Amnesty-Brasilienexperte Tim Cahill erklärte, die die vom Obersten Gericht Brasiliens verweigerte Rücknahme des Amnestiegesetzes der Diktaturzeit bedeute, international gültiges und anerkanntes Recht nicht einführen zu wollen. Amnesty International kritisierte fehlende Ermittlungen über Folter in Brasilien.

Amnesty-Brasilienexperte Tim Cahill(Mitte) in Sao-Paulo-Favela.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
„Menschenrechte außer der Mode“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/menschenrechte-auser-der-mode-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zur-geringen-resonanz-der-amnesty-international-kritik-an-der-lage-im-tropenland/
http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/05/delegado-e-morto-em-emboscada-na-bahia.html

Französischer Tourist, der mit seiner Frau von einer Bande bewaffneter Brasilianer überfallen worden war, schildert am Tatort einem Zivilpolizisten die Details.
Für 23 Prozent der Befragten ist indessen die in den eigenen vier Wänden erlebte Gewalt bedrückender als die von Banditen praktizierte. Wie es hieß, zeigten sich die UNO-Befrager von den Ergebnissen beeindruckt, da gemäß vorherigen Studien „nur“ 70 Prozent der Brasilianer von zunehmender Gewalt gesprochen hatten.
Italiener ermordet: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/24/italienischer-tourist-bei-raububerfall-in-fortaleza-erschossen-sinkende-zahl-auslandischer-besucher-in-brasilien/
”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst. Deutschsprachige Tourismuspropaganda
Gewalttätiger Machismus in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/15/brasilianerinnen-haben-mehr-angst-vor-hauslicher-gewalt-als-vor-krebs-und-aids-neue-studie-mulher-tem-mais-medo-do-marido-que-de-cancer-machismusland-brasilien/

Grüne Präsidentschaftskandidatin Marina Silva: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/25/iran-unter-ahmadinedschad-will-atomwaffen-herstellen-laut-brasiliens-gruner-prasidentschaftskandidatin-marina-silvapartido-verde-teheran-nutzt-brasilia-um-zeit-zu-gewinnen/
Israelische Lula-Satire: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/satire-uber-lula-wegen-iran-im-tv-israels-anklicken/
 http://oglobo.globo.com/pais/noblat/posts/2010/05/20/visao-nuclear-293149.asp
Merval Pereira erinnert daran, daß der heutige Staatschef Lula in der Präsidentschaftswahlkampagne von 2002 den Beitritt Brasiliens zum Atomwaffensperrvertrag kritisiert hatte. Der wegen der Mensalao-Korruptionsaffäre entfernte Chef des Zivilkabinetts der Lula-Regierung, José Dirceu, (Vorgänger der jetzigen Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff), habe offen verteidigt, daß die Atombombe eine politische Waffe sei, die Brasilien in den internationalen Auseinandersetzungen fehle. Unter den BRIC-Staaten(Brasilien, Rußland, Indien und China), so Jose Dirceu,  verfüge nur Brasilien über keine Atombombe.
Merval Pereira schlußfolgert: Da Brasilia das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnen wolle, schaffe dies Mißtrauen über die wahren Absichten der brasilianischen Regierung.
Heinrich-Böll-Stiftung: „Im Juni 1968 erklärte Außenminister Willy Brandt in Brasilien die Bereitschaft der Deutschen, Brasilien mit Nukleartechnik zu versorgen.“ (Wurden Sie gefragt?)
Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat. Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981 von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak beteiligt gewesen.
In den brasilianischen Kommentaren wird daran erinnert, daß der Iran terroristische islamische Gruppierungen finanziert. „Man stelle sich nur vor, wenn eine Atomwaffe über den Iran in die Hände einer dieser Gruppierungen gelangt“, schreibt die Tageszeitung „O Globo“. Ironisch hieß es über die Denkweise Teherans: „Danke, Allah, für Lula!“

„Den Holocaust gabs nicht!“Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â „Den Mensalao auch nicht!!“
Gemäß den Medienberichten wird gegen fünf Militärpolizisten ermittelt, die in sieben Stadtvierteln als Todesschwadron agierten und vorhatten, die Verkaufspunkte für harte Drogen zu übernehmen. Aufgezählt werden weitere Todeschwadronen Sao Paulos, darunter die „Highlanders“, zu deren Praxis gehört, Opfern den Kopf abzureißen. Das Wüten von Todesschwadronen sogar in Brasiliens wichtigster Wirtschaftsmetropole läßt erahnen, wie aktiv derartige Killerkommandos in weniger entwickelten Regionen und Städten Brasiliens sind. Die Fortexistenz von Todesschwadronen zählt zur Menschenrechtsbilanz nach acht Jahren Amtszeit des jetzigen Staatschefs Lula.
http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?boletim=1&lang=PT&cod=47826
Am 18. Mai 1973 war in der brasilianischen Großstadt Vitoria – heute besonders wegen Gefängnis-Horror berüchtigt – die achtjährige Araceli Cabrera Sanches von einer Gruppe Jugendlicher vergewaltigt, geschlagen und ermordet worden. Zum Gedenken an das Mädchen wurde der 18. Mai im Jahre 2000 als „Dia Nacional de Combate ao Abuso e a Exploracao Sexual de Criancas e Adolescentes“ deklariert.
Betroffenheitsgesülze: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/20/weltkongres-in-rio-de-janeiro-gegen-sexuelle-ausbeutung-von-kindern-und-jugendlichen-nach-der-uno-artenschutzkonferenz-in-bonn-noch-eine-alibi-veranstaltung/
Die Mordserie hatte sich in einer Aprilwoche 2010 ereignet und sogar eine Reisewarnung der US-Regierung ausgelöst. Todesschwadronen gehören unter der Lula-Regierung zum brasilianischen Alltag.
Laut brasilianischen Medienangaben dienen über 300 Brasilianer in der Fremdenlegion, verdienen anfangs 1000 Euro, später bis zu 2500 Euro. In Brasilien liege der Lohndurchschnitt dagegen nur bei über 200 Euro umgerechnet.
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/04/tropa-de-elite-elite-squad-trailer-englisch/