Laut Wirtschaftsmedien verloren Wertpapiere an Lateinamerikas Leitbörse in Sao Paulo durchschnittlich 7,55 % zwischen Januar und März 2013.
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http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Im deutschsprachigen Mainstream fehlen naturgemäß detaillierte Berichte über den Gefängnishorror in Brasilien – lediglich manche kirchliche, vor allem katholische Medien berichten seit Jahren regelmäßig über die gravierenden Menschenrechtsverletzungen, die risikoreiche Arbeit der katholischen Gefängnisseelsorge. Die Sozialpolitik der Rousseff-Regierung erfährt indessen in Mitteleuropa sehr viel Lob – in Brasilien besonders von der katholischen Kirche sehr viel Kritik.
Folterkultur in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Folter – auch Relikt der unbewältigten Diktatur – wie die unbestrafter Folterer vorgingen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/
Unter Lula-Rousseff-Regierung – Frauen in Männerzellen gesperrt: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/brasilianische-richterin-entlassen-die-madchen-in-uberfullte-mannerzelle-sperren-lies-wodurch-es-vorhersehbar-zu-vergewaltigungen-kam-pt-gouverneurin-wuste-von-dieser-praxis/
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung rangiert Brasilien nur auf Platz 85.
Proteste gegen Staatschefin Dilma Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/27/brasilien-neue-proteste-gegen-prasidentin-dilma-rousseff-wegen-verfehlter-wirtschafts-und-sozialpolitik-fehlender-katastrophenpravention-angesichts-des-neuesten-umweltdesasters-von-petropolis-bei-ri/
Bandenbildung und hohe Politik: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/23/brasilien-groses-echo-auf-mensalao-urteile-wegen-bandenbildung-all-honourable-mencarlos-heitor-cony-folha-de-sao-paulo-quadrilha-sofisticada-jose-dirceu-lulas-starker-mann-bandi/
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“In den brasilianischen Gefängnissen sind die Opfer des politisch-wirtschaftlichen Systems eingekerkert”:http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/
Gefangenenrate in Brasilien – jeder 262. Brasilianer in Haft: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/25/brasiliens-uberfullte-gefangnisse-und-die-auffallig-grose-zahl-inhaftierter-jeder-262-erwachsene-brasilianer-im-gefangnis-laut-amtlichen-angaben-seit-1995-verdreifachte-sich-die-rate-der-eingespe/
Welt-Sichten: http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Vor dem Hintergrund gravierender Menschenrechtsverletzungen in den Gefängnissen erhielt Brasilia aus Mitteleuropa viel offizielles Lob für seine Politik, wurde zum strategischen Partner ausgewählt.
Chancenlos in den meisten deutschsprachigen Medien aus den bekannten Gründen – couragierter Kämpfer gegen die Folter: Katholischer Padre Valdir Joao Silveira erläutert gegenüber den nationalen TV-Sendern die weiterhin gravierende Situation in den brasilianischen Gefängnissen. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/26/brasilien-folter-unter-der-rousseff-regierung-folter-ist-routine-in-gefangnissen-allgemein-verbreitet-und-institutionalisiert-seit-der-militardiktatur-rechnet-die-gewaltpraxis-in-den-brasiliani/
“Aufschrei der Ausgeschlossenen” in der Erzdiözese Sao Paulo:
“Wir müssen die Medien-Blockade brechen, alternative Informationsnetze aufbauen, Solidarität globalisieren”, sagt Gefangenenpriester und Systemkritiker Xavier Paolillo im Website-Interview. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/
Lukrative Auslandspropaganda: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Keinerlei Kritik der Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez während ihres Brasilienbesuchs am Gefängnis-Horror – Sanchez verzichtete auch auf ein Treffen mit brasilianischen Systemkritikern, Bürgerrechtsaktivisten:
Kuba-Bloggerin Yoani Sanchez 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/20/brasilien-kuba-bloggerin-folgt-einladung-der-fur-gravierende-menschenrechtsverletzungen-verantwortlichen-partei-psdb-nach-brasilia-verfolgung-von-menschenrechtsaktivisten-in-dem-von-der-psdb-regiert/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien – Landesrealität: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Laut Landesmedien wurde die ausländische Touristin(20) in Rio in einem Kleinbus des öffentlichen Nahverkehrs bereits im Strandviertel Copacabana vergewaltigt, war sechs Stunden in der Gewalt der Brasilianer. Der Partner der Touristin, ebenfalls Ausländer, wurde mit einer Eisenstange geschlagen, zudem gefesselt, beraubt. Die beiden studierten an einer Fakultät in Rio, waren an der Copacabana untergebracht, wo sich über Ostern auch deutsche Reisegruppen einquartiert hatten.
