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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>&#8222;Boomland&#8220; Brasilien: Industrieproduktion in Sao Paulo, dem wichtigsten Industriezentrum, sank im Oktober gegenüber September um 2,6 Prozent, zuvor um 5,2 Prozent,laut offiziellen Zahlen. Auswanderungsland Brasilien. &#8222;Emergente paralisia&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/boomland-brasilien-industrieproduktion-in-sao-paulo-dem-wichtigsten-industriezentrum-sank-im-oktober-gegenuber-september-um-26-prozent-laut-offiziellen-zahlen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Boomland Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Deindustrialisierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/08/boomland-brasilien-industrieproduktion-in-sao-paulo-dem-wichtigsten-industriezentrum-sank-im-oktober-gegenuber-september-um-26-prozent-laut-offiziellen-zahlen/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/24/brasiliens-fortdauernde-wirtschaftsflaute-boom-aus-mitteleuropaischer-sicht-industrie-rezessionsmonat-oktober-produktionsverlangsamung-seit-marz/ Wie es offiziell hieß, lag der Rückgang im September gegenüber August bei 5,2 Prozent &#8211; Daten aus regierungsunabhängigen Quellen liegen leider nicht vor. Auch aus den Teilstaaten Rio de Janeiro und Minas Gerais, zwei weiteren industriellen Zentren Brasiliens, werden offiziell Produktionsrückgänge gemeldet.  Die nationalen Wirtschaftsmedien sehen sich in ihren Voraussagen, teils aus dem letzten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/24/brasiliens-fortdauernde-wirtschaftsflaute-boom-aus-mitteleuropaischer-sicht-industrie-rezessionsmonat-oktober-produktionsverlangsamung-seit-marz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/24/brasiliens-fortdauernde-wirtschaftsflaute-boom-aus-mitteleuropaischer-sicht-industrie-rezessionsmonat-oktober-produktionsverlangsamung-seit-marz/</strong></a></p>
<p><strong>Wie es offiziell hieß, lag der Rückgang im September gegenüber August bei 5,2 Prozent &#8211; Daten aus regierungsunabhängigen Quellen liegen leider nicht vor. Auch aus den Teilstaaten Rio de Janeiro und Minas Gerais, zwei weiteren industriellen Zentren Brasiliens, werden offiziell Produktionsrückgänge gemeldet.  Die nationalen Wirtschaftsmedien sehen sich in ihren Voraussagen, teils aus dem letzten Jahr, bestätigt und weisen in diesem Zusammenhang auf die zunehmende Deindustrialisierung Brasiliens. </strong><strong>In europäischen Analysen war der betreffende Zeitraum wegen anderer Kriterien als &#8222;Boom&#8220;, als positive Wirtschaftssituation bewertet worden.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boomwirtschaft-wachst-nicht-mehr-und-erholung-wird-dauern-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</strong></a></p>
<p><strong>Der Jahres-Wertverlust an Brasiliens Börse liegt bisher bei über 17 Prozent.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/06/brasiliens-industriellenverband-fiesp-zu-wirtschaftsstagnation-warnungen-seit-jahresbeginn-bestatigt-schadliche-wirkung-der-hohen-zinsen-uberbewertete-landeswahrung-real/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/industrieflautequedafolha.JPG" alt="industrieflautequedafolha.JPG" /></p>
<p>Ausriß Folha de Sao Paulo.</p>
<p><strong>“Wirtschaftsmacht der Zukunft”:</strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html"><strong>http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html</strong></a></p>
<p><strong>“Wirtschaftswunder unterm Zuckerhut”: <a href="http://www.welt.de/debatte/kolumnen/article13638342/Wirtschaftswunder-unterm-Zuckerhut.html"> http://www.welt.de/debatte/kolumnen/article13638342/Wirtschaftswunder-unterm-Zuckerhut.html</a></strong></p>
<p><span id="more-11777"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c7.JPG" alt="c7.JPG" /></p>
<p><strong>Slumkind aus Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/hochverschuldetes-brasilien-bietet-eu-wegen-krise-erneut-finanzhilfe-an-iwf-chefin-christine-lagarde-und-finanzminister-guido-mantega/</strong></a></p>
