http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bahia-gesichter-brasiliens-fotoserie/
Sorveteria da Ribeira – bester Eisladen in Salvador da Bahia.
Video anklicken: http://www.youtube.com/watch?v=BtkXbIOF9jM&feature=relmfu
Wie es hieß, revoltieren mindestens 4000 Arbeiter gegen schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Bezahlung. Auch Omnibusse seien in Brand gesteckt worden. Für mindestens 20 Tage würden die Bauarbeiten an dem Wasserkraftwerk unterbrochen. Die Lage ist unübersichtlich, offizielle Darstellungen des Konflikts dominieren in den Landesmedien.Einem Teil der Beschäftigten wurden offenbar monatelang keine Löhne gezahlt.
Es ist nicht der erste Arbeiter-Aufstand auf dieser Amazonas-Großbaustelle. Die Rousseff-Regierung hat Spezialeinheiten des Militärs entsandt. Aus Mitteleuropa erhält die Rousseff-Regierung wegen ihres Kurses sehr viel Lob.
http://oglobo.globo.com/economia/trabalhadores-da-usina-de-jirau-incendeiam-alojamentos-4485191
Bislang haben laut Landesmedien weder Ex-Gewerkschaftsführer Lula noch Präsidentin Dilma Rousseff zu den seit Monaten andauernden Unruhen auf Amazonasbaustellen Position bezogen.
Rousseff über „gutes Jahr“ 2011: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/02/brasiliens-staatschefin-in-jahresbilanz-2011-war-ein-gutes-jahr-brasilien-tritt-in-die-ara-der-prosperitat-ein-zitieren-landesmedien/
Arbeiterrevolte und Massaker beim Bau der Hauptstadt Brasilia: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Soziologe Neto stellt in einer ausführlichen Analyse für Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ weiter heraus, daß Mexiko jenes Land war, in dem die Verfolgung der Kirche am systematischsten und gewalttätigsten war. So seien in den letzten 150 Jahren Tausende von Priestern und katholischen Führern ermordet worden. Die Feststellung des PUC-Soziologen macht verständlich, warum Kuba im infantilen Mainstream, darunter Europas, als absolut wichtigstes Reiseziel des Papstes herausgehoben wurde – während die Berichterstattung über Mexiko nur sehr oberflächlich und im Vergleich zu Kuba kurz ausfiel, Experten wie Neto aus Sao Paulo dort etwa als kundige Interviewpartner keinerlei Chance hatten. „Ein Papst reist, um den Glauben zu stärken und nicht um Politik zu machen“, lautet der erste Satz des Analyse-Textes – Benedikt der 16. sei Lateinamerika, Kontinent mit der größten Prozentzahl an Katholiken, bislang relativ fern geblieben. In gleicher Amtszeit habe sein Vorgänger die Region bereits fünfmal besucht – Papst Benedikt sei indessen nur einmal dort gewesen, in Brasilien. Im Falle Mexikos handele es sich um eines der beiden größten kulturellen Zentren im spanischen Amerika, gemeinsam mit Argentinien. Mehr als 80 Prozent der Mexikaner seien Katholiken – und man sagt, 100 Prozent seien Anhänger der Jungfrau von Guadalupe. In Mexiko habe es Regierungseingriffe in katholische Institutionen, Einschränkungen beim Gottesdienst und der Ausübung des Priesteramtes gegeben.
„Poucos notarem, mas, nessa viagem, o destino mais importante nao era Cuba, e sim Mexico.“ Francisco Borba Ribeiro Neto
Unter den wenigen, auf die sich PUC-Soziologe Neto bezieht, befanden sich, wie es aussieht, keine Mitteleuropäer, und am allerwenigsten Journalisten.
