Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Rio+20. Brasiliens katholische Nachrichtenagentur ADITAL. Jeffrey Sachs.

Freitag, 18. November 2011 von Klaus Hart

Brasiliens neueste Ölkatastrophe: Ölpest dehnt sich vor Teilstaat Rio de Janeiro weiter aus, laut Marineangaben. Der Verursacher, US-Ölkonzern Chevron, lügt über das Ausmaß, hieß es unter Bezug auf ermittelnde Bundespolizei.

Donnerstag, 17. November 2011 von Klaus Hart

Energiewende-Bluff: „Offshore-Windenergie droht Kollaps.“ Der Spiegel

Mittwoch, 16. November 2011 von Klaus Hart

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,798074,00.html

Wattenpresse –
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland
Datum: 16. Nov. 2011

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Rio+20. Professor Jeffrey Sachs: Der UNO-Umweltgipfel Rio+20 im nächsten Jahr sollte das historische Scheitern im Umweltschutz seit der UNO-Konferenz von 1992 zugeben, zitieren Brasiliens Landesmedien. „Rio+20 deverá admitir fracasso historico.“(O Estado de Sao Paulo) Roland Tichy, Wirtschaftswoche, „Das neue Natursterben“.

Mittwoch, 16. November 2011 von Klaus Hart

Wie Jeffrey Sachs danach weiter erklärte, sollte der Rio+20 Gipfel klarstellen, daß 20 Jahre im Klimaschutz ungenutzt verstrichen sind. „Heute ist der Ausstoß klimaschädlicher Gase weit größer, beschleunigt sich der Verlust an Artenvielfalt sowie Wüsten-und Steppenbildung.“ Deshalb müsse der Rio+20-Gipfel das historische Scheitern eingestehen. „Wir mögen mehr die Illusionen. Aber jetzt ist der Moment gekommen, die Wahrheit zu sagen.“

Die Wahrheit über den Propaganda-Gipfel von Rio de Janeiro 1992 und dessen tatsächliche Ziele und Absichten sind indessen seit 20 Jahren  echten Naturschützern längst bekannt.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/

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“Coletivo Urubus” – Künstlerischer Protest gegen Naturzerstörung, hohe Luftvergiftung in Sao Paulo, die City-Bäume absterben läßt. “Praca da Republica”.

Roland Tichy:

http://blog.wiwo.de/chefsache/2011/01/08/das-neue-natursterben/

Tichy zu Alibi-und Pseudo-Umweltorganisationen in Deutschland:

„Es wäre an der Zeit, eine neue Ökologiebewegung zu gründen, die gegen diese Ökoprofitbewegung zu Felde zieht und realistische Kosten-Nutzen-Abwägungen trifft, statt eine subventionierte Ideologiewirtschaft zu betreiben.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/

Brasiliens neueste Ölkatastrophe vor der Küste in Chevron-Fördergebiet: Schäden für Meerestiere, darunter Wale, noch nicht zu ermessen, laut Studien.

Dienstag, 15. November 2011 von Klaus Hart

Brasiliens neueste Ölkatastrophe: In Chevron-Fördergebiet vor Teilstaat Rio de Janeiro tritt weiter Öl aus. Bereits über 163 Quadratkilometer Ölpest, hieß es.

Montag, 14. November 2011 von Klaus Hart

Rio+20-Konferenz: An den Resultaten der UNO-Umweltkonferenz von 1992 lassen sich die tatsächlichen Ziele und Absichten erkennen – damals unter Betroffenheitsgeschwätz und Entschlossenheitsrhetorik der Politschauspieler versteckt – siehe Kopenhagen, Durban. Brasiliens fortdauerndes Hungerproblem. Armutsgrenze allen Ernstes bei etwa 65 Euro. „Atomenergie ist grüne Energie.“ Demographischer Wandel seit 1990.