<p><strong>Auswanderungsland Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><strong>Ironisch bemerkt Grajew im  Exklusivinterview gegenüber dieser  Website zur Positivberichterstattung  über Brasilien  in Europa,  darunter in Deutschland:”Warum gehen so  viele Brasilianer nach  Deutschland, warum wollen noch viel mehr dorthin &#8211;  aber warum wollen  die Deutschen nicht hier leben? Teile unserer Elite  sind sehr traurig,  die eigenen Kinder zu verlieren, die es nämlich  vorziehen, in Europa,  den USA, Australien zu leben. Ich kenne viele  Unternehmer, die triste  und verärgert sind, daß die Kinder es vorziehen,  in der Ersten Welt zu  wohnen. Die weggehen, sagen, ich hätte nur zu  gerne, daß Brasilien die  gleiche Lebensqualität, diese Ehrlichkeit hat.  Ich habe viele  persönliche Freunde, deren Kinder in England, auch in  Deutschland  leben. Meine Freunde möchten, daß sie zurückkehren. Doch die  Kinder  sagen &#8211; in diesem Land, mit so einer politischen Klasse will ich  nicht  leben. Erst wenn Brasilien besser wird, kehre ich zurück. Diese   Menschen gehen nicht weg, weil sie etwa den Alpenschnee so mögen &#8211; die   wollen einfach in einer anderen Atmosphäre, in einem anderen   gesellschaftlichen Klima leben. Heute sind Brasiliens Politiker enorm in   Mißkredit, unglaubwürdig. Man findet schwerlich eine Person guten   Willens, die heutzutage noch in die Politik, in eine politische Partei   geht.”</strong></p>
<p><strong>Grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Brasilien 2011:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/gruner-ministerprasident-winfried-kretschmann-in-brasilien-2011/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens hohe Rate an Behinderten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/brasiliens-hohe-rate-von-behinderten-2391-prozent-der-bevolkerung-gegenuber-rund-1-prozent-in-hochentwickelten-landern-laut-studien/</strong></a></p>
<h2>Brasilianische Berufsgruppen, die es in  Deutschland nicht gibt: Müllsammler, Catador de lixo. Viele sind  obdachlos, schlafen in oder unter diesen Karren. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12047" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-mullsammler/" rel="tag">Brasiliens Müllsammler</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/catador-de-lixo/" rel="tag">Catador de lixo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sao-paulo/" rel="tag">Sao Paulo</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/catadordelixosp.JPG" alt="catadordelixosp.JPG" /></p>
<p><strong>Catador &#8211; Sao Paulo, City, 2012.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/karrenschlafend.JPG" alt="karrenschlafend.JPG" /></p>
<p>2012.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/17/adveniat-in-brasilien-wie-lebt-es-sich-in-der-reichsten-stadt-lateinamerikas-der-siebtgrosten-wirtschaftsnation-nach-acht-jahren-lula-regierung-adveniat-gottesdienst-in-der-favela-cachoeirinha-von/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/catadorfotosp.JPG" alt="catadorfotosp.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/crackkarrenlixo.JPG" alt="crackkarrenlixo.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/catadorsp1.jpg" alt="catadorsp1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/der-obdachlose-seher-philosoph-von-der-avenida-paulista-sao-paulo-mit-brasilien-gehts-bergab-du-siehst-es-uberall/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/der-obdachlose-seher-philosoph-von-der-avenida-paulista-sao-paulo-mit-brasilien-gehts-bergab-du-siehst-es-uberall/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/karrenpaulista.JPG" alt="karrenpaulista.JPG" /></p>
<p><strong>Fotoserie vom Adveniat-Gottesdienst:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/">     http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/01/karrenjustizbucher.JPG" alt="karrenjustizbucher.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/wahlen-in-rusland-und-in-brasilien-wie-unterschiedlich-mainstream-und-politschauspieler-reagieren/</strong></a></p>
