
„Area de Microonda“ – Ort der modernen Scheiterhaufen aus Autoreifen, zynisch genannt „Microondas“, Mikrowelle. „Local de Desova“ – Ort zum Abwerfen von Ermordeten. Die etwa anderthalb Meter hohe Favela-Holzskulptur eines brasilianischen Bildhauers, ausgestellt in Embu das Artes bei Sao Paulo.
1938 flüchtet die jüdische Familie Herz vor den Nazis aus Berlin nach Lateinamerika – zehn Jahre später gründet Eva Herz dort einen winzigen Buchladen.
Angesichts der zunehmenden Morde an Homosexuellen in Brasilien haben die Veranstalter der Mai-Parade jetzt „Homofobia mata“, Schwulenfeindlichkeit tötet, zum Motto gewählt. Erwartet wurden 3,5 Millionen Menschen.

Hintergrund mit Fotos der Gayparade 2007:
Schwulen-Morde in Brasilien – 2008 bereits 45 Getötete. In keinem anderen Land werden mehr Homosexuelle umgebracht, gefoltert. Menschenrechtsaktivisten prangern erneut ”Homofobia an. **
Regelmäßig Morde an Homosexuellen aus Europa
Dengue-Epidemie forderte im Nordosten bereits 23 Todesopfer – bei weiteren 56 gilt Dengue als Todesursache. Bahia und Cearà am meisten betroffen.
Mobilizaçáo Nacional
CNBB e Cáritas lançam campanha SOS Nordeste
Iniciativa tem como objetivo ajudar mais de 540 mil pessoas atingidas pelas enchentes na regiáo
Produçáo de agrocombustÃveis é um crime contra a humanidade
Adital –
A declaraçáo foi fortemente repudiada pelo presidente brasileiro, Luiz Inácio Lula da Silva, mas o Relator Especial da Organizaçáo das Nações Unidas para osDireitos à Alimentaçáo, Jean Ziegler, foi enfático: a produçáo de agrocombustÃveis é um crime contra a humanidade.
Biosprit macht Arme hungriger
Hungeraufstand in Haiti. Reis, Brot und Bohnen wurden zu teuer für die verarmte Bevölkerung. Brasilianische Blauhelme müssen den Präsidentenpalast in Port-au-Prince mittels Gummigeschossen und Tränengas vor den revoltierenden Menschen verteidigen. Doch nicht nur in der Karibik. Extrem angestiegene Lebensmittelpreise trieben die Menschen ebenso in mehreren afrikanischen Staaten wie Kamerun, der Elfenbeinküste und Burkina Faso auf die Barrikaden.
Starker Zuwachs im Ausland inhaftierter Brasilianer
Angesichts der gravierenden Zustände im eigenen Land hat sich in nur zehn Jahren die Zahl der Brasilianer mit Hochschulabschluß, die in OECD-Ländern leben, verdoppelt. Zwischen 1996 und 2006 erhöhte sich die Zahl Hochqualifizierter, die von den USA ein entsprechendes Visum erhielten, sogar um 185 Prozent, geht aus neuen Studien hervor. Nicht mitgerechnet sind dabei jene Hochqualifizierten, die illegal in den USA leben und niedrig qualifizierte Arbeit leisten, häufig beispielsweise als Tellerwäscher in Restaurants.
Amnesty International: Brasilien womens lives shattered
http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/report/brazilian-women039s-lives-shattered-20080417
http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/0,,MUL413452-5598,00.html
 Die Weltkonjunktur bei landwirtschaftlichen Exportprodukten führt nach Einschätzung der brasilianischen Bischofskonferenz zu mehr Gewalt gegen Landarbeiterfamilien und Landlose. Große Agrarunternehmen, die zerstörerisch nach Amazonien vordringen, vertreiben danach traditionelle Waldbewohner wie Indianer und Kleinsiedler aus ihren Lebensräumen, heißt es in dem  von der bischöflichen Bodenpastoral CPT veröffentlichten Jahresbericht für 2007.