Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasilien: “Bereit zum Abschuß des nächsten Hubschraubers”(Nummer 3)Schlagzeile von “O Dia” in Rio de Janeiro. Banditen-Selbstbewußtsein stark gewachsen – MG “HG-600″ aus Österreich beliebt. “Esse dai austriaco.” Offiziell 33 Tote seit Sonnabend.

Mittwoch, 21. Oktober 2009 von Klaus Hart

“Pronto para abater outro helicoptero…” Der Durchschnittslohn der Rio-Polizisten, die täglich ihr Leben riskieren, wird mit umgerechnet 400 Euro monatlich angegeben.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/21/rio-de-janeiro-gepanzerter-polizeihubschrauber-beschossen-tv-video-von-august-2009-neue-propagandakampagne-fur-naive-europaer-uber-investitionen-in-rios-sicherheit/

Reisewarnung: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/

Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.

“Gemeinsame Werte”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/

Politische Beziehungen

Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)

Wem nützt die Banditendiktatur?

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/

Hintergrund von 2003
Problem Kleinwaffen: Banditenmilizen feuern mit Heeres-Maschinengewehren Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, der USA

Amnesty International und Oxfam zitieren Brasilien als Negativbeispiel im Weltvergleich
Sogenannte Kleinwaffen, wie Maschinengewehre und Handgranaten, sind laut UNICEF d i e Massenvernichtungswaffen der heutigen Kriege, machen den Mißbrauch von Kindern als Soldaten erst möglich, führen zum Tod von jährlich etwa einer halben Million Menschen. In Brasilien sterben im sogenannten unerklärten Bürgerkrieg durch Kleinwaffen pro Jahr mehr als vierzigtausend Personen – Banditenmilizen, aber auch die gefürchteten Todesschwadronen feuern vor allem mit Heeres-Maschinengewehren aus den USA, aus Deutschland, Italien und der Schweiz. Über zwanzig Millionen illegaler Kleinwaffen sind in Privat-bzw. Banditenhand. Trotz aller internationalen Bemühungen geht das illegale Geschäft auf Hochtouren weiter. Denn zum Entsetzen der schlechtausgerüsteten brasilianischen Polizei sind nun auch erstmals österreichische Maschinengewehre in die Hand der gefürchteten Gangstermilizen gelangt, die allein in Rio de Janeiro hunderttausende Bewohner der Slums terrorisieren.

Kriegs-TV-Video aus Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/

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Igualdade – Gleichheit. Protest gegen gravierende soziale Kontraste, rasches Slumwachstum in der zehntgrößten Wirtschaftsnation Brasilien.

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Hilfswerke gegen Agrotreibstoff-Importe – Kritik an deutsch-brasilianischem Energieabkommen.

Mittwoch, 14. Mai 2008 von Klaus Hart

Hilfswerke gegen Biosprit

Entwicklungspolitische Hilfswerke haben das deutsch-brasilianische Energie-Abkommen kritisiert, das Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute auf ihrer Lateinamerika-Reise unterzeichnen will. Verbände wie das evangelische “Brot für die Welt” und Oxfam warnten in einer gemeinsamen Erklärung vor allem von der “Gefahr steigender Einfuhren von Agrosprit”.
 
Kritiker halten den in Brasilien massiv betriebenen Anbau von Zuckerrohr zur Gewinnung des Benzinersatzes Ethanol für bedenklich, weil er Nahrungsmittelproduktion verdränge und letztlich zu Rodungen des Regenwaldes führe.
 
Die Produktion von Biosprit gehe nach verschiedenen Untersuchungen mit schweren Menschenrechtsverletzungen einher, treibe die Lebensmittelpreise in die Höhe und zerstöre die Wälder, heißt es in der Erklärung der Hilfsorganisationen.

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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