Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

“Lula und der herzliche Faschismus auf brasilianisch” – José Arbex(Katholische Universität Sao Paulo) in Zeitschrift “Caros Amigos”. “Wir erleben die Barbarei in unserem Alltag.” Frei Betto über fortbestehendes Hungerproblem. “Wenn es ein Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht erlebte, dann war es dieses hier!”(Lula) “Menschenrechte außer der Mode”.

Dienstag, 14. September 2010 von Klaus Hart

http://carosamigos.terra.com.br/index_site.php?pag=revista&id=146&iditens=710

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José Arbex, Professor an der Katholischen Universität, auf internationalem Menschenrechtstribunal von Sao Paulo – der jetzige Präsidentschaftskandidat und kirchliche Menschenrechtsaktivist Plinio Sampaio fungierte als Hauptankläger. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/11/plinio-sampaio-wie-tickt-der-einzige-kirchliche-menschenrechtsaktivist-unter-den-prasidentschaftskandidaten-fur-die-pflichtwahl-brasiliens-im-oktober/

(In Caros Amigos haben der Befreiungstheologe Frei Betto und Landlosenführer Joao Pedro Stedile ihre ausführlichen Kolumnen)

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/

“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/

Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.

Autoritarismus-und Faschismusvorwürfe gegen Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/autoritarismus-von-lula-in-manifest-verurteilt-pt-grunder-helio-bicudolangst-ausgetreten-und-deutschstammiger-kardinal-evarista-arns-unterzeichnen-regierungsattacken-gegen-medien-zuruckgewies/

In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.

“Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich ist das größte Land Südamerikas zu einem Vorbild in der Region geworden. ” WeltTrends, Potsdam 2012

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Gefangenen-Proteste und Kritik der Bürgerrechtler Brasiliens von Medien und zuständigen Politikern weitgehend ignoriert. In Vitoria protestierten Menschenrechtsaktivisten vor Gouverneurssitz – zeitgleich zu Verfahren vor UNO-Menschenrechtskommission in Genf.

Mittwoch, 17. März 2010 von Klaus Hart

An den Protesten in Vitoria, Hauptstadt des Teilstaats Espirito Santo, nahm auch die bekannte brasilianische  Menschenrechtsaktivistin Maria Nacort teil. In Genf erläuterte die Menschenrechtsorganisation CONECTAS aus Sao Paulo detailliert die gravierenden Rechtsverletzungen in brasilianischen Gefängnissen, wies auf Folter und Zerstückelung zahlreicher Häftlinge, hatte dazu bereits ein aufsehenerregendes Dokument an den Generalstaatsanwalt Brasiliens geschickt – anklicken:       http://www.estadao.com.br/especiais/2009/11/crimesnobrasil_if_es.pdf

Bereits 2008 hatte Maria Nacort auf einem internationalen Menschenrechtstribunal in der Rechtsfakultät von Sao Paulo die barbarischen Zustände in brasilianischen Haftanstalten eingehend geschildert – auch dies wurde von Medien und zuständigen Politikern fast völlig ignoriert – ebenso wie das gesamte Tribunal.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/

Lula-Rede in Vitoria – Stadt der grausamsten Gefängnisse Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/lulas-rede-auf-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstagen-2009-in-vitoria-zeitdokument-die-rolle-einer-regierung-ist-die-einer-mutter/

http://www1.folha.uol.com.br/folha/cotidiano/ult95u707473.shtml

http://www1.folha.uol.com.br/folha/videocasts/ult10038u706303.shtml

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/brasilien-unterzeichnete-internationales-anti-folter-abkommen-setzte-es-aber-nicht-um-uno-kritik-in-genf-an-barbarischen-haftbedingungen-unter-lula-in-brasilien-szenen-der-barbarei-in-brasili/

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Bürgerrechtlerin Maria Nacort