Dienstag, 08. November 2011 von Klaus Hart

 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/20/atomenergie-ist-grune-energieenergia-verde-laut-brasiliens-regierungs-atomkonzern-eletronuclear-brasiliens-atompolitik-von-1975-bis-heute-das-deutsche-atomabkommen-mit-der-militardiktatur/

Brasiliens Qualitätsmedien betonen, daß sich seit der Rio-Konferenz von 1992 der Zustand der Erde sichtlich verschlechtert hat und nennen Fakten. So habe sich seit damals der Verbrauch natürlicher Ressourcen um etwa 40 Prozent erhöht, stieg die Weltbevölkerung um 26 Prozent/ 1,45 Milliarden Menschen. Die Artenvielfalt des Planeten verringerte sich um 12 Prozent, der CO2-Ausstoß wuchs um 36 Prozent. Die Zahl der Naturkatastrophen verdoppelte sich, die Plasteproduktion stieg um 130 Prozent. 300 Millionen Hektar Wald wurden vernichtet. In Brasilien betraf die Abholzung vor allem die Amazonas-Teilstaaten Rondonia, Pará und Mato Grosso.

Das neue ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio de Janeiro emittierte 2010 5,7 Millionen Tonnen CO2 – laut Landesmedien. 

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/

Auf der UNO-Konferenz von 1992 hatten die jedermann bestens bekannten Öko-Sprücheklopfer just die gegenteilige Entwicklung zugesichert.  Auch in Mitteleuropa begann nach 1992 ein Großangriff auf den Naturschutz – die Resultate sind überall sichtbar, besonders aggressiv wurde gegen die Artenvielfalt und die Landschaft vorgegangen.

“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.

“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren – die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:

“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen. 

In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt – in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/

Die Produktion von Wegwerfprodukten bzw. Produkten mit immer kürzerer Nutzungszeit und niedriger Qualität  wurde gezielt vorangetrieben, um Rohstoff-Ressourcen zügiger zu vernichten. Stichwort „Planned Obsolescence“:http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence

Banales Beispiel ist auch die überall präsente Unternehmenspropaganda – wer Zeitungen und Zeitschriften kauft, ist allen Ernstes gezwungen, teils kiloschwere Autopropaganda mitzukaufen, die er ebenso wie andere Firmenpropaganda zumeist unbesehen wegwirft. Was dieser absurde, sinnlose Papierverbrauch für die Wälder der Erde bedeutet, ist jedermann bekannt. Die für die Absegnung, Legitimierung, Tolerierung vieler solcher Praktiken politische Verantwortung tragenden Parteien und Organisationen, Institutionen haben durch diesen nach 1992 betriebenen Kurs ihre Einordnung ins reaktionäre politischen Spektrum ungemein erleichtert – Rechte verstecken sich heute gewöhnlich hinter grünen Gutmenschen-Sprüchen. 

Für Rio+20 sitzen die üblichen Spesenritter, Polit-und NGO-Schauspieler, Umwelttäter  bereits in den Startlöchern, reichen ihre „Projekt“-Anträge ein, garantieren üppige Kostenerstattung, schalten bereits das gängige Vorab-Öko-Gesülze in den Mainstream durch.

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Dr. Fabio Olmos beim Website-Interview in Sao Paulo.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/23/rio20-brasiliens-umweltexperte-fabio-olmos-populistische-politiker-mit-denen-unsere-erde-vergiftet-ist-werden-in-rio-lediglich-zirkus-veranstalten-viele-ngo-unglucklicherweise-ebenfalls/

Das Motto ist längst international bekannt: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln – die Resultate sprechen Bände.

UNO-Konferenz 2012 in Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/ 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/07/wwf-schweiz-am-pranger-wieso-nur-der-wwf-ungezahlte-oko-ngo-arbeiten-heute-in-wahrheit-fur-die-gegenseite-werden-von-ihr-gesponsert/

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“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland

Dr. Michael Stubbe 2012 – und jene, die Fakten-Vergleiche anstellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/

Demographischer Wandel seit 1990:

“Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist”, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.