<h2>Wie Brasilianer “konsumieren” &#8211; die  “Kaufkraft” im Tropenland unter  Lula-Rousseff. Hälfte der  Einkommensbezieher hat pro Tag nur zwischen  2,6 und 5 Euro umgerechnet  zur Verfügung, Fixkosten inclusive, laut  Landesmedien. Über 30 Millionen  Brasilianer in extremer Armut &#8211; und die  Milliardäre. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12031" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</strong></a></p>
<p><strong>Wer die Bevölkerungsmehrheit Brasiliens beim “Konsumieren”   beobachtet, beispielsweise im Supermarkt in deren Einkaufskörbe schaut,   sieht die neuesten statistischen Angaben über Realeinkommen bestätigt.   Denn mit diesen lassen sich angesichts des keineswegs niedrigen   Preisniveaus schwerlich größere Sprünge machen. Mit einem   Haushaltseinkommen von umgerechnet 500 Euro zählt man gemäß den allseits   belachten Statistiktricks bereits zur Mittelschicht. Einfach mal im   Selbstversuch testen, ob das geht…<br />
</strong></p>
<p><strong>Die Einkommenslage in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/boomland-brasilien-was-verdient-man-in-industrie-dienstleistungssektor-handel/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/11/brasiliens-armutsgrenze-staatliche-hilfen-aktuelle-zahlen-2011/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/c5.JPG" alt="c5.JPG" /></p>
<p><strong>Wo bitte gehts hier zum Konsum, in die “Ära der Prosperität”?</strong></p>
<p><strong>Ab 65 Euro Monatsverdienst offiziell nicht mehr arm in Brasilien &#8211; testen Sies mal im Selbstversuch! <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/28/brasiliens-kuriose-armutsgrenze-wer-umgerechnet-etwa-65-euro-verdient-gilt-nicht-mehr-als-arm/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach36.JPG" alt="cach36.JPG" /></p>
<p><strong>Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha.     “Das ist gegen die Menschenwürde, so viele Leute in diesem Schlamm,     diesem Moder hausen zu lassen. So viele Familien, mit vielen Kindern,     leben hier nur in einem einzigen Hüttenraum, vor der Türöffnung hängt     ein Lappen &#8211; so ist das. Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr     stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer     jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will &#8211; also     jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man     gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder &#8211; aber die     Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das     Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn     erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der     Ersten Welt erscheinen lassen &#8211; aber hier an der Peripherie ist es nach     wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur   so   um die 200, 220 Real maximal(200 Real &#8211; umgerechnet etwa 83  Euro).  Doch im Ausland wird verbreitet, alles   toll, alles gut in  Brasilien. </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>Wir merken, es ist schwierig, Menschen von   außerhalb für   diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht   kennen, es sich   nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen   Kriterien,  und  wir haben Ausdauer &#8211; das macht den Unterschied. Denn   entweder ist  man  Christ &#8211; oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/06/wirtschaftliche-falschprognosen-fur-2011-alles-lacht-uber-die-analytiker-und-ihre-hochbezahlten-verstarker-in-den-wirtschaftsmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Sklavenarbeit und Teilnahme am “Konsum”:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/sklavenarbeit-in-brasilien-neuer-rekord-bei-zahl-moderner-sklavenhalter-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/sklavenarbeit-in-brasilien-neuer-rekord-bei-zahl-moderner-sklavenhalter-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Slums und Massenkonsum: “Die Wirtschaftskrise hat Brasilien   kaum gespürt”(WAZ)   Kloakegraben &#8211; nur einige Schritte vom Platz des   Adveniat-Gottesdienstes   entfernt. </strong></p>
