Nicht mal Radwegenetz in Sao Paulo – Hinweis auf Umweltpolitik, Entwicklungsrückstand.
Laut Studie fahren 42 Prozent der jungen Autofahrer Sao Paulos ohne Führerschein – 83 Prozent räumten ein, bereits alkoholisiert gefahren zu sein, 49 Prozent nehmen Leute mit, die Marihuana oder andere Drogen konsumieren. In einer Stadt des Nordostens kamen auf fast 5000 Autos nur 44 Führerscheine, laut Landesmedien 2010. „Uma situacao absurdo e comum.“
2012 führte zu öffentlichen Diskussionen, daß die Dauerstaus auf den Fernstraßen zu den Stränden bei Sao Paulo ständig zunähmen, die Fahrt statt der früher ein bis zwei Stunden inzwischen bis zu sieben Stunden dauere. Von nicht wenigen Brasilianern wird dies auf die unter Lula-Rousseff verfolgte Verkehrspolitik zurückgeführt, die zwecks Begünstigung der Automultis den ökologischen, preisgünstigen Schienen-Nahverkehr, der der Bevölkerungsmehrheit dienen würde, zielgerichtet benachteilige. In den Informationsradios wurde 2012 von Brasilianern auf den Bahn-und S-Bahn-Verkehr in Mitteleuropa als nachahmenswertes Beispiel verwiesen. Hätte Brasilien ein solches Verkehrssystem, käme es nicht zu den immer absurderen Staus, die mit enormer Luftvergiftung, viel höherem Kraftstoffverbrauch und Streß verbunden seien. Indessen existierte bereits ein relativ gut ausgebautes Schienennetz in Brasilien, konnte man sogar von Sao Paulo mit dem Zug an die Küste fahren, gab es Bahnstrecken entlang der Küste. Jedoch wurden diese Zugverbindungen von interessierter Seite aus den bekannten Gründen gestoppt, zerstört. In diesem Zusammenhang werden stets Lulas sehr gute Beziehungen zu den Automultis betont.
Stimmenkauf mit Gratis-Führerscheinen: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/17/weiter-stimmenkauf-mit-autofuhrerscheinen-in-brasilien-uber-40000-verkehrstote-jahrlich/
Wandmalerei vor City-Theatern in Sao Paulo.
32,5 Grad im Schatten, bisher heißester Tag des Sommers in Sao Paulo – Avenida Paulista, Ecke Rua Augusta. Rio de Janeiro – 39,7 Grad.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/
Piranhas essen in Piranhas: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/piranhas-essen-in-piranhasbrasilien/
Zwar hielt sich mit Maria Rita Kehl ein hochrangiges Mitglied der brasilianischen Wahrheitskommission in Frankfurt zur Buchmesse 2013(Gastland Brasilien) auf – doch bezeichnenderweise kam die Unterstützung Bonns, Willy Brandts für die brasilianische Militärdiktatur nicht zur Sprache, auch nicht in den Medien.
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch:
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

Maria Rita Kehl beim Website-Interview. http://www.mariaritakehl.psc.br/
http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122&sid=
Die „Avenida Paulista“ wird als Postkartenansicht der Megacity gerühmt. Was fehlt? Richtig – Radwege, die Stadt hat kein Radwegnetz wie Berlin, München, Hamburg, das vor allem den armen, verelendeten Paulistanos zugutekäme. Hinweis auf den immensen Entwicklungsrückstand der reichsten lateinamerikanischen Stadt mit über 2000 Slums. Sao Paulos Elite lehnt u.a. ab, menschenfreundliche Verkehrskonzepte aus der Ersten Welt zu übernehmen. Stattdessen wird zugunsten der Automultis der öffentliche Nahverkehr, meist mit Bussen(viele deutscher Produktion), offensichtlich bewußt so entsetzlich schlecht gehalten, damit ein eigenes Auto als natürlichster Ausweg erscheint. Die Masse der Privatautos wiederum führt zu den absurdesten Staus wie kaum in einem anderen Land des Erdballs, mit entsprechender Produktion von Auspuffgasen, Verschwendung von Treibstoff. Aber gleich hinter der Stadt beginnen ja die bis zum Horizont reichenden Zuckerrohrplantagen zur Produktion des „alternativen“ Agrotreibstoffs Ethanol. Die entsprechenden „klimaneutralen“ Flächenbrände der Zuckerrohrplantagen tragen zur Luftvergiftung Sao Paulos, des gesamten Teilstaats Sao Paulo, kräftig bei.

Sao Paulos Bürgermeister Kassab von der Rechtspartei DEM, in der es von Diktaturaktivisten wimmelt. Umweltschutz-Sekretär der Präfektur ist Eduardo Jorge von den brasilianischen Grünen…Brasiliens sogenannte Kommunistische Partei PCdo B ist auch mit im Boot.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/
„Grüne Woche“ in Berlin und Brasiliens Ethanol-Propaganda: http://www.biomasse-nutzung.de/mein-besuch-auf-der-diesjahrigen-grunen-woche-in-berlin/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/10/jardim-da-luz-sao-paulo-gesichter-brasiliens/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/20/mullsammler-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens/

Entkräftete schlafen direkt im Eingang der Kathedrale von Sao Paulo.
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/07/odilo-scherer-deutschstammiger-kardinal-von-sao-paulo/
Lateinamerikas Kultur-und Wirtschaftshauptstadt, Brasiliens Crack-Metropole, Sitz der nationalen Goethe-Gesellschaft und der Landlosenbewegung MST, Lebensumfeld renommierter kirchlicher Menschenrechtsaktivisten. Die große jüdische Gemeinde der Kulturhauptstadt Lateinamerikas, Ferrez in Capao Redondo. Schwule und Lesben, 38 Indio-Ethnien. Schlingensief. **
Gesichter Brasiliens – Megacity Sao Paulo(2):http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/31/gesichter-brasiliens-megacity-sao-paulo-2015/</a

Blick auf die Stadt vom Ibirapuera-Park.
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1641370/svtjys/

“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
Banda vor FIESP, Avenida Paulista: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasilien-limeira-senai-fiesp-a-banda-maravilhosa-fotoserie/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/rio-sao-francisco-brasilien-fotoserie/