Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Die Scheiterhaufen von Rio de Janeiro – ein Thema für Brasiliens Künstler

Sonntag, 20. April 2008 von Klaus Hart

embu1.jpg

„Area de Microonda“ – Ort der modernen Scheiterhaufen aus Autoreifen, zynisch genannt „Microondas“, Mikrowelle. „Local de Desova“ – Ort zum Abwerfen von Ermordeten. Die etwa anderthalb Meter hohe Favela-Holzskulptur eines brasilianischen Bildhauers, ausgestellt in Embu das Artes bei Sao Paulo.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

(more…)

Brasiliens größtes, bestes, meistbesuchtes Buchkaufhaus – von verfolgten Berliner Juden 1948 in Sao Paulo gegründet. Pedro Herz.

Sonntag, 20. April 2008 von Klaus Hart

livrariacultura.jpg1938 flüchtet die jüdische Familie Herz vor den Nazis aus Berlin nach Lateinamerika – zehn Jahre später gründet Eva Herz dort einen winzigen Buchladen.

(more…)

Brasilien: „Schwulenfeindlichkeit tötet“ – Motto der weltgrößten Schwulenparade am 25.Mai 2008 in Sao Paulo.

Samstag, 19. April 2008 von Klaus Hart

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/

Angesichts der zunehmenden Morde an Homosexuellen in Brasilien haben die Veranstalter der Mai-Parade jetzt „Homofobia mata“, Schwulenfeindlichkeit tötet, zum Motto gewählt. Erwartet wurden 3,5 Millionen Menschen.

gay5.jpg

Hintergrund mit Fotos  der Gayparade 2007:
Schwulen-Morde in Brasilien – 2008 bereits 45 Getötete. In keinem anderen Land werden mehr Homosexuelle umgebracht, gefoltert. Menschenrechtsaktivisten prangern erneut ”Homofobia an. **
Regelmäßig Morde an Homosexuellen aus Europa

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/aids-in-brasilien-nicht-unter-kontrolle-gesundheitsministerum-weist-auf-deutlichen-anstieg-bei-jungen-homosexuellen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/

(more…)

19. April – Tag der Indianer in Brasilien. Laut Bischofskonferenz starke Zunahme der Morde an Indios, größtenteils verübt von anderen Stammesmitgliedern.

Samstag, 19. April 2008 von Klaus Hart

Überschwemmungen und Dengue-Epidemie im Nordosten. Bischofskonferenz und CARITAS starten Hilfsaktion.

Freitag, 18. April 2008 von Klaus Hart

Dengue-Epidemie forderte im Nordosten bereits 23 Todesopfer – bei weiteren 56 gilt Dengue als Todesursache. Bahia und Cearà am meisten betroffen.

Mobilizaçáo Nacional

CNBB e Cáritas lançam campanha SOS Nordeste
Iniciativa tem como objetivo ajudar mais de 540 mil pessoas
atingidas pelas enchentes na regiáo

(more…)

Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL: „Produktion von Agro-Treibstoffen ist ein Verbrechen gegen die Menschheit“

Freitag, 18. April 2008 von Klaus Hart

Produçáo de agrocombustíveis é um crime contra a humanidade

Adital –

A declaraçáo foi fortemente repudiada pelo presidente brasileiro, Luiz Inácio Lula da Silva, mas o Relator Especial da Organizaçáo das Nações Unidas para osDireitos à Alimentaçáo, Jean Ziegler, foi enfático: a produçáo de agrocombustíveis é um crime contra a humanidade.

(more…)

Zuckerrohrbranche in Brasilien: Wer ist schuld an teurer Nahrung? Zuckerrohr statt Bohnen und Reis. Eine Analyse von Umweltjournalist Norbert Suchanek, Rio de Janeiro. (Frischmilch kostet 2009 in Brasilien etwa doppelt so viel wie in Deutschland, Joghurt ebenfalls…)

Freitag, 18. April 2008 von Klaus Hart

Biosprit macht Arme hungriger

Hungeraufstand in Haiti. Reis, Brot und Bohnen wurden zu teuer für die verarmte Bevölkerung. Brasilianische Blauhelme müssen den Präsidentenpalast in Port-au-Prince mittels Gummigeschossen und Tränengas vor den revoltierenden Menschen verteidigen. Doch nicht nur in der Karibik. Extrem angestiegene Lebensmittelpreise trieben die Menschen ebenso in mehreren afrikanischen Staaten wie Kamerun, der Elfenbeinküste und Burkina Faso auf die Barrikaden.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/

(more…)

„Brain Drain“, Fuga de Cerebros, und Brasilien: Besser Gebildete hauen ab in die Erste Welt.

Freitag, 18. April 2008 von Klaus Hart

Starker Zuwachs im Ausland inhaftierter Brasilianer

Angesichts der gravierenden Zustände im eigenen Land hat sich in nur zehn Jahren  die Zahl der Brasilianer mit Hochschulabschluß, die in OECD-Ländern leben, verdoppelt. Zwischen 1996 und 2006 erhöhte sich die Zahl Hochqualifizierter, die von den USA ein entsprechendes Visum erhielten, sogar um 185 Prozent, geht aus neuen Studien hervor. Nicht mitgerechnet sind dabei jene Hochqualifizierten, die illegal in den USA leben und niedrig qualifizierte Arbeit leisten, häufig beispielsweise als Tellerwäscher in Restaurants.

(more…)

Rio+20. Amnesty International prangert Gewalt gegen Frauen Brasiliens an. Besonders betroffen – Frauen in den Ghettos.

Donnerstag, 17. April 2008 von Klaus Hart

Mehr Sklavenarbeit und Landvertreibung – Brasiliens Bischofskonferenz prangert an

Donnerstag, 17. April 2008 von Klaus Hart

 Die Weltkonjunktur bei landwirtschaftlichen Exportprodukten führt nach Einschätzung der brasilianischen Bischofskonferenz zu mehr Gewalt gegen Landarbeiterfamilien und Landlose. Große Agrarunternehmen, die zerstörerisch nach Amazonien vordringen, vertreiben danach traditionelle Waldbewohner wie Indianer und Kleinsiedler aus ihren Lebensräumen, heißt es in dem  von der bischöflichen Bodenpastoral CPT veröffentlichten Jahresbericht für 2007.

(more…)

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

interessante Links

Seiten

Ressorts

Suchen


RSS-Feeds

Verwaltung

 

© Klaus Hart – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)