<p><strong>Lateinamerikas teure Lebensmittel &#8211; Preissteigerungen um 40 Prozent in den letzten vier Jahren &#8211; Gefahr für Hungerbekämpfung:</strong> <a href="http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos--2"><strong>http://exame.abril.com.br/economia/mundo/noticias/precos-dos-alimentos-na-america-latina-sobem-40-em-4-anos–2</strong></a></p>
<p><strong>“Konsum” und Massenelend:</strong> <strong>Laut   Befreiungstheologe Frei Betto, unter Lula ein Jahr lang   Präsidentenberater für das des fragwürdige Anti-Hunger-Programm, leben   immer noch über 30  Millionen Brasilianer in extremer Armut, betroffen   von Hunger und Elend,  obwohl es sich bei Brasilien um die siebtgrößte   Wirtschaftsnation  handelt.  In deutschsprachigen Ländern wird indessen   der  Lula-Rousseff-Regierung häufig bescheinigt, Hunger und Elend sehr    erfolgreich bekämpft zu haben.</strong></p>
<p><strong>Wie stehts es um die Konsumierfähigkeit in den über 2600   Slums der reichsten lateinamerikanischen Stadt &#8211; Sao Paulo? Vor Ort in   Cachoeirinhas:</strong> <strong>Weihnachten im Slum 2011  &#8211; Christus in Brasilien</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Kobras, Ratten, Gewalt und viel Überlebensmut</strong></p>
<p><strong>„Bei diesem Leben hier brauchen wir Hoffnung auf Gottes     Beistand“, sagt die tiefreligiöse Cleide de Souza Nascimento in ihrer     Elendskate – und wünscht sich nur eins:“Weihnachten darf es nicht     schütten – sonst sind wir geliefert.“ Direkt vor der Bretterhütte     schwillt bei starken Tropengewittern der barbarisch stinkende Kloakebach     an – ebenso übelriechendes Abwasser dringt dann von hinten in die   Kate   herein und fließt wasserfallartig von der Eingangsluke, da, wo   die   Dreißigjährige steht, den Grabenhang hinunter, trifft sich mit der     Kloake. „Abwasser läuft sogar aufs Bett – mein kleinster Sohn hat     chronische Asthma, für den ist das hier besonders schlecht.“ </strong><strong>  </strong></p>
<p><strong>Modrig-feucht ist es auch bei Sonne in der fensterlosen Kate –      vier alte, zerschlissene Matratzen für die sechs Bewohner, ein Herd     mit blauem Kochgasbehälter, das bißchen Kleidung baumelt an  Wandhaken.    „Weihnachten gibts keine Geschenke, nichts, dafür reicht  das Geld  nicht,   ein bißchen Weihnachtsschmuck ist auch nicht drin.  Heiligabend  wärs  für  uns alle zu eng in der Kate – wir machens wie  die Nachbarn,  treffen  uns  oben auf der Gasse, da ist mehr Platz.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Als noch unter Staatschef Lula die Regierung 2003 das     Anti-Hunger-Programm startet, kämpft und streitet Cleide solange mit der     Staatsbürokratie, bis sie die sogenannte „Bolsa Familia“ endlich für     ihre vier Kinder kriegt – 198 Real monatlich, macht umgerechnet rund   21   Euro pro Kind. Der Liter pasteurisierte Frischmilch kostet in Sao   Paulo   umgerechnet einen Euro dreißig, auch andere  Grundnahrungsmittel  sind  in  Brasilien, dem Niedrigstlohnland,  auffällig teurer als im   Hochlohnland  Deutschland. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Was geben Sie so vor Weihnachten aus?</strong></p>
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<p><strong>Brasilien zählt längst nicht mehr zu den Billigpreisländern, merken selbst deutsche Touristen verärgert an der Copacabana. </strong></p>
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<p><strong>Cleide macht Gelegenheitsarbeit, Tagelöhnerei, wäscht bei     Mittelschichtsfamilien, putzt denen die Wohnung:“Mein Mann ist     behindert, taub – der macht manchmal den Einweiser auf Parkplätzen.“ So     werden es dann wenigstens 31 Euro pro Kopf, für  jeden der sechs     monatlich – der Fahrschein für den Bus raus aus der Favela kostet über     einen Euro.  42 Prozent aller Empfänger von Bolsa Familia seien nach   wie   vor verelendet, melden die Landesmedien. Der Slum von Cleide zeigt   es   anschaulich.</strong></p>