Rio+20.Brasiliens über 1000 Giftsprühflugzeuge – der Umwelthorror. Monokulturen von Soja, Mais, Kaffee, Zitrusfrüchten, Bananen und Getreide aus der Luft eingenebelt. Energische Proteste von Umweltorganisationen. “Pestizid-Rekord”. Gigantische Bienenvernichtung wie in Europa, Deutschland. “Das neue Natursterben”. (Wirtschaftswoche-Chef Roland Tichy) Greenaction. **

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Rio+20: Hintergrund.

Montag, 07. November 2011 von Klaus Hart

Fünf Schritte zurück

NGOs protestieren gegen die Schlußdokumente der „Rio + 5″-Konferenz

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/

Vom 13.-19.3. tagte der Earth Council unter dem Titel „Rio+5″ in Rio de Janeiro. Eingeladen waren dazu VertreterInnen von NGOs, Privatwirtschaft, Gewerkschaften, Frauen, indigenen Völkern, Landwirtschaft, Wissenschaft sowie von Regierungen und UN-Organisationen. Die Konferenz diente der Vorbereitung der Sondergeneralversammlung der UNO, die im Juni 1997 in New York stattfinden und die Umsetzung der Rio-Beschlüsse von 1992 unter die Lupe nehmen wird.

Am Ende der internationalen Konferenz, die eine Woche lang am Zuckerhut über Fortschritte und Rückschläge seit dem UN-Umweltgipfel von 1992 beriet, kam es zum Eklat: Vor Weltbankberater Maurice Strong, der die damalige wie die jetzige Veranstaltung leitete, protestierten NGO-VertreterInnen lautstark gegen die Schlußdokumente und zerrissen sie.
Die Papiere enthielten die offiziellen Empfehlungen für die Vereinten Nationen – erarbeitet in einjährigen Konsultationen mit Regierungen, Unternehmen, Banken, Experten und den NGOs und verfeinert auf der „Rio+5″-Konferenz. Die regierungsunabhängigen Organisationen und selbst der Vertreter der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika betonten, die Empfehlungen seien zu allgemein, zudem oberflächlich und die hochinteressanten Workshop-Resultate von „Rio+5″ habe man schlichtweg unterschlagen.

http://www.ila-web.de/brasilientexte/umwelt.htm


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Rio + 20:“Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom.“ (GegenStrömung) Brasilien, klimaschädliches Methangas, „Biosprit“, Menschenrechte, Atomkraftausbau mit deutscher Hilfe.

Freitag, 04. November 2011 von Klaus Hart

 Beware of dams –  false solutions to the water-energy-food nexus?
Staudämme in Zeiten des Klimawandels

am Dienstag, den 15. November 2011, Beginn um 17:45 Uhr, im Institut für Altamerikanistik der Universität Bonn

Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energieträgern und erlebt derzeit einen neuen Boom. Weltweit existieren bereits über 50.000 Großstaudämme, an mehr als der Hälfte der Flüsse der Erde befinden sich ein oder mehrere Dämme. Tausende weitere Staudämme und Wasserkraftwerke sind geplant.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/27/biosprit-e-10-schadet-laut-studie-dem-klima-fur-brasiliens-kirchliche-experten-von-anfang-an-fakt-biosprit-ist-todessprit-katholischer-befreiungstheologe-frei-betto/

Doch was sind die wahren Kosten dieser Entwicklung? Welche Schäden für Menschen und Umwelt sind die Folge? Welche Positionen vertreten Betroffene von Megaprojekten in Ländern des Südens und was unternimmt die Staudammindustrie, um Wasserkraft wieder salonfähig zu machen?

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-verfolgter-menschenrechtspolitiker-marcelo-freixo-in-europa-mit-unterstutzung-von-amnesty-international-umwelt-und-menschenrechtsexpertin-sandra-quintela/

Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ 

Am Vorabend der Bonner Regierungskonferenz „The Water, Energy and Food Security Nexus – Solutions for the Green Economy“, die Vorschläge für den Rio+20-Gipfel 2012 erarbeiten soll, wollen wir diese Fragen mit Staudammaktivisten aus dem Süden, internationalen Experten und einem Vertreter der Bundesregierung erörtern.

