Hintergrund:
Auch wegen der Feindschaft zur katholischen Kirche haben in Deutschland die häufig als „Freikirchen“ bezeichneten Sektenkirchen erstaunlich viele Sympathisanten. In deutschsprachigen Medien wird verdeckte Werbung für Sekten, darunter brasilianische Sekten, immer stärker. Auffällig, daß deren Verwicklung in Verbrechen und Regierungs-Korruptionsskandale, das Paktieren mit Verbrecherorganisationen, der neoliberal-systemstabilisierende Kurs der Sekten stets verschwiegen wird.
“Nicht ohne Grund hat etwa der frühere US-Präsident Ronald Reagan in Südamerika die Sekten gefördert, weil sie individualisierend und systemstabilisierend wirken.” Franziskaner Paulo Suess in Publik-Forum
Brasiliens Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ zum Fall: http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20090813/not_imp417941,0.php
http://www.folker.de/nav/index.htm
Angesichts lodernder Scheiterhaufen in den wuchernden Slums bekennt er erstmals:“Carioca zu sein, war früher Motiv des Stolzes. Das ist vorbei. Diese Stadt ist geliefert, verkommen. Rios Politiker sind die schlechtesten des Landes, die Mittelschicht lebt hier in Angst und Schrecken, wegen der ständigen Schießereien. Die Slumbewohner behandelt man wie Untermenschen. Der Drogenhandel führte zu einer Tragödie. Jungen schnupfen und verkaufen Kokain schon mit sieben Jahren!Das gibt es weder in Europa noch in den USA. Immer dieser Lärm von Schüssen in Rio – das sorgt für Panik, ständige Spannung, man ist nirgendwo mehr sicher. In den Karnevalssambaschulen wird schon lange kein Samba mehr gelehrt, tanzt doch keiner mehr echten Samba no Pé. Was man dort komponiert, interessiert mich längst nicht mehr. hat mit Sambakultur nichts zu tun. Das sind Märsche, man merkt es an Struktur und Melodie.“ Und die Megacity Sao Paulo, wichtigster Musikmarkt und führende Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas, in der Buarque als Kind herumstromerte, als sie im Vergleich zu heute eher wie ein Dorf wirkte? „Hassenswert, ein Desaster, als Stadt völlig daneben gegangen.“

Kinoplakat in Berlin, Hackesche Höfe.
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/
Heise-Text über Greenwashing: http://www.heise.de/tp/blogs/2/141952
Zuckerrohrtreibstoff Ethanol umweltfreundlich? http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/17/alkohol-sprit-vergiftet-luft-viel-starker-als-benzin-bei-flex-autos-laut-neuen-studien-achtmal-mehr-ozon-bildende-stoffe-ausgestosen-bio-sprit-ist-todes-spritfrei-betto/
Abbrennen von Zuckerrohrblättern vor der Ernte des Rohrschafts – Region Penedo, Nordostbrasilien 2011. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/was-heute-als-bio-und-oko-bejubelt-wird-ubliches-abbrennen-von-zuckerrohrblattern-kurz-vor-der-ernte-des-rohrschafts-schauplatz-penedo-am-rio-sao-francisco-nordost-teilstaat-alagoas-janua/
Hintergrund:
Menschenrechtslage beim „strategischen Partner“ Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/lula-regierung-plant-uber-50-atomkraftwerke/
„Grüner Rezzo Schlauch berät Atomkonzern“:http://www.i-st.net/~buendnis/x_jo/msg00121.html
http://www.amnesty.ch/de/aktuell/magazin/49/lula-hat-hoffnungen-nicht-erfullt
http://www.amnesty.de/journal/2009/juni/kolumne-kopf-unter-wasser