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<p><strong>Wird es in der Weihnachtszeit ein bißchen besser, gibts da     spendenfreudige Leute? „Gottseidank kriegen wir von der  Kirche stets     Pakete mit Grundnahrungsmitteln – da sind Reis, Bohnen, Zucker,  Speiseöl    dabei – Kleidung wird auch verteilt!“ </strong></p>
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<p><strong>Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation, Sao Paulo     die reichste Stadt ganz Lateinamerikas – läßt sich wenigstens mal ein     Sozialarbeiter in dieser Favela Cachoeirinha blicken, aus der am  ersten    Advent vom ZDF der Adveniat-Gottesdienst übertragen wurde?  Cleide    verneint:“Hier kommt nie mal einer von der Präfektur, vom  Staat vorbei –    man muß unheimlich bei den Behörden hinterher sein, um  Bolsa Familia   zu  kriegen. Wer von den vielen Halb-und  Voll-Analphabeten hier das   nicht  weiß, geht leer aus. Sechs Monate  haben sie mir die Bolsa Familia   unter  einem Vorwand gesperrt – das  war für uns grauenhaft. So viele   haben  eigentlich ein Anrecht,  kriegen aber keinen Centavo.“ Übertreibt   sie da  nicht ein bißchen?     </strong></p>
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<p><strong> Zahlreiche Katen kleben wie die von Cleide in dem     Kloakegraben, die Eingänge wirken wie dunkle Löcher – auch wegen der     Sicherheit, um nicht beklaut zu werden, gibts keine anderen Öffnungen,     in die Tageslicht fallen könnte. Starken Hautausschlag, viel Grind und     Bläschen am Mund bemerkt man bei vielen Slumbewohnern – Tuberkulose   und   sogar Lepra finden beste Ausbreitungsbedingungen. Hier holt man   sich   rasch Elendskrankheiten, sagen Slumpriester, weil das Immunsystem   der   Bewohner  stark geschwächt ist.</strong></p>
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<p><strong>Cleide haust seit 14 Jahren in dieser Hütte – nur einen     Steinwurf entfernt hat Cleyton dos Santos, 22,  für seine Frau Erica und     die zwei kleinen Kinder eine Holzkate direkt an einen breiten     Abwasserbach gebaut. „Die Kinder bitten uns, Lichter, ein bißchen     Weihnachtsschmuck an die Wand zu hängen – aber das ist unmöglich, wir     haben tagtäglich so viel Dringenderes im Kopf! Jetzt, im Hochsommer,     regnets alle paar Tage heftig, tritt der Bach über die Ufer, trägt     stinkenden Schlamm in die Gasse, waten wir notgedrungen drin herum. Hier     gibt es massenweise Ratten, die Krankheiten übertragen, müssen wir     besonders wegen der Kinder aufpassen.“ Cleyton, entsetzlich mager, ist     arbeitslos – Erica kriegt als Reinemachfrau  maximal 550 Real im  Monat –    das macht für alle vier umgerechnet höchstens 57 Euro pro  Kopf –    Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsschmaus am Heiligabend?  Fehlanzeige. „Wir    setzen uns zu den Hüttennachbarn auf die Gasse –  jeder gibt was für    einen Teller mit Essen. Ich habe gehört, die  Regierung erzählt draußen    in der Welt, daß es den Brasilianern jetzt  viel besser geht und allen    geholfen wird. Das ist gelogen – man läßt  uns hier im Slum total im    Stich!“</strong></p>
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<p><strong>Rosilene, 33, Cleytons Nachbarin, wird just um Weihnachten     herum niederkommen – es ist das siebte Kind. „Weihnachten“, lacht sie     bitter-ironisch, „Gott im Himmel, was soll ich da schon machen? Ich     hocke in der Kate wie immer, hoffe auf die Hilfe der Nachbarn. Ich     kriege ja vom Staat garnichts, nur ein bißchen Geld von den Vätern     meiner Kinder. Wenns mal 200 Real im Monat werden, bin ich direkt     zufrieden…“ </strong></p>
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<p><strong>200 Real – umgerechnet  rund 12 Euro monatlich für jedes der     sechs Kinder, für Rosilene – wie soll das gehen, bei den Preisen?   „Mein   ältester Sohn kann schon ein bißchen arbeiten, der organisiert   uns  immer  mal was zu essen, sorgt für ein bißchen Reis und Milch, das    Kochgas –  meine Nachbarn sind zwar wunderbar, aber die haben ja  selber   nichts. Ich  schlage mich irgendwie durch – ja – ich lebe  noch!“ </strong></p>