Protest-Demo mit zerstückeltem Häftling in Vitoria – keinerlei internationales Medieninteresse: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/demo-mit-zerstuckeltem-haftling-in-vitoria-extremsituationen-extremreaktionen-maria-nacort-eine-couragierte-menschenrechtsaktivistin-appelliert-an-amnesty-international-und-uno/

Bei den Debatten der UNO-Menschenrechtskommission in Genf spielten die zahlreichen gravierenden Menschenrechtsverletzungen, denen die in Slums gepferchte Unterschichtsbevölkerung der achtgrößten Wirtschaftsnation ausgesetzt ist, offenbar noch keine Rolle. “Ein beträchtlicher Teil der Brasilianer, vor allem jene in den Slums, wird wie Wegwerf-Bevölkerung behandelt”, sagte Tim Cahill, Brasilienexperte von Amnesty International, im Website-Interview.

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“Brasilien unterzeichnete internationales Anti-Folter-Abkommen, setzte es aber nicht um.” UNO-Kritik in Genf an barbarischen Haftbedingungen unter Lula in Brasilien. “Szenen der Barbarei in brasilianischen Gefängnissen”, kommentiert “Folha de Sao Paulo”. Todesschwadronen, Blutbäder, EU-Ratspräsident José Zapatero. www.estadao.com.br/especiais/2009/11/crimesnobrasil_if_es.pdf

Dienstag, 16. März 2010 von Klaus Hart

Brasilia muß erstmals vor der UNO-Menschenrechtskommission zugeben, daß es Folter, Überfüllung und Tote gibt, sagte in Genf Anwalt Samuel Friedman von der Menschenrechtsorganisation CONECTAS in Sao Paulo. CONECTAS hatte die Menschenrechtsverletzungen in den Gefängnissen unter Lula besonders nachdrücklich und detailliert angeprangert. CONECTAS-Foto-Dokument, anklicken:  http://www.estadao.com.br/especiais/2009/11/crimesnobrasil_if_es.pdf

Angela Merkel und Menschenrechte in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/11/lateinamerika-reise-von-bundeskanzlerin-angela-merkel-und-die-menschenrechtelaut-dihk-prasident-braun-keine-notwendigkeit-das-thema-besonders-zu-betonen/

Angela Merkel – WM-Besuch 2014 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/16/deutsche-bundeskanzlerin-angela-merkel-reist-zur-wm-2014-nach-brasilien-trotz-gravierender-menschenrechtslage-bei-treffen-mit-staatschefin-dilma-rousseff-in-brasilia-waren-schwere-menschenrechtsve/

Die Lage in den brasilianischen Haftanstalten, das sadistische Vorgehen gegen Unterprivilegierte, die systematische Anwendung der Folter und die Verfolgung von Bürgerrechtlern und Systemkritikern  gilt auch in Europa offenbar vielerorts als Beleg für “fortschrittliche Regierungspolitik” und “stabile, moderne Demokratie”. Nicht zufällig erhielt die Lula-Regierung just in jenen Jahren begeistertes Lob auch aus Europa, wurde sogar ein “Linksruck” bejubelt, als das Wüten der Todesschwadronen konstatiert wurde, der Horror in brasilianischen Gefängnissen zunahm, die Zahl der zerhackten, geköpften, zerstückelten Häftlinge – mithin Opfer der politischen Verhältnisse - anwuchs, Proteste der Gefangenen gegen die gesetz-und verfassungswidrigen Haftbedingungen immer lauter wurden. Selbst als der Präsident des Obersten Gerichts von Brasilien einräumte, daß das Gefängnissystem nazistischen KZs ähnele, folgten aus europäischen Hauptstädten eindrückliche Positiv-Beurteilungen.