2013 reist der Papst in die Scheiterhaufenstadt Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasilien-und-ostern-welches-unerwunschte-schauspiel-in-den-slums-der-wm-stadt-rio-de-janeiro-aufgefuhrt-wurde-na-paixao-de-cristo-da-cidade-de-deus-jesus-morre-em-micro-ondasfolha-de-sao-pa/
Pastor Lauer: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Brasiliens erfolgreiche Auslandspropaganda: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/
Gefangenenpriester Xavier Paolillo in Vitoria/Espirito Santo.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Nach seiner Rückkehr von Genf sagte Souza im Website-Exklusivinterview, er habe vor den UNO-Experten erläutert, daß in Brasilien jene Menschen grauenhaft eingekerkert würden, denen man in der Gesellschaft die Bürgerrechte nicht gewähre. Es handele sich um Verelendete, Arme, Schwarze. Deshalb würden die Gefängnisse in diesem entsetzlichen Zustand belassen. “Die UNO-Experten in Genf hörten unsere Fakten-Darstellung, die ja seit vielen Jahren bekannt ist, mit enormer Überraschung und Empörung, sogar mit ungläubigem Staunen. Wir wurden von diesen gefragt, aber Brasilien habe doch seit der Lula-Regierung einen ganz anderen Platz in der Weltgemeinschaft erobert, sei unter den Führern der Dritten Welt, wie sei derartiges dann möglich? Für die internationale Gemeinschaft scheint es so, daß Brasilien mit Lula als Führer an der Macht doch in Demokratie lebe, es gebe doch große Fortschritte bei der Hungerbekämpfung. Für die Fragesteller schienen alle Probleme Brasiliens gelöst zu sein. Ein UNO-Experte sagte gar, wie will denn Brasilien eine Führungsrolle unter den Ländern des Südens einnehmen, wenn es Menschenrechtsverletzungen dieser Schwere zuläßt – ich kann das alles garnicht glauben!”
Leonardo Boff :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“
In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/pestizide-ursache-des-bienensterbens-900647.php
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/
Wer nicht zu den Ober-Deppen gehörte, wußte seit Jahrzehnten aus eigener Naturbeobachtung, daß die bewußte und gezielte Naturvernichtung mittels Agrargiften auch die Bienen sowie andere Insektenarten, darunter Schmetterlinge, allesamt Wunder der Evolution, in unglaublichen Größenordnungen tötete. Insofern kommen die neuen Forschungsergebnisse keineswegs überraschend. Längst ist auch in Deutschland eine Deppen-Generation herangezüchtet worden, die den von interessierter Seite angerichteten Horror in der Natur garnicht mehr bemerkt. Renommierte Universitätsbiologen im Website-Interview: “Jenen, die heute Biologie studieren, fällt der enorme Artenrückgang bei Insekten, darunter Schmetterlingen, garnicht mehr auf. Studentengruppen bemerken bei Exkursionen überhaupt nicht mehr, daß heute über Wiesen keine Schmetterlinge mehr flattern, kaum noch eine Hummel zu sehen ist. Diese jungen Menschen kennen bereits keine reiche Artenvielfalt mehr.” Dabei gibt es noch sehr viele Zeitzeugen, die sich sehr genau erinnern, welche große Artenvielfalt gerade bei Insekten in Gebieten Deutschlands herrschte, die lange Zeit von der Agrargiftwalze ausgenommen waren. Gezielte, von den Tätern gut gesteuerte Medienpropaganda hat erreicht, daß ausgerechnet die am massivsten mit den gefährlichsten Agrargiften behandelten gelb blühenden Rapsflächen geradezu als Symbol landschaftlicher Schönheit gelten. Die politisch und wirtschaftlich verantwortlichen Verursacher des bewußt angerichteten Bienensterbens kennt jeder entweder persönlich oder aus Medien wie dem Fernsehen. Mit Sicherheit werden diese Umweltstraftäter nicht laut Gesetz zur Rechenschaft gezogen und auch nicht zur Wiedergutmachung des über Jahrzehnte in der Natur angerichteten Schadens verpflichtet.
Jeder kennt heute meist sogar persönlich Leute, die nach dem Motto vorgehen: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln – die Resultate sprechen Bände.
Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland – Resultate und Ziele:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/
Laut westdeutscher „Thüringer Allgemeine“(Funke-Medienkonzern Essen) leben Ostdeutsche, darunter Thüringer, heute in einer „intakten Umwelt“. Das Blatt verschweigt die brutale Natur-und Umweltvernichtung nach dem Anschluß von 1990:“Bei allen Sorgen geht es den meisten Menschen heute gut. Sie haben Arbeit, leben in sanierten Wohnungen und in einer intakten Umwelt.“ TA, 1. Juli 2015
http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181
Dr. Michael Stubbe 2012 – und jene, die Fakten-Vergleiche anstellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/
Da durch Studien sehr gut bekannt ist, wie große Glasfronten und bestimmte Fenstertypen die massive Tötung von Vögel bewirken, wurden – und werden – auch in Ländern wie Deutschland immer mehr solcher Glasfronten und Fenstertypen installiert – Hinweis auf die perversen Hirne von bestimmten Architekten sowie politisch Verantwortlichen, die das Bundesnaturschutzgesetz außer Kraft setzen. Glasfassaden haben, wie u.a. deutsche Ornithologen ermittelten, fast auf der Stelle die erwarteten Resultate erbracht, wurden teilweise Dutzende von Singvögeln, darunter seltene, unter den entsprechenden Gebäuden kurz nach der Installierung der Glasflächen gefunden.
Demographischer Wandel seit 1990:
“Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist”, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz.http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/
Naturschutz und Schäfer in Seehausen/Thüringen:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2016/09/24/schaefer-in-seehausenthueringen-24-9-2016-huete-wettbewerb/
“Konferenzpause in Kopenhagen” – Angeli in Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, Ausriß.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
Soja-Import nach Deutschland und die Folgen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/
Brasilianische Mediziner haben unterdessen selbst im Radio davor gewarnt, sich unter allen Umständen einen größeren Hintern verschaffen zu wollen – die Risiken für Leben und Gesundheit seien nur zu oft gewaltig.
http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widerspr%fcche.html
Daten regierungsunabhängiger Institutionen liegen nicht vor.
Der Roman behandelt die Entstehung des Samba in Rio de Janeiros Stadtviertel Estacio. Ein dritter Roman ist laut Lins in Arbeit.
Paulo Lins, längst von Rio nach Sao Paulo umgezogen, mit seinem kleinen Sohn bei den Kinderbüchern.
Wie es in den Landesmedien weiter hieß, wurde in dem mit der Umweltbehörde von Rio geschlossenen Abkommen eine Frist von 12 Monaten gesetzt, um den Aktionsplan zu realisieren. Falls dies nicht geschehe, erhalte das Stahlwerk keine endgültige Betriebserlaubnis. Das Werk war bereits zweimal wegen Staubemissionen mit Bußgeldern bestraft worden.
Zu anderen Zeiten war das ThyssenKrupp-Stahlwerk von der Firmen-und Auslandspropaganda als wichtigstes Projekt der deutsch-brasilianischen Wirtschaftszusammenarbeit gefeiert, von Lula mit eingeweiht worden. In der Stadt wird im Juni die Event-Farce Rio+20 stattfinden.

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro
“Konferenzpause in Kopenhagen” – Angeli in Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”, Ausriß.
Seit der Enthüllung des Mensalao-Korruptionsskandals über Abgeordneten-und Parteienkauf vergeht in Brasilien kaum ein Tag ohne neue von investigativen Journalisten ans Licht gebrachte Korruptionsfälle. Interessant ist indessen, daß in deutschsprachigen Mainstream-Medien umso weniger über Brasiliens Korruptionsszenario berichtet wird, je mehr sich just die weit freieren Qualitätsmedien des Tropenlandes dem Thema widmen. Die gleiche Korrelation läßt sich auch in Bezug auf die Lula-Rousseff-Regierung konstatieren: Je mehr Korruptionsfälle, politische Skandale mit enormen sozialen Folgen sowie gravierende Menschenrechtsverletzungen, umso mehr Lob für Brasilia aus Ländern wie Deutschland.
http://avaranda.blogspot.com.br/2012/04/o-paraiso-dos-corruptos-gil-castello.html
Laut “Veja” hätte das abgezweigte Geld u.a. ausgereicht, das Elend in Brasilien auszutilgen. Lula selbst ist laut Medienangaben unterdessen zum Dollar-Millionär aufgestiegen – hat wegen seiner Politik, vor dem Hintergrund der Korruptionsfakten, der sozialen Kosten, aus Mitteleuropa enormes Lob erhalten, dazu Doktorhüte und Preise.