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<p><strong>Pedro, der Gelegenheitsarbeiter, kam mit seiner Frau, den     fünf Kindern zu spät – weil nirgendwo noch eine Hütte hingepaßt hätte,     baut er sie mitten in den Abwässerbach – ausgerechnet am Eingang  mündet    ein Kloakegraben hinein, vergrößert den Gestank noch mehr.  „Letzte    Weihnachten haben wir die Kate eingeweiht – feiern jetzt  einjähriges    Überleben. Das Abwasser steigt bei Gewitterregen nicht zu  uns hoch –    aber Ratten, sogar weiße, und Kobras klettern nachts  hinein – wir müssen    unheimlich auf der Hut sein. Denn das Dumme ist –  Hauskatzen helfen    nicht, die hauen vor den Rattenhorden ab. Egal,  wir haben uns dran    gewöhnt. Ich beklage mich nicht – grade vor  Weihnachten gibts für mich    mehr Jobs, schaufle ich mal Erde weg,  repariere, streiche, schleppe  was.   Aber Heiligabend sind wir alle in  der Kate, feiern Christi  Geburt. Die   Leute im Slum beten sehr viel –  bitten Gott um spirituelle  Kraft, um   Hilfe in dieser Misere. Der Mann  da neben Dir – den kenne  ich – das ist   doch der Padre, der jetzt vor  Weihnachten die  Lebensmittelpakete und  das  Spielzeug verteilt!“ </strong></p>
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<p><strong>Pedro meint Slumpfarrer Bernardo Daly, einen Iren, der mit     seiner Schar hochengagierter kirchlicher Menschenrechtsaktivisten trotz     bescheidenster Mittel weit schlimmeres Elend und krassesten Hunger     verhindert – und die Räumung des Slums, die Vertreibung der Favelados     durch die Polizei. Todesschwadronen, Drogenbanditen-und  Polizeigewalt,    dazu immer wieder Hüttenbrände, bei denen Kleinkinder  verkohlen  &#8211; Daly    muß als Seelsorger tagtäglich mit Situationen  fertigwerden, Dinge    verkraften, die das Vorstellungsvermögen der  meisten Deutschen    übersteigt.</strong></p>
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<p><strong>Der Padre wirkt erstaunlich ruhig und besonnen – doch     manchmal macht er seiner Empörung Luft. Wie an der Kate von Elise, die     direkt am Kloakegraben haust. „Ich kriege 134 Real Bolsa Familia, weil     die ältere meiner beiden Töchter geistig behindert ist, ständig  meine    Betreuung braucht – mehr Geld haben wir nicht im Monat.“ 134  Real –  also   umgerechnet rund 18 Euro für jede der drei. Padre Daly  ist    geschockt:“Das ist doch unmöglich. Wer so lebt, muß manchmal das     eigentlich Unmögliche tun, weil es keinen anderen Ausweg gibt…“ Der     Geistliche läßt offen, was er konkret meint – nicht nötig, deutlicher  zu  werden.</strong></p>
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<p><strong>„Jetzt, vor Weihnachten, kämpfe ich dafür, daß mehr     Nahrungsmittelspenden in den Slum gelangen – auch zu denen, die garnicht     wissen können, wo es Ausgabestellen gibt, also Alte, Behinderte,     Kranke“, sagt  Eliane Takeko, 46, engste Mitstreiterin von Padre Daly,     zudem Präsidentin der Bewohnerassoziation. “Ein bißchen  mehr  Spielzeug    für die Kinder – das müßte doch drin sein, auch dafür  streite ich  mich   mit der Präfektur herum. Die Lage im Slum macht mich  traurig und  wütend    – Brasilien ist doch soooo reich – die Mittel  sind da! Wir von  der   katholischen Kirche akzeptieren nicht diese  grauenhafte Logik,  daß es   Arme, Verelendete nun mal gibt und immer  geben wird. In den  über 2600   Slums von São Paulo gibts viele  sogenannte Kirchen, die  nichts fürs   Soziale tun. Wir legen uns mit  denen `oben` an.“</strong></p>