Zeit-Leser:

“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”. 

 http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/

In Vitoria, der Hauptstadt des jetzt wegen der Haftbedingungen ganz besonders in Genf am Pranger stehenden Teilstaates Espirito Santo, waren 2009 die deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage abgehalten worden. Lula hatte dabei auch den für die Zustände politisch verantwortlichen Gouverneur Hartung sehr herzlich begrüßt: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/18/lulas-rede-auf-deutsch-brasilianischen-wirtschaftstagen-2009-in-vitoria-zeitdokument-die-rolle-einer-regierung-ist-die-einer-mutter/   Vitoria war sogar Schauplatz einer Demonstration von brasilianischen Menschenrechtsaktivisten, die die Reste eines zerstückelten Häftlings durch die Stadt trugen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/15/barbarische-zustande-in-brasilianischen-gefangnissen-gravierende-menschenrechtslage-stost-auch-in-mitteleuropa-bisher-auf-massives-desinteresse/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/19/brasiliens-gefangnissystem-ahnelt-nazistischen-kzs-kritisiert-gilmar-mendes-prasident-des-obersten-gerichts-unmenschliche-absurde-zustande/

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“Folter ohne Ende”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

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Erlaubter Kindermord in Brasilien: Warum nicht die Menschenfresserei wiedereinführen, wenn der Kindermord bei brasilianischen Indianerstämmen zugelassen ist, fragt ironisch Denis Lerrer Rosenfield, Philosophieprofessor an der Bundesuniversität in Porto Alegre. Pädophilie mit Indio-Kindern, Jagen mit Feuer…Kulturrelativismus.

Montag, 05. Januar 2009 von Klaus Hart

In seiner neuesten Kolumne für brasilianische Qualitätszeitungen erläutert Rosenfield den bei Indiostämmen üblichen Kindermord und die Mord-Methoden. “Getötet wird durch Ersticken – die Mutter tut dies mit dem Fuß, das Baby auf dem Boden liegend…Im Stammesgebiet der Yanomami, so gefeiert als Beispiel der Indianerpolitik, deutet alles darauf hin, daß es sich dort um eine allgemeine Praxis handelt… Die Idee vom edlen Wilden, in idyllischen Bedingungen, scheint ein weiteres ideologisches Produkt von FUNAI, CIMI und überhaupt der Sozialbewegungen zu sein…Selbst die Prinzipien des Evangeliums werden scharf mißachtet.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/

Südwestfunk – Sex mit Kindern, Kindermord: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag32.html

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/

ARD-Weltspiegel zu Kindermord: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/

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Brasilien: Schwarzer katholischer Priester bei Rio de Janeiro exekutiert.

Mittwoch, 22. Oktober 2008 von Klaus Hart

In Campos bei Rio de Janeiro ist der schwarze katholische Priester Pedro da Cruz de Oliveira, von Unbekannten aus nächster Nähe mit zahlreichen Schüssen ermordet worden. Oliveira war seit 20 Jahren Padre und hatte Gottesdienste vor allem in Slums der Region abgehalten. Der Bischof von Campos, Roberto Guimaraes, äußerte in einer Erklärung tiefe Empörung über das Verbrechen, das “die gesellschaftliche Unsicherheit und das bedrückende Klima der Gewalt” zeige, in dem man heute lebe.

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Kindermord bei brasilianischen Indianerstämmen: “Every year, hundreds of children are buried alive in the Amazon.” Kurzvideo der NGO Atini gegen das “politisch korrekte” Schweigen.

Freitag, 02. Mai 2008 von Klaus Hart

http://hakani.org/en/

Website von Atini: http://www.vozpelavida.org.br

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/11/tote-deine-kinder-erfulle-deine-pflicht-gegenuber-dem-stamm-dokudrama-uber-den-kindermord-bei-brasilianischen-indianerstammen-anklicken-herunterladen/

Einfach mal nachschauen, was bekannte, als kinderfreundlich geltende  Menschenrechtsorganisationen und Menschenrechtspolitiker bisher an Protesterklärungen, Texten  zum Kindermord bei Indiostämmen veröffentlicht haben.

Siehe die Texte zu Kindermord/Infantizid auf dieser Webseite.

