Brasiliens Staatschef Lula hatte zuvor beim Ausbruch des neuesten Regierungsskandals erklärt, Erenice Guerra habe für die Regierung und das Land Unschätzbares geleistet. Die jüngsten Enthüllungsberichte der Landesmedien zeigten „Intoleranz, Haß und Lüge.“ Von den Medien wird Lulas neueste Klarstellung daher als Eingeständnis gewertet, daß die brasilianische Presse korrekt informiert hatte. Lula mache erstmals Erenice Guerra direkt verantwortlich.
Die andere Sicht: Hillary Clinton bezeichnete 2012 laut Landesmedien den Kampf von Dilma Rousseff gegen die Korruption sowie die Regierungstransparenz unter Rousseff als beispielhaft. Die Staatschefin habe damit entsprechende globale Standards und Normen geschaffen.
Erenicegate und Präsidentschaftswahlen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/11/erenicegate-kostete-dilma-rousseff-mehr-pflichtwahlerstimmen-als-religiose-themen-laut-umfragen/
Erenice Guerra – laut Landesmedien enge Vertraute von Lula und Dilma Rousseff. Zeitungsausriß. „Kompetente“ Auswahl einer Nachfolgerin durch Dilma Rousseff.
Lulas Palocci-Skandal: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/16/lulas-palocci-skandal-hausmeister-der-den-finanzminister-und-jetzigen-dilma-rousseff-berater-sturzte-hohe-entschadigung-zugesprochen-orgien-viagra-huren/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
SIP-Präsident Alejandro Aguirre nannte Lulas Vorgehen „gefährlich und sehr besorgniserregend“, verglich es mit Hugo Chavez in Venezuela und Christina Kirchner in Argentinien. Es mache stets besorgt, wenn ein Regierender sich zum Herren der öffentlichen Meinung erkläre. weil er gewählt worden sei.
„Es ist evident, daß die Korruption in der Regierung zunahm“, betonen heute Brasiliens Landesmedien in Analysen. Die Korruption müsse besiegt werden, da sie ein Hindernis für politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Fortschritt sei. Unterdessen gehen die Enthüllungen über Korruption im Regierungsapparat weiter, haben sogar Justizbehörden Brasilias entsprechende Ermittlungen verstärkt.

Internationaler Korruptionsindex und Brasilien unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/
“Die Korruption ist strukturell im brasilianischen Staat.” José Eduardo Cardozo, neuer Justizminister unter Dilma Rousseff, in Interview vor Amtsantritt, Dezember 2010
Lula-Lob für Auslandsmedien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/04/lula-lobt-in-rio-uberschwenglich-auslandsmedien-fur-deren-berichterstattung-stets-harsche-kritik-an-nationalen-medien-elogios-para-a-imprensa-de-fora/
Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch – viel Lob und Unterstützung für Lula aus der Europäischen Union: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/
“Ein Beispiel für alle Politiker”. Wie die Europäische Union offiziell Lula einstuft: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/
Angeli, Brasiliens bester Karikaturist, in der Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.
http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100921/not_imp612779,0.php
Lula não é um político – é um fenômeno religioso. De fé. Como as igrejas que caem, matam os fiéis e os que sobram continuam acreditando. Com um povo de analfabetos manipuláveis, Lula está criando uma igreja para o PT dirigir, emparedando instituições democráticas e poderes moderadores.Os fatos são desmontados, os escândalos desidratados para caber nos interesses políticos da igreja lulista e seus coroinhas. Lula nos roubou o assunto. Vejam os jornais; todos os assuntos são dele, tudo converge para a verdade oficial do poder. Lula muda os fatos em ficção. Só nos resta a humilhante esperança de que a democracia prevaleça.Depois do derretimento do PSDB, o destino do País vai ser a maçaroca informe do PMDB agarrada aos soviéticos do PT, nossa direita contemporânea. Os comentaristas ficam desorientados diante do nada que os petistas criaram com o apoio do povo analfabeto. Os conceitos críticos, como „razão, democracia, respeito à lei, ética“, ficaram ridículos, insuficientes raciocínios diante do cinismo impune.