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<p><strong>Dieses Jahr ist der Slum noch voller, noch dichter bewohnt     als letzte Weihnachten, meint Eliane Takeko. „Manche Slums werden  von     der Polizei geräumt und zerstört, vor der Fußball-WM werden  Obdachlose    aus der City vertrieben – die kommen notgedrungen zu uns  an die    Peripherie. Deswegen wird es immer enger in den Hütten.“ Aber  warum gibt    es dann keine Massenproteste der Slumbewohner? „Die  Menschen haben    Angst“, sagt Padre Daly. „Nicht wenige hatten sich  engagiert, haben    resigniert aufgegeben. Zudem ist das Bildungsniveau  in Brasilien    entsetzlich niedrig – Leute ohne Bildung, Analphabeten  wissen garnicht,    wie man das macht – sich organisieren, auf die  Straße gehen,    Bürgerrechte durchsetzen. Die kennen ihre Rechte já  garnicht.“</strong></p>
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<p><strong>Eliane Takeko stimmt zu: „Es liegt auch am Hunger – wer sich     nur schlecht ernährt, in solchen Katen haust, kann nicht richtig    denken,  ist schnell kaputt, noch dazu bei Tropenhitze. Und wer zu oft    den Mund  aufmacht, fliegt raus, kriegt nicht mal eine  Tagelöhnerarbeit.    Auch ich  muß aufpassen.“</strong></p>
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<p><strong>Selbst in ihrer engen Kate gibts keinen Weihnachtsschmuck –     denn auch sie schlägt sich mit Gelegenheitsarbeit durch, wie die     Tochter. „Wir beide kommen auf höchstens 500 Real im Monat – das muß für     alle sechs in der Kate reichen. Mein Mann ist behindert, hatte einen     Unfall. Da heißt es, irrsinnig sparen.“  Maximal umgerechnet 200  Euro    monatlich, für sechs Leute – wie macht sie das?</strong></p>
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<p><strong>Körperlich und geistig Behinderte – auffällig, wie viele in     den Slums hausen. Laut Studien sind es 23, 91 Prozent der     brasilianischen Bevölkerung, gegenüber rund einem Prozent in     hochentwickelten Staaten wie Deutschland. Immer wieder geschieht, daß     geistig behinderte Mädchen und Frauen der Favelas vergewaltigt werden.</strong></p>
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<p><strong>Über 30 Millionen Brasilianer leben laut Kirchenangaben noch     in extremer Armut. Nimmt man jedoch die offizielle    Regierungseinstufung,  zählen Eliane Takeko und ihre Familie nicht mehr    dazu, liegen oberhalb  der amtlich allen Ernstes auf umgerechnet etwa   29  Euro angesetzten  Pro-Kopf-Grenze, sind nur noch „arm“ &#8211;  Rosilene   mit  den sechs Kindern  und Elise aber liegen darunter…</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/elendsbeseitigung-in-brasilien-karikatur-von-angeli-in-der-grosten-qualitatszeitung-des-landes-folha-de-sao-paulo-von-2011/</strong></a></p>
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<p><strong>Haben alle in gewisser Weise sogar „Glück“, Weihnachten im     Slum einer reichen Wirtschaftsmetropole wie Sao Paulo zu feiern? Denn     Brasiliens grauenhafteste Elendsviertel liegen nicht hier, sondern in     den kraß unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/brasiliens-kauf-wohnraum-in-grosstadten-wurde-2011-um-durchschnittlich-26-prozent-teurer-eine-schlechte-nachricht-fur-armere-wenigverdienende/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/brasiliens-kauf-wohnraum-in-grosstadten-wurde-2011-um-durchschnittlich-26-prozent-teurer-eine-schlechte-nachricht-fur-armere-wenigverdienende/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/26/zdf-und-adveniat-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-verschiedene-sichtweisen-der-gravierenden-menschenrechtslage-brasiliens-je-nach-wertvorstellungen-und-vorschriftenkatalog/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/11/18-brasilianische-milliardare-auf-neuer-forbes-liste-schuler-in-buchkirchenosterreich-spenden-fur-verelendete-kinder-in-der-achtgrosten-wirtschaftsnation-brasilianer-eike-batista-ist-mit-27-milliar/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/06/der-alltag-brasilianischer-jugendlicher-unterscheidet-sich-gar-nicht-so-stark-von-dem-der-deutschen-schwabische-post-entspannt-und-fleisig-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/</strong></a></p>
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