ARD-Weltspiegel erstmals zu Kindermord: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/

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“Der Mythos von der Herzlichkeit des Brasilianers ist vorbei – wir sind eine grausame Gesellschaft” – Joao Ricardo Moderno, Präsident der Brasilianischen Akademie für Philosophie

Montag, 24. März 2008 von Klaus Hart

http://odia.terra.com.br/opiniao/htm/joao_ricardo_moderno_barbarie_e_autofagia_159669.asp

“A Civilização Brasileira é uma utopia. A cultura brasileira é uma realidade. A grande tarefa do povo brasileiro é transformar a cultura em civilização. Civilização e barbárie são as duas faces da moeda. A barbárie cresce na medida em que a cultura não consegue impor-se como civilização. Todas as civilizações trazem em seu seio a sua negação, o seu outro. A civilização é aquela cultura que conseguiu impor limites estreitíssimos à barbárie, sempre nas brechas para tentar progredir a crueldade.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

O mito da cordialidade do brasileiro acabou. Somos uma sociedade cruel. Estimativas por mim levantadas em O DIA foram confirmadas pelas instituições de pesquisa: mais de 1 milhão de assassinatos oficialmente registrados nos últimos 30 anos, com a quase totalidade nos últimos 25 anos. E os não registrados? Certamente centenas de milhares. Qual país matou tanto? Um autogenocídio. Estamos devorando a própria carne, uma autofagia coletiva. Uma antropofagia nacional.

O faz-de-conta de que somos civilizados impede que sejamos de fato civilizados, pois não são tomadas medidas civilizatórias, e a inércia é como resultado de um gás paralisante. Todas as políticas públicas de segurança fracassaram. A cultura da morte impede a construção de uma civilização nos trópicos.

Todos os caminhos levam à morte. Todos os argumentos sociais, políticos, econômicos, científicos, filosóficos, ideológicos e culturais acabam por colaborar com o elogio da morte. Para o direito de matar é usado até mesmo o discurso da bondade, como no caso das células-tronco embrionárias, pois o homicídio é sempre o caminho mais curto para resolver os problemas do mundo. A crueldade está no poder.”

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Ausriß, Scheiterhaufen in Rio.

Katholischer Bischof Angelico Sandalo Bernardino in Sao Paulo 2011: “Brasiliens durchlebt derzeit eine enorme politische Krise. Brasilien ist zwar theoretisch eine Republik, doch die republikanischen Prinzipien werden mißachtet. In der Verfassung von 1988 heißt es, alle Brasilianer hätten die gleichen Rechte. Doch in Wahrheit ist dies eine Lüge. Es reicht aus, in die Slums zu gehen. Wir müssen uns von der Diktatur der wirtschaftlichen Macht befreien – und von einer politischen Macht, die sich der wirtschaftlichen Macht unterwirft.”

Der Unterschied zwischen der katholischen Kirche Brasiliens und den Staats-und Regierungskirchen Deutschlands ist sehr groß.

Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestellten begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu. 

Dimas Lins – Brasilien, Landesmentalität

Em Porto Alegre, desde o dia anterior, um homem velho está jogado numa maca no corredor de um hospital público e agoniza. Sem assistência médica, apesar da insistência dos parentes, ele morrerá em alguns minutos. Faltam leitos, médicos, medicamentos e solidariedade, embora sobrem justificativas injustificáveis por todos os lados.

No Rio de Janeiro, um jovem de classe média sobe o morro para conseguir mais drogas. Com seu dinheiro, traficantes compraráo novas armas e, entre elas, estará um fuzil AK-47 com capacidade para despejar 650 tiros por minuto. Dali a cinco dias, uma bala perdida disparada deste fuzil matará acidentalmente um jovem estudante morador do morro. Ele chegará em casa no momento em que policiais e bandidos trocaráo tiros na favela.

Numa esquina de Recife, uma professora, em poucos instantes, receberá uma bala na cabeça durante um assalto. Ela estará aguardando a luz verde do semáforo e tentará arrancar a toda velocidade ao perceber que uma arma está sendo apontada para a janela do seu carro. O ladráo fugirá, em seguida, carregando consigo uns poucos trocados e um celular.

