Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Rio de Janeiro erhielt 2009 nur 1 Prozent der vorgesehenen Bundesmittel für Katastrophenvorsorge, laut Landespresse. Lula-Regierung gab nur 22 Prozent der Bundesmittel für Teilstaaten tatsächlich frei. Lob für „fortschrittliche Regierungspolitik“ aus Europa. Slum-Priester Luis Antonio Pereira Silva.

Mittwoch, 07. April 2010 von Klaus Hart

Auf Rio, die zweitgrößte Stadt Brasiliens, entfielen den Angaben zufolge lediglich umgerechnet 670000 Euro, was angesichts der bekannten Probleme als völlig unzureichend eingestuft wurde.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/regen-tragodien-in-rio-wiederholen-sich-seit-40-jahren-und-der-staat-weis-nicht-zu-reagieren-wo-ist-der-katastrophenplan-qualitatszeitung-o-globo-zur-neuesten-hausgemachten-erdrutsch-tragodi/

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Copacabana-Hangslum.

„Das gleiche Chaos, die gleichen Ausreden“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/07/das-gleiche-chaos-die-gleichen-ausreden-ahnliche-fotos-fruherer-hausgemachter-katastrophen/

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Brasilien: Pro Tag ein ermordeter Gefangener in Haftanstalten von Espirito Santo – Luiz Flavio Borges D`Urso, Präsident der Anwaltsvereinigung von Sao Paulo, prangert Gefängnishorror unter Lula an.

Mittwoch, 07. April 2010 von Klaus Hart

„Regen-Tragödien in Rio wiederholen sich seit 40 Jahren und der Staat weiß nicht zu reagieren. Wo ist der Katastrophenplan?“ Qualitätszeitung „O Globo“ zur neuesten hausgemachten Erdrutsch-Tragödie Rio de Janeiros. Über 170 Tote in weniger als 24 Stunden. „Das gleiche Chaos, die gleichen Ausreden.“

Mittwoch, 07. April 2010 von Klaus Hart

Slumwachstum in Risikozonen Brasiliens sei Schuld von Politikern wie Lula, analysiert O  Globo im Unterschied zu Auslandsmedien. Wenn das Wasser komme, würden die Slumbewohner gebeten, sich wegen der Sicherheit aus den Gefahrengebieten zurückzuziehen. „Das ist mehr als ironisch – das ist zynisch…Morgen oder danach scheint die Sonne wieder – und das Risiko besteht, daß all diese Fragen erneut vergessen werden.“

Wie üblich, nutzte auch bei der neuesten Katastrophe das organisierte Verbrechen die Gunst der Stunde und verübte serienweise Raubüberfälle auf im Stau gefangene Autofahrer. Ganze Gruppen von Banditen fielen den Berichten zufolge bevorzugt über Wagen mit Frauen her. In Rio verstopfen jugendliche Banditen bei Regenfällen gewöhnlich mit Plaste die Wasserabflüsse an den Straßen, um rascher Überschwemmungen zu erzeugen und dann die Autofahrer ausrauben zu können. Die Polizei läßt sich gemäß den Kritiken dann gewöhnlich nie sehen.

Während draußen in Schlamm und Regen die Unterprivilegierten unter den gravierenden Folgen der Eliten-Politik litten, über 100 umkamen, feierte die Theater-Elite Rios im noblen Jockey-Club die Verleihung der Shell-Theaterpreise, lachte, freute sich gemäß Feuilleton-Berichten höchst ausgelassen trotz der Katastrophe.

Über 400 Website-Fotos bei Google: http://images.google.de/images?hl=de&source=hp&q=hart+brasilientexte&btnG=Bilder-Suche&gbv=2&aq=f&oq=

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Tragödie von Rio de Janeiro durch Experten vorhergesagt – Folge fehlender Wohnungspolitik, betont Geologe. Bisher über 170 Erdrutschtote. Fehlende Bundesmittel für Katastrophenschutz.

