenen Saatguts für Gen-Pflanzen und herkömmliche Pflanzen. Wegen der zunehmend größeren Anbauflächen für Gen-Kulturen nähmen resistente Schädlinge zu.

Öko-Protest in Sao Paulo.


http://www.blogdubois.com.br/2011/02/dilma-no-pai
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/17/bischof-cristiano-jakob-krapf-in-jequie-bahia-brillante-analysen-uber-das-heutige-brasilien/s-das-maravilhas.html
Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010
Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das Fehlen unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an Korruption sorgten für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme im Straf- und Jugendstrafvollzug.
Bischofskonferenz Brasiliens für Rückverstaatlichung von Minenkonzern Vale
http://das-blaettchen.de/2008/02/karneval-in-leipzig-und-rio-6222.html
Der renommierte Filmemacher und populärste Kolumnist Brasiliens, Arnaldo Jabor, der lange Jahre seine Begeisterung für den Karneval so plastisch und literarisch beschrieb wie kaum ein anderer, kritisiert kurz vor dem Volksfest von 2011 gravierende kulturelle Veränderungen, die vor allem während der Regierungszeit von Staatschef Lula und dessen spezifischer Kulturpolitik erfolgten. Unter dem Titel „Die Fröhlichkeit ist ein Produkt des Marktes“ erinnert Jabor daran, daß früher, also sogar noch in den neunziger Jahren, der Karneval sich langsam ankündigte, mit den im Radio gespielten Marchinhas, die jedermann bald auswendig wußte. Heute dagegen kündige sich der Karneval wie eine öffentliche Kalamität, eine „Wildnis der Epileptiker“ an – mit Massen, die sich zerquetschten, „um unsere Glückseligkeit zu beweisen. Die natürliche Fröhlichkeit des Brasilianers wurde in ein Produkt verwandelt. Heute ist es verboten, zu leiden. Wir müssen funktionieren, wir müssen lachen, wir müssen genießen, zum Orgasmus kommen, schön, mager, schick und köstlich sein…wie die Produkte.“…“Só nos resta essa felicidade vagabunda fetichizada em extases voluveis, fama de 15 minutos, fast fucks, raves sem rumo.“ „Unglücklich zu sein, wird heute versteckt durch Pflicht-Fröhlichkeit…Wir verstecken uns hinter angespanntem Lachen, weil wir Angst haben, uns der Komplexität der Welt zu stellen…Wir benutzen eine falsche Maske, eine Verkleidung, um uns vor diesem Abgrund der Existenz zu schützen.“
Präziser kann man den brasilianischen Zeitgeist, auch den Karnevals-Zeitgeist kaum analysieren. Wer ausgiebig das falsche, scheinheilige, künstlich-gezwungene Lachen von Rio-Karnevals der letzten Jahre, den üblichen Alegria-Gruppenzwang unter Alkohol, studiert hat, weiß präzise, von welchen kulturellen Veränderungen der brasilianischen Ersatzbefriedigungsgesellschaft die Rede ist. Sozial-erotisch anders sozialisierte Westeuropäer sehen die Veränderungen gewöhnlich nicht.
Der brasilianische Karneval ist inzwischen auch ein Opfer unverantwortlicher Bevölkerungsexplosion und daraus folgender Binnenmigration geworden. Karnevalsexperten betonten 2015 in Medieninterviews, daß der berühmte traditionelle brasilianische Karneval zu einer Zeit stattgefunden habe, als die Bevölkerungszahl weit geringer war, nicht einmal die Hälfte der heute über 200 Millionen Menschen erreicht hatte. Damals sei ein köstliches Austoben auf Straßen und Plätzen problemlos möglich geworden, heute werde dies durch übles Gedränge der Menschenmassen verhindert. Wer möglicherweise noch den famosen Karnevals-Bloco de Bola Preta Rio de Janeiros aus den 80er Jahren kennt, wird sich daran erinnern, daß sich die mehreren hundert Teilnehmer zumeist sogar persönlich kannten – und sich zum Abschluß des traumhaften, köstlichen Umzugs am Tiradentes-Platz stets auch persönlich voneinander verabschiedeten. Inzwischen strömen u.a. dank Bevölkerungsexplosion etwa zwei Millionen Menschen zu dem Umzug, der daher kaum noch Karnevaleskes an sich hat – Geschubse, Gedränge, ekliger Uringeruch dominieren. Vor allem wegen der Bevölkerungsexplosion des Nordostens sind Millionen von Brasilianer in zuvor überschaubare südliche Großstädte wie Rio und Sao Paulo migriert, haben dort größtenteils illegal ihre Behausungen errichtet, damit u.a. enormes urbanes Chaos sowie Umweltzerstörung verursacht. Durch die weiterhin große Vermehrungsrate in diesen provisorischen Vierteln bei fortdauerndem Zufluß von Migranten kippte das Sozialgefüge der betroffenen Städte völlig um, zumal entsprechende Gesetze, etwa gegen illegale Bebauung, außer Kraft gesetzt wurden.
Karneval in Rio – sogar viele Brüste und Hintern sind nicht mehr echt.
In europäischen Medien heißt es, beim Defilee der Sambaschulen werde Samba gespielt – Komponist und Musiker Chico Buarque hört dagegen früher unbekannten Marschrhythmus: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/25/chico-buarque-uber-rio-klischees-in-den-karnevalssambaschulen-wird-schon-lange-kein-samba-mehr-gelehrt-tanzt-doch-keiner-mehr-echten-samba-no-pe-was-man-dort-komponiert-interessiert-mich-langst/
„…o lixo e o cheiro de vomito com xixi que fica durante dias!“
http://economia.estadao.com.br/noticias/economia,brasileiros-tem-mais-
Folter und Haftbedingungen in Brasilien – Amnesty-Bericht 2010
Nach wie vor waren Häftlinge grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Bedingungen ausgesetzt. Folter wurde als gängige Verhörmethode zur Bestrafung, Kontrolle, Erniedrigung und Erpressung eingesetzt. Auch die Überbelegung der Haftanstalten blieb ein ernsthaftes Problem. Die Kontrolle der Hafteinrichtungen durch Banden führte zu einer hohen Gewalttätigkeit unter den Häftlingen. Das Fehlen unabhängiger Kontrollinstanzen sowie ein hohes Maß an Korruption sorgten für eine weitere Verfestigung der Gewaltprobleme im Straf- und Jugendstrafvollzug.
Wie es hieß, wuchs die Nachfrage nach Po-Silikonprothesen 2010 gegenüber 2009 in Brasilien um 17 Prozent.
Karneval und Hintern-Kult – von vielen Frauen in der brasilianischen Macho-Gesellschaft als völlig normal akzeptiert und bereitwillig gepflegt.
Multimillionär Pelé in Lottopropaganda.
http://www.sportschau.de/sp/fussball/news201102/21/wm_vorbereitungen_brasilien.jsp