Vor den Kommunalwahlen am 5. Oktober wird in Lateinamerikas größter Demokratie erneut darüber debattiert, warum die von Diktator Getulio Vargas 1932 eingeführte Pflichtwahl nicht endlich abgeschafft wird. Zu den Argumenten zählt, Pflichtwahlen seien ein “Markenzeichen totalitärer Staaten” und nützten im Falle Brasiliens gerissenen Politikern, weil selbst Analphabeten massenhaft zu den Urnen getrieben würden.
„Die brasilianischen Politiker sind heute enorm in Mißkredit“, sagt der jüdische Unternehmer und Leiter des Ethos-Instituts in Sao Paulo im Exklusivinterview gegenüber dieser Website. „Heute findet man schwerlich jemanden guten Willens, der in die Politik, in eine politische Partei geht. Die Glaubwürdigkeit des politischen Systems, von demokratischen Institutionen, Parlament, Justiz hat stark abgenommen. Besorgniserregend, wenn die Menschen weder in Politiker, Justiz, Parlament, Exekutive vertrauen.”

OSESP RECEBE UM DOS MAIS PREMIADOS REGENTES DA ATUALIDADE EM TRÊS CONCERTOS COM A OBRA UM RÉQUIEM ALEMÃO, DE BRAHMS
O maestro Helmuth Rilling contará com a presença da soprano Sylvia Schwartz, do barítono Michael Nagy e do Coro da Osesp, regido por Naomi Munakata
“Überall auf der Welt haben die Strategien des Rassismus nicht funktioniert, zum Beispiel in Südafrika, den USA oder Teilen Europas”, sagt Mauricio Pestana im Franziskanerkloster von Sao Paulo exklusiv gegenüber dieser Website.
(Paulo Lins - “City of God”: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag21.html
http://www.nabu.de/m05/m05_03/08455.html
Der BirdLife-Bericht ist wie üblich sehr schwammig, da er politische Verantwortlichkeiten, darunter von Regierungen und ihren Umwelt-und Landwirtschaftsministern sowie Naturschutzbehörden nicht klar benennt, sich sogar vor dem Zitieren von namentlich bekannten Umwelttätern aus der Politik drückt.