Von jeweils 50 Yanomami-Kindern, die als tot registriert wurden, war bei 40 Kindermord die Todesursache, hat jetzt das Büro des Kongreßabgeordneten der Arbeiterpartei(PT), Henrique Afonso, gegenüber dieser Website unter Berufung auf neue Angaben des staatlichen Gesundheitsdienstes FUNASA mitgeteilt. Dies würde Einschätzungen bestätigen, wonach Kindermord bei den Yanomami die wichtigste Todesursache ist. Damit stellt sich die Frage, wieviele Indiokinder Brasiliens noch leben könnten, wie groß Brasiliens Indianerbevölkerung heute wäre, wenn es die Kindermord-Praxis, jene “frühe Euthanasie” nicht gäbe. Widersprüchlich erscheint, einerseits eine bessere Gesundheitsbetreuung für Stämme mit dem Argument zu fordern, u.a. die Kindersterblichkeit zu senken, andererseits aber den Kindermord, etwa im Falle einer alleinstehenden Mutter, eines Hautflecks auf der Wange des Kindes, zu akzeptieren. Warum wurde von interessierter Seite ähnlich wie beim Thema Genitalverstümmelung soviele Jahrzehnte dafür gesorgt, daß auch die europäische Öffentlichkeit keine Einzelheiten über das politisch unkorrekte Thema erfährt? Viele aufschlußreiche Informationen dieser Art aus der ganzen Welt werden weiterhin systematisch verhindert, blockiert.
http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag32.html
Fall Hakani: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/
Spielfilm “Birdwatchers”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/30/birdwatchers-gedreht-in-dourados-brasilien-das-umfeld-des-italienisch-brasilianischen-streifens-politisch-korrekte-vereinfachungen/
« Hakani - “Simbolo da luta antiinfanticidio”. Kindermord in Brasilien. – Yanomami-Kind bleibt in Manaus-Hospital, laut Gerichtsbeschluß. Kindermord in Yanomami-Heimatdorf befürchtet. “InfanticÃdio é a maior causa de morte entre os yanomami”. Birdwatchers. »
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