Como analisar com a Razão essa insânia oficial? Como analisar o caso Erenice, por exemplo, com todas as provas na cara, com o Lula e seus áulicos dizendo que são mentiras inventadas pela mídia? Temos de criar novos instrumentos críticos para entender esta farsa. Novos termos. Estamos vendo o início de um „chavismo light“, cordial, para que a „massa atrasada“ seja comandada pela „massa adiantada“ (Dilma et PT). Os termos têm de ser mudados. Não há mais „propina“; agora o nome é „taxa de sucesso“. A roubalheira se autonomeia „revolucionária“ – assalto à coisa pública em nome do povo. O que se chamava „vítima“ agora se chama „réu“. (Arnaldo Jabor)
Wieder einmal hat Brasiliens Staatschef Lula nur deshalb enge Vertraute aus der Regierung entlassen müssen, weil wache, aufmerksame, unabhängig agierende Journalisten wenigstens einen Teil gängiger Machenschaften gerichtsverwertbar enthüllen konnten. Ohne solche Journalisten, die sich heute üblichen Medien-Eingriffen u.a. durch Parteien sowie Partei-und Regierungsfunktionäre widersetzen, im heutigen Brasilien kaum ein realistischer Einblick in die Regierungsarbeit unter Lula – und immer noch Unmengen zwielichtiger Figuren auf höchsten Posten. Entsprechend scharfe Kritik von Lula und Dilma Rousseff auf Wahlkundgebungen an solchen Journalisten spricht Bände und läßt die brasilianischen Journalisten-und Anwaltsorganisationen unter Hinweis auf Gesetz und Verfassung reagieren. So erklärte Lula jetzt; „Wir sind die öffentliche Meinung und wir formen sie.“ Dies ließ an die ungeheuren, vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben für Regierungspropaganda erinnern, die nur zu oft ganze Sozialetats übersteigen. In Kommentaren wird daran erinnert, daß die Regierung in Radios und Zeitungen außerhalb der großen Städte als Informationen getarnte Propaganda schaltet, daß zudem die regionale Presse von Bundes-Werbung beherrscht sei.
„Os fatos? Danem-se os fatos, o que vale é a versao de Lula…Tudo porque foi a imprensa livre que expos aos brasileiros um centro de corrupcao justamente na Casa Civil, onde foi construido a candidata Dilma e fabricado o inexplicavel poder de uma tal Erenice.“
„“Vamos derrotar alguns jornais e revistas que se comportam como so fossem um partido politico.“
Geradezu genial, wie Regierungspropaganda ohne Quellenangabe nach Europa durchgeschaltet wird.
Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff blamierte sich, indem sie Journalisten der größten Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ öffentlich fälschlicherweise vorwarf, Fakten zu verschweigen. http://www.advivo.com.br/blog/luisnassif/a-folha-no-tce-do-rio-grande-do-sul
http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100920/not_imp612443,0.php
Die „grüne“ Präsidentschaftskandidatin Marina Silva versucht derzeit, ihre politische Verantwortung für Brasiliens Umweltdesaster zu bestreiten, kleinzureden. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/marina-silva-norwegischer-umweltpreis-dotiert-mit-100000-dollar-nichts-getan-und-doch-geehrt/
Von brasilianischen Journalisten entdeckt: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/18/lula-vor-der-uno-dichtung-und-wahrheit-youtube-anklicken-prasidentschaftswahlkampfe-in-brasilien/
Lula und regierungskritische Medien und Journalisten: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/20/erenicegate-lula-verargert-uber-presse-enthullungen-die-ihn-zur-entlassung-von-regierungsmitgliedern-zwangen-nationale-zeitungsassoziation-und-anwaltsverband-verurteilen-lulas-verbalattacken-auf-d/
http://veja.abril.com.br/noticia/brasil/propina-era-paga-dentro-da-casa-civil
Lula mit enger Vertrauter Erenice Guerra – auf Druck der öffentlichen Meinung, von Medienrecherchen durch Lula notgedrungen gefeuert. (Brasilien hat nicht einen Medien-Mainstream wie in Mitteleuropa) Globo-Ausriß.