Mittwoch, 07. April 2010 von Klaus Hart

Brasilien: „Geist von Schönfärberei und Greenwashing“. Umweltjournalist Norbert Suchanek über UN-Habitat 5 in Rio de Janeiro. Erdrutschkatastrophe und bewußte Fahrlässigkeit. Slums, Scheiterhaufen und Milliardäre. Fehlende Bundesmittel für Katastrophenschutz.

Dienstag, 06. April 2010 von Klaus Hart

Über 145 Erdrutschtote in Rio de Janeiro – Banditenkommandos feuern auf Rettungskräfte. Illegale Bebauung von Risikozonen und rasches Slumwachstum verschlimmern Erdrutschfolgen bei üblichen Tropenregen. ThyssenKrupp und Klimafolgen in Rio de Janeiro.

Dienstag, 06. April 2010 von Klaus Hart

Staatschef Lula, der sich in Rio aufhält, rief die Bewohner von Risikozonen auf, diese angesichts der Regenfälle umgehend zu verlassen. Der Präsident räumte damit ein, daß nach acht Regierungsjahren entgegen offiziellen Versprechen sowie geltenden Gesetzen immer noch ungezählte Brasilianer in allgemein bekannten Gefahrenzonen wohnen – was von den staatlichen Stellen bewußt-fahrlässig toleriert wird. http://www.estadao.com.br/noticias/cidades,lula-e-cabral-pedem-para-que-populacao-deixem-areas-de-risco-,534449,0.htm

Rio-Gouverneur Sergio Cabral von Lulas Co-Regierungspartei PMDB beschuldigte kurioserweise die politische Elite für die Risikobebauung.  http://g1.globo.com/Noticias/Politica/0,,MUL1558746-5601,00-GOVERNADOR+DO+RIO+DIZ+QUE+MAIORIA+DOS+MORTOS+ESTAVA+EM+AREAS+DE+RISCO.html

Erdrutsch-Hintergrundtext: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/erdrutsche-uberschwemmungen-in-brasilien-uber-140-tote-immense-schaden-wegen-korrupten-politikern-und-bewuster-fahrlassigkeit/

http://odia.terra.com.br/portal/rio/html/2010/4/traficantes_do_morro_dos_prazeres_trocam_tiros_com_pms_73555.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/06/erdrutschkatastrophen-wegen-tropenregen-in-rio-de-janeiro-meiste-der-bisher-uber-80-opfer-in-den-mehr-als-800-slums/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/

„lokale Militärdiktatur“ über Slums von Rio – Grünen-Politiker Alfredo Sirkis: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/weiter-folter-in-brasilien-lokale-militardiktatur-des-organisierten-verbrechens-uber-slums-unter-lula-regierung-laut-brasilianischem-grunen-politiker-alfredo-sirkis-peter-scholl-latour-uber-bra/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/06/geist-von-schonfarberei-und-greenwashing-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-un-habitat-5-in-rio-de-janeiro/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/06/weiterer-brasilianischer-burgerrechtler-unter-lula-ermordet-pedro-alcantara-55-landgewerkschaftsfuhrer-starb-durch-funf-kopfschusse-von-pistoleiros-morddro-seit-etwa-funf-jahren-bisher-noch-kein/

Erdrutschkatastrophen wegen Tropenregen in Rio de Janeiro – meiste der über 145 Todesopfer in den mehr als 800 Slums. Laut Lula keine Risiken für Fußball-WM und olympische Spiele.

Dienstag, 06. April 2010 von Klaus Hart

„Curb Your Enthusiasm for Brazil“. The Wall Street Journal. („Brazil has arrived but where?“)

Dienstag, 06. April 2010 von Klaus Hart

Weiterer brasilianischer Bürgerrechtler unter Lula ermordet: Pedro Alcantara, 55, Landgewerkschaftsführer, starb durch fünf Kopfschüsse von Pistoleiros. Morddrohungen seit etwa fünf Jahren. Bisher noch keinerlei EU-Reaktionen wegen Bürgerrechtler-Verfolgung. Morddrohungen gegen weit über 100 Systemkritiker. Todesschwadronen in Brasilien.

Dienstag, 06. April 2010 von Klaus Hart

Rio de Janeiro – bisher über 100 Tote nach Erdrutschen wegen Tropenregen.

Dienstag, 06. April 2010 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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