Die Brasilianer vergewaltigten die Ausländerin im fahrenden Kleinbus, wechselten sich jeweils am Steuer ab. Der Franzose und die US-Amerikanerin wollten von Copacabana mit dem Kleinbus ins Altstadt-Vergnügungsviertel Lapa fahren – waren offenbar durch kommerzielle Reiseführer, Reisewarnungen und anderen Touristeninfos nicht darüber in Kenntnis gesetzt worden, daß Rio de Janeiros öffentliche Verkehrsmittel nicht sicher sind, die Zahl der dort verübten Überfälle und anderen Straftaten hoch ist.
Da es sich um ausländische Opfer eines Verbrechens handelte, agierte Rios Polizei mit sonst nicht üblicher Energie und konnte, wie es hieß, bereits zwei Täter fassen. Ein weiterer sei flüchtig, hieß es. Laut Landesmedien stellte sich inzwischen heraus, daß die brasilianischen Vergewaltiger nicht zum erstenmal Frauen attackierten: Eine Brasilianerin gab an, nach dem gleichen Schema am 23. März von den Tätern beraubt und vergewaltigt worden zu sein.
Kurios wirken Medienberichte Mitteleuropas, wonach der jüngste Vergewaltigungsfall von Rio angeblich im ganzen Land Schock, Entsetzen und Empörung ausgelöst haben soll. Das Thema ist nicht einmal Tagesgespräch – selbst die Boulevardpresse verwendete es nicht als Aufmacher. Politisch korrekt wird die Sache im europäischen Mainstream so hingestellt, als sei es ein erschütternder Einzelfall gewesen. Dabei sind Gruppenvergewaltigungen in Brasilien alltäglich.
Nicht selten werden in Brasilien Frauen nach der Vergewaltigung ermordet.
Vergewaltigung und familiäre Verwahrlosung 2013: Mutter, die Vergewaltigung erlaubte, im Gefängnis. Laut Landesmedien hatte eine 42-jährige Mutter im Amazonas-Teilstaat Pará erlaubt, daß ein 28-jähriger Verwandter ihre 11-jährige Tochter regelmäßig vergewaltigt. Mit 12 Jahren war diese daraufhin schwanger, was durch einen Zufall von der Polizei entdeckt wurde.
Zuvor US-Touristin von Brasilianer in Lapa ermordet: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/brasilien-wieder-auslandischer-tourist-in-rio-de-janeiro-ermordet-diesmal-eine-us-burgerin/
Zeitungsfoto aus Rio, Ausriß: Ermordeter in Favela neben Ziege.
Brasilianer vergewaltigte vierjähriges Mädchen in der Schweiz:
Auch in Sao Paulo ist eine starke Zunahme der Vergewaltigungen zu verzeichnen. Statisch werden pro Tag neun Vergewaltigungsfälle registriert, die Dunkelziffer ist sehr hoch. Dies macht deutlich, wie es um die Situation der Frauen in einer brutalen Macho-Gesellschaft steht – und was sich an dieser Lage tatsächlich ändert, wenn beispielsweise eine Frau die Regierung führt.