Vor dem Hintergrund des wachsenden Ausmaßes der Gewalt gegen Frauen Brasiliens haben die Medien eine Studie des südafrikanischen Medical Research Council herausgestellt, derzufolge über 27 Prozent aller Südafrikaner angegeben haben, mindestens eine Frau vergewaltigt zu haben. Jeder fünfte Vergewaltiger hat danach Aids.
74 Prozent jener, die sich zur Vergewaltigung bekannten, sagten, sie hätten mit weniger als 20 Jahren erstmals vergewaltigt, 10 Prozent sogar mit weniger als zehn Jahren. Jeder Zehnte sagte, es gemeinsam mit Vergewaltigerbanden getan zu haben.
Besonders hoch (27,8 Prozent) war die Aidsrate bei jenen Männern, die andere Männer vergewaltigt hatten.
Brasiliens Generalstaatsanwalt erhebt Anzeige gegen enge Freunde des Staatschefs
Öffentliche Debatte um Amtsenthebung Lulas
In Brasilien sind unter der Lula-Regierung Grundnahrungsmittel wie Frischmilch, Käse und Joghurt mehrfach teurer als in einem Land mit weit besseren Löhnen wie Deutschland. So kosten der Liter Frischmilch sowie Joghurt in Supermärkten Sao Paulos mehr als doppelt so viel, Camembert und Brie sehr mittelmäßiger einheimischer Produktion umgerechnet sogar drei-bis fünfmal so viel wie der aus Frankreich importierte in deutschen Läden. Massenware wie Brot und Brötchen sind gewöhnlich von sehr niedriger Qualität und vergleichsweise nährstoffarm. Gemäß regelmäßig veröffentlichten Analysen ist die Belastung vieler brasilianischer Lebensmittel, darunter Obst und Gemüse, mit giftigen Stoffen wie den Agrargiften, teilweise erschreckend hoch. Immer wieder ist zu hören, daß das Personal selbst relativ teurer Supermärkte am Geschäftsschluß das ausgelegte Obst und Gemüse, auch Salat, mit Insektengiften besprüht. Nicht wenige brasilianische Lebensmittel wären in Mitteleuropa u.a. wegen der Lebensmittelvorschriften unverkäuflich. Laut neuesten Studien ist Brasilien der weltgrößte Absatzmarkt für Agrargifte. Gesundheitsexperten äußerten sich darüber besorgt, da für eine wirksame Kontrolle des Einsatzes solcher Gifte u.a. Personal und Laboratorien fehlten.

Giftspritzer in Deutschland, im Juli 2009, noch kurz vor der Ernte. “Grüne” Umweltpolitik hier und dort, für massenhaftes Artensterben.
“Salada do brasileiro e feita de agrotoxico”: http://www.fundacaounimed.org.br/site/interna.aspx?id=19&idt=3&cont=3448&ic=1
Wie sich absurd teure Grundnahrungsmittel auf den Gesundheitszustand gerade der Bevölkerungsmehrheit auswirken, läßt sich tagtäglich auch an den abgehungerten, entkräfteten Menschen im Straßenbild von Sao Paulo, Lateinamerikas reichster Stadt, beobachten. Schlechte Ernährung läßt Ungezählte rasch ermüden, bei Schülern sind Lern-und Konzentrationsschwäche offensichtlich. Lulas Sozial-, Menschenrechts-und Wirtschaftspolitik hat in Ländern wie Deutschland sehr viele Freunde. Kirchliche Menschenrechtsaktivisten kritisieren indessen die derzeit betriebene Aufrüstung angesichts von fortdauernden Hungerproblemen als unethisch. Laut Nachrichtenmagazin “Carta Capital” bedeutet Brasilias sehr kostspieliges U-Boot-Abkommen mit Paris einen bislang unbekannten Fortschritt in Brasiliens Atomprogramm. In fünf oder zehn Jahren, wurde ein Strategie-Experte zitiert, müsse die brasilianische Gesellschaft entscheiden, ob sie die Atombombe wolle oder nicht.

Entkräftete vor Eingang zur Kathedrale Sao Paulos.
Folker 5/09: http://www.folker.de/nav/index.htm
Wie Alston 2009 in einem UNO-Dokument betont, ist die Lage im nordostbrasilianischen Teilstaat Pernambuco besonders gravierend. Für etwa 70 Prozent der dort verübten Morde seien Todesschwadronen verantwortlich. An etwa 80 Prozent der von den Todesschwadronen begangenen Morde seien Polizisten, vor allem Militärpolizisten, beteiligt.
http://www.jusbrasil.com.br/noticias/1148922/presidios-gilmar-critica-autoridades-capixabas
Österreichischer Gefangenenseelsorger Günther Zgubic: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/

Zerstückelter Häftling im Teilstaat Espirito Santo
Der Qualitätszeitung zufolge hatte der katholische Bischof der nordbrasilianischen Flußinsel Marajó, José Luis Azcona, 2006 gegen die Kinderprostitution formell bei der Lula-Regierung Anzeige erstattet. Daraufhin wurden zwar Kontrollen erhöht, das eingewurzelte Problem aber nicht beseitigt. Bischof Azcona wird seitdem wie zahlreiche andere kirchliche Menschenrechtsaktivisten mit Ermordung bedroht.
Der Teilstaat Pará, zu dem Marajó gehört, ist wegen weit verbreitetem sexuellen Mißbrauch von Kindern berüchtigt.
Weltsozialforum und Bischof Azcona: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/29/weltsozialforum-2009-bischof-azcona-von-mord-bedroht-kritisiert-schleppende-ermittlungen-gegen-auftraggeber-und-berufskiller-weitere-zwei-bischofe-drei-priester-landgewerkschaftsfuhrer-und-rund/


http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/24/giselle-bundchen-sao-paulo-gesichter-brasiliens/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/sambaschule-vai-vai-sao-paulo/