http://www1.folha.uol.com.br/poder/800842-filho-de-erenice-nomeou-amigos-para-pasta-de-dilma.shtml
http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100918/not_imp611751,0.php
Paulo Maluf und Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/12/paulo-maluf-uber-lula-hintergrundinterview-lula-esta-mais-malufista-do-que-eu/
Entsprechende Informationen über Korruptionspraktiken machten daher die Runde unter Politikern, Unternehmern, Journalisten, Auslandskorrespondenten, bereicherten das Bild über die Vorgehensweisen der Lula-Regierung. Da Dilma Rousseff größte Chancen auf einen Sieg im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen vom 3. Oktober habe, fragen daher jetzt Kommentatoren, müsse die Kandidatin jetzt erklären, mit welchen Informationen, welchen Kriterien und in welcher Form sie Personen für Vertrauensposten auswähle und einsetze. Dilma Rousseff habe darauf bestanden, daß die jetzt durch Lula entlassene Erenice Guerra zu ihrer Nachfolgerin auf dem Posten der Chefministerin des Zivilkabinetts werde.
Zeitungsausriß – Dilma Rousseff, Chefministerin des Zivilkabinetts, übergibt ihr Amt im März 2010 an Erenice Guerra, wird Wunsch-Präsidentschaftskandidatin Lulas.
„Bestechungsgeld im Ministerium gezahlt“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/18/bestechungsgeld-im-ministerium-gezahlt-laut-nachrichtenmagazin-veja-lulas-neuester-skandal/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Ministerin Erenice Guerra ist eine enge Vertraute der Amtsvorgängerin und Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff, die Vorwürfe gegen Erenice Guerra zählen zum üblichen Repertoire und wurden vor allem nach Recherchen des Nachrichtenmagazins „Veja“ und der größten Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ erhoben. Das Blatt hatte am Entlassungstag über gefordertes Bestechungsgeld berichtet und Erenice Guerra als „rechte Hand“ der Präsidentschaftskandidatin Dilma Rousseff bezeichnet. Die jüngsten Enthüllungen kommen in Brasilien für kaum jemanden überraschend – in Straßenkommentaren in Sao Paulo wird Lulas Arbeiterpartei PT und die jetzige Regierung als die womöglich bislang korrupteste bezeichnet. Der erste Zivilkabinettschef der Lula-Regierung, José Dirceu, war auf öffentlichen Druck wegen des Parteien-und Stimmenkaufskandals (Mensalao) entlassen worden. Dirceu zählt unterdessen wieder zu den mächtigsten Figuren in Lulas Arbeiterpartei PT, generell im Regierungs-Machtapparat. Die Zahl der bereits von Lula notgedrungen gefeuerten Minister und die jeweiligen Gründe sprechen Bände, erinnern unter anderem an die Kritik der katholischen Kirche Brasiliens am Lula-Machtapparat – bereits weit vorm Amtsantritt geäußert. Aus Europa erhält die Lula-Regierung sehr viel Lob für „fortschrittliche Regierungspolitik“ – zu den (neoliberalen)Kriterien zählt dabei offenbar auch die Menschenrechtslage. Das Lob stellt klar, welche Aspekte als positiv eingestuft werden.
Folha de Sao Paulo:“Consultor confirma encontro com Erenice, diz que empresa se recusou a pagar propina e descreve reuniao com Israel“.
Como voce reagiu quando pediram dinheiro?´“Eu mandei, desculpe a expressao, para a puta que pariu.“
Bezerra da Silva: http://www.youtube.com/watch?v=8i69t5BI3KI
Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch:
Dilma und Erenice – enge Freundinnen seit langem, Hinweis auf Kompetenz der Präsidentschaftskandidatin(Veja-Ausriß.) http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/belo-monte-brasilianische-regierung-verbreitet-lugen-uber-wasserkraft-projekt-keine-saubere-energie-laut-bischoflichem-indianermissionsrat-cimi/
Das gigantische „Belo-Monte“-Staudammprojekt in Amazonien wurde von der Ministerin in Gang gebracht, darunter die Beteiligung von Firmen, berichtet die Landespresse.
Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“
Schweizer Protestaktion: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/17/schweizer-aktion-zugunsten-von-brasilianischen-bio-bauern-proteste-ausgerechnet-an-die-jetzt-gefeuerte-chefministerin-des-zivilkabinetts-erenice-guerra/