RednerInnen:
* Juan Pablo Orrego (Chile): Präsident von Ecosistemas. Träger des Alternativen Nobelpreises und des Goldman Environmental Prize
* Himanshu Thakkar (Indien): Präsident von South Asia Network on Dams, Rivers & People (SANDRP)
* Peter Bosshard (USA): Policy Director von International Rivers
* Gopal Siwakoti (Nepal): Water and Energy Users‘ Federation-Nepal (WAFED) und Himalayan and Peninsular Hydro-Ecological Network (HYPHEN)
* Ercan Ayboga (Türkei): Initiative zur Rettung von Hasankeyf
* Brent Millikan (Brasilien): Amazon Program Director bei International Rivers
* Dr. Manfred Konukiewitz (Deutschland): Leiter der Unterabteilung für globale und sektorale Aufgaben im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
* Heike Drillisch (Deutschland): GegenStrömung

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/

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Hintergrund:

Brasiliens umstrittene Wasserkraftwerke

Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ 

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Brasiliens verfolgter Menschenrechtspolitiker Marcelo Freixo in Europa, mit Unterstützung von Amnesty International. Umwelt-und Menschenrechtsexpertin Sandra Quintela. Oskar Negt. Strategischer Partner Brasilien. Deutscher Gefangenenpastor Wolfgang Lauer in Sao Paulo.

Donnerstag, 03. November 2011 von Klaus Hart

Soweit bekannt, hat sich die offizielle Kölner Delegation, die kürzlich zum Abschluß einer Städtpartnerschaft in Rio de Janeiro weilte, nicht mit Systemkritikern und Menschenrechtsaktivisten wie Marcelo Freixo getroffen, sondern mit den politisch Verantwortlichen der gravierenden Situation.

In europäischen Analysen ist häufig von einer energischen Kriminalitätsbekämpfung im Vorfeld von Fußball-WM und olympischen Spielen die Rede – in Brasilien selbst wird dies wie üblich völlig anders gesehen. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/rio-film-tropa-de-elite-2-fur-oscar-nominiertbester-auslandischer-streifen-stadtepartnerschaft-koln-rio-de-janeiro-trailer-anklicken/

Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.

Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“ 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/18/die-zeit-uber-brasilienneuer-global-playerder-brasilianische-boomrelativ-unbeschadet-durch-die-wirtschaftskrise-2008gefestigte-demokratie/

“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750

Por milhares de Freixos espalhados pelo Brasil

Sandra Quintela * (2/11/2011)

Pense em um deputado correto. Um ser humano que tem um sentido profundo do que é o público. Pense! Enquanto os escândalos se avolumam em nosso país, tem um mandato de um deputado estadual do Rio de Janeiro que prima pelo seu trabalho.  É, de fato, uma voz que ecoa no parlamento estadual. Seu mandato tem sido exemplo de como fazer política institucional. Basta ver a ampla participação dos movimentos sociais na construção de sua agenda política, ou a prática da realização de audiências públicas, onde denúncias contra grandes empresas e órgãos públicos coniventes são acompanhadas com todo esmero. Isso deveria ser a prática, mas é raro. Pense!

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/02/brasiliens-menschenrechtslage-todesschwadronen-attentate-in-rio-de-janeiro-verfolgter-abgeordneter-marcelo-freixo-rio-de-janeiro-ist-nicht-befriedet-die-mafia-wachst/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-gift-in-deiner-lunge-rio-de-janeiro-naher-an-cubatao-sandra-quintela-uber-die-umweltvergiftung-durch-das-neue-thyssenkrupp-stahlwerk-bei-rio/

http://www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-15466647

http://www.frontlinedefenders.org/node/16426

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Ausriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/24/attentat-auf-brasilianischen-systemkritiker-ricardo-gama-in-rio-de-janeirocopacabana-anwalt-von-drei-schussen-darunter-in-kopf-getroffen/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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