Em Brasília, políticos rasgam diariamente a constituiçáo federal, e legislam em causa própria. Numa inversáo de papéis, estes servidores públicos servem-se daqueles a quem juraram servir, para aumentar suas riquezas, prestígio e poder.

Em poucas horas, numa favela em Salvador, um homem espancará seu filho de menos de um ano de idade até a morte. O pai alcoólatra alegará, em sua defesa, a irritabilidade causada pelo choro do bebê. O choro da criança virá da fome.

Em Belo Horizonte, na volta de um feriado, um motorista em alguns minutos atropelará um pedestre que caminha no acostamento. Preso em flagrante, ele alegará que apenas tentava fugir do engarrafamento e ganhar alguns minutos na viagem. O homem morto, um simples camponês, deixará mulher e filhos.

Em Sáo Paulo, uma empregada doméstica baterá contra a parede a cabeça de uma velha dona da casa, uma mulher sozinha presa a uma cadeira de rodas, e causará traumatismo craniano. Os filhos ficaráo horrorizados e esqueceráo que foram responsáveis por deixar a própria máe aos cuidados de ninguém.

Em Maceió, amanhá neste mesmo horário, um adolescente será assassinado por um cidadáo comum por haver molhado suas calças, enquanto passeava de bicicleta numa rua alagada da cidade.

Somos um país infecto, bacterializado e apodrecido. Corre em nossas veias um sangue contaminado de coisas vis. Valorizamos a individualidade, a covardia, o egoísmo, a corrupçáo e a violência. Em contraponto, desprezamos a boa vontade, o respeito à vida, a compaixáo e o amor ao próximo.

Somos um país de acomodados, de homens e mulheres voltados com os olhos para o próprio umbigo. Assistimos indiferentes à fome estender a máo nas janelas dos nossos carros, à miséria se deitar embaixo das marquises nas noites frias e à desesperança invadir os corações dos desprovidos do necessário.

Escondemos o sol dos desassistidos, semeamos a pobreza, cultivamos o desespero e colhemos bestialidades. Fingimos compaixáo, imaginamo-nos solidários, mas pregamos o abandono. Somos homens e mulheres vítimas e algozes da nossa própria brutalidade.

Faltam-nos a generosidade de desejar bom dia e o interesse sincero pelo outro, pois nos acostumamos ao ”cada um por si. Faltam-nos o desejo da felicidade alheia e o querer bem do outro, sem a expectativa da contrapartida.

Faltam-nos a sensatez, a civilidade, a caridade, o perdáo e o sacrifício. Faltam-nos Justiça, Estado e Governo. Faltam-nos coragem, vontade e indignaçáo. Faltam-nos compreensáo, amizade, razoabilidade e açáo. Faltam-nos ser homens e mulheres de verdade. Falta-nos vergonha. Falta-nos sensibilidade. Falta-nos desapego. Falta-nos serenidade. Falta-nos poesia. Falta-nos razáo. Falta-nos educaçáo. Falta-nos querer.

Faltam um gesto, um abraço, um aperto de máo e um sorriso. Faltam gratidáo aos pais e respeito aos desiguais. Falta-nos tolerância. Falta-nos esperança. Falta-nos carinho e atençáo. Falta-nos amar.

Há um desencanto em mim. Há também afliçáo e temor. Quero ter um filho e vê-lo acordar disposto. Quero levá-lo para brincar nas praças e nos parques da minha cidade, como eu fiz um dia. Quero vê-lo sorrindo, maravilhado com o mundo e encantado com as pessoas. Quero muito um filho, mas tenho medo de despertá-lo no país da delicadeza perdida.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/24/der-mythos-von-der-herzlichkeit-des-brasilianers-ist-vorbei-wir-sind-eine-grausame-gesellschaft-joao-ricardo-moderno-prasident-der-brasilianischen-akademie-fur